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Der situative Grammatikunterricht. Begriffsbestimmung, Merkmale und Beispiele

Titel: Der situative Grammatikunterricht. Begriffsbestimmung, Merkmale und Beispiele

Hausarbeit , 2014 , 13 Seiten

Autor:in: Luise Seemann (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der situative Grammatikunterricht ist ein Konzept von Wolfgang Boettcher und Horst Sitta von 1978. In ihrem Buch „Der andere Grammatikunterricht“ konzipieren Boettcher und Sitta ein Modell des Grammatikunterrichtes, welches als Gegenstück zum traditionellen Grammatikunterricht gelten kann. Dieses Konzept ist auf die kommunikativen Augenblicksbedürfnisse der Schüler ausgerichtet und wird durch impulsgebende Situationen die sich auf sprachliche Phänomene beziehen ausgelöst.

Diese Teilverschriftlichung des vorrangegangenen Referats, soll den situativen Grammatikunterricht vorstellen. Dabei wird zuerst eine geschichtliche Einbettung des situativen Grammatikunterrichtes in der Entwicklung der Sprachdidaktik vorgenommen. Danach wird speziell der situative Grammatikunterricht durch eine Begriffsbestimmung definiert und Merkmale dessen thematisiert. Des Weiteren wird auch die Kritik an diesem Konzept erläutert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Geschichtliche Einbettung

Der situative Grammatikunterricht

Begriffsbestimmung

Merkmale

Beispiele

Kritik

Der situative Grammatikunterricht heute

Zusammenfassung

Quellen

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit setzt sich zum Ziel, das Konzept des situativen Grammatikunterrichts nach Wolfgang Boettcher und Horst Sitta vorzustellen, kritisch zu würdigen und dessen Anwendbarkeit im modernen Schulunterricht zu beleuchten.

  • Historische Entwicklung der Sprachdidaktik
  • Begriffsbestimmung und Merkmale des situativen Ansatzes
  • Praktische Anwendungsbeispiele und Grenzen
  • Kritische Analyse des Modells
  • Integration in den heutigen Schulalltag

Auszug aus dem Buch

Merkmale

Der situative Grammatikunterricht ist nicht an curriculare Vorgaben gebunden und wird situationsabhängig von den Schülern bestimmt. Ebenfalls ist der Situative Grammatikunterricht vom klassischen Grammatikunterricht abzugrenzen, was die Verwendung von vorgefertigten Materialen betrifft. Sprachbücher, Powerpoint Präsentationen und andere vorgefertigte Materialen entfallen beim situativen Grammatikunterricht. Höchstens können sie noch als Nachschlagewerke oder als nachträgliche Ergänzung genutzt werden, doch vorbereitend fallen solche Hilfsmittel komplett weg. Denn es geht um die Reflexion der eigenen Erfahrungen der Schüler und nicht um fremde, wie es in Sprachbüchern der Fall wäre und das Situative wäre durch vorbereitete Mittel nicht mehr gegeben. Der Fokus der Untersuchungen liegt auf der Sprachverwendung der Schüler und nicht wie beim klassischen Grammatikunterricht auf dem Sprachsystem. Der situative Grammatikunterricht ist ein kommunikationsorientierter Unterricht. Grammatik dient nur noch als Mittel sich in aktuellen, alltäglichen Ausschnitten der Sprachverwendung zurechtzufinden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung des Konzepts von Boettcher und Sitta sowie Erläuterung der verwendeten fachdidaktischen Literatur.

Geschichtliche Einbettung: Überblick über die Entwicklung des muttersprachlichen Unterrichts vom 19. Jahrhundert bis zur linguistischen Wende der 1970er Jahre.

Der situative Grammatikunterricht: Detaillierte Definition, Merkmalsbeschreibung, praktische Beispiele, kritische Reflexion und Ausblick auf die heutige Anwendung.

Zusammenfassung: Rekapitulation der wesentlichen Inhalte und Plädoyer für ein Zusammenspiel verschiedener Unterrichtskonzepte.

Schlüsselwörter

Situativer Grammatikunterricht, Boettcher, Sitta, Sprachdidaktik, Kommunikationsorientierung, Sprachgebrauch, Schülerselbstbestimmung, Sprachreflexion, Systematischer Grammatikunterricht, Integrativer Unterricht, Sprachbewusstsein, Projektunterricht, Theorie-Praxis-Verhältnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Modell des situativen Grammatikunterrichts, welches als schülerzentrierte und kommunikationsorientierte Alternative zum traditionellen, systematischen Grammatikunterricht konzipiert wurde.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit thematisiert die historische Einbettung der Sprachdidaktik, die theoretischen Grundlagen des situativen Modells sowie dessen spezifische Merkmale, Kritikpunkte und Möglichkeiten der praktischen Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Konzept von Boettcher und Sitta verständlich zu machen und zu hinterfragen, wie ein solcher Ansatz, trotz seiner praktischen Schwächen, sinnvoll in den modernen Deutschunterricht integriert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller und grundlegender fachdidaktischer Werke, um das theoretische Fundament und die Kritik am situativen Grammatikunterricht aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einleitung, die theoretische Definition des situativen Konzepts, eine Diskussion seiner Merkmale und Beispiele sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Umsetzbarkeit im Schulalltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind situativer Grammatikunterricht, Schülerorientierung, Sprachgebrauch, Sprachreflexion und die Notwendigkeit der methodischen Durchmischung zur Förderung der kommunikativen Kompetenz.

Warum lehnt das Konzept des situativen Grammatikunterrichts fertige Unterrichtsmaterialien ab?

Weil das Modell auf den authentischen, unmittelbaren Erfahrungen der Schüler im Unterrichtsalltag basiert; vorgefertigte Materialien würden den situativen, spontanen Charakter des Lernprozesses künstlich einschränken.

Welche Hauptkritikpunkte führt die Autorin gegen den situativen Grammatikunterricht an?

Die Autorin kritisiert insbesondere die mangelnde Planbarkeit, die Gefahr der Fragmentierung des Wissens, die hohen Anforderungen an die Spontanität der Lehrkraft sowie das Fehlen eines systematischen Fundaments bei den Schülern.

Wie lautet das Fazit zur Anwendbarkeit des Modells?

Das Fazit schlägt vor, den situativen Grammatikunterricht nicht isoliert, sondern als ergänzende Methode im Zusammenspiel mit systematischen und funktionalen Ansätzen zu nutzen, um die jeweiligen Vorteile zu kombinieren.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der situative Grammatikunterricht. Begriffsbestimmung, Merkmale und Beispiele
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Autor
Luise Seemann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
13
Katalognummer
V303261
ISBN (eBook)
9783668017320
ISBN (Buch)
9783668017337
Sprache
Deutsch
Schlagworte
grammatikunterricht begriffsbestimmtung merkmale beispiele
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Luise Seemann (Autor:in), 2014, Der situative Grammatikunterricht. Begriffsbestimmung, Merkmale und Beispiele, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303261
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Leseprobe aus  13  Seiten
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