Breslau/Wrocław als Zentrum der Moderne. Beschreibung der Architektur von 1900-1933


Hausarbeit (Hauptseminar), 2015
27 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Breslau - ein Zentrum der deutschen Moderne
1.1 Voraussetzungen für eine Avantgarde in Breslau
1.2 Hans Poelzig und die Akademie für Kunst und Kunstgewerbe
1.3. Max Bergs Wirken als Stadtbaurat

2. Katowice - die polnische Moderne in Schlesien

3. Beispiele moderner Architektur in Breslau
3.1 Markthalle, 1906-1908
3.2 Geschäftshaus Junkernstraße, 1911-1913
3.3 Jahrhunderthalle und Ausstellungsgelände, 1911-1913
3.4 WuWA-Siedlung, 1929
3.5 Warenhaus Wertheim, 1929-1930
3.6 Hochhaus der Städtischen Sparkasse, 1930-1932

Schluss

Literaturverzeichnis

Abbildungsnachweis

Einleitung

Es ist an der Zeit, nicht mehr durchaus einen Stil machen zu wollen, nicht den Künstler mit der Forderung einer sich aufdrängenden eigenen Note zu belasten, die ihn zu Äußerlichkeiten treibt, sondern zunächst nichts zu fordern als unerbittliche Sachlichkeit und geschmackvolle Durchbildung des klar erkannten Problems.1

Schon 1906 nahm der damalige Direktor der Breslauer Königlichen Kunst- und Gewerbeschule Hans Poelzig (1869-1936) vorweg, was der österreichische Architekt Adolf Loos erst zwei Jahre später in seiner berühmtem Rede „Ornament und Verbrechen“ proklamierte: Die „sklaverei des ornaments“, die zu überwinden sei, da sie „vergeudete arbeitskraft“ bedeute, während Ornamentlosigkeit „ein zeichen geistiger kraft“ sei.2 Von diesen avantgardistischen Gedanken geleitet, verwandelte Poelzig die Kunstschule während seiner Amtszeit in eine reformierte Einrichtung, die später sogar als „Bauhaus vor dem Bauhaus“3 bezeichnet wird.

Dank innovativer Architekten wie Hans Poelzig entwickelte sich die schlesische Metropole Breslau zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einem Zentrum des Neuen Bauens in Deutschland, dem „‚Laboratorium’ der Architekturmoderne“4 in der Zeit unmittelbar vor und nach dem 1. Weltkrieg. Industrialisierung, Technisierung und Verstädterung in Europa veranlasste viele Architekten zur „Abkehr vom Historismus und Suche nach zeitgemäßen Ausdrucksformen“5 im Städte- und Siedlungsbau. Neben Poelzig beeinflusste vor allem Max Berg (1870-1947) die architektonische Entwicklung der Stadt. Als Breslauer Stadtbaurat war er einer der ersten „Anhänger einer funktional gegliederten Stadt“6 und unter anderem verantwortlich für den Bau der Jahrhunderthalle, die auch die kulturelle Bedeutung der schlesischen Provinzhauptstadt vergrößerte. Aber auch international tätige Architekten der Moderne, wie Erich Mendelsohn, Adolf Rading und Hans Scharoun trugen dazu bei, dass „eine für Breslau typische, spezifische Mischung modernistisch-reformatorischer und regionalistisch-traditioneller Elemente“7 entstand.

Im Folgenden soll die Bedeutung Breslaus als „wichtige[s] Zentrum der Moderne“8 zwischen 1900 und 1933 erläutert und anhand der Wirkungsweise Hans Poelzigs und Max Bergs ausgeführt werden. In einem kurzen Ausflug wird die Moderne in dem 1922 polonisierten Katowice (Kattowitz)9 beleuchtet. Schließlich soll die Breslauer Moderne anhand von sechs Bauprojekten10 verschiedenster Nutzungsarten anschaulich illustriert werden.

1. Breslau - ein Zentrum der deutschen Moderne

1.1 Voraussetzungen für eine Avantgarde in Breslau

Breslau, das heutige Wrocław, wurde erstmalig im Jahr 1000 erwähnt und entwickelte sich schnell zu einer prosperierenden Handelsstadt. Hier kreuzten sich die Handelsstraße der Via Regia und die Bernsteinroute. Nach einer wechselvollen Geschichte unter polnischer, böhmischer, ungarischer, österreichischer und preußischer Herrschaft, sollte sich die Bewohnerzahl der Industriestadt und Provinzhauptstadt Schlesiens zwischen 1875 und 1910 von ca. 250.000 auf 500.000 verdoppeln. Als fünftgrößte und eine der am dichtesten bevölkerten Städte im Deutschen Kaiserreich litten die Bewohner vor allem unter Wohnungsnot und fehlender Infrastruktur. Grundlegende Modernisierungen, wie den Bau zweier Markthallen, veranlasste schließlich der Stadtbaurat Richard Plüddemann zwischen 1885 und 1909, sodass „sich das bisher mittelalterlich geprägte Stadtbild […] zu einer wilhelminischen Großstadt [veränderte]“.11 Zum kulturellen Zentrum der Region entwickelte sich Breslau durch das Engagement Georg Benders, der von 1891 bis 1912 als Oberbürgermeister der Stadt tätig war. Doch Breslaus kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung im Reich war noch immer marginal. Als Stadt an der östlichen Peripherie des Reiches litt [Breslau] unter der […] zunehmenden Westverlagerung des allgemeinen Interesses im Kaiserreich“. […] So war es für Breslau zu einer zwingenden Notwendigkeit geworden, die Wirtschaft und den Handel zu befördern, für neue Aufträge an Industrie und Gewerbe zu sorgen und in der allgemeinen Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsszene deutlich zu machen, dass Breslau keine verschlafene Provinzhauptstadt, sondern ein höchst lebendiges und kreatives Zentrum ist.12

Gleichzeitig war auch „[d]er Ehrgeiz seiner Einwohner […] darauf gerichtet, es Städten wie Leipzig oder Dresden gleichzutun.“13 In dieser Ausgangssituation waren innovative Architekten willkommen - nicht nur, um den sozialen Problemen neue Konzepte entgegenzusetzen, sondern auch „weil deren Werbewirkung genutzt wurde, um den industriellen und wirtschaftlichen Aufschwung Schlesiens im übrigen Deutschland zur Kenntnis zu geben und das Stereotyp der Provinzialität zu widerlegen“14.

1.2 Hans Poelzig und die Akademie für Kunst und Kunstgewerbe

Den größten Anstoß für Innovation gab Hans Poelzigs15 Wirken an der 1791 gegründeten Königlichen Kunst- und Gewerbeschule, die ab 1911 zur Akademie umbenannt wurde. 1900 berief man Poelzig aus Berlin als Lehrer für architektonisches Zeichnen und Kunsttischlerei an die Schule, zwischen 1903 und 1916 übernahm er das Direktorenamt.16 Während seiner Amtszeit wurde die Stadt durch einen „Geist von Aufbruch und Modernität“17 beflügelt, der andere Künstler und Architekten in die Provinzhauptstadt lockte und auch noch nach dem 1. Weltkrieg anhielt. Kaum einer der Breslauer Akteure stammte aus Schlesien, sodass „mitgebrachte[…] Erfahrungshorizonte aus Berlin, Wien, München oder Frankfurt im Zusammenspiel mit der Einlassung auf regionale Besonderheiten“18 die Breslauer Architektur- und Kunstreform charakterisieren sollten und die Stadt zum Ausgangspunkt einer Schlesischen Moderne werden ließen.

So berief Poelzig als Direktor der Schule nicht nur neue, moderne Lehrkräfte, wie Hans Rossmann und Ignatius Taschner aus München, sondern veranlasste auch zahlreiche Reformen in Struktur und Unterrichtsmethoden. Eine stärkere Verbindung von Kunst und Handwerk, der Ausbau der Werkstätten und die Leitung durch Künstler und Handwerker gleichermaßen „nahm […] die Errungenschaften des Bauhauses der zwanziger Jahre vorweg“19.

Parallel setzte sich Poelzig für die Denkmalpflege ein. Auf seine Initiative hin entstanden gemeinschaftliche Bauprojekte von Lehrern und Schülern, wie zum Beispiel der Rathausumbau in Löwenberg (Lwówek Śląski). 1907 trat er dem neugegründeten Deutschen Werkbund bei, der sich dem Neuen Bauen und der Sachlichkeit verschrieb:

Während früher Bauten individuell gestaltet worden seien, werde im Neuen Bauen konstruiert, organisiert, systematisiert und typisiert; während bisher mit Symmetrie und Achsen Ordnung geschaffen wurde, sollen beim Neuen Bauen durch Asymmetrien Gleichgewicht und Harmonie gefunden werden.20

Ein Jahr später initiierte Poelzig die Gründung des Künstlerbundes Schlesien, in dem sich bis 1933 progressive Künstler und Architekten der Region vereinigten. 1910 gründete er gemeinsam mit Max Berg und anderen die schlesische Sektion des Deutschen Bundes für Heimatschutz. 1911 sollte für Poelzig das erfolgreichste Breslauer Jahr werden. In dieser Zeit verwirklichte er unter anderem sein innovatives Geschäftshaus an der Breslauer Junkernstraße (ul. Ofiar Oświęcimskich), den „Oberschlesischen Turm“ auf der Ostdeutschen Ausstellung in Posen (Poznań) und begann mit Max Berg die architektonische Umsetzung der Breslauer Jahrhundertausstellung 1913 zu planen. 1916 ging er schließlich nach Dresden, um dort als Stadtbaurat tätig zu werden.21

Hans Poelzig gehört zu den „bedeutenden Repräsentanten [der frühen Moderne]”22 Nach seinem Direktorat erinnerte die Breslauer Akademie kaum noch an die provinzielle Kunstschule des späten19 . Jahrhunderts. Sie war eine moderne Institution geworden, die die typischen Aufgaben einer Kunstgewerbeschule verband und in hohem Maße einen Schultyp vorwegnahm, der erst nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Staatlichen Bauhaus in Weimar und den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst in Berlin entstehen sollte.23

Auch nach dem 1. Weltkrieg spielte die Akademie weiterhin eine führende Rolle, was nicht zuletzt an den Direktoren August Endell und Oskar Moll lag, die sich als würdige Nachfolger Poelzigs erwiesen und den Ausbau der Werkstätten vorantrieben. Vertreter avantgardistischer Tendenzen, wie Adolf Rading und Hans Scharoun, lehrten an der Akademie und hinterließen ihre architektonischen Spuren in Breslau. Sie unterhielten gleichzeitig ein Architekturbüro in Berlin und beschäftigten dort Breslauer Studenten als Assistenten. 1932, infolge der zweiten Brüningschen Notverordnung, wurde die Akademie geschlossen. Viele Professoren verließen die Stadt, woraufhin der Künstlerbund Schlesien stark geschwächt wurde. Ab 1938 stand das gesamte künstlerische Leben der Stadt unter Aufsicht des nationalsozialistischen Staates.24

1.3. Max Bergs Wirken als Stadtbaurat

Max Berg hatte gemeinsam mit Hans Poelzig an der Technischen Hochschule Charlottenburg in Berlin und München studiert und gehörte ebenfalls dem Deutschen Werkbund an. Beide hatten sich der Architekturreform verschrieben. Sie verband außerdem ein freundschaftliches Verhältnis. 1909 wurde Max Berg zum Breslauer Stadtbaurat ernannt und trat damit die Nachfolge Richard Plüddemanns an. Berg nutzte [k]onsequent […] Stahlbeton als damals neues Material sowie Skelettkonstruktionen und vorgefertigte Elemente. Er verzichtete auf die Dekoration des späten Jugendstils wie auch auf historisierende Motive und reduzierte das Ornament auf ein Minimum, er vereinfachte den Baukörper und ordnete seine Gestalt der Anlage des Inneren an.25

So auch beim Bau seines bedeutendsten Werkes, der Jahrhunderthalle, die „in ihrer […] Grundkonzeption die größte architektonische Errungenschaft in Schlesien vor dem Ersten Weltkrieg”26 darstellte. Doch im Gegensatz zu Poelzig, der europaweit tätig war, blieb Bergs Wirken weitestgehend auf Breslau beschränkt.

Genauso wie Plüddemann stand Berg weiterhin dem Problem der Wohnungsnot in Breslau gegenüber, das sich durch die Migration von Landbevölkerung vergrößerte. Verschiedene Konzepte moderner Stadtgestaltung standen zur Debatte: Während Ernst May, 1919 bis 1925 Direktor der Wohnungsbaugenossenschaft Schlesische Heimstätte, die „Deglomeration der Stadt durch den Bau überschaubarer, unabhängiger Siedlungseinheiten, die durch einen Grüngürtel von der Stadt getrennt sein sollten“27 erreichen wollte, forderte Adolf Rading den „Bau von Siedlungen in Form traditioneller Blocks an großen Verkehrsadern“28. Doch vor allem Bergs eigenes Konzept löste eine heftige Diskussion um die Neugestaltung der Stadt aus. Als einer der ersten deutschen Architekten schlug er die Errichtung von Hochhäusern im Stadtzentrum29 vor, „die als Bürogebäude bestimmt waren und auf diese Weise Gebäude für Wohnzwecke freimachen sollten“30. Den stark kritisieren Plan dafür entwickelte er zusammen mit Richard Konwiarz und Ludwig Moshamer. Dieser war gleichzeitig die Grundlage für den ersten schlesischen Wettbewerb zur Umgestaltung Breslaus 1921, der einen Bauboom auslöste und die Realisierung von Siedlungen des sozialen Wohnungsbaus zur Folge hatte, darunter die Gartenstadt Zimpel (Sępolno)31 von Hermann Wahlich und Paul Heim oder die Wohnblocks in Tschansch (Księże Małe)32 von Paul Heim und Albert Kempter, die „die ästhetischen Prinzipien der Moderne [repräsentierten]“33 34

Hochhäuser wurden in Breslau letztendlich nur zwei realisiert, jedoch nicht nach den Plänen 35 Bergs. Es entstand 1929 Lothar Neumanns Postscheckamt , das heutige Museum für Post- und Fernmeldewesen, sowie 1932 die Städtische Sparkasse36 von Heinrich Rump am Blücherplatz (Plac Solny). Doch mit dem Bau der Jahrhunderthalle leistete Berg einen viel bedeutenderen Beitrag zum Ansehen der Stadt. So prägten Max Berg [...] und Poelzig […] maßgeblich das Bild der Architektur Breslaus. Beide waren Vertreter einer Sachlichkeit, die die Konstruktion des Bauwerks als Basis der formalen Gestaltung verstanden. Funktion und Tektonik eines Bauwerks und die Materialgerechtigkeit bildeten für sie den Ausgangspunkt des architektonischen Schaffens, ohne doch einen Bruch mit der Vergangenheit zu begehen.37

2. Katowice - die polnische Moderne in Schlesien

Nach dem 1. Weltkrieg wurde die deutsche Provinz Schlesien in Ober- und Niederschlesien geteilt, mit den jeweiligen Provinzhauptstädten Breslau und Oppeln. 1920 gingen das österreich- ungarische Schlesien und 1922 ein deutscher Teil Oberschlesiens an die neu gegründete polnische „Autonome Wojewodschaft Śląskie (Schlesien)“ über, deren neue Hauptstadt Katowice (zuvor Kattowitz) jedoch mehr deutschen als polnischen Charakter besaß. Deshalb mussten „[d]ie neuen Machtverhältnisse […] dringend einen Niederschlag in Architektur und Städtebau finden, die Stadtbilder neu codiert werden“38. Gleichzeitig entstand eine „Konkurrenzsituation gegenüber dem auf das Scheitern des neuen Staates spekulierenden Deutschland“39.

So bildete sich schnell ein zunächst dem Neoklassizismus verschriebener Zirkel polnischer Architekten, von denen einige 1929 das Gebäude des Wojewodschaftsamtes und Schlesischen Sejms „im Geiste des monumentalen Klassizismus“40 und als ein Vorzeigebeispiel des neuen, nationalen Stils schufen. Doch [i]hre neoklassizistischen und expressionistischen Anfänge ließen die Mitglieder des Schlesischen Architektenverbandes unter dem Eindruck der Avantgardebewegungen rasch hinter sich und wurden zu den ‚Motoren’ des Neuen Bauens in der Wojewodschaft.41

So avancierte Śląskie mit seinem Zentrum Katowice „zur Stätte des Aufbaus einer polnischen Kulturtradition in Verbindung mit modernen Tendenzen“42 und „das Neue Bauen im polnischen Schlesien zum Staatsstil“43 Katowice bildete in den zwanziger und dreißiger Jahren das 44 „Zentrum der polnischen Moderne[ ] als demonstratives nationales Projekt“45. Es entstanden modernistische Wohnbauten von Architekten wie Karol Schayer46 und Tadeusz Michejda, „die als Ensemble internationalen Rang beanspruchen können“47, Kirchen, wie die Garnisonskirche St. Kasimir (1930) von Leon Dietz d’Arma, eine „abstrakte Komposition mit plastisch 48 geformten, einfachen geometrischen Körpern, die sich an einer Straßenecke zusammenfügen“ , sowie ein Wolkenkratzer (1929-34) von Tadeusz Kozłowski, bei dessen Bau modernste Konstruktionstechnologien angewandt wurden. Dieses „expressionistisch angefärbte[…] Wohnund Bürohochhaus, das der Finanzverwaltung diente“49 war bis 1955 mit 65 Metern und 14 Stockwerken das höchste Gebäude Polens. 1936 begann außerdem der „Bau[…] des damals modernsten Museumsgebäudes in Polen nach einem Entwurf von Karol Schayer“. Das „Muzeum śląskie“ (Schlesisches Museum) sollte die „Krönung der neuen Architektur von Kattowitz“ bedeuten. Doch noch vor seiner Fertigstellung wurde es zwischen 1941 und 1945 von den 1939 einmarschierten Nationalsozialisten abgerissen.50

Doch bis dahin entwickelte sich Katowice „zum größten Sammelplatz moderner Architektur in Polen“51, denn sie war eine der wenigen Städte in Polen, in denen die Avantgarde bewusst gefördert wurde.

[...]


1 Hans Poelzig: Architektur. Aus: Das deutsche Kunstgewerbe 1906. Zur 3. Deutschen Kunstgewerbeausstellung in Dresden 1906. München 1906, S. 17-20. Zitiert in: Hans Poelzig in Breslau. Architektur und Kunst 1900-1916. Hrsg. v. Jerzy Ilkosz und Beate Störtkuhl. Delmenhorst 2000, S. 489-491, hier S. 491.

2 Adolf Loos: Ornament und Verbrechen. URL: https://www.architekturtheorie.tu-berlin.de/fileadmin/fg274/1_-

_Adolf_Loos__Ornament_und_Verbrechen__1908_-_Auszug.pdf (Stand: 29.06.2015)

3 Hartmut Frank: Ein Bauhaus vor dem Bauhaus. In: Bauwelt 74 (1983), S. 1640-1657. Gert Kähler: Route der

4 Moderne. Vom Welterbe Breslau zum Welterbe Dessau. Architektur 1900-1930. Berlin 2009, S. 6.

5 Kähler: Route der Moderne, S. 6.

6 Konstanze Beelitz, Nicolas Förster: Breslau / Wrocław. Die Architektur der Moderne. Berlin 2006, S. 8.

7 Beelitz, Förster: Breslau / Wrocław, S. 9

8 Beate Störtkuhl: Moderne Architektur in Schlesien 1900 bis 1939. Baukultur und Politik. Oldenburg 2013, S. 34.

9 Im Folgenden werden die im historischen Kontext verwendeten Städte- und Straßennamen angegeben, in Klammern jeweils die polnischen oder deutschen Entsprechungen.

10 Für die Darstellung der Bauwerke wurde u.a. auf folgende Literatur zurückgegriffen: Beelitz, Förster: Breslau Wrocław; Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. Hrsg. v. Ernst Badstübner u.a. Berlin 2005.

11 Beelitz, Förster: Breslau / Wrocław, S. 8. Roland B. Müller: Breslau im Jahrhundertjahr 1913. Die Ausstellung, die

12 Feiern der Freiheitskriege von 1813 und die Jahrhunderthalle als Ort und Denkmal für das Jahrhundertereignis. In: Sachsen, Preußen und Napoleon. Europa in der Zeit von 1806-1815. Hrsg. v. Uwe Niedersen. Torgau 2013, S. 517-525, hier: S. 519.

13 Barbara und Jerzy Ilkosz: Architektur- und Kunstgeschichte - 20. Jahrhundert. In: Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien, S. 84-111, hier S. 85.

14 Störtkuhl: Moderne Architektur in Schlesien, S. 130. vgl. Hans Poelzig in Breslau. und Hans Poelzig. Architekt,

15 Lehrer Künstler. Hrsg. v. Wolfgang Pehnt, Matthias Schirren. München 2007.

16 Piotr Łukaszewicz: Die Breslauer Akademie für Kunst und Kunstgewerbe unter dem Direktorat Hans Poelzigs. Hans Poelzig in Breslau, S. 33-50, hier S. 33.

17 Kähler: Route der Moderne, S.18.

18 Störtkuhl: Moderne Architektur in Schlesien, S. 130.

19 Ilkosz: Architektur- und Kunstgeschichte - 20. Jahrhundert. In: Dehio-Handbuch, S. 86.

20 100 Jahre Deutscher Werkbund. 1907-2007. Ausstellungskatalog vom Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne. München 2007, S. 142.

21 Hans Poelzig in Breslau: Biografie im Einband.

22 Łukaszewicz: Die Breslauer Akademie für Kunst und Kunstgewerbe. In: Hans Poelzig in Breslau, S. 34.

23 ebd., S. 46.

24 Ilkosz: Architektur- und Kunstgeschichte - 20. Jahrhundert. In: Dehio-Handbuch, S. 91f.

25 ebd., S. 88.

26 ebd., S. 87.

27 ebd. S. 97.

28 ebd.

29 vgl. Hochhäuser für Breslau Hochhäuser für Breslau. 1919-1932. Hrsg. v. Jerzy Ilkosz und Beate Störtkuhl. und Jerzy Ilkosz: Hochhäuser für Breslau von Max Berg. In: Moderne Architektur in Deutschland 1900 bis 1950. Reform und Tradition. Hrsg. v. Vittorio Magnago Lampugnani und Romana Schneider. Frankfurt am Main 1992, S. 201-220.

30 Ilkosz: Architektur- und Kunstgeschichte - 20. Jahrhundert. In: Dehio-Handbuch, S. 96.

31 vgl. Beelitz, Förster: Breslau / Wrocław, S. 36.

32 vgl. ebd., S. 165.

33 ebd.

34 Ilkosz: Architektur- und Kunstgeschichte - 20. Jahrhundert. In: Dehio-Handbuch, S. 96 ff.

35 vgl. Beelitz, Förster: Breslau / Wrocław, S. 14.

36 vgl. Beelitz, Förster: Breslau / Wrocław, S. 17.

37 Ilkosz: Architektur- und Kunstgeschichte - 20. Jahrhundert. In: Dehio-Handbuch, S. 87.

38 Störtkuhl: Moderne Architektur in Schlesien, S. 210.

39 ebd.

40 Ilkosz: Architektur- und Kunstgeschichte - 20. Jahrhundert. In: Dehio-Handbuch, S. 94.

41 Störtkuhl: Moderne Architektur in Schlesien, S. 226.

42 Ilkosz: Architektur- und Kunstgeschichte - 20. Jahrhundert. In: Dehio-Handbuch, S. 94.

43 Störtkuhl: Moderne Architektur in Schlesien, S. 353.

44 vgl. Waldemar Odorowski: Architektura Katowic w latach międzywojennych 1922-1939. Katowice 1994. undModernizmy. Architektura nowoczesności w II Rzeczypospolitej. Tom 2. Katowice i województwo śląskie. Hrsg. v. Andrzej Szczerski. Kraków 2014.

45 Benedikt Hotze: Kattowitz - Zentrum der polnischen Moderne. In: Baunetzwoche 144 (2009), S. 2-23.

46 vgl. George Arbid: Auf den Spuren eines Architekten. In: Bauwelt 16 (2009), S. 24-27.

47 Hotze: Kattowitz - Zentrum der polnischen Moderne, S. 7.

48 Ryszard Nakonieczny: Die Wolkenkratzer von Katowice. In: Bauwelt 16 (2009), S. 20-23, hier S. 22.

49 Hotze: Kattowitz - Zentrum der polnischen Moderne, S. 7.

50 Ilkosz: Architektur- und Kunstgeschichte - 20. Jahrhundert. In: Dehio-Handbuch, S. 95.

51 Nakonieczny: Die Wolkenkratzer von Katowice, S. 20.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Breslau/Wrocław als Zentrum der Moderne. Beschreibung der Architektur von 1900-1933
Hochschule
Uniwersytet Wrocławski  (Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien)
Veranstaltung
Die deutsch-polnischen Beziehungen nach 1945. Ausgewählte Fragen
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
27
Katalognummer
V303816
ISBN (eBook)
9783668035546
ISBN (Buch)
9783668035553
Dateigröße
2799 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
moderne, architektur, poelzig, breslau, wroclaw, polen, stadt, modernismus, jahrhunderthalle, halastulecia, renoma, wertheim, warenhaus, schlesien, niederschlesien, weimarerrepublik, 20er
Arbeit zitieren
Sarah Curth (Autor), 2015, Breslau/Wrocław als Zentrum der Moderne. Beschreibung der Architektur von 1900-1933, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303816

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