Untersuchung zum Erfolgspotenzial von Crowdfunding als alternative Finanzierungsform für Start-ups. Die "Pebble" Smartwatch


Bachelorarbeit, 2015
93 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Kurzfassung

Abstract

Abkürzungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Einzelziele und Aufbau
1.3 Innovatives Ziel
1.4 Abgrenzung

2. Der Start-up- Begriff
2.1 Definition
2.2 Phasen
2.2.1 Early Stages
2.2.2 Expansion Stages
2.2.3 Later Stages
2.3 Finanzierungsproblematik

3. Überblick und Limitationen traditioneller Finanzierungsformen für Start-ups
3.1 Business Angels
3.2 Venture Capital
3.3 Kreditfinanzierung
3.4 Zwischenfazit

4. Crowdfunding als alternative Finanzierungsform
4.1 Der Crowdfunding- Begriff
4.2 Geschichte und Entwicklung
4.3 Crowdfunding- Teilnehmer
4.4 Ausprägungen von Crowdfunding
4.5 Online Finanzierungsplattform „Kickstarter“
4.5 Die Crowdfunding- Kampagne
4.6 Zwischenfazit

5. „Pebble“ – die Erfolgsgeschichte
5.1 Pebble- Smartwatch
5.2 Pebble Time & Pebble Time Steel
5.3 Erfolgsfaktoren

6. Empirischer Teil
6.1 Ziele der Befragung
6.2 Gestaltung des Fragebogens
6.3 Auswertung der Befragung

7. Handlungsempfehlungen zur Realisierung einer erfolgreichen Crowdfunding- Kampagne

8. Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Anhang

Kurzfassung

Start-ups gelten als Hoffnungsträger der deutschen Wirtschafts- und Technologiepolitik. Dank nahezu unbegrenzter Möglichkeiten des heutigen Internets, ist es für Menschen mit einer innovativen Idee äußerst unproblematisch, ein Start-up zu gründen und damit eine breite Masse potentieller Kunden anzusprechen.

Deutlich schwieriger wird es hingegen bei der Frage nach der Finanzierung, wenn zu Beginn nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. In Zeiten risikoaverser Fremdkapitalgeber wird es immer schwieriger liquide Mittel zu akquirieren, ohne weitreichende Zugeständnisse in Form von Mitspracherechte oder andere Kompromisse, die die eigene unternehmerische Freiheit einschränken, einzugehen.

Das Ziel der vorliegenden Thesis ist daher das langfristige Erfolgspotential von Crowdfunding als Finanzierungsalternative für Start-ups am Beispiel der bisher erfolgreichsten Crowdfunding- Kampagne zu belegen. Diesbezüglich wird im theoretischen Teil zunächst der Start-up- Begriff erläutert, gefolgt von drei traditionellen Finanzierungsformen mit den damit verbundenen Limitationen. Im Anschluss erfolgt die Vorstellung von Crowdfunding als Finanzierungsalternative, sowie die Erfolgsgeschichte der „Pebble“- Smartwatch und deren Erfolgsfaktoren.

Das Hauptaugenmerk der Arbeit liegt dabei auf die durchgeführte Online- Umfrage, die erste Indizien für den Erfolg einer Crowdfunding- Kampagne liefert. Abschließend werden konkrete Handlungs-empfehlungen ausführlich dargestellt, die folgende These belegen:

„Der Erfolg von Crowdfunding als Finanzierungsform für Start-ups kann nur unter Berücksichtigung einer Reihe erfolgskritischer Faktoren maximiert werden.“

Insgesamt bestätigen die erzielten Ergebnisse die These und lassen auf eine äußerst positive Zukunft von Crowdfunding schließen.

Abstract

Start-ups are considered as bearers of hope of German economic and technology policy. Thanks to the almost unlimited possibilities of today’s internet, it is extremely facile for people having an innovative idea to set up a start-up and thus appeal to a wide range of potential customers.

When it comes to funding, however, it becomes much more difficult, if at the beginning only limited financial resources are available. In times of risk-avers debt holders, it becomes increasingly difficult to acquire liquid assets without making far-reaching concessions in the form of rights or other compromises that restrict one’s own entrepreneurial freedom.

Therefore the present thesis aims to prove the long-term success potential of crowdfunding as a financing alternative for start-ups using the example of the most successful crowdfunding campaign.

Hereof, the concept of a start-up will be outlined in the theoretical part, followed by three traditional forms of financing with their associated limitations. Subsequently crowdfunding will be presented as alternative form of financing, as well as the success story of the "pebble"-Smartwatch with its associated factors of success.

The main focus of present thesis is on the conducted online survey, providing first evidence for the success of a crowdfunding campaign. Finally specific action recommendations are represented in detail, proving following hypothesis:

"The success of crowdfunding as a form of financing for start-ups can be maximized only by taking into account numerous critical success factors."

Overall, the results confirm the hypotthesis and indicate a very positive future of crowdfunding.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabellenverzeichnis

Tabelle 2.1 Early Stages eines Start-ups

Tabelle 2.2 Expansion Stages eines Start-ups

Tabelle 3.1 Eigenschaften von Business Angels

Tabelle 3.2 Vergleich zwischen Business Angels und Venture Capital

Tabelle 4.1 Kickstarter Projects and Dollars

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 2.1 Unternehmens- und Finanzierungsphasen eines Start-ups

Abbildung 2.2 Seed Phase eines Start-ups

Abbildung 2.3 Ablauf der Start-up-Phase

Abbildung 2.4 Emerging Growth- Phase

Abbildung 2.5 Exit Strategien

Abbildung 2.6 Finanzierungsmöglichkeiten eines Start-ups

Abbildung 3.1 Beschäftigungsstatus von Business Angels in Deutschland (Stand 2004)

Abbildung 3.2 Motive für die Tätigkeit von Business Angels in Deutschland (Stand 2004)

Abbildung 3.3 Risikokapitalquellen und Unternehmensphasen

Abbildung 3.4 Venture Capital Investitionen nach Branchen für das Jahr 2007 in Deutschland

Abbildung 3.5 Venture Capital Investitionen nach Beschäftigten und Umsatz für das Jahr 2007 in Deutschland

Abbildung 3.6 Leistungen und Ziele von Inkubatoren

Abbildung 3.7 Kriterien zur Kreditwürdigkeitsprüfung

Abbildung 4.1 Suchanfragen per Google nach dem Begriff Crowdfunding

Abbildung 4.2 Spendenaufruf zur Finanzierung des Unterbaus der Freiheitsstatue

Abbildung 4.3 Weltweite Entwicklung von Crowdfunding

Abbildung 4.4 Durch Crowdfunding eingenommenes Kapital in Deutschland

Abbildung 4.5 Beteiligte Parteien beim Crowdfunding

Abbildung 4.6 Ausprägungsformen von Crowdsourcing und Crowdfunding

Abbildung 4.7 Kickstarter Kategorien

Abbildung 4.8 Pebble Time

Abbildung 4.9 Oculus Rift

Abbildung 4.10 Kickstarter Alles- oder- nichts- Prinzip

Abbildung 4.11 Kickstarter- Projektlaufzeit in Tagen

Abbildung 4.12 Kickstarter – Projektlaufzeit

Abbildung 4.13 Prämien- Prinzip von Kickstarter

Abbildung 4.14 Der Crowdfunding- Prozess

Abbildung 5.1 Pebble - Smartwatch

Abbildung 5.2 Produkteigenschaften Pebble- Smartwatch

Abbildung 5.3 Pebble- Funktionen

Abbildung 5.4 Pebble Time und Pebble Time Steel

Abbildung 5.5 Pebble Time (Steel) Neuerungen

Abbildung 5.6 Pebble Time (Steel) Spezifikationen

Abbildung 5.7 Gegenleistungen Pebble Watch

Abbildung 5.8 Gegenleistungen Pebble Time

Abbildung 5.9 Pebble App "Music Boss"

Abbildung 6.1 Ergebnis Frage 4 Online- Umfrage: Wichtigkeit sozialer Medien (eigene Darstellung)

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

Unternehmensgründungen sind in Deutschland angesagt! Im Jahr 2012 gab es hierzulande rund 350.000 Existenzgründungen.1 Denn gewiss haben viele schon mal davon geträumt „The next big thing“ zu erschaffen und der eigene Chef zu sein. Diesbezüglich fassen immer mehr Menschen den Beschluss, Start-ups2 zu gründen, jene junge Unternehmen, die sich im Gründungsprozess befinden3 und als Hoffnungsträger der deutschen Wirtschafts- und Technologiepolitik gelten.4

Tatsächlich ist es in der heutigen Zeit äußerst unproblematisch und kostengünstig ein Unternehmen zu gründen. Schwieriger wird es hingegen bei der Frage nach der Finanzierung, welche insbesondere für junge, innovative Start-ups von besonderer Bedeutung sein dürfte.5

Während viele kleinere Start-ups mit relativ geringem Kapitaleinsatz problemlos auskommen mögen, wird es bei innovativen, technischen Unternehmen, die Produktneuheiten entwickeln, hingegen deutlich schwieriger, das ambitionierte Projekt aus eigenen Mitteln bzw. mit Unterstützung von Familie und Freunde zu realisieren. Schließlich werden liquide Mittel für Forschung und Entwicklung, Personal, Marketing oder die Fertigstellung eines Prototyps benötigt, die je nach Komplexitätsgrad des Produkts schnell ins Unermessliche steigen können.

Spätestens an dieser Stelle muss der Unternehmer ernsthaft in Erwägung ziehen, Fremdkapital aufzunehmen, andernfalls droht selbst die vielversprechendste Idee zu scheitern.

In Zeiten risikoaverser Fremdkapitalgeber ist es jedoch aufgrund des schwer kalkulierbaren Risikos nicht einfach, diese vom Erfolgspotential des Produkts zu überzeugen. Selbst wenn diese Hürde genommen ist, verlangen Kapitalgeber oftmals nach Sicherheiten, die junge Unternehmer selten erfüllen können. Beispielhaft seien an dieser Stelle das Vorhandensein von Eigenkapital, enormer Leistungsdruck oder Mitspracherechte bei der Entwicklung und Vermarktung des Produkts genannt.6

Diese Limitationen zwingen immer mehr Unternehmer dazu, nach alternativen Wegen der Fremdkapitalbeschaffung zu suchen. Eine derartige Alternative ist das Crowdfunding (nachfolgend CF genannt).7

Dank des Web 2.08 und den grenzenlosen Möglichkeiten des Internets, kann das Produkt länderübergreifend einer breiten Masse vorgestellt und zugänglich gemacht werden, sodass eine Großzahl potentieller Kleininvestoren auf unkomplizierte Weise liquide Mittel zur Entwicklung und Herstellung des Produkts bereitstellen kann – jedoch nur dann, wenn diese vom individuellen Nutzen des Produkts überzeugt sind.

Denn eine Erfolgsquote von lediglich 38 % der beworbenen Produkte9 auf der CF - Plattform Kickstarter10 (nachfolgend KS genannt) deutet auf eine hohe Komplexität und zahlreiche Hürden hin, die mit dieser Finanzierungsform verbunden sind.

1.2 Einzelziele und Aufbau

Die vorliegende Thesis soll am Beispiel der Pebble- Smartwatch dem Leser einen differenzierten Einblick gewähren, inwieweit CF als alternative Finanzierungsform für Start-ups geeignet ist, ihr Vorhaben erfolgreich in die Tat umzusetzen.

Vor diesem Hintergrund wird folgende These aufgestellt:

„Der Erfolg von CF als Finanzierungsform für Start-ups kann nur unter Berücksichtigung einer Reihe erfolgskritischer Faktoren maximiert werden.“

Im theoretischen Teil wird zunächst der Start-up- Begriff erläutert und im Anschluss traditionelle Finanzierungsformen unter Berücksichtigung der Limitationen, die mit der Bereitstellung von Kapital verbunden sind, näher beleuchtet. Als Konsequenz erfolgt die Vorstellung von CF als alternative Finanzierungsform am Beispiel der Pebble- Watch11 - die gegenwärtig erfolgreichste KS - Kampagne aller Zeiten.12

Im empirischen Teil der Arbeit erfolgt eine Online- Umfrage an Personen (nachfolgend Backer13 genannt), die bereits die Pebble- Watch- KS - Kampagne unterstützt haben und im Besitz der Uhr sind. Dadurch soll evaluiert werden, welche Erfolgsfaktoren die Crowd14 motiviert haben, sich monetär an der Kampagne zu beteiligen.

Im Anschluss an die Auswertung der Online- Umfrage werden konkrete Handlungsempfehlungen vorgestellt, mit welchen der Ausgang einer CF - Kampagne positiv beeinflusst werden kann, bevor ein Fazit und ein Ausblick die Thesis abrunden.

1.3 Innovatives Ziel

Die innovative und zugleich wichtigste Komponente dieser Thesis besteht darin, anhand der Informationen aus der Online- Umfrage, die im empirischen Teil generiert werden, sowie mittels zahlreicher Fachliteratur, konkrete Erfolgsfaktoren zu identifizieren und zu extrahieren, die potentielle Backer motivieren, sich für ein spezielles Produkt zu entscheiden und dessen Entwicklung und Produktion mit liquiden Mitteln zu unterstützen und ob diese gar bereit sind, weitere Kampagnen zu realisieren.

Anhand dieser Informationen werden schließlich konkrete Handlungsempfehlungen ausgesprochen und Rückschlüsse gezogen, ob CF das Potential hat, sich neben den traditionellen Finanzierungsformen auf Dauer erfolgreich zu etablieren.

1.4 Abgrenzung

Bedingt durch den begrenzten Rahmen der Thesis, werden u.a. die Rechtsform- und Standortwahl bei der Gründung von Start-ups, sowie die Rechtslage (national / international) nicht näher berücksichtigt, da beim CF sowohl Privatpersonen, als auch Start-ups ein Projekt von überall auf der Welt initiieren können und bedingt durch die Einführung der CF - Plattform KS in Deutschland15, sowie diverser anderer Plattformen, kaum noch rechtliche Restriktionen – insbesondere für deutsche Start-ups - vorhanden sind. Die Erstellung, Inhalt und Besonderheiten eines Businessplans sind für die Crowd ebenfalls kaum von Bedeutung bzw. wird dieser (falls vorhanden) nicht gelesen. Vielmehr ist die Geschäftsidee hierbei von enormer Bedeutung.16 Die genannten Faktoren schränken daher das Gesamtverständnis für die vorliegende Thesis nicht ein.

2. Der Start-up- Begriff

In diesem Kapitel wird zunächst definiert, was ein Start-up ist, welche Phasen existieren und welche Problematik damit verbunden ist. Diese Grundlagen sollen dem Leser ein besseres Gesamtverständnis für die nachfolgenden Kapitel ermöglichen.

2.1 Definition

Unter dem Start-up- Begriff versteht man junge Wachstumsunternehmen mit besonderem Innovationspotential, die sich noch im (Vor-) Gründungsprozess befinden und auf der Suche nach Finanzierungsmitteln sind. Dabei nutzen diese oftmals das Internet und insbesondere die sozialen Medien als Plattform ihrer beabsichtigten Tätigkeit.17

2.2 Phasen

Ein Start-up lässt sich in drei übergeordneten Unternehmensphasen gliedern, die wiederrum in weiteren Phasen unterteilt sind.

Abbildung 2.1 zeigt eine Übersicht der Unternehmens- und Finanzierungsphasen eines Start-ups:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.1 Unternehmens- und Finanzierungsphasen eines Start-ups18

2.2.1 Early Stages

Die „Early Stages“ eines Start-ups gliedern sich in die „(Pre-) Seed“- und „Start-up“- Phasen. In den (Pre-) Seed- Phasen erfolgen unter anderem die Ideenkonzeption, die Ausarbeitung eines Businessplans, die Wahl der passenden Rechtsform und die des Standortes. Des Weiteren sind insbesondere Finanzierungsentscheidungen und erste Investitionen zu tätigen.19

Abbildung 2.2 veranschaulicht diesen Prozess:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.2 Seed Phase eines Start-ups20

In der nachfolgenden Start-up Phase erfolgen unter anderem die Produktion und die Markteinführung. Auch werden bereits erste Umsatzerlöse realisiert.21 Jedoch sind die Gewinne in dieser Phase kaum existent, zudem sind hohe Anlaufkosten und geringe Umsätze zu verzeichnen.22

Abbildung 2.3 veranschaulicht zusätzliche Aktivitäten, die in der Start-up- Phase vorgenommen werden:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.3 Ablauf der Start-up-Phase23

Zusammenfassend zeigt Tabelle 2.1 in einer Übersicht Faktoren, die die Early Stage- Phasen kennzeichnen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2.1 Early Stages eines Start-ups24

2.2.2 Expansion Stages

Im „Expansion Stage“, das aus der „Emerging Growth“- und der „Bridge“- Phase besteht, erreicht das Unternehmen den „Break-even-Punkt“25. Die Produktion und der Vertrieb werden ausgeweitet und es werden Finanzierungsentscheidungen zur Existenzfestigung getroffen.26

Abbildung 2.4 stellt diesen Prozess dar:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.4 Emerging Growth- Phase27

Bei „High Flyern“28 kann außerdem ein Börsengang erwogen werden. Entsprechend muss diesbezüglich in der Bridge- Phase das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Insbesondere für High Flyer besteht jedoch die Gefahr, dass aufgrund der hohen Nachfrage Konkurrenten auf den Markt eintreten.29

Tabelle 2.2 stellt Faktoren dieser beiden Phasen dar:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2.2 Expansion Stages eines Start-ups30

2.2.3 Later Stages

Nachdem das Start-up den Break-even-Punkt erreicht hat, kann der Unternehmer beginnen, mögliche „Exit“- Strategien zu erwägen.31

Der Begriff Exit kennzeichnet den Ausstieg, insbesondere von Venture Capital- (nachfolgend VC genannt) Investoren oder den ursprünglichen Gründern aus dem Unternehmen- vorausgesetzt dieses hat eine positive Entwicklung zurückgelegt.32

Die Exit- Strategie wird meist zu Beginn im VC - Vertrag fixiert und eine entsprechende „Due Diligence“33 durchgeführt, um Möglichkeiten und Bedingungen festzulegen.34

Abbildung 2.5 veranschaulicht mögliche Exit- Strategien:35

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.5 Exit Strategien36

- Going Public/IPO: Gesellschaft wird an die Börse gebracht, sodass Anteile am freien Kapitalmarkt problemlos veräußert werden können.37

- Trade- Sale: Anteile werden an einen weiteren strategischen Investor verkauft, der sich seinerseits Wachstum aus der Investition erhofft.38

- Secondary- Sale: Verkauf der Anteile meist an eine andere Venture Capital Gesellschaft (nachfolgend VCG genannt), die selbst auf einen profitablen Exit in der Zukunft hofft.39

- Buy- Back: Rückkauf der Beteiligung durch das Unternehmen bzw. dessen Gründer von der VCG.40

2.3 Finanzierungsproblematik

Da selbst die vielversprechendste Idee ohne Kapital nicht realisiert werden kann, sind Start-up Unternehmer oftmals zunächst auf die Hilfe von „FFF“41 angewiesen, wenn das eigene Kapital nicht ausreicht. Sollten auch diese Mittel nicht genügen, müssen andere Wege der Fremdkapitalakquise bestritten werden.

Abbildung 2.6 zeigt eine Übersicht, welche Finanzierungsmöglichkeiten in welcher Unternehmensphase i.d.R. zum Tragen kommen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.6 Finanzierungsmöglichkeiten eines Start-ups42

Hierbei wird ersichtlich, dass je nach Phase unterschiedliche Kapitelgeber zur Auswahl stehen.

3. Überblick und Limitationen traditioneller Finanzierungsformen für Start-ups

Nachdem im vergangenen Kapitel der Start-up- Begriff und die Notwendigkeit von (Fremd-)Kapital erläutert wurden, werden in diesem Kapitel als Konsequenz drei traditionelle Formen der Fremdkapitalfinanzierung mit den dazugehörigen Chancen und Risiken vorgestellt: Business Angels (nachfolgend BA genannt), VCG und Kreditfinanzierung durch Bankinstitute.

3.1 Business Angels

Bei BA handelt es sich um vermögende Privatpersonen, die sich mit Managementerfahrung und Kapital in meist junge, risikoreiche Unternehmen engagieren. Dabei verfolgen sie sowohl das Ziel der finanziellen Erfolgsbeteiligung eines zukunftsträchtigen Unternehmens, als auch den Willen, die eigene unternehmerische Kompetenz weiterzugeben.43 Weiterhin agieren diese als Berater oder Mentoren, und zwar ohne Kapitalbeteiligungsgesellschaften oder andere Finanz- Intermediäre einzuschalten, d.h. direkt als offene oder stille Beteiligungen.44

Abbildungen 3.1 und 3.2 zeigen den beruflichen Status, sowie einige Motive von BA, sich an risikoreichen Unternehmen zu beteiligen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3.1 Beschäftigungsstatus von Business Angels in Deutschland (Stand 2004)45

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3.2 Motive für die Tätigkeit von Business Angels in Deutschland (Stand 2004)46

Daraus wird ersichtlich, dass der Großteil der BA aus Personen besteht, die über ein eigenes Unternehmen verfügen oder in der Geschäftsleitung eines fremden Unternehmens sitzen. Bei den Motiven sind insbesondere hohe Kapitalzuwächse, Spaß und den Willen, junge Unternehmen zu unterstützen, vordergründig.

Tabelle 3.1 stellt zusammenfassend die relevanten Eigenschafen von BA in einer Übersicht dar:47

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3.1 Eigenschaften von Business Angels48

Analog zu VCG investieren BA das eigene Kapital in nicht- börsennotierten Unternehmen - überwiegend in frühen Entwicklungsphasen.49

Abbildung 3.3 zeigt vereinfacht den Lebenszyklus eines Unternehmens und den Zeitpunkt, wann BA i.d.R. zum Vorschein kommen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3.3 Risikokapitalquellen und Unternehmensphasen50

BA investieren demnach in einer frühen Unternehmensphase, in der das eigene Kapital und das von Freunden und Verwandten des Unternehmers aufgrund von Forschungs- und Entwicklungs- Arbeiten in der Gründungsphase aufgebraucht sind. Zudem halten sich hier große VCG weitestgehend zurück, da der Risikokapitalbedarf51 zu gering ist, sodass das potentielle Investment in dieser Phase als uninteressant erscheint.52

Insgesamt existieren drei Arten von BA:53

- Virgin Angels: erfüllen die Voraussetzungen eines BA, sind bis jetzt noch kein Engagement eingegangen – stehen jedoch kurz davor. Auch „Latent Angels“ genannt.
- Entrepreneurial Angels: bringen als Unternehmer (selbstständig oder im Management) Erfahrungen und Kontakte mit, die den „Value Added“54 des Unternehmens steigern können. Konzentrieren sich nicht auf ein einzelnes Unternehmen und sind im Durchschnitt älter als die Entrepreneurs.
- Income Seeking Angels: besitzen bereits erste Erfahrungswerte in der Branche. Konzentrieren sich meist nur auf ein einziges Unternehmen und streben dort nach einer Managementposition. Haben ein entsprechend hohes Interesse daran, Einfluss auf die Geschäftsleitung zu nehmen.

Vor allem dieses Interesse am Einfluss auf die Geschäftsleitung und somit auf grundlegenden Entscheidungen, die im Unternehmen getroffen werden, kann zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit mit BA führen:

Um zu beurteilen, ob es sich um ein lohnendes Geschäft handelt, benötigt ein BA umfassende Informationen, andernfalls kann er weitgehende Bedingungen für sein Investment stellen, die für das Unternehmen, das Kapital benötigt, schlichtweg nicht akzeptabel sind. Erschwerend kommt hinzu, dass in dieser frühen Phase kaum verlässliche Zahlen existieren, um Prognosen zur Qualität des Vorhabens zu erstellen. Insbesondere bei hochinnovativen Projekten ist eine Vergleichbarkeit zur Bewertung kaum gegeben. Ferner besteht die Gefahr, dass der Unternehmer seine Kompetenzen zu Lasten des BA ausnutzen könnte. Entsprechend werden umfassende Kontroll- und Überwachungsmechanismen eingesetzt.55 BA erwarten zudem für ihre eingebrachte Erfahrung, Kontakte und Kapital eine überdurchschnittliche Rendite.56

3.2 Venture Capital

VC wird auch als Risiko- oder Wagniskapital bezeichnet und stellt – ähnlich wie BA – Unternehmen in frühen Phasen genügend Kapital zur Verwirklichung ihrer Ideen bereit.57 Mit der Überlassung von Kapital sind große Risiken verbunden, es ergeben sich jedoch auch immense Gewinnchancen für die Kapitalgeber, indem sie nach fünf bis acht Jahren ihre Anteile gewinnbringend verkaufen.58

Tabelle 3.2 stellt Gemeinsamkeiten von BA und VC in einer Übersicht zusammen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3.2 Vergleich zwischen Business Angels und Venture Capital59

Bei VCG handelt es sich um „Finanzintermediäre, die Eigenkapital in Form zeitlich begrenzter Minderheitsbeteiligungen mit hohen Kontroll- und Mitspracherechten sowie Managementunterstützung bereitstellen“.60

Ebenfalls investieren diese oftmals über einen VC - Fonds in Start-ups und spezialisieren sich auf einen oder mehreren Branchenschwerpunkten.61 Als Synonym für VCG wird der Begriff Frühphasengesellschaft verwendet, welcher implizieren soll, dass es sich um eine Finanzierung in frühen Unternehmensphasen von technologiefokussierten, nicht-börsenreifen Unternehmen handelt.62

Abbildungen 3.4 und 3.5 zeigen Branchen, in welchen VCG überwiegend investieren, sowie die Zahl der Beschäftigten und den Umsatz der unterstützten Start-ups für das Jahr 2007 in Deutschland:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3.4 Venture Capital Investitionen nach Branchen für das Jahr 2007 in Deutschland63

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3.5 Venture Capital Investitionen nach Beschäftigten und Umsatz für das Jahr 2007 in Deutschland64

Hierbei wird deutlich, dass VCG primär in hochtechnologischen Start-ups investieren, sowie Unternehmen unterstützen, die weniger als 100 Mitarbeiter beschäftigen. Zudem erwirtschaften rund 70 % der Unternehmen weniger als fünf Millionen Euro.65

VCG bieten dem Portfoliounternehmen66 neben Eigenkapital auch aktive Unterstützung des Managements an, sodass durch diesen nichtmonetären Leistungen zusätzlicher Wert (Value Added) für das Unternehmen entsteht.67

Abbildung 3.6 stellt eine Reihe weiterer Leistungen, die Inkubatoren68, darunter VCG den Start-ups offerieren:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3.6 Leistungen und Ziele von Inkubatoren69

Neben all den positiven Aspekten, gibt es auch gravierende Nachteile, die diese Finanzierungsform beinhaltet:

VCG verfügen vertragsgemäß über weitreichende Kontroll- und Mitspracherechte, sodass sie schlimmstenfalls den Gründer des Start-ups entlassen können.70 Weiterhin können wichtige strategische Entscheidungen, bis hin zum Verkauf des Unternehmens durch die VCG erfolgen.71 Im Klartext gehen diese Rechte teils deutlich über die eigentlichen Rechte hinaus, die den VCG bezüglich ihres Anteils zustünden.72

VCG sind ebenfalls nicht gewillt in „Experimente“ zu investieren. Auch ist es nicht einfach VCG von einem Engagement zu überzeugen, wenn das Unternehmen bisher keine beachtliche Entwicklung genommen hat. Zudem steht oftmals bereits zu Beginn fest, dass VCG nach ca. drei bis sieben Jahren aussteigen müssen.73 Bis zum Ausstieg ist das Ziel von VCG also maximaler Wertzuwachs. Des Weiteren streben diese nach den für sie bestmöglichen Konditionen. Entsprechend zäh verlaufen die Vertragsverhandlungen, sofern kein überzeugender Businessplan vorliegt.74 Durch diesen Auswahlprozess sind VCG entsprechend für einen äußerst geringen Teil der gesamten Gründungsfinanzierung verantwortlich.75

3.3 Kreditfinanzierung

Das Wort Kredit, welches aus dem lateinischen „credere“ stammt, wird mit „vertrauen“ gleichgesetzt und bedeutet u.a. das Versprechen, einem Dritten liquide Mittel bereitzustellen.76

Kreditgeber wie Banken stellen also dem Start-up Unternehmen Fremdkapital über einen befristeten Zeitraum zur Verfügung und erwarten im Gegenzug die vollständige Rückzahlung, sowie regelmäßige Zinszahlungen.77

Kreditinstitute verlangen jedoch neben umfassenden Sicherheiten (persönlich und materiell) ebenfalls nach einer Kreditwürdigkeit78 zur Beurteilung der Kreditfähigkeit79 des Unternehmens.80

Abbildung 3.7 verdeutlicht nach welchen Kriterien eine solche Kreditwürdigkeitsprüfung erfolgen kann:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3.7 Kriterien zur Kreditwürdigkeitsprüfung81

Hierbei wird ersichtlich, dass ein Start-up, welches sich erst am Anfang seiner Geschäftstätigkeit befindet, diese Anforderungen zur Kreditwürdigkeitsprüfung aufgrund des unberechenbaren Risikos neuer Geschäftskonzepte, sowie das Problem der Zinsbelastungen in frühen Phasen,82 kaum eine vollständige Zufriedenheit der Kreditinstitute erreichen kann, da für Banken vorab kalkulierte Totalverluste nicht in Frage kommen.83 Eine solche Finanzierung kommt entsprechend erst in Betracht, sobald in späteren Phasen erste Umsätze bzw. Einkünfte erzielt werden.84

3.4 Zwischenfazit

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass insbesondere innovative Start-ups, die als Hoffnungsträger der deutschen Wirtschafts- und Technologiepolitik gelten, speziell am Anfang ihrer Gründung oftmals über eine ausgedehnte Finanzierungsproblematik verfügen, um ihre Geschäftsidee zu realisieren.

Entsprechend sind diese nicht selten zunächst auf die Unterstützung von Freunden oder Familie in Form von Fremdkapital angewiesen, wenn das eigene Kapital nicht ausreicht. Sollten jedoch auch diese das nötige Kapital nicht bereitstellen können, stehen Start-ups diesbezüglich in jeder Unternehmensphase - vor allem jedoch in frühen Gründungsphasen - zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten diverser Fremdkapitalgeber wie BA, VCG oder Kreditinstitute zur Verfügung.

Diese fordern jedoch für ihre Bereitschaft der Kapitalüberlassung weitreichende Sicherheiten, darunter umfassende Mitspracherechte oder persönliche und materielle Sicherheiten, die Start-up Gründer in ihrer unternehmerischen Freiheit u.U. erheblich einschränken können.

4. Crowdfunding als alternative Finanzierungsform

Nachdem im vorherigen Kapitel die Problematik erläutert wurde, die sich aus traditionellen Finanzierungsformen ergibt, soll in diesem Kapitel die Thematik rundum CF als alternative Form der Fremdkapitalakquise vorgestellt werden.

4.1 Der Crowdfunding- Begriff

Die Idee des CF hängt mit dem Konzept des übergeordneten Begriffs des Crowdsourcings (nachfolgend CS genannt) zusammen, welches die Crowd dazu verwendet, Ideen, Lösungen, Feedback etc. zu entwickeln.85 Das Wort CS setzt sich dabei aus den Begriffen „Crowd“ und „Outsourcing“ zusammen. Im Klartext bedeutet CS also die „Auslagerung an die Menge“86 und gehört mitunter zu den wirkungsvollsten Formen der digitalen Welt.87

CS findet unter anderem statt, wenn gewinnorientierte Unternehmen spezielle Aufgaben für die Herstellung oder Verkauf der Produkte an die Crowd auslagern, d.h. die breite Öffentlichkeit, die zum Bereitstellen von Kapital über das Internet animiert wird, wird zugleich Teil des Produktionsprozesses.88 Hierbei spielen räumlich verteilte und vernetzte Kommunikationssysteme eine besondere Rolle, da diese die Basis sämtlicher CS - Aktivitäten bilden.89

CF hingegen ist das „systematische Einwerben kleinerer Geldbeträge („funding“) bei vielen Menschen („Crowd“) zur (Mikro-) Finanzierung eines privatnützigen oder gemeinnützigen Projektes (im Crowdfunding „Aktion“ genannt) durch Privatpersonen, Unternehmen oder steuerbegünstigten Organisationen.“90

[...]


1 Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (2013), S. 4

2 Vgl. Kapitel 2.1

3 Vgl. Hahn (2014), S. 4

4 Vgl. Fischer (2004), S. 7

5 Vgl. Kapitel 3

6 Vgl. Kapitel 3

7 Vgl. Kapitel 4

8 Auch das neue Web genannt und maßgeblich vom Computerbuchverleger Tim O’Reilly mit seinem Artikel „What is the Web 2.0“ geprägt. Meint die veränderte Nutzung und Wahrnehmung des Internets und fasst die Kernkompetenzen von Unternehmen zusammen (z.B. wird die kollektive Intelligenz der Nutzer in das Geschäftsmodell eingezogen), die die geplatzte Dotcom- Blase im Jahr 2001 überlebten. Beispiele für Web 2.0 sind Wikis, Blogs, Videoportale, Tauschbörsen etc.; vgl. Raake & Hilker (2010), S. 19ff.; Walsh, Hass & Kilian (2011), S. 4; Fox (2010), S. 32

9 Vgl. Eckl-Dorna (2014), o. S.; Kickstarter (2015b), o. S.

10 Vgl. Kapitel 4.5

11 Vgl. Kapitel 5

12 Vgl. Welch (2015), o. S.

13 Personen, die anderen Personen, Unternehmen oder einen Zweck unterstützen; vgl. Dictionary.com (2015), o. S.

14 Begriff wird in diesem Zusammenhang mit „breite Masse“ übersetzt; vgl. www.dict.cc (2015), o. S.

15 Vgl. Windhager (2015), o. S.

16 Vgl. Kapitel 5

17 Vgl. Hahn (2014), S. 4

18 Vgl. Hahn (2014), S. 27

19 Vgl. Reichle (2010), S. 18

20 Vgl. Hahn (2014), S. 85

21 Vgl. Hering & Vincenti (2005), S. 14

22 Vgl. Böhm (1999), S. 16

23 Vgl. Hahn (2014), S. 128

24 Vgl. Hahn (2014), S. 28

25 Auch „Gewinnschwelle“ oder „Rentabilitätsschelle“ genannt. Bezeichnet den Punkt, ab welcher Absatzmenge fixe und variable Kosten durch die Umsatzerlöse gedeckt sind; vgl. controlling-portal.de (2015), o. S.

26 Vgl. Reichle (2010), S. 19

27 Vgl. Hahn (2014), S. 200

28 Start-ups mit besonders ausgeprägtem Unternehmenswachstum und Expansion; vgl. Duden.de (2015), o. S.

29 Vgl. Hahn (2014), S. 201

30 Vgl. Hahn (2014), S. 30

31 Vgl. Hahn (2014), S. 219

32 Vgl. gruenderszene.de (o. J.), o. S.

33 Systematische Analyse und Bewertung aller Faktoren vor dem Kauf eines Unternehmens. Dient zur Absicherung des Kaufs; vgl. gruenderszene.de (o. J.), o. S.

34 Vgl. deutsche-startups.de (o. J.), o. S.

35 Vgl. deutsche-startups.de (o. J.), o. S.

36 Vgl. Hahn (2014), S. 206

37 Vgl. Buth & Hermanns (2009), §18, Rn. 44, zitiert nach Hahn (2014), S. 206; deutsche-startups.de (o. J.), o. S.

38 Vgl. Hahn (2004), S. 206; deutsche-startups.de (o. J.), o. S.

39 Vgl. Buth & Hermanns (2009), §18, Rn. 44, zitiert nach Hahn (2014), S. 206; deutsche-startups.de (o. J.), o. S.

40 Vgl. Hahn (2004), S. 206; deutsche-startups.de (o. J.), o. S.

41 Family, Friends and Fools

42 Vgl. Hahn (2014), S. 78

43 Vgl. Geisel (2004), S. 101; Hemer (2003), S. 329

44 Vgl. Steiner & Tebroke (2000), S. 289

45 Vgl. Brettel (2004), S. 216

46 Vgl. Brettel (2004), S. 221

47 Vgl. Redweik (2013), S. 10

48 Vgl. Redweik (2013), S. 10

49 Vgl. Braun (2013), S. 21

50 Vgl. Steiner & Tebroke (2000), S. 288

51 Auch Venture Capital genannt. Bezeichnet ein Investment zur Finanzierung eines Start-ups, welches mit Verlustrisiken verbunden ist; vgl. gruenderszene.de (o. J.), o. S.

52 Vgl. Steiner & Tebroke (2000), S. 288f.

53 Vgl. Steiner & Tebroke (2000), S. 289f.

54 Value Added als Dienstleistung zur Schaffung eines Mehrwerts für das Produkt, der über die ursprünglichen Produkteigenschaften hinausgeht und somit einen Wettbewerbsvorteil bei vergleichbaren Produkten gewährt, z.B. in Form von kaufmännischem Know- How (allgemeines Management, Finanzen, Controlling, Marketing, Vertrieb), technischen Fachkenntnissen oder die Vermittlung wichtiger Kontakte („know- who“), sowie die persönliche Betreuung des Gründers; vgl. Hemer (2003), S. 329

55 Vgl. Steiner & Tebroke (2000), S. 292

56 Vgl. Günther & Kirchhof (2003), S. 47

57 Vgl. Hahn (2014), S. 58

58 Vgl. Börner & Grichnik (2005), S. 90

59 Vgl. Hahn (2014), S. 58

60 Vgl. Reißig-Thust (2003), S. 23

61 Vgl. fuer-gruender.de (2015a), o. S.

62 Vgl. Welpe (2004), S. 18; Heister (2010), S. 48f.

63 Vgl. BVK e.V. (2008), S. 9, zitiert nach Thamm (2009), S. 18

64 Vgl. BVK e.V. (2008), S. 9, zitiert nach Thamm (2009), S. 18

65 Vgl. Thamm (2009), S. 18

66 Unternehmen, an welchen sich eine Venture Capital- Gesellschaft finanziell beteiligt; vgl. wirtschaftslexikon24.com (2015), o. S.

67 Vgl. Neubecker (2006), S. 3

68 Der Begriff Inkubator stammt aus der Medizin und bedeutet Brutkasten für Frühgeborene. Inkubatoren gewähren jungen Unternehmern Starthilfe, bis diese „auf den eigenen Beinen stehen können“; vgl. fuer-gruender.de (2015b), o. S.

69 Vgl. Gaida (2011), S. 26

70 Vgl. Hellman (1998), S. 57

71 Vgl. Unternehmer.de (2009), o. S.

72 Vgl. Schefczyk (2004), S. 21

73 Vgl. Schramm & Carstens (2014), S. 45

74 Vgl. Unternehmer.de (2009), o. S

75 Vgl. Hahn (2014), S. 5

76 Vgl. Schäfer (1998), S. 187

77 Vgl. Weitnauer (2011), S. 156

78 Umfasst alle Untersuchungen in Bezug auf die Beurteilung des Kreditrisikos; vgl. Prätsch, Schikorra & Ludwig (2012), S. 107

79 Fähigkeit, in rechtlicher Hinsicht Kredite aufzunehmen; vgl. Prätsch, Schikorra & Ludwig (2012), S. 107

80 Vgl. Prätsch, Schikorra & Ludwig (2012), S. 107

81 Vgl. Riebel (2001), S. 217

82 Vgl. Schramm & Carstens (2014), S. 45

83 Vgl. Hahn (2014), S. 78

84 Vgl. Hahn (2014), S. 38

85 Vgl. Belleflamme, Lambert & Schwienbacher (2013), S. 7; Pazowksi & Czudec (2014), S. 1080; Hemer (2011), S. 8

86 Vgl. Schenk & Guittard (2011), S. 2

87 Vgl. Chatfield (2013), S. 152

88 Vgl. Kleemann, Voß & Rieder (2008), S. 6; Pazowksi & Czudec (2014), S. 1081

89 Vgl. Streich (2014), S. 104

90 Vgl. Urselmann (2014), S. 278, Mitra (2012), S. 68

Ende der Leseprobe aus 93 Seiten

Details

Titel
Untersuchung zum Erfolgspotenzial von Crowdfunding als alternative Finanzierungsform für Start-ups. Die "Pebble" Smartwatch
Note
1,3
Autor
Jahr
2015
Seiten
93
Katalognummer
V304097
ISBN (eBook)
9783668022911
ISBN (Buch)
9783668022928
Dateigröße
2776 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Start-up, Startup, BWL, Betriebswirtschaftslehre, Investition und Finanzierung, Business Angels, Venture Capital, Kreditfinanzierung, Crowdfunding, Crowdinvesting, Crowddonating, Crowdlending, Kickstarter, Pebble
Arbeit zitieren
Sven D. (Autor), 2015, Untersuchung zum Erfolgspotenzial von Crowdfunding als alternative Finanzierungsform für Start-ups. Die "Pebble" Smartwatch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/304097

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Untersuchung zum Erfolgspotenzial von Crowdfunding als alternative Finanzierungsform für Start-ups. Die "Pebble" Smartwatch


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden