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Freuds Metapsychologie. Vom topographischen Modell zum Strukturmodell

Titel: Freuds Metapsychologie. Vom topographischen Modell zum Strukturmodell

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2015 , 14 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: A. K. (Autor:in)

Psychologie - Persönlichkeitspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit behandelt die Metapsychologie Freuds, gestützt auf seine zwei topischen Modelle der Psyche. Während das topographische Modell die drei Systeme Unbewusst, Vorbewusst und Bewusst beinhaltet, geht die von Freud weiterentwickelte Metapsychologische Theorie des Strukturmodells von den drei Instanzen Es, Ich und Über-Ich aus. Die beiden Modelle werden auf Parallelen hin untersucht und es wird der Frage nachgegangen, wie psychische Vorgänge beschrieben werden. Zu Beginn ist es von Nöten, den Begriff der Metapsychologie näher darzulegen, um anschließend auf die einzelnen Theorien näher einzugehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Erste Topik: Das topographische Modell

2.1 Das Unbewusste/ Das Vorbewusste/ Das Bewusste

3 Zweite Topik: Das Strukturmodell

3.1 Das ES

3.2 Das ÜBER-ICH

3.3 Das ICH

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Metapsychologie Sigmund Freuds auf Basis seiner zwei topischen Modelle der Psyche zu untersuchen. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie psychische Vorgänge innerhalb dieser theoretischen Konzepte beschrieben werden und welche Parallelen sowie Weiterentwicklungen sich zwischen dem topographischen Modell und dem Strukturmodell ergeben.

  • Die theoretischen Grundlagen der Metapsychologie nach Freud
  • Analyse des topographischen Modells (Bewusstes, Vorbewusstes, Unbewusstes)
  • Untersuchung des Strukturmodells mit den Instanzen Es, Ich und Über-Ich
  • Die Rolle von Abwehrmechanismen bei der Konfliktverarbeitung
  • Vergleichende Betrachtung der beiden psychoanalytischen Modelle

Auszug aus dem Buch

3.3 Das ICH

„Das Ich repräsentiert was man Vernunft und Besonnenheit nennen kann, im Gegensatz zum Es, welches die Leidenschaften enthält“.

Das Ich folgt dem Realitätsprinzip und ist der Vermittler zwischen Über-Ich und Es. Es überprüft die Realität und entscheidet, ob die Bedürfnisse und Triebwünsche des Es ermöglicht beziehungsweise befriedigt werden oder ob sie unangemessen und abgewehrt, unterdrückt oder sogar verdrängt werden sollten. Als Vermittler zwischen den beiden Instanzen versucht es dem Es, dem Über-Ich, sowie der Realität gerecht zu werden und eine Synthese aus diesen zu bilden. Definiert wird das Ich nicht als die Gesamtheit des Individuums und wird auch nicht als Gesamtheit des psychischen Apparates gesehen, sondern ist nach Freud immer nur ein Teil des Gesamten.

Schraml hingegen sieht das Ich als „Träger der Identität des Menschen“.

Da das Ich vielen Forderungen gerecht werden muss, kann es bei Ich-Schwäche zu Störungen kommen. Was ist eine Ich-Schwäche? Eine Ich-Schwäche liegt dann vor, wenn das Ich nicht eigenständig zwischen den beiden anderen Instanzen und der Realität abwägen und entscheiden kann, sondern wenn es von eines der dreien dominiert wird. Sind die Instanzen Über-Ich und Ich im Ungleichgewicht, können wegen Nichtigkeiten unberechtigte Schuldgefühle entstehen und schwerwiegende Folgen für die Persönlichkeitsentwicklung mit sich ziehen. An dieser Stelle sei das verminderte Selbstwertgefühl genannt und die damit einhergehenden Selbstbestrafungen in Form von schulischem Versagen, wie Schraml schreibt. Er bezeichnet jene Kinder, welche an einem Ungleichgewicht der Instanzen leiden als „gestörte Kinder“, was die Tragweite der Fehlentwicklung des Ich unterstreicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Metapsychologie Freuds ein und erläutert die Bedeutung der drei Perspektiven – dynamisch, topisch und ökonomisch – für die Beschreibung psychischer Vorgänge.

2 Erste Topik: Das topographische Modell: Es wird das erste Modell der Psyche erläutert, das die drei Systeme Bewusstes, Vorbewusstes und Unbewusstes unterscheidet, um psychische Vorgänge lokalisierbar zu machen.

2.1 Das Unbewusste/ Das Vorbewusste/ Das Bewusste: Dieser Unterabschnitt vertieft die Differenzierung zwischen den drei Systemen und erläutert den Prozess der Verdrängung sowie die Dynamik zwischen den Systemen.

3 Zweite Topik: Das Strukturmodell: Hier wird der Übergang von der ersten zur zweiten Topik beschrieben, wobei das Strukturmodell zur Erklärung von Ängsten und psychischen Konflikten eingeführt wird.

3.1 Das ES: Dieser Teil beschreibt das Es als Reservoir der Triebe, das dem Lustprinzip folgt und keine Organisation oder Moral kennt.

3.2 Das ÜBER-ICH: Die Instanz des Über-Ichs wird als moralische Instanz definiert, die auf dem Moralitätsprinzip beruht und Forderungen sowie Verbote verinnerlicht.

3.3 Das ICH: Dieses Kapitel behandelt das Ich als Vermittler zwischen Es, Über-Ich und Realität und beleuchtet Funktionen wie Abwehrmechanismen sowie das Phänomen der Ich-Schwäche.

4 Zusammenfassung: Das Fazit stellt die beiden Modelle in einen Gesamtzusammenhang und betont die Bedeutung des Unbewussten, das in beiden Theorien die zentrale Rolle spielt.

Schlüsselwörter

Psychoanalyse, Sigmund Freud, Metapsychologie, topographisches Modell, Strukturmodell, Es, Ich, Über-Ich, Unbewusstes, Verdrängung, Realitätsprinzip, Lustprinzip, Abwehrmechanismen, Tiefenpsychologie, psychischer Apparat

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Entwicklung der Psychoanalyse nach Sigmund Freud, speziell mit dem Übergang von seinem ersten Modell der Psyche (topographisches Modell) hin zu seinem späteren Strukturmodell.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Definition und Funktionsweise der verschiedenen Instanzen der menschlichen Psyche, die Dynamik von Triebbedürfnissen sowie die Mechanismen, mit denen der Mensch psychische Konflikte verarbeitet.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Konzepte des topographischen Modells und des Strukturmodells detailliert darzustellen, ihre Gemeinsamkeiten aufzuzeigen und zu untersuchen, wie Freud die Beschreibung psychischer Vorgänge durch diese Modelle weiterentwickelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, bei der Freuds Originalwerke sowie ergänzende fachwissenschaftliche Sekundärliteratur herangezogen und in einen analytischen Zusammenhang gebracht werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der drei Systeme des topographischen Modells (Bewusstes, Vorbewusstes, Unbewusstes) sowie die Analyse der drei Instanzen des Strukturmodells (Es, Ich, Über-Ich) inklusive der Abwehrmechanismen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Metapsychologie, Strukturmodell, Unbewusstes, Verdrängung sowie die Interaktion zwischen Es, Ich und Über-Ich.

Warum ist das Ich laut Freud „überwiegend unbewusst“?

Obwohl das Ich für Vernunft und Realitätsprüfung zuständig ist, unterliegen viele seiner Funktionen, wie etwa die Anwendung von Abwehrmechanismen, unbewussten Prozessen, weshalb es nicht vollständig als bewusstes System betrachtet werden kann.

Was unterscheidet das „topographische Modell“ vom „Strukturmodell“ in der Anwendung?

Während das topographische Modell primär die Bewusstseinsfähigkeit von Inhalten ordnet, ermöglicht das Strukturmodell ein besseres Verständnis für komplexe psychische Konflikte, Angstzustände und die moralische Dimension (Über-Ich) im menschlichen Erleben.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Freuds Metapsychologie. Vom topographischen Modell zum Strukturmodell
Hochschule
Universität zu Köln
Note
2,3
Autor
A. K. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
14
Katalognummer
V303290
ISBN (eBook)
9783668021594
ISBN (Buch)
9783668021600
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Freud Psychoanalyse Metapsychologie psychischer Apparat Sigmund Freud topographisches Modell Instanzen Ich Es Über-Ich Unbewusst Bewusst Vorbewusst
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
A. K. (Autor:in), 2015, Freuds Metapsychologie. Vom topographischen Modell zum Strukturmodell, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303290
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Leseprobe aus  14  Seiten
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