Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Sport - Kinematics and Training Theory

Trainingsplanung, Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung beim Marathonlauf. Ein Fallbeispiel

Title: Trainingsplanung, Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung beim Marathonlauf. Ein Fallbeispiel

Thesis (M.A.) , 2003 , 77 Pages , Grade: gut

Autor:in: M.A, Marcel Weil (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

"....Der Marathonboom animierte viele ehemalige Spitzenathleten und Trainer dazu, standardisierte Trainingsplane für Anfänger und Fortgeschrittene in eigenen Büchern zu veröffentlichen. Auch in allen bekannten Fachzeitschriften findet man Tipps und Pläne für Marathoneinsteiger. Kann ein Freizeitsportler mit Hilfe solcher Trainingspläne tatsächlich sein Ziel erreichen? Welche Tests, welches Equipment und welches Training sind für die Marathonvorbereitung nötig und sinnvoll?
Um diese Frage beantworten zu können, ist ein gewisses sportwissenschaftliches Grundwissen nötig. Aus diesem Grund soll im ersten Teil dieser Arbeit zunächst ein theoretischer Überblick vorangestellt werden. Im zweiten Teil wird in einem Fallbeispiel der „10-Wochen Rahmentrainingsplan für Einsteiger“ nach H. Steffny überprüft. Ist es möglich, mit Hilfe dieses Standardtrainingsplans einen Freizeitläufer so auf einen Marathon vorzubereiten, dass die Person die 42,195 Kilometer ohne größere Schwierigkeiten bewältigen kann? Welche unvorhersehbaren Schwierigkeiten insbesondere beim Freizeitsportler können die Leistung sowohl im Training als auch im Wettkampf beeinflussen? Im Rahmen dieser Untersuchung bereitete sich eine achtundzwanzigjährige Freizeitsportlerin auf den Frankfurt- Marathon 2001 vor. ..."


Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 FASZINATION MARATHON

3 TRAININGSPLANUNG

3.1 Zielsetzung: „Ich laufe einen Marathon“

3.2 Bestandsaufnahme

3.3 Trainingsprinzipien

3.4 Trainingsplanerstellung

3.5 Ausrüstung

3.5.1 Biomechanische und orthopädische Aspekte beim Marathonlauf

3.5.2 Laufanalyse - Wahl des richtigen Laufschuhs

3.5.3 Sonstige Ausrüstung

4 LEISTUNGSDIAGNOSTIK

4.1 Energiestoffwechsel

4.2 Warum Leistungsdiagnostik?

4.3 Welche Art der Leistungsdiagnostik ist sinnvoll?

4.4 Die sportartspezifische Ergometrie

4.5 Stufentest mit Laktatmessung

4.5.1 Ablauf

4.5.2 Auswertung

4.6 Fehleranfälligkeit des Tests

4.7 Wettkämpfe

5 TRAININGSTEUERUNG

5.1 Herzfrequenzmessgerät

5.2 Trainingssteuerung nach Herzfrequenz

5.3 Trainingssteuerung nach Geschwindigkeit

6 FALLBEISPIEL

6.1 Proband

6.2 Laufanalyse

6.3 Erste Trainingsphase mit anschließendem Stufentest

6.4 Beurteilung der Leistung und Wahl des Trainingsplans

6.5 Ernährung

6.6 Trainingsverlauf

6.7 Alternative und ergänzende Trainingsformen

6.8 Störgrößen

6.9 Kontrolluntersuchungen

7 DER WETTKAMPF

7.1 Vorwoche

7.2 Bedingungen beim Wettkampf

7.3 Versorgung während des Wettkampfes - Ernährung und psychologische Aspekte

7.4 Verlauf und Ergebnis

8 INTERPRETATION UND DISKUSSION

9 LITERATUR

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen der Marathonvorbereitung für Freizeitsportler, insbesondere durch die Anwendung wissenschaftlich fundierter Trainingsplanung und Leistungsdiagnostik. Das primäre Ziel ist die Überprüfung, ob ein Standard-Rahmentrainingsplan in Verbindung mit individueller Steuerung eine erfolgreiche Bewältigung der Marathon-Distanz ermöglicht.

  • Grundlagen der systematischen Trainingsplanung und Trainingsprinzipien.
  • Die Bedeutung der Leistungsdiagnostik und Laktatmessung für den Freizeitsport.
  • Methoden der individuellen Trainingssteuerung durch Herzfrequenz und Geschwindigkeit.
  • Praktische Umsetzung anhand eines Fallbeispiels einer Freizeitsportlerin.
  • Diskussion über sportwissenschaftliche Konsens- und Abweichungsbereiche im Breiten- und Leistungssport.

Auszug aus dem Buch

3.3 Trainingsprinzipien

Trainingsprinzipien sind Gesetzmäßigkeiten des sportlichen Trainings, die eine allgemeine Gültigkeit haben. Sie weisen eine geringe Spezifik auf und können leicht übertragen werden. Trainingsprinzipien stellen daher eher eine allgemeine Orientierungsgrundlage als eine konkrete Handlungsrichtlinie dar. Dennoch können einige dieser Aussagen in der täglichen Trainingspraxis konkrete Anwendung finden. Einige Prinzipien, die für die Trainingsplanung von unmittelbarer Bedeutung sind, sollen hier genannt werden:

1. Prinzip der optimalen Relation von Belastung und Erholung/ Prinzip der Superkompensation Diese Prinzipien beruhen auf der Erkenntnis, dass nach Belastungsabbruch ein Regenerationsprozess stattfindet, nach dessen Vollzug die Leistungsfähigkeit auf einem höheren Niveau ist, als vor der Belastung. Dabei ist es wichtig, Belastung und Erholung möglichst präzise auf einander abzustimmen, um Über- oder Unterforderung zu vermeiden und somit einen optimalen Trainingsreiz zu bieten

2. Prinzip der progressiven Belastung Grundlage dieses Prinzips ist die Tatsache, dass ein Trainingsreiz immer überschwellig sein muss, um auch wirksam zu sein. Ein Reiz, der momentan noch zu Adaptationen im Organismus führt, ist einige Trainingseinheiten später eventuell nicht mehr ausreichend um eine Anpassung zu provozieren. So kann ein Training mittel- und langfristig nur wirksam bleiben, wenn der Trainingsreiz ständig erhöht wird. Ist eine Leistungssteigerung durch kleine Schritte in der Belastungsanhebung nicht mehr möglich, so können möglicherweise abrupte oder sprunghafte Reizsteigerungen den gewünschten Effekt erzielen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Darstellung der Entwicklung der Laufbewegung und Problemstellung der Marathonvorbereitung für Einsteiger.

2 FASZINATION MARATHON: Beleuchtung der Gründe für die Beliebtheit des Marathonlaufs als Sportart für jedermann.

3 TRAININGSPLANUNG: Erläuterung der Grundlagen der Trainingsplanung, Prinzipien und der Bedeutung der Ausrüstung für Marathonläufer.

4 LEISTUNGSDIAGNOSTIK: Analyse der Stoffwechselvorgänge und Methoden der Leistungsdiagnostik sowie deren Fehlerquellen.

5 TRAININGSTEUERUNG: Techniken und Hilfsmittel zur gezielten Dosierung der Trainingsintensität mittels Herzfrequenz oder Geschwindigkeit.

6 FALLBEISPIEL: Dokumentation und Auswertung des Trainingsjahres sowie der Marathonvorbereitung einer Probandin.

7 DER WETTKAMPF: Schilderung der direkten Vorbereitung sowie des Rennverlaufs und Ergebnisses des Frankfurt-Marathons.

8 INTERPRETATION UND DISKUSSION: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Diskussion über die Anwendbarkeit von Standardplänen für Freizeitsportler.

9 LITERATUR: Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen und fachlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Marathon, Trainingsplanung, Leistungsdiagnostik, Laktatmessung, Trainingssteuerung, Herzfrequenz, Stufentest, Ausdauertraining, Laufanalyse, Superkompensation, anaerobe Schwelle, Fettstoffwechsel, Freizeitsportler, Trainingsprinzipien, Wettkampf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Vorbereitung eines Freizeitsportlers auf einen Marathonlauf unter besonderer Berücksichtigung trainingswissenschaftlicher Prinzipien und leistungsdiagnostischer Methoden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit deckt die Bereiche Trainingsplanung, sportmedizinische Leistungsdiagnostik (insbesondere Stufentests), Trainingssteuerung und deren praktische Anwendung im Alltag von Freizeitsportlern ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, zu prüfen, ob ein vorgegebener Standard-Trainingsplan durch wissenschaftliche Leistungsdiagnostik individualisiert werden kann, um eine sichere Marathon-Vorbereitung für Einsteiger zu gewährleisten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse und einem ausführlichen Fallbeispiel, in dem Laktat-Stufentests zur Bestimmung von Trainingsbereichen und individueller Leistungsentwicklung eingesetzt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Trainingslehre sowie die Durchführung, Auswertung und Fehleranfälligkeit von Stufentests im Detail erörtert und auf ein konkretes Fallbeispiel übertragen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Marathon, Trainingsplanung, Leistungsdiagnostik, Laktatmessung, Herzfrequenz, Trainingssteuerung und Ausdauertraining.

Warum war die Laufanalyse für die Probandin so wichtig?

Die Analyse identifizierte eine Überpronationsstellung, deren Korrektur durch einen passenden Schuh und Einlagen notwendig war, um Fußschmerzen zu lindern und das Training schmerzfrei zu ermöglichen.

Welche Rolle spielten die gesundheitlichen Störgrößen im Fallbeispiel?

Krankheitsbedingte Trainingsausfälle, insbesondere kurz vor dem Wettkampf, stellten eine massive psychische und physische Belastung dar, die die geplante Zielzeit beeinflusste.

Excerpt out of 77 pages  - scroll top

Details

Title
Trainingsplanung, Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung beim Marathonlauf. Ein Fallbeispiel
College
University of Frankfurt (Main)  (Sportwissenschaftliches Institut)
Grade
gut
Author
M.A, Marcel Weil (Author)
Publication Year
2003
Pages
77
Catalog Number
V30400
ISBN (eBook)
9783638316644
ISBN (Book)
9783638717656
Language
German
Tags
Trainingsplanung Leistungsdiagnostik Trainingssteuerung Marathonlauf Fallbeispiel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A, Marcel Weil (Author), 2003, Trainingsplanung, Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung beim Marathonlauf. Ein Fallbeispiel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30400
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  77  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint