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Migration, Integration, Inklusion in der neuen Heimat. Chance oder Selbstverleugnung?

Die Problematik, zwischen zwei Kulturen zu leben. Beispielhaft an einer Familie dargestellt

Titel: Migration, Integration, Inklusion in der neuen Heimat. Chance oder Selbstverleugnung?

Fachbuch , 2015 , 295 Seiten

Autor:in: Religionspädagoge Günter-Manfred Pracher (Autor:in)

Theologie - Praktische Theologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

"Gummernjud", "H…ensohn", "Nazi", "Spaghettifresser", "Kanak" sind nur einige der Formulierungen, die von Deutschen und Migranten ("Kartoffel" für Deutsche) gebraucht werden und gesellschaftsfähig salonfähig geworden sind. Es sind Provokationen, eingesetzt, um unter anderem persönlichen Frust abzureagieren.

Diese Erfahrungen, die religiösen und kulturellen Grenzen, machen das Zusammenleben mit anderen Nationen und Religionen schwer, fast unmöglich.

Die politische Lage ist auch nicht unproblematisch; wenn ich an das aktuelle Geschehen bei den Anschlägen in Syrien, Tunesien und Frankreich am 26. Juni 2015 denke, wird die Diskussion darüber, ob auf den Schulhöfen nur Deutsch gesprochen werden darf schon fast zu einer Nebensache.

„Das ist es, was Allah seinen Dienern verheißt, die glauben und das Rechte tun. Sprich: Ich verlange keinen dafür keinen Lohn von euch. Aber liebt dafür (euere) Nächsten. Wer eine gute Tat begeht, dem werden Wir gewiss noch mehr an Gutem erweisen. Allah ist fürwahr verzeihend und erkenntlich“, sagt der Koran zu diesem Thema.

Persönliches erfahren und erleben wurden mit den Grundzügen und Selbst – verständnis des Islams verknüpft; es wurden für dieses Buch mit vielen Moslemen Gespräche geführt; in Informationsgesprächen mit meinen moslemischen Freunden Informationen gesammelt und last but not least Moscheen in europäisch und vorderasiatischen Städten und Ländern besucht, an Moscheen Gebeten, auch in meinem Wohnzimmer teilgenommen und mit verschiedenen Imâmen gesprochen,.

Ich erhebe nicht den Anspruch auch jeden Blickwinkel der Religionen beleuchtet zu haben; hier werden die Probleme, so wie sie jedem Menschen im Alltag begegnen können dargestellt und Gedankenanstöße gegeben, wie neue Lösungswege gefunden werden können.

Diese Buch, das persönliches Denken und Handeln darstellt, kann immer nur ein Blickwinkel aus der persönlichen Erfahrung, den Gesprächsergebnissen und erarbeiteter Literatur sein; Schwierigkeiten werden deshalb auch an Hand perspektivischer Ausschnitte aus dem Leben einer moslemischen Familie mit Migrationshintergrund exemplarisch dargestellt.

Ziel ist es, die Problematik der Menschen, die oft nicht unsere Sprache sprechen darzustellen, mit Informationen über ihre Ängste und Religion verstehbar zu machen;

Mustafa stand zwischen zwei Familien, Kulturen und Religionen. Berichte aus seinem Leben sollen das deutlich machen, Manchmal muss man gegen den Strom schwimmen um an das Ziel zu kommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einführende Gedanken

Kapitel 1

Was versteht man unter den Begriffen Migration und Integration

Der Terminus Migration?

Seit wann spricht man von Migration?

Grundgesetz §16 im Wortlaut

Was versteht man unter dem Begriff Integration?

Unterschiedliche Definitionen

Anforderungen an die Menschen mit Migrationshintergrund

Definition des Terminus Integration nach Georg Feuser

Das Integrationsamt im Bezug auf Menschen mit Behinderung

Aufgaben des Integrationsamtes

Leistungen des Integrationsamtes

Die Organisation des Integrationsamtes in den Bundesländern

Kapitel 2

Migration am Beispiel Deutschland

Migration in die Europäische Union – Zahlen, Daten, Fakten

Grafik zur Zuwanderung in die Europäische Union

Grafik zum Verhältnis der Zuwanderer und der Gesamtbevölkerung

Grafik zum Wandersaldo in der Europäischen Union 2004

Ein Blick auf den geschichtlichen Verlauf von Migration

Migrationsentwicklung von 1955 – 2004

Aussiedler –, Flucht –, Asyl – und „illegale“ Migration

Migration und die politische Partizipation

Bildungsprobleme im Blick auf die Migration

Die Arbeitsproblematik angerissen

Migration und die damit verbundenen Probleme

Statistische Erhebungen

Migration und volle Freizügigkeit für Rumänien und Bulgarien

Zahl der Asylbewerber seit 1997 auf dem höchsten Stand

Viele Einwanderer kommen aus den Balkanländern

Politiker wollen den Aufenthalt der Asylbewerber schneller beenden

Erst kamen Gastarbeiter, dann Asylanten, nun EU – Bürger

Ohne Integration keine Migration und damit keine inklusive Gesellschaft

Bevölkerungswachstum und Migration: Probleme mit Zukunft?

Verändert der Fortschritt den Lebensstandart?

Kapitel 3

Migration und Migarionverständnis in anderen Ländern

Die Nachbarländer Österreich und die Schweiz

Großbritannien

Frankreich

Migration in den Vereinigten Staaten von Amerika

Bemühungen um eine europäische Migrationspolitik

Polen: Aktuelle Entwicklung erfordert neue Ansätze (Migrationspolitik)

Migration am Beispiel Russland

Angetrieben von Hoffnung und einer unendlichen Verzweiflung

Betroffene beschreiben ihre damalige Situation

Ein Hauptproblem

Probleme in der interkulturellen Zusammenarbeit

Kapitel 4

Die Frage nach den Ursachen einer Auswanderung

Warum wandern Menschen aus?

Bessere Job – Chancen, ein Hauptgrund

Die wichtigsten Gründe an einer Grafik dargestellt

Auswanderer haben ein höheres Bildungsniveau

Grafik zum Bildungsniveau

Rückkehr aus familiären Gründen

Auswanderung ein Trend?

Abenteuerlust

Aufstiegschancen

Altersarmut

Irrsinn in der Bürokratie

Das bessere Wetter

Gesundheit

Steuergründe

Positive Urlaubserlebnisse

Zukunftsszenarien für Deutschland

Auswanderung aus Liebe

Mehr Natur

Jobperspektiven

Freizeit und Lebensqualität

Die häufigsten Gründe für eine Auswanderung

Fünf Gründe für eine Auswanderung

Kapitel 5

Ist das Problem der Migration das Problem einer offenen Gesellschaft?

Zukünftige Herausforderungen

Fachemigration mit Mitgliedsstaaten – Beispiel SADC

Migrationspolitische Ausrichtung und Xenophobie

Integration, Asylsystem und Datenlage

Statistik zur Zahl der Migranten und ihrem Herkunftsland

Freunde und Freundsein

Vielfältige Erlebnisformen

Segregation – ein vielschichtiges Phänomen

Anforderungen an die Aufnahmegesellschaft

Sich daraus ergebende Fragen

Die aktuelle Flüchtlingssituation in Deutschland

Die häufigsten Probleme bei Migranten

Ängste vor Fremden – und Ausländerfeindlichkeit, Rassismus

Pauschale Vorurteile – die Diskriminierung

Die Probleme im Umgang miteinander Migranten

Grafik zu Beschimpfungen, Zielgruppen, Ursachen und der Kampf dagegen

Ziele und leitende Grundsätze der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur, vom 03. – 21.10.2005

Ist das Leben zwischen zwei Kulturen doch eine Bereicherung?

Ein Zwischenfazit

Kapitel 6

Migration und Integration in Deutschland

Zur geschichtlichen Entwicklung

Statistische Erhebungen

Herkunftsländer

Einwanderungspolitik

Der rechtliche Status in Deutschland

Unterteilung der Einwanderer in Gruppen

Gerechte Verteilung – Flüchtlingsquoten

Die Begegnung mit einer türkischen Familie

Die Familien tasten die verschiedenen Kulturen behutsam ab

Über die Nachhilfe zu einem engeren Kontakt zur Familie

Kapitel 7

Wir lernen die Religion des anderen kennen

Die Shahada – das Glaubenszeugnis

Die Salat – das Gebet

Zakat und Sadaqa

Die Berechnung des Almosens

Das Saum – das Fasten

Die Pilgerfahrt nach Mekka

Erläuterung/Übersetzung einiger religiöser Begriffe

Ein gemeinsamer Besuch der Moschee in Side, Türkei

Begegnung mit einem Imâm vor einer Moschee in Side, Türkei

Kapitel 8

Probleme exemplarisch an der türkischen Familie dargestellt

Fragen zur Erziehung der Kinder

Erziehungsstile

Die praktizierte Religion

Die religiöse Erziehung

Die geschlechtsspezifische Erziehung

Möglichkeiten der Hilfe für den Vater

Das Problem Schule

Die Angst der Mutter

Ist die Krankheit des Vaters handlungsbestimmend?

Die Suche nach Geborgenheit

Die totale Verzweiflung bei Mustafa

Weihnachten feiern – erneute Gewaltprobleme werden deutlich

Ich werde Zeuge eines Gewaltausbruchs „wenn Nerven kommen“

Freiheit der „Gefühle“ bei Mustafa

„Mein Auto ist weg“ war die Botschaft eines Anrufes

Immer wieder Probleme und Hilfe

Probleme über Probleme

Eine spürbare Veränderung

Mustafa entwickelt neue Wesenszüge

Meine Familie – deine Familie

Meine Familie

Lob und Tadel

Ich soll eine Scheinanmeldung tätigen

Wir werden aus der Familie ausgegrenzt

Ein Termin auf dem Jugendamt

Das individuelle Wahrheitsverständnis

Die Familie denkt um und geht neue Wege bei Erziehungsfragen

Neue Wege im Umgang mit der Schule werden notwendig und beschritten

Der Kurs der Schule ändert sich

Der Kampf um den Erhalt des Arbeitsplatzes

Kapitel 9

Wie ist Freundschaft aus Sicht des Korans, beziehungsweise aus christlicher Sicht zu verstehen?

Das Freundschaftsverständnis auf moslemischer Seite

Sinn und Bedeutung von Freundschaft bei Christen

Wünsche für Freunde und deren Eigenschaften benennen

Wie man Freunde gewinnt und behält

Freund eines anderen Menschen zu sein heißt nicht sich selbst aufzugeben

Welche Bedeutung hat Freundschaft in einer moslemischen Familie?

Mustafa und seine Problematik mit Deutschen

Freundschaft und das Familienverständnis davon

Fehler im Freundschaftsdenken

Viele Frage und Bedenken überschatten und belasten die Freundschaft

Beispiele für religionsübergreifende Freundschaften:

Derryl – ein Deutsch/Amerikaner mit dunkler Hautfarbe

Aytin und Ayhan mit den Kindern Leila und Deniz

Ali, der marokkanische Rollstuhlfahrer

„Ich bin Mama Harkan“

Eine andere Familie: Mert

Nuh und sein Lernprozess in Deutschland

Papo

Mein Freund Akif; der Journalist, mit seiner Familie

Kapitel 10

Verstehen und verstanden werden

Das Hierarchieverständnis im Islam

Ehrlichkeit gegen jedermann

Wann muss ein Moslem helfen?

Was sind Pflichten im Islam

Kann ein Moslem die Pflichten selbst gewichten?

Welchen Stellenwert hat der Koran

Ist eine andere Religion ein Hindernis für eine Freundschaft?

Religiöse Feste und die Teilnahme von nicht Moslemen daran?

Ehrlichkeit im Islam

Neid unter Moslemen

Gebetsriten

Unterschiede in den Büchern

Wann ist ein Mensch arm und muss nicht opfern?

Kinder und das Fasten im Islam?

Das Opferfest

Wann ist ein Kind erwachsen?

Das Erziehungsverständnis im Islam

Welche Strafe kennt man im Islam?

Sprachbarrieren ziehen nicht immer Verstehensprobleme nach sich

Beispiel: Ein moslemischer Rollstuhlfahrer und seiner Familie

Beispiel: Eine deutsch/türkische Familie hat ihr Glück gefunden, Tamer und seine Familie

Die binationale Ehe als eine Herausforderung

Wie gut halten binationale Ehen?

Kapitel 11

Miteinander feiern

Der 6. Dezember – Nikolaustag

Kommt der Nikolaus auch mir?

Das Handy meines Sohnes geht verloren

Wir warten gemeinsam auf den Nikolaus – niemand spricht darüber

Ein Nikolaus und seine Erklärungen

Ein glücklicher Mustafa steigert die Stimmung unermesslich

Die Nikolausüberraschung in meinem Haus

Wir feiern Weihnachten mit Mustafa und seiner Familie bei uns

Eine gute Stimmung droht zu kippen

Die neue Erkenntnis: Verstehen ist das eine, umsetzen das andere

Eine deutsch – türkische Geburtstagsfeier

Logistische Fragen und Probleme im Vorfeld der Feier

Eine Geburtstagsfeier ohne Eltern im Ausland?

Die neue Planung bereitet viele neue und unbekannte Schwierigkeiten

Das Problem Schule

Zur Vorgeschichte

Drohende Folgen für Mustafa im Bezug auf Geburtstag und Urlaub

Große Unsicherheiten und Angst bei den Eltern

Kapitel 12

Urlaubsplanungen

Wir planen für meinen Sohn und mich den Urlaub

Alles kommt anders

Mustafas Vater stimmt zu, wir sind mit dem Ziel überrumpelt

Das Reisebüro plant neu für uns

Der Urlaub hat negative Folgen für die Familien

Der Urlaub und seine Probleme mit der Erkrankung Mustafas

Mustafa bettelt – will wieder mit uns in den Urlaub

Ein neues Urlaubsziel kann für Mustafa und mich gebucht werden

Kapitel 13

Die Familien lernen sich in Deutschland und in der Türkei kennen

Ein Besuch in meiner Heimatstadt und meinen Eltern

Wir planen eine Studienfahrt nach Hatay in der Türkei

Die Reise beginnt –

wir werden von der in der Türkei lebenden Familie abgeholt

Mustafas heimliche Aktionen

Schöne Erlebnisse in Hatay

Wir lernen die Heimat von Mustafas Vater und dessen Familie kennen

Erneut verändert sich der Junge auf uns unbekannten Grundlagen

Wir gestalten den Alltag und die Freizeit

Fleiß wird auf unterschiedliche Weise (Tokken) belohnt

Phantasialand in Brühl bei Köln

Klostern Engelsberg bei Miltenberg

Freizeitpark Fort Fun in Bestwig im Sauerland

Aktiv im Fußballverein

Besuch im Heinrich – Kraft – Park in Frankfurt, Schwimmbadbesuche

Fahrradtoren mit meinem Sohn

Token zeigen Wirkung in der schulischen Leistung

Kapitel 14

Probleme im Umgang miteinander

Die Schule belastet mit der Einstellung der Klassenlehrerin

Probleme in Verbindung mit dem Türkeiurlaub

Mustafas Vater fliegt in die Heimat, die Probleme verschärfen sich vor Ort

So trägt Mustafa zur Verschärfung der Probleme bei

Probleme mit dem Tunesienurlaub

Das große Missverständnis

Grenzen im Umgang miteinander erkennen und akzeptieren

Abschließende Gedanken

Intrigen von außerhalb und innerhalb der Familie bestimmen das Projekt

Mustafa – Hintergründe zu seinem Verhalten

Haustaufe in Frankfurt

Besuch in Hatay

Die Familie vor Ort

Planungen werden ausgehebelt

Aufklärung im Bereich der Intrigen

Ein Projekt hat leider nicht den erhofften Erfolg

Die Chance einer Inklusion

Abschließendes Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die komplexe Dynamik zwischen Migration, Integration und Inklusion am Beispiel einer türkischstämmigen Familie und hinterfragt, ob das Zusammenleben zwischen unterschiedlichen Kulturen und Religionen eine Chance oder eine Belastung darstellt. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Überwindung von Vorurteilen und die Herausforderungen für ein gelingendes interkulturelles Miteinander in Deutschland.

  • Analyse von Migrationsbegriffen und Integrationsprozessen
  • Die Rolle der Religion im Alltag von Migrantenfamilien
  • Herausforderungen in der Erziehung und schulischen Inklusion
  • Bedeutung interkultureller Freundschaften für den Integrationserfolg
  • Umgang mit Konflikten und Vorurteilen in der Aufnahmegesellschaft

Auszug aus dem Buch

Einführende Gedanken

„Das Fremde und das uns Vertraute“ macht uns entweder Angst oder gibt uns ein gutes Gefühl. Damit ist aber notwendigerweise gesagt, dass der Ausländer in jedem Fall der Fremde und der Deutsche der Vertraute ist. Ein Hooligan ist fast allen Deutschen etwas vollkommen Fremdes, das ihnen zuwider ist, aber ein ausländischer Kollege am Arbeitsplatz oder auch der italienische und jugoslawische Gastwirt sind uns doch vollkommen vertraut.

Überraschenderweise werden Formulierungen dieser Art Menschen aller Nationen verwendet, also Einheimische ebenso wie Migranten, in beide Richtungen und in gleicher Weise, völlig unabhängig von der Staatsbürgerschaft schaft des Anderen. Sie dienen der reinen Provokation und werden leider oft nur dazu eingesetzt, um mit anderen oder anderen Menschen den persönlichen Frust abzureagieren.

Viele Menschen stoßen bei diesen Erfahrungen dann an die Grenzen ihres Glaubens; es kommt nicht selten vor, dass die Betroffenen auf beiden Seiten verzweifelt sind, mit ihrer Religion und Gott hadern und sagen: „Gott, wenn es dich wirklich gibt, dann kannst du das alles doch nicht zulassen: Das Elend auf dieser Welt, die Naturkatastrophen, den Hunger, die religiösen Auseinander – setzungen, die Glaubenskriege, den politischen Krieg, der so viel sinnlose Gewalt, den absolut unnötigen Tod und das große Elend mit Leid und Schmerz für unschuldige Menschen mit sich bringt; wenn es dich gibt, warum bestrafst du mich, was habe ich denn nur verbrochen?“

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1: Definition der Begriffe Migration und Integration sowie Erläuterung der Aufgaben und Organisation von Integrationsämtern in Deutschland.

Kapitel 2: Analyse der Migrationssituation in Deutschland und der EU, inklusive statistischer Auswertungen sowie der Darstellung historischer und aktueller Problemfelder.

Kapitel 3: Betrachtung des Migrationsverständnisses in anderen Ländern wie Österreich, der Schweiz, Großbritannien, Frankreich, den USA und Russland.

Kapitel 4: Untersuchung der Motive für eine Auswanderung, von beruflichen Chancen bis hin zu persönlichen Lebensqualitätserwartungen.

Kapitel 5: Diskussion, ob Migration eine Herausforderung für offene Gesellschaften darstellt, unter Einbezug von Segregation, Diskriminierung und interkulturellen Konflikten.

Kapitel 6: Fokus auf Migration und Integration in Deutschland anhand der geschichtlichen Entwicklung, rechtlicher Rahmenbedingungen und beispielhafter Begegnungen.

Kapitel 7: Einführung in die religiösen Grundlagen des Islams, deren Praktiken wie Gebet, Fasten und Pilgerfahrt sowie die Begegnung mit der religiösen Praxis.

Kapitel 8: Detaillierte Darstellung familiärer Probleme anhand einer türkischen Familie, inklusive Erziehung, Schule und der Suche nach Identität.

Kapitel 9: Reflexion über Freundschaft aus Sicht des Korans versus christlicher Sicht sowie die Analyse konkreter Freundschaftsbeispiele in der Praxis.

Kapitel 10: Vertiefung in das Verständnis von Pflichten, Ehrlichkeit und Religion im Islam im Kontext des alltäglichen Zusammenlebens.

Kapitel 11: Erlebnisse rund um das gemeinsame Feiern von Festen wie Weihnachten und Geburtstagen zwischen den verschiedenen Kulturen.

Kapitel 12: Planung und Durchführung von Urlaubsreisen und die damit verbundenen familiären und interkulturellen Spannungen.

Kapitel 13: Darstellung von Studienfahrten und Besuchen in der Türkei zur Festigung familiärer und interkultureller Bindungen.

Kapitel 14: Zusammenfassende Problemanalyse im Umgang miteinander, die Rolle von Intrigen und die Bedeutung von Inklusionsprojekten.

Schlüsselwörter

Migration, Integration, Inklusion, interkultureller Dialog, Islam, Christentum, Vorurteile, Diskriminierung, Erziehung, Familienbeziehungen, kulturelle Identität, soziale Segregation, Religionsverständnis, Zusammenleben, Konfliktmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der komplexen Thematik von Migration, Integration und Inklusion in der modernen Gesellschaft, insbesondere durch das Prisma einer langfristigen Begleitung einer türkischstämmigen Familie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören religiöse Unterschiede, Erziehungsmethoden, interkulturelle Freundschaften, Diskriminierungserfahrungen und die Herausforderungen einer gelingenden Inklusion.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Schwierigkeiten und Chancen des Zusammenlebens zwischen unterschiedlichen Kulturen und Religionen aufzuzeigen und Strategien für eine inklusivere Gesellschaft zu diskutieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Es handelt sich um einen erfahrungsbasierten, explorativen Ansatz, der persönliche Berichte, Reflexionen, Fallbeispiele und den Einbezug religiöser Texte (Koran, Bibel, Sunna) kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden exemplarisch die Probleme einer türkischen Familie, die religiösen und kulturellen Hintergründe des Islam, Fragen der interkulturellen Freundschaft und die praktischen Erfahrungen des Autors als Helfer detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Migration, Integration, Inklusion, interkultureller Dialog, Islam, Christentum, Vorurteile, Diskriminierung, Erziehung und Zusammenleben.

Wie geht der Autor mit der Thematik der religiösen Kleidung um?

Der Autor thematisiert die Kopftuchdiskussion und betont, dass religiöse Riten und Kleidungsvorschriften im Kontext der jeweiligen Glaubensüberzeugung als Teil der Identität verstanden und respektiert werden sollten.

Welche Rolle spielt die Schule bei den Migrationsproblemen?

Die Schule wird als zentraler Ort der Integration wahrgenommen, der jedoch oft durch Vorurteile, Verständigungsprobleme und Fehlinterpretationen bei der Zuweisung zu Sonderschulen belastet ist.

Was schlussfolgert der Autor über die Inklusion?

Der Autor schlussfolgert, dass Inklusion ein dynamischer und oft schwieriger Prozess ist, der Geduld, gegenseitige Ehrlichkeit, Abbau von Vorurteilen und eine stetige Kommunikation erfordert.

Ende der Leseprobe aus 295 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Migration, Integration, Inklusion in der neuen Heimat. Chance oder Selbstverleugnung?
Untertitel
Die Problematik, zwischen zwei Kulturen zu leben. Beispielhaft an einer Familie dargestellt
Autor
Religionspädagoge Günter-Manfred Pracher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
295
Katalognummer
V302940
ISBN (eBook)
9783668021976
ISBN (Buch)
9783668021983
Sprache
Deutsch
Schlagworte
migration integration inklusion heimat chance selbstverleugnung problematik kulturen beispielhaft familie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Religionspädagoge Günter-Manfred Pracher (Autor:in), 2015, Migration, Integration, Inklusion in der neuen Heimat. Chance oder Selbstverleugnung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302940
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