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Die Verse 101-120 der "Sura al-Maʾida". Die Methoden der Qur'anwissenschaft und ihre Anwendung.

Titel: Die Verse 101-120 der "Sura al-Maʾida". Die Methoden der Qur'anwissenschaft und ihre Anwendung.

Referat (Ausarbeitung) , 2015 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Ahmet Numan Cakilkum (Autor:in)

Theologie - Islamische Religionswissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit gibt der Autor einen konkreten Einblick in die Methoden der Qurʾānwissenschaften. Im ersten Teil werden allgemeine Inhalte des koranischen Kapitels al-Māʾida (der Tisch) vorgeführt und im Anschluss die Kernaussagen der Qurʾānverse 101-120 zusammengefasst.

Anschließend werden die für die Verse relevanten koranwissenschaftlichen Disziplinen erläutert und ihr Bedeutungsgehalt in der Exegese dargelegt. Danach werden mit Hilfe dieser Disziplinen die entsprechenden Verse analysiert und ausgewertet. Zuletzt werden vier erlesene Verse, von denen zwei aus unbedingtem aktuellem Anlass intensiv das Thema "Wunder" behandeln, mit verschiedenen tafsīr-Werken beleuchtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grobe Zusammenfassung des Kapitels

2.1. Schematische Gliederung der behandelten Verse in fünf Ebenen

3. Koranwissenschaftliche Disziplin

4. Tafsīr

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen Einblick in die Methoden der Koranwissenschaften am Beispiel der Verse 101-120 der Sūra al-Māʾida. Ziel ist es, zentrale Aussagen dieser Verse durch die Anwendung koranwissenschaftlicher Disziplinen zu analysieren, den Offenbarungskontext zu beleuchten und ausgewählte Wundererzählungen durch verschiedene Tafsīr-Werke zu interpretieren.

  • Methodik der Koranwissenschaften (Asbāb an-Nuzūl, Mubhamāt al-Qurʾān, Munāsabatu l-Qurʾān)
  • Kernaussagen der Verse 101-120 der Sūra al-Māʾida
  • Exegese (Tafsīr) zu ausgewählten Versen
  • Diskurs über das Wunderverständnis im Koran
  • Bedeutung des Korans als rechtleitende Instanz

Auszug aus dem Buch

3. Koranwissenschaftliche Disziplin

Qaṣaṣu l-Qurʾān ist jene Wissenschaft, die sich mit den tatsächlich ereigneten Geschehnissen und Begebenheiten der Propheten in vergangenen Zeitaltern beschäftigt. Ziel dieser Disziplin ist die Bestätigung des Propheten als solchen, indem er durch den Qurʾān über historische Ereignisse berichtet, dessen Wissen zuvor nur den Leuten der Schrift vorbehalten war. Wahrhaftige Geschichten dienen aber auch der Festigung des Propheten und seiner Anhänger, die sich noch am Anfang der Verkündung befanden und wenige an der Zahl waren. Der wohl signifikanteste Grund für die Erwähnung von Geschichten im Qurʾān liegt darin, dem Menschen ein realistisches und authentisches Beispiel zu bieten, damit er daraus seine Lehren ableite. Noch dazu kommt, dass durch die Offenlegung der prophetischen Botschaften ersichtlich wird, mit welchem Auftrag sie zu den Menschen gesandt wurden, nämlich um Allāhs Einheit (tawḥīd) zu verkünden.

Auffallend ist die fragmentartige Erzählung, die anscheinend dazu dienen solle, im jeweiligen Vers die Bedeutung in den Vordergrund zu stellen. Dasselbe geschieht gleichwegs durch die oberflächliche Erzählung, die weniger ins Detail als vielmehr auf das Ergebnis des Geschehens aufmerksam macht. Auf Namen und Mengenangaben wird generell verzichtet, damit der Mensch beginnt, über die Intention des Schöpfers zu reflektieren, weil diese Geschichten den Zweck erfüllen, Lehrbeispiele für die Menschheit zu sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die methodische Herangehensweise der Arbeit und skizziert die Analyse der Sūra al-Māʾida sowie die Anwendung koranwissenschaftlicher Disziplinen.

2. Grobe Zusammenfassung des Kapitels: Hier werden der Inhalt, die medinensische Herkunft und die historische Offenbarungsreihenfolge der Sūra al-Māʾida dargestellt.

2.1. Schematische Gliederung der behandelten Verse in fünf Ebenen: Dieser Abschnitt bietet eine strukturierte Übersicht der Themenbereiche innerhalb der Verse 101 bis 120, von Verhaltensregeln bis hin zur Paradiesverheißung.

3. Koranwissenschaftliche Disziplin: Dieses Kapitel definiert Disziplinen wie Qaṣaṣu l-Qurʾān, Asbāb an-Nuzūl und Mubhamāt al-Qurʾān, um das Verständnis der behandelten Verse theoretisch zu untermauern.

4. Tafsīr: Der Kernteil analysiert spezifische Verse, insbesondere die Dialoge um Jesus (ʿĪsā) und das Tischwunder, unter Heranziehung klassischer und moderner Exegese.

Schlüsselwörter

Koranwissenschaften, Sūra al-Māʾida, Tafsīr, Exegese, Wunder, Offenbarungsanlässe, Asbāb an-Nuzūl, Jesus, Tischwunder, Koran, Islam, Propheten, Tauhīd, Glaubenslehre, Koranexegese

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer wissenschaftlichen Analyse der Verse 101-120 der Sūra al-Māʾida unter Anwendung klassischer koranwissenschaftlicher Methoden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Offenbarungsumstände, die Funktion von Wundererzählungen im Koran, die Bedeutung historischer Berichte über Propheten und die exegetische Auslegung durch verschiedene Gelehrte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Einblick in die methodische Exegese des Korans zu geben und zu zeigen, wie historische Kontexte und Sprachwissenschaft zum Verständnis der Verse beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt klassische koranwissenschaftliche Disziplinen wie Asbāb an-Nuzūl (Offenbarungsanlässe), Mubhamāt al-Qurʾān (Anonymitäten) und Munāsabatu l-Qurʾān (Zusammenhänge), um die Verse systematisch zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung der Disziplinen und die praktische Anwendung (Tafsīr) auf die Sūra al-Māʾida, insbesondere im Hinblick auf Wunderereignisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Koranwissenschaften, Exegese (Tafsīr), Offenbarungsanlässe, Wunder (Muʿǧiza) und Sūra al-Māʾida geprägt.

Wie wird das Tischwunder aus der Sūra al-Māʾida exegetisch interpretiert?

Die Arbeit stellt verschiedene Ansätze vor, von der wörtlichen Anerkennung der göttlichen Macht bis hin zu modernen Deutungen, die das Wunder als eine Vertiefung der Überzeugung der Jünger betrachten.

Welche Rolle spielt die Wissenschaft Asbāb an-Nuzūl in dieser Arbeit?

Asbāb an-Nuzūl dient dazu, historische Situationen und spezifische Gründe für die Offenbarung bestimmter Verse zu identifizieren, was laut dem Autor für ein korrektes Verständnis der Verse unerlässlich ist.

Wie argumentiert der Autor gegen die moderne skeptische Sicht auf Wunder?

Unter Berufung auf Gelehrte wie Saʿīd an-Nūrsī wird argumentiert, dass Wunder im Lichte der Allmacht Gottes rational begründbar sind und der Bestätigung der Sendung eines Propheten dienen.

Was schlussfolgert die Arbeit über die Relevanz des Korans?

Der Koran wird als zeitlos aktuell beschrieben, der in jedem Zeitalter Antworten bietet und für den Gläubigen eine heilende und rechtleitende Funktion erfüllt.

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Details

Titel
Die Verse 101-120 der "Sura al-Maʾida". Die Methoden der Qur'anwissenschaft und ihre Anwendung.
Hochschule
Universität Osnabrück  (Institut für Islamische Theologie)
Veranstaltung
Koranwissenschaften
Note
1,0
Autor
Ahmet Numan Cakilkum (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
15
Katalognummer
V303835
ISBN (eBook)
9783668023789
ISBN (Buch)
9783668023796
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verse sura methoden anwendung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ahmet Numan Cakilkum (Autor:in), 2015, Die Verse 101-120 der "Sura al-Maʾida". Die Methoden der Qur'anwissenschaft und ihre Anwendung., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303835
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Leseprobe aus  15  Seiten
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