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Die prosperierende Medienbranche als Chance für die deutsche Filmwirtschaft

Titre: Die prosperierende Medienbranche als Chance für die deutsche Filmwirtschaft

Mémoire pour le Diplôme Intermédiaire , 2000 , 41 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Stefan Hoffmann (Auteur)

Médias / Communication - Film et Télévision
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die siebziger und achtziger Jahre sind für den westdeutschen Film geprägt in Abhängigkeit von Filmförderung und Fernsehbeteiligung. Eine freifinanzierte, rentable und international konkurrenzfähige Kinofilmproduktion war aufgrund von fehlendem Kapital bis auf wenige Ausnahmen faktisch nicht möglich.

Seit dem Beginn der neunziger Jahre ist ein Strukturwandel der deutschen Filmwirtschaft zu beobachten, der die Position der Produktionsfirmen im Prozeß der Rechteschöpfung und -auswertung wesentlich verändert hat.

Die allgemein starken Wachstumstendenzen des Mediensektors als das Wirtschaftsgut des 21. Jahrhunderts bieten für die Unternehmen die Chance, sich aus ihrer abhängigen Lage zu befreien und am Weltmarkt erfolgreich zu etablieren. Das weckt das Interesse potentieller Anleger. "Medienaktien sind in Mode" , Börsenneulinge wie Das Werk und Advanced Medien AG starten mit Gewinnen von mehr als 100 Prozent. Der Gang an die Börse, verhilft den Firmen zu dem nötigen Kapital, um international konkurrenzfähig Spielfilmprojekte herzustellen, ohne durch eine Rechteabtretung zur Finanzierung, den Verwertungsgewinn zu schmälern oder gar ganz zu verlieren.

Wachsen, Expandieren und Übernehmen ist die Devise der Stunde. In der deutschen Filmlandschaft findet eine Konzentrationsbewegung von mittelständigen Einzelunternehmen zu großen Entertainmentkonzernen mit einem umfassenden Herstellungs- und Verwertungssystem statt. Angestrebtes Ziel ist die horizontale Integration der gesamten Wertschöpfungskette des Produktes Film. Ein qualitativ hochwertiger Stock an Filmrechten ist eine sichere Wertanlage, denn durch die Auswertung dieser Rechte sind gute und vor allem kontinuierliche Renditen zu erzielen.

Ausgehend von der Situation der westdeutschen Filmwirtschaft Mitte der achtziger Jahre soll der erhebliche Umstrukturierungsprozeß der deutschen Filmwirtschaft mit seinen Ursachen, Entwicklungstendenzen und Ergebnissen aufgezeigt werden. Dabei wird die Neuordnung der Filmwirtschaft in Deutschland an den Veränderungen des Marktes, dem gewandelten Verständnis von Filmförderung und Fernsehbeteiligung durch ausgewählte Beispiele dargelegt und differenziert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG:

1.1 PROBLEMSTELLUNG:

1.2 ALLGEMEINEVORBEMERKUNG:

1.2.1 Definition des Begriffes Wertschöpfungskette:

1.2.2 Aufbaustruktur eines umfassenden Medienkonzerns:

2 ENTWICKLUNG DER DEUTSCHEN FILMINDUSTRIE:

2.1 HISTORISCHER RÜCKBLICK:

2.1.1 Die UFA – das deutsche "Major-Studio":

2.1.2 Die zweite Weltkrieg und seine Folgen:

2.1.3 Das Fernsehen – Rettung und Niedergang zugleich:

2.2 AUSGANGSPUNKT DER ENTWICKLUNG 1990 BIS 2000:

2.2.1 Bestandsaufnahme der deutschen Filmindustrie zu Beginn der 90' er Jahre:

2.2.2 Europäische Situation:

2.3 PRIVATFERNSEHEN ALS ENTWICKLUNGSMOTOR:

3 MARKTBETRACHTUNG:

3.1 MARKTPOTENTIAL DES AMERIKANISCHEN FILMS:

3.2 DIE DEUTSCHE FILMWIRTSCHAFT:

3.2.1 US-Majors in Deutschland:

4 NEUE WEGE DER FILMFINANZIERUNG:

4.1 WEGE ZUM AUFBRUCH:

4.2 DER BÖRSENGANG:

4.2.1 Entwicklung der Senator Film AG:

4.3 PERSPEKTIVEN:

4.4 BÖRSENNOTIERTE DEUTSCHE FILMFIRMEN:

4.4.1 Advanced Medien AG:

4.4.2 Constantin Film AG:

4.4.3 Cine Media Film AG:

4.4.4 Kinowelt Medien AG:

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht den Strukturwandel der deutschen Filmwirtschaft in den 1990er Jahren, wobei der Fokus auf dem Übergang von einer durch Subventionen geprägten Abhängigkeit hin zu einer marktorientierten, international wettbewerbsfähigen Industrie liegt. Zentral ist dabei die Frage, wie durch neue Finanzierungsmodelle und die horizontale sowie vertikale Integration der Wertschöpfungskette die Basis für eine nachhaltige Filmwirtschaft geschaffen werden kann.

  • Analyse der historischen Entwicklung und Krise der deutschen Filmbranche.
  • Untersuchung der Bedeutung der Wertschöpfungskette im Mediensektor.
  • Darstellung neuer Finanzierungswege, insbesondere durch Börsengänge.
  • Differenzierte Betrachtung der Rolle von Privatfernsehen als Entwicklungsmotor.
  • Fallbeispiele führender deutscher Filmunternehmen und deren Strategien.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Die UFA – das deutsche "Major-Studio":

Mit der Gründung der Universum Film AG am 18.12.1917 wird ein Großunternehmen firmiert, das alle Zweige der Filmherstellung umfassend und industriell organisiert abdeckt. Im Handelsregistereintrag steht zum Gegenstand des Unternehmens: "der Betrieb aller Zweige des Filmgewerbes, insbesondere der Filmfabrikation, des Film-Mietgeschäftes und Film-Theatergeschäftes", jener vertikalen, ganzheitlichen Wertschöpfungskette also, die der amerikanische Begriff „Major-Studio“ definiert.

Durch den Zukauf von Produktions-, Verleihfirmen und Lichtspieltheatern kommt es zu einer Konzentration bisher allein agierender, mittelständigen Firmen zu einem wirtschaftlich international bedeutenden Filmkonzern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Definiert die zentralen Begriffe, insbesondere die Wertschöpfungskette, und legt die methodische Vorgehensweise für die Analyse der Unternehmensstrukturen fest.

2 ENTWICKLUNG DER DEUTSCHEN FILMINDUSTRIE: Bietet einen historischen Rückblick und analysiert die Krise sowie die marktspezifischen Besonderheiten der deutschen Filmproduktion im Vergleich zum internationalen Umfeld.

3 MARKTBETRACHTUNG: Untersucht das Erfolgspotenzial der US-amerikanischen Filmindustrie im Vergleich zur deutschen Situation und identifiziert strukturelle Wettbewerbsnachteile.

4 NEUE WEGE DER FILMFINANZIERUNG: Diskutiert moderne Finanzierungsinstrumente wie Börsengänge und analysiert anhand von Unternehmensbeispielen (u.a. Senator Film, Constantin Film, Kinowelt) die Strategien zur Etablierung integrierter Medienkonzerne.

Schlüsselwörter

Filmwirtschaft, Wertschöpfungskette, Filmfinanzierung, Börsengang, Medienkonzern, Kinoproduktion, Fernsehproduktion, Marktstruktur, internationale Wettbewerbsfähigkeit, Outsourcing, Filmförderung, Medienbranche, Unternehmensintegration, Rechteschöpfung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Strukturwandel der deutschen Filmwirtschaft in den 1990er Jahren und die Bemühungen der Branche, durch neue Unternehmensstrukturen und Finanzierungsmodelle international wettbewerbsfähig zu werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Analyse der deutschen Filmindustrie, die Bedeutung der vertikalen Wertschöpfungskette und die Transformation des Marktes durch den Börsengang und neue Finanzierungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie deutsche Produktionsfirmen durch eine veränderte Geschäftsstrategie die Abhängigkeit von staatlicher Förderung und TV-Geldern überwinden und sich als integrierte Medienunternehmen positionieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer filmhistorischen Analyse sowie einer ökonomischen Untersuchung der Unternehmensstrukturen, ergänzt durch Fallbeispiele börsennotierter Filmfirmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Marktsituation, die Rolle des Privatfernsehens als Motor für Entwicklungen und die konkreten Strategien von Unternehmen wie der Constantin Film AG oder Kinowelt Medien AG untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Filmwirtschaft, Wertschöpfungskette, Filmfinanzierung, Börsengang und Medienkonzern.

Welche Bedeutung hat das "Buy-Out-Prinzip" für die Branche?

Das Buy-Out-Prinzip beschreibt die Praxis, dass Produzenten bei Fernsehfinanzierungen ihre Rechte dauerhaft abtraten, was sie zu reinen Auftragnehmern degradierte und eine Kapitalbildung verhinderte.

Warum spielt die vertikale Integration eine so wichtige Rolle für Medienkonzerne?

Die vertikale Integration ermöglicht es einem Unternehmen, die Rechte an einem Film selbst zu kontrollieren und über verschiedene Stufen – von der Produktion bis zur Kino- und Videoauswertung – optimal zu verwerten.

Welche Rolle spielt die Constantin Film AG in der Entwicklung?

Die Constantin Film AG wird als ein Pionier genannt, der durch den Börsengang und die Produktion internationaler Großprojekte den Weg zur Etablierung eines integrierten Medienhauses nach US-Vorbild geebnet hat.

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Résumé des informations

Titre
Die prosperierende Medienbranche als Chance für die deutsche Filmwirtschaft
Université
Film & Television Academy “Konrad Wolf” Potsdam-Babelsberg
Note
2,3
Auteur
Stefan Hoffmann (Auteur)
Année de publication
2000
Pages
41
N° de catalogue
V30300
ISBN (ebook)
9783638315852
ISBN (Livre)
9783638650717
Langue
allemand
mots-clé
Medienbranche Chance Filmwirtschaft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stefan Hoffmann (Auteur), 2000, Die prosperierende Medienbranche als Chance für die deutsche Filmwirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30300
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Extrait de  41  pages
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