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Hürden und Potenziale des Township Tourismus am Beispiel von Kapstadt

Title: Hürden und Potenziale des Township Tourismus am Beispiel von Kapstadt

Bachelor Thesis , 2015 , 65 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anna Asendorf (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Mit einem Bus in ein Armenviertel zu fahren, um dort zu sehen wie die Bevölkerung in Armut lebt? Für viele Menschen ist dies unvorstellbar. Tatsächlich ist dies jedoch keine Vorstellung einer absurden Idee, sondern Tatsache. Der Township Tourismus in Südafrika hat in den letzten Jahren stetig zugenommen.
Mit dem Ende der Apartheid in Südafrika Mitte der 90er Jahre veränderte sich zugleich das Reiseverhalten der Touristen weltweit und die Nachfrage nach neuen Formen des Tourismus stieg. Touristen suchen seitdem vermehrt nach individuellen Erfahrungen und einzigartigen Erlebnissen. Laut Lubbe ist es besonders für Südafrikas Tourismusindustrie unvermeidlich auf diese Nachfrage einzugehen und den Tourismus mit Südafrikas vielseitiger Kultur zu verknüpfen.
Inzwischen ist auch den Behörden des Landes bewusst geworden, dass Südafrika reich an verschiedenen Kulturen ist und diese die Hauptattraktion für internationale Touristen darstellt. Neben den wild lebenden Tieren und der natürlichen Schönheit des Landes präsentiert sich Südafrika gerne als „Rainbow Nation“ – die Welt in einem Land. Genau aus diesen Gründen entdecken immer mehr Touristen ihr Interesse für Südafrika und so bereisten im Jahr 2010 rund 8 Mio. Touristen das Land.
Im Jahr 2013 stieg die Zahl der Ankünfte auf 9,6 Millionen. Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden. Neben dem Krüger Nationalpark, zählt Kapstadt zu den Hauptgründen für eine Reise nach Südafrika. Die Hauptattraktionen der Stadt sind u.a. der Tafelberg und Robben Island. Seit mehreren Jahren gewinnen auch Township Touren an zunehmender Beliebtheit.

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Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG

1.2 FRAGESTELLUNG

1.3 ZIELSETZUNG

1.4 AUFBAU DER ARBEIT

2 HINTERGRUNDINFORMATIONEN ÜBER SÜDAFRIKA

2.1 DEFINITION UND ENTWICKLUNG DES TOWNSHIP TOURISMUS

2.2 GESCHICHTE SÜDAFRIKAS

2.3 ENTSTEHUNG DER TOWNSHIPS

2.4 TOURISMUS IN SÜDAFRIKA

2.5 INFORMATIONEN ÜBER TOWNSHIP-TOUREN IN KAPSTADT

3 NEUE TOURISMUSFORMEN

3.1 PRO-POOR TOURISM

3.2 COMMUNITY-BASED TOURISM

3.3 RESPONSIBLE TOURISM

4 HÜRDEN UND POTENZIALE DES TOWNSHIP TOURISMUS AUS DER PERSPEKTIVE DER…

4.1 TOURISTEN

4.2 EINWOHNER

4.3 REISEVERANSTALTER

4.3.1 METHODISCHE VORGEHENSWEISE

4.3.2 AUSWAHL DER INTERVIEWPARTNER

4.3.3 AUFBAU DES LEITFADENS UND DURCHFÜHRUNG DER INTERVIEWS

4.3.4 VORSTELLUNG DER EXPERTEN

4.3.5 AUSWERTUNG DER INTERVIEWS

4.4 REGIERUNG

4.4.1 WHITE PAPER

4.4.2 TOURISM DEVELOPMENT FRAMEWORK

4.4.3 TOURISM BEE-CHARTER

5 BEST PRACTICE BEISPIELE

5.1 MZOLI’S

5.2 TCD-TOURISM COMMUNITY DEVELOPMENT TRUST

6 LÖSUNGSANSÄTZE & HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN

7 AUSBLICK & FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Hürden und Potenziale des Township Tourismus in Kapstadt, um daraus Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen für eine langfristige Einbindung aller beteiligten Stakeholder zu entwickeln. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie können alle Stakeholder von Township Touren langfristig eingebunden werden?“

  • Analyse der Hürden und Potenziale des Township Tourismus aus verschiedenen Perspektiven.
  • Untersuchung neuer Tourismusformen wie Pro-Poor Tourism, Community-Based Tourism und Responsible Tourism.
  • Empirische Untersuchung mittels Experteninterviews mit Reiseveranstaltern.
  • Evaluierung von Best Practice Beispielen zur lokalen Wertschöpfung.
  • Entwicklung von Strategien zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Regierung, Tourismuswirtschaft und lokaler Bevölkerung.

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition und Entwicklung des Township Tourismus

Der in dieser Arbeit thematisierte Township Tourismus gehört definitorisch zum Slum Tourismus, er unterscheidet sich im Grunde nur durch die geschichtliche Entstehung und geographische Lage, welche im Kapitel 2.2 und 2.3 genauer erläutert werden. Der Slum Tourismus hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine große Entwicklung, mit einer wachsenden Anzahl an Destinationen im globalen Süden erfahren. Er gewinnt unverkennbar an Bedeutung im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung und die steigende Anzahl der interessierten Touristen. In vielen Städten sind sie inzwischen ein wichtiges Element der Tourismusindustrie geworden (vgl. Frenzel et al., 2012, S.51).

“Slums and townships are advertised as places that are culturally different and provide insights into the authentic backstage of the respective cities and add to the diversity of the place.” (Frenzel et al., 2012, S. 56) Als Slums gelten Elendsviertel am Rand großer Städte, welche häufig als Not oder Auffangsquartiere für städtische Zuwanderer errichtet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Das Kapitel führt in die Thematik des Township Tourismus ein, stellt die Problemstellung sowie die Forschungsfrage vor und erläutert den strukturellen Aufbau der Arbeit.

2 HINTERGRUNDINFORMATIONEN ÜBER SÜDAFRIKA: Es werden der theoretische Rahmen und die historischen Hintergründe Südafrikas sowie die Entstehung der Townships und der Tourismusentwicklung in dieser Region dargelegt.

3 NEUE TOURISMUSFORMEN: Die theoretischen Konzepte wie Pro-Poor Tourism, Community-Based Tourism und Responsible Tourism werden definiert, um sie als Grundlage für die spätere Lösungsentwicklung zu nutzen.

4 HÜRDEN UND POTENZIALE DES TOWNSHIP TOURISMUS AUS DER PERSPEKTIVE DER…: Dieses Kapitel analysiert die Sichtweisen von Touristen, Einwohnern, Reiseveranstaltern und der Regierung anhand von Studien und Experteninterviews.

5 BEST PRACTICE BEISPIELE: Anhand von Mzoli’s und dem TCD-Tourism Community Development Trust wird aufgezeigt, wie Tourismus bei richtiger Handhabung positive Effekte erzielen kann.

6 LÖSUNGSANSÄTZE & HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN: Hier werden basierend auf den vorangegangenen Analysen konkrete Strategien entwickelt, um eine langfristige, nachhaltige Einbindung aller Stakeholder zu erreichen.

7 AUSBLICK & FAZIT: Das Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und zieht ein abschließendes Resümee über das Potenzial des Township Tourismus als Brücke zwischen den sozialen Schichten.

Schlüsselwörter

Township Tourismus, Kapstadt, Apartheid, Pro-Poor Tourism, Community-Based Tourism, Responsible Tourism, Stakeholder, Armutsbekämpfung, Südafrika, Entwicklung, Partizipation, soziale Ungleichheit, Best Practice, Tourismusmanagement, Nachhaltigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Township Tourismus in Kapstadt, seinen Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung und der Frage, wie dieser Tourismus nachhaltig gestaltet werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Entstehung der Townships, aktuelle Herausforderungen, die Rolle der verschiedenen Stakeholder sowie Konzepte wie Pro-Poor, Community-Based und Responsible Tourism.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Hürden und Potenziale zu identifizieren, um Handlungsempfehlungen zu formulieren, die eine langfristige Einbindung der lokalen Gemeinschaft in den Tourismussektor ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer empirischen Untersuchung durch qualitative Experteninterviews mit Reiseveranstaltern vor Ort.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen auch die Ergebnisse der Experteninterviews analysiert und aktuelle Lösungsansätze für die Herausforderungen der lokalen Bevölkerung präsentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Township Tourismus, Kapstadt, soziale Partizipation, Nachhaltigkeit und Stakeholder-Management.

Wie profitieren die Bewohner von den Townships konkret von den Touren?

Die Bewohner profitieren durch Arbeitsplätze, Einnahmen aus Verkäufen von Kunsthandwerk, direkte Spenden und die Finanzierung von Gemeinschaftsprojekten wie Schulen oder Stipendienprogrammen.

Warum wird die Rolle der Regierung als kritisch angesehen?

Die Autorin stellt fest, dass die Regierung zwar Pläne zur Tourismusförderung entwirft, diese jedoch oft zu langfristig und bürokratisch sind, wodurch sie die tatsächlichen Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung nur unzureichend abdecken.

Welche Rolle spielen NGO’s in diesem Kontext?

NGO's fungieren als Brücke zwischen der Tourismuswirtschaft und der lokalen Bevölkerung, indem sie Kommunikation fördern, bei der Organisation von Gemeinschaftsprojekten unterstützen und bei der Umsetzung nachhaltiger Ziele helfen.

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Details

Title
Hürden und Potenziale des Township Tourismus am Beispiel von Kapstadt
College
University of Applied Sciences Bremen
Grade
1,3
Author
Anna Asendorf (Author)
Publication Year
2015
Pages
65
Catalog Number
V303599
ISBN (eBook)
9783668020870
ISBN (Book)
9783668020887
Language
German
Tags
Township Tourismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Asendorf (Author), 2015, Hürden und Potenziale des Township Tourismus am Beispiel von Kapstadt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303599
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