Jeden Tag werden wir in unserem alltäglichen Leben mit Werbeanzeigen und Texten konfrontiert, in denen uns die werbenden Unternehmen von der Einzigartigkeit ihrer Produkte überzeugen wollen, sei es nun über Werbeplakate auf der Straße, über das Fernsehen, über das Radio oder über Anzeigen in Zeitschriften. Letztere habe ich für die folgende Hausarbeit ausgewählt, um die Werbesprache hinsichtlich ihrer Wortneubildungen genauer zu untersuchen. Mein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Verwendung von Neologismen und möglicher Unterschiede hinsichtlich ihrer Verwendung im Kontext „geschlechtsspezifischer“ Zeitschriften.
Gibt es in der Art der Neologismen, welche in Werbeanzeigen einer typischen „Frauenzeitschrift“ auftreten, Unterschiede zu solchen, die in einem typischen „Männermagazin“ verwendet werden? Gibt es vielleicht auch Unterschiede in ihrer Häufigkeit? Oder ist die Verwendung in den verschiedenen Zeitschriften letztlich sehr ähnlich?
Um diese und ähnliche Fragen zu beantworten, ist es unerlässlich, zuerst auf die Terminologie der Wortneubildungen einzugehen und später auch ihre Einbettung in das Feld der Werbung näher zu betrachten. Auch muss geklärt werden, wozu Werbung benötigt wird und wie diese zu funktionieren versucht.
Anschließend werde ich dann anhand mehrerer Beispiele aus „Männer“ und „Frauenzeitschriften“ die Verwendung von Neologismen untersuchen und versuchen, mögliche Unterschiede deutlich zu machen und zu begründen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Terminologie
2.1 Neologismus
2.2 Ad-hoc-Bildung / Okkasionalismus
3. Funktionen und Ziele der Wortneubildungen
3.1 Typen der Wortneubildung
4. Werbung
4.1 Rahmenbedingungen
4.2 Werbesprache / Werbeanzeige
4.3 Funktionen der Wortneubildung in der Werbesprache
5. Praxisteil
5.1 Analyse der Neologismen in „Frauenzeitschriften“
5.2 Analyse der Neologismen in „Männerzeitschriften“
5.3 Auswertung
6. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Verwendung von Neologismen in der Werbesprache, um zu analysieren, ob sich die sprachliche Gestaltung von Werbeanzeigen in geschlechtsspezifischen Zeitschriften – unterteilt in „Frauen-“ und „Männerzeitschriften“ – signifikant voneinander unterscheidet.
- Definition und Abgrenzung von Neologismen und Okkasionalismen
- Funktionen und Motive der Wortneubildung in der Werbesprache
- Analyse und Vergleich der Werbesprache in ausgewählten Frauen- und Männerzeitschriften
- Einfluss der Zielgruppenansprache auf die sprachliche Gestaltung
- Bedeutung der Werbesprache als Mittel der emotionalen Kundenansprache
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Jeden Tag werden wir in unserem alltäglichen Leben mit Werbeanzeigen und Texten konfrontiert, in denen uns die werbenden Unternehmen von der Einzigartigkeit ihrer Produkte überzeugen wollen, sei es nun über Werbeplakate auf der Straße, über das Fernsehen, über das Radio oder über Anzeigen in Zeitschriften. Letztere habe ich für die folgende Hausarbeit ausgewählt, um die Werbesprache hinsichtlich ihrer Wortneubildungen genauer zu untersuchen. Mein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Verwendung von Neologismen und möglicher Unterschiede hinsichtlich ihrer Verwendung im Kontext „geschlechtsspezifischer“ Zeitschriften. Gibt es in der Art der Neologismen, welche in Werbeanzeigen einer typischen „Frauenzeitschrift“ auftreten, Unterschiede zu solchen, die in einem typischen „Männermagazin“ verwendet werden? Gibt es vielleicht auch Unterschiede in ihrer Häufigkeit? Oder ist die Verwendung in den verschiedenen Zeitschriften letztlich sehr ähnlich?
Um diese und ähnliche Fragen zu beantworten, ist es unerlässlich, zuerst auf die Terminologie der Wortneubildungen einzugehen und später auch ihre Einbettung in das Feld der Werbung näher zu betrachten. Auch muss geklärt werden, wozu Werbung benötigt wird und wie diese zu funktionieren versucht.
Anschließend werde ich dann anhand mehrerer Beispiele aus „Männer-“ und „Frauenzeitschriften“ die Verwendung von Neologismen untersuchen und versuchen, mögliche Unterschiede deutlich zu machen und zu begründen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Wortneubildung in der Werbung ein und formuliert die Forschungsfrage, ob es Unterschiede in der Nutzung von Neologismen zwischen Frauen- und Männerzeitschriften gibt.
2. Terminologie: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Neologismus und Okkasionalismus sowie deren fließende Übergänge und Abgrenzungskriterien.
3. Funktionen und Ziele der Wortneubildungen: Es werden die Beweggründe für Wortneubildungen beleuchtet, darunter Sprachökonomie, Benennungsbedarfe und stilistische Anpassungen.
4. Werbung: Dieses Kapitel analysiert die Rahmenbedingungen von Werbung, die Charakteristika der Werbesprache sowie die spezifischen Funktionen von Wortneubildungen in diesem Bereich.
5. Praxisteil: Der Praxisteil analysiert konkrete Neologismen in ausgewählten Frauen- und Männerzeitschriften und vergleicht diese hinsichtlich ihrer Bildungsweise und Wirkung.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass keine allgemeingültigen Unterschiede in der Verwendung von Neologismen zwischen den untersuchten Zeitschriftentypen nachweisbar sind.
Schlüsselwörter
Neologismus, Wortneubildung, Werbesprache, Okkasionalismus, Sprachökonomie, geschlechtsspezifische Zeitschriften, Werbeanzeigen, Zielgruppenansprache, linguistische Analyse, Gefühlswörter, Komposita, Werbestrategie, Markenkommunikation, Lexikologie, Ad-hoc-Bildung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht die Verwendung von Wortneubildungen, sogenannten Neologismen, in Werbeanzeigen und analysiert, ob sich die sprachliche Gestaltung in Zeitschriften, die spezifisch für Frauen oder Männer konzipiert sind, unterscheidet.
Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?
Die Untersuchung umfasst die linguistische Theoriebildung zu Neologismen, die Rahmenbedingungen und Funktionen von Werbesprache sowie eine praktische Fallstudie anhand ausgewählter Printmedien.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel besteht darin zu klären, ob es signifikante Unterschiede in Art, Häufigkeit oder Funktion der verwendeten Neologismen zwischen „Frauen-“ und „Männerzeitschriften“ gibt.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer linguistischen Analyse von Werbebeispielen. Zur Identifizierung von Neologismen wurde ergänzend die Suchmaschine Google genutzt, um die Häufigkeit und den Status der Begriffe zu überprüfen.
Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe, eine Darlegung der werbepsychologischen Grundlagen und den Praxisteil, in dem spezifische Werbebeispiele auf ihre Wortbildungsmuster untersucht werden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Zu den Kernbegriffen zählen Neologismus, Werbesprache, Wortneubildung, Zielgruppenansprache und Sprachökonomie.
Wie unterscheidet sich die Sprachgestaltung laut Analyse zwischen den Geschlechtern?
Die Analyse zeigt, dass in „Frauenzeitschriften“ häufiger Gefühlsbegriffe zur emotionalen Kundenansprache genutzt werden, während in „Männerzeitschriften“ oft Begriffe gewählt werden, die Stärke, Leistung oder technische Überlegenheit vermitteln.
Was ist die Schlussfolgerung des Autors bezüglich der Forschungsfrage?
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass trotz kleinerer Unterschiede keine allgemeingültigen Beweise für eine grundlegend verschiedene Verwendung von Neologismen zwischen den beiden Zeitschriftentypen gefunden werden konnten.
- Arbeit zitieren
- Adrian Scharrenbroich (Autor:in), 2015, Neologismen in Werbeanzeigen von Zeitschriften, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303443