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Online -Befragungen. Anwendungsbereiche, Stärken und Schwächen.

Titre: Online -Befragungen. Anwendungsbereiche, Stärken und Schwächen.

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2003 , 13 Pages , Note: 5.5 (Schweiz)

Autor:in: Anonym (Auteur)

Sociologie - Travail, Education, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Mit dieser Arbeit möchte ich einen Überblick über die Anwendungsbereiche sowie über die Stärken und Schwächen von Online-Befragungen geben. Aufgrund der schnellen Verbreitung des Internets als neues Medium unserer Gesellschaft (Frees, Gerhard & van Eimeren, 2002), wird dies ein immer wichtigerer Bestandteil nicht nur im alltäglichen Leben, sondern auch in der Forschung.
Laut Janetzko (1999) bestehen Forschungsmethoden aus der reaktiven und nicht reaktiven Forschung. Die reaktive Forschung setzt sich aus der teilnehmenden Beobachtung, der Aktionsforschung sowie der schriftlichen und mündlichen Befragung zusammen. Als nicht reaktive Forschung bezeichnet man Forschungsmethoden wie die Auswertung amtlicher Statistiken und Dokumenten, die Dokumentenanalyse sowie die verdeckte Beobachtung. Die meisten dieser Forschungsmethoden lassen sich heutzutage auch über das Internet durchführen. Diese Arbeit wird sich auf die reaktive Forschung im Internet beschränken und dabei nur auf die schriftlichen Befragungen eingehen.
Zu Beginn befasse ich mich mit den generellen Kriterien zum Erreichen wissenschaftlicher Qualität für Datenerhebungen, da dies Vorraussetzung zur Bewertung von Online-Befragungen ist. Ohne Kenntnis über diese Kriterien zu haben, kann man keine Form der Datenerhebung bewerten und analysieren.
Im Anschluss folgt die Definition der Online-Befragung. Diese ist notwendig, um die Form der Datenerhebung einzugrenzen und eine Diskussionsgrundlage zu schaffen.
Daraufhin gehe ich auf die Stärken und Schwächen von Online-Befragungen ein. Hier wird besonders auf das Erreichen wissenschaftlicher Qualität geachtet. Die Anwendungsbereiche schliessen sich dann als Schlussfolgerung an die Stärken und Schwächen an.
In der Conclusio fasse ich die Hauptaussagen zusammen und das Fazit beschäftigt sich abschliessend mit der Interpretation dieser Aussagen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Generelle Anforderungen zum Erreichen wissenschaftlicher Qualität für Online-Befragungen

2.1 Validität

2.2 Reliabilität

2.3 Repräsentativität

3 Definition: Online-Befragung

4 Stärken von Online-Befragungen

4.1 Geschwindigkeit

4.2 Automatisierbarkeit

4.3 Erreichbarkeit der Teilnehmer

4.4 Stärken durch Zukunftsperspektiven

5 Schwächen von Online-Befragungen

5.1 Technische Probleme

5.2 Problem der Reliabilität

5.3 Repräsentativitätsmangel

6 Anwendungsbereiche von Online-Befragungen

6.1 Anwendungsbereiche mit Repräsentativität

6.2 Anwendungsbereiche ohne Repräsentativität

7 Conclusio

7.1 Zusammenfassung der Hauptaussagen

7.2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel der Arbeit ist es, die Eignung von Online-Befragungen als wissenschaftliche Datenerhebungsmethode kritisch zu bewerten, indem die spezifischen Vorteile und methodischen Schwachstellen des Mediums analysiert werden.

  • Kriterien für wissenschaftliche Qualität (Validität, Reliabilität, Repräsentativität)
  • Stärken wie Geschwindigkeit, Automatisierung und Erreichbarkeit
  • Methodische Herausforderungen und Verzerrungseffekte (Selektion, Coverage)
  • Differenzierung der Anwendungsgebiete nach wissenschaftlichem Anspruch

Auszug aus dem Buch

4.1 Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit ist eines der Hauptkriterien, welche Online-Befragungen gegenüber herkömmlichen Befragungsmethoden auszeichnet. Dass Befragungen über das Internet schneller Ablaufen als herkömmliche Befragungen, ist leicht einzusehen.

Der Forscher muss die Teilnehmer nicht einzeln ansprechen oder ihnen Briefe nach Hause schicken. Er stellt seinen Fragebogen ins Internet oder schickt eine „Rundmail“ an die Teilnehmer. Hinzu kommt, dass die Teilnehmer ihren Fragebogen im Netz ausfüllen und dieser den Forschern sofort danach vorliegt. Auch der Email-Fragebogen hat einen Geschwindigkeitsvorteil, da die langen Postwege ausbleiben (Batinic, 1997).

Der eigentliche Vorteil besteht darin, dass die Kosten gesenkt werden. Einsparungen finden zum Beispiel beim Porto und Papiergeld statt. Wird durch die frühe Datenverfügbarkeit die Gesamtdauer des Forschungsprojekts gesenkt, führt dies aufgrund der Einsparung von Personalaufwand zu sinkenden Kosten (Batinic).

Ausserdem ist die möglichst frühe Veröffentlichung einer Studie von grosser Bedeutung. Es könnte nämlich passieren, dass ein zweiter Forscher versucht, dasselbe Phänomen zu messen oder zu verstehen. Dieses würde dann zu einem erheblichen Nachteil für den ersten Forscher werden, da ähnliche Daten schon vorher veröffentlicht wurden und seine Daten somit an Relevanz verloren haben. Eine erhöhte Geschwindigkeit lässt dies unwahrscheinlicher werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Themenbereichs sowie Eingrenzung der Arbeit auf die reaktive Forschung und schriftliche Online-Befragungen.

2 Generelle Anforderungen zum Erreichen wissenschaftlicher Qualität für Online-Befragungen: Erläuterung der Gütekriterien Validität, Reliabilität und Repräsentativität als Grundlage für die methodische Bewertung.

3 Definition: Online-Befragung: Definition und Vorstellung der drei gängigen Befragungstechniken für das Internet.

4 Stärken von Online-Befragungen: Analyse der Vorteile durch Geschwindigkeit, Automatisierung, einfache Erreichbarkeit und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten.

5 Schwächen von Online-Befragungen: Aufzeigen der kritischen Aspekte hinsichtlich technischer Barrieren, mangelnder Reliabilität und drohender Repräsentativitätsdefizite.

6 Anwendungsbereiche von Online-Befragungen: Unterteilung der Einsatzmöglichkeiten in Szenarien mit und ohne wissenschaftlichen Repräsentativitätsanspruch.

7 Conclusio: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und abschließende Bewertung der methodischen Aussagekraft.

Schlüsselwörter

Online-Befragung, Wissenschaftliche Qualität, Validität, Reliabilität, Repräsentativität, Internetforschung, Stichprobenauswahl, Selbstselektion, Präselektion, Datenerhebung, Forschungsmethodik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einsatz von Online-Befragungen im Kontext wissenschaftlicher Datenerhebung und analysiert, inwieweit diese die notwendigen methodischen Qualitätsstandards erfüllen können.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Das Hauptaugenmerk liegt auf der Gegenüberstellung von Stärken, wie etwa Zeitersparnis und Kostenreduktion, und den methodischen Schwächen, vor allem im Bereich der Repräsentativität und Reliabilität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, unter welchen Voraussetzungen Online-Befragungen für wissenschaftliche Zwecke geeignet sind und für welche Anwendungsbereiche sie mangels wissenschaftlicher Repräsentativität eher ungeeignet sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit existierender Fachliteratur zur empirischen Sozialforschung und methodischen Standards der Online-Forschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Erläuterung der Gütekriterien, gefolgt von einer Stärken-Schwächen-Analyse und der praktischen Einordnung der Anwendungsbereiche für Forscher.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben der Online-Befragung selbst vor allem Validität, Reliabilität, Repräsentativität sowie die verschiedenen Selektionseffekte.

Was besagt die Arbeit über den Einfluss von "Incentives" auf die Datenqualität?

Der Autor warnt vor dem Einsatz von Belohnungen, da diese zu sogenannten "Incentive-Jägern" führen können, die nicht zur Zielgruppe gehören und somit die Ergebnisse verzerren.

Warum sind Online-Befragungen laut der Arbeit meist nicht repräsentativ?

Da es kein vollständiges Verzeichnis aller Internetnutzer gibt und häufig Selbstselektionseffekte auftreten, lässt sich die Grundgesamtheit selten präzise abgrenzen, was eine Generalisierung der Daten erschwert.

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Résumé des informations

Titre
Online -Befragungen. Anwendungsbereiche, Stärken und Schwächen.
Université
University of St. Gallen
Cours
Übungen Formen und Methoden des Lernens und des wissenschaftlichen Arbeitens
Note
5.5 (Schweiz)
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
13
N° de catalogue
V30374
ISBN (ebook)
9783638316477
Langue
allemand
mots-clé
Anwendungsbereiche Stärken Schwächen Online-Befragungen Formen Methoden Lernens Arbeitens
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2003, Online -Befragungen. Anwendungsbereiche, Stärken und Schwächen., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30374
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Extrait de  13  pages
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