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Ursachen und Risikofaktoren der Alzheimer-Krankheit

Title: Ursachen und Risikofaktoren der Alzheimer-Krankheit

Term Paper , 2015 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Alex Stein (Author)

Medicine - Epidemiology
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Das Wissen in der Bevölkerung über die Ursachen und vor allem über die Risikofaktoren, die die Entstehung der Alzheimer-Krankheit beim Menschen begünstigen, ist zumeist lückenhaft und unzureichend.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, als Präventionsmaßnahme einen Beitrag zur Alzheimer-Aufklärung zu leisten und somit das Bewusstsein für diese Erkrankung zu schärfen. Durch die Erklärung der pathophysiologischen Prozesse im Körper und der unterschiedlichen Risikofaktoren soll der Leser sich fragen, ob er oder was er persönlich ändern kann, um seine Wahrscheinlichkeit einer Alzheimer-Erkrankung zu minimieren.
Dies ist auch die zentrale Forschungsfrage: Ist eine Alzheimer-Erkrankung vermeidbar oder lässt sie sich wenigstens hinauszögern? Wie lässt sich das Risiko einer Erkrankung minimieren oder gar ausschalten?

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung, Zielsetzung und Forschungsfrage

1.2 Vorgehensweise

2 Alzheimer-Krankheit

2.1 Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz

2.2 Stadien und Symptome

2.2.1 Frühstadium

2.2.2 Mittleres Stadium

2.2.3 Spätstadium

3 Ursachen

3.1 Cholinerge Hypothese

3.2 Amyloid-Hypothese

3.3 Tau-Hypothese

4 Risikofaktoren

4.1 Genetische Risikofaktoren

4.1.1 Apolipoprotein E

4.2 Rauchen

4.3 Lebensalter

4.4 Depression

4.5 Mangelnde Aktivität

4.5.1 Geringe mentale Aktivität

4.5.2 Geringe physische Aktivität

4.6 Metabolisches Syndrom / kardiovaskuläre Risikofaktoren

4.6.1 Adipositas

4.6.2 Cholesterin

4.6.3 Hypertonie

4.6.4 Diabetes mellitus

4.7 Verletzungen

4.7.1 Schädel-Hirn-Trauma

4.8 Oxidativer Stress

4.9 Entzündungen

5 Prävention / Therapie

5.1 Ursachen behandeln

5.1.1 Acetylcholinesterase-Hemmer

5.1.2 Beta-Amyloid-Immuntherapie

5.1.3 Methylenblau gegen Tau-Fibrillen

5.2 Risikofaktoren ausschalten

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen Beitrag zur Aufklärung über die Alzheimer-Krankheit zu leisten und das Bewusstsein für präventive Maßnahmen zu schärfen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, ob eine Alzheimer-Erkrankung vermeidbar oder zumindest hinauszögerbar ist und wie das individuelle Risiko durch die Beeinflussung von Risikofaktoren minimiert werden kann.

  • Pathophysiologische Grundlagen und Entstehungshypothesen der Alzheimer-Krankheit
  • Analyse genetischer und umweltbedingter Risikofaktoren
  • Zusammenhang zwischen Lebensstil, Stoffwechselerkrankungen und Demenzrisiko
  • Bewertung aktueller therapeutischer Ansätze und Präventionsstrategien

Auszug aus dem Buch

3.2 Amyloid-Hypothese

Die Amyloid-Hypothese ist die anerkannteste Hypothese bei der Suche nach der Ursache für Morbus Alzheimer.

Der Mensch bildet unter anderem im Gehirn Beta-Amyloid-Peptide, die normalerweise durch die Enzyme Beta-Secretase und Gamma-Secretase von dem sich in der Zytomembran befindlichen Amyloid-Precursor-Protein (APP) getrennt werden. Beim gesunden Menschen werden diese Beta-Amyloid-Peptide also wieder abgebaut – bei einem an Alzheimer erkrankten Menschen hingegen, werden diese nicht abgebaut. Es kommt zu einer Störung des enzymatischen Abbaus, zu einem mangelhaften „Abtransport durch die Blut-Hirn-Schranke“ oder zu einer Überproduktion. Dies führt zu einer Anreicherung und schließlich zur Verklumpung.

Anfangs sind dies Oligomere, die für die Reizweiterleitungsstörungen an den Synapsen verantwortlich sind. Diese Oligomere stören durch die Wechselwirkung mit Rezeptoren an der äußeren Neuronen-Zytomembran die Kaskaden im Zytoplasma. Dadurch sondern sogenannte Mikroglia toxische Botenstoffe ab.

Im weiteren Verlauf kommt es zur Bildung von Protofibrillen, die am Ende zu Plaques übergehen und somit die neuronalen Stoffwechselvorgänge im Hirn stören.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel definiert die Relevanz des Themas, formuliert die Zielsetzung der Arbeit und erläutert die methodische Vorgehensweise.

2 Alzheimer-Krankheit: Hier werden die Grundlagen der Erkrankung, die Abgrenzung zu anderen Demenzformen sowie die drei klinischen Stadien der Krankheit beschrieben.

3 Ursachen: Dieses Kapitel stellt die drei wissenschaftlich am meisten diskutierten Hypothesen – cholinerge Hypothese, Amyloid-Hypothese und Tau-Hypothese – vor.

4 Risikofaktoren: Eine detaillierte Untersuchung genetischer, lebensstilbedingter, metabolischer und umweltbedingter Faktoren, die das Krankheitsrisiko beeinflussen.

5 Prävention / Therapie: Dieses Kapitel erörtert aktuelle medizinische Behandlungsansätze sowie die Möglichkeiten zur Risikominimierung durch Anpassungen der Lebensführung.

6 Fazit und Ausblick: Abschließende Reflexion der Ergebnisse mit der Erkenntnis, dass eine Heilung derzeit nicht möglich ist, aber die Risikominimierung in der Eigenverantwortung des Einzelnen liegt.

Schlüsselwörter

Alzheimer-Krankheit, Ursachen, Risikofaktoren, Prävention, Therapie, Demenz, Beta-Amyloid, Tau-Proteine, Apolipoprotein E, metabolisches Syndrom, Lebensstil, kognitive Leistungsfähigkeit, Gesundheitsvorsorge.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Ursachen sowie die beeinflussbaren Risikofaktoren der Alzheimer-Krankheit, um Möglichkeiten der Prävention aufzuzeigen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf den pathophysiologischen Entstehungshypothesen, den genetischen und lebensstilbedingten Risikofaktoren sowie aktuellen therapeutischen Ansätzen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Aufklärung über die Erkrankung und die Schärfung des Bewusstseins dafür, dass durch einen bewussten Lebensstil das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung beeinflusst werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Zusammenfassung aktueller medizinischer Erkenntnisse und Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Krankheitsmodelle, eine breite Palette an Risikofaktoren (von Genetik bis hin zu metabolischen Faktoren) sowie Ansätze zur Prävention und Therapie dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Alzheimer-Krankheit, Ursachen, Risikofaktoren, Prävention, Therapie und Lebensstil.

Welche Rolle spielt die Genetik bei der Entstehung von Alzheimer?

Insbesondere das Gen Apolipoprotein E (ApoE4) erhöht das individuelle Erkrankungsrisiko signifikant; bei Vorliegen von zwei Allelen dieser Variante ist das Risiko stark gesteigert.

Warum wird Alzheimer zunehmend als Diabetes Typ 3 bezeichnet?

Aufgrund von Insulinresistenz und gestörtem Energiemetabolismus im Gehirn, die bei Diabetikern mittleren Alters den kognitiven Leistungsabfall im Alter beschleunigen, wird dieser Zusammenhang so benannt.

Welchen Einfluss haben Entzündungen und oxidativer Stress?

Beide Faktoren schädigen Neuronen aktiv und tragen so wesentlich zum Fortschreiten der neurodegenerativen Prozesse im Gehirn bei.

Ist Alzheimer heilbar oder vermeidbar?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Alzheimer gegenwärtig weder heilbar noch vollständig vermeidbar ist, das Risiko durch einen gesunden Lebensstil jedoch minimiert werden kann.

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Details

Title
Ursachen und Risikofaktoren der Alzheimer-Krankheit
College
University of Applied Sciences Köln RFH
Course
Studium Generale - Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens
Grade
1,7
Author
Alex Stein (Author)
Publication Year
2015
Pages
20
Catalog Number
V303158
ISBN (eBook)
9783668015388
ISBN (Book)
9783668015395
Language
German
Tags
Alzehimer Alzheimer-Krankheit Ursachen Risikofaktoren Therapie Prävention Medizin Medizinökonomie Ursachen und Risikofaktoren der Alzheimer-Krankheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alex Stein (Author), 2015, Ursachen und Risikofaktoren der Alzheimer-Krankheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303158
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