Die Bedeutung von Liebe, Religion und Verwandtschaft in Wolfram von Eschenbachs „Willehalm“ anhand der Toleranzrede Gyburgs


Hausarbeit (Hauptseminar), 2013
16 Seiten, Note: 2,5

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Wahrnehmung von Christen und Heiden in der mittelalterlichen volkssprachigen Literatur und die Toleranz gegenüber den Fremden

3. Der Konflikt zwischen Christen und Heiden, veranschaulicht an Hand Gyburgs Toleranzrede in Wolframs von Eschenbach „Willehalm“
3.1. Die Bedeutung von Toleranz im „Willehalm“ - Wolframs positives Verhalten gegenüber den Heiden
3.2. Gyburgs Ehebruch, ihre Konvertierung zum Christentum und der dadurch ausgelöste Doppelkrieg
3.3. Die berühmte Toleranzrede Gyburgs
3.3.1 Die Bedeutung von Liebe und Verwandtschaft in Gyburgs Toleranzrede
3.3.2. Die Bedeutung von Taufe und Gotteskindschaft in Gyburgs Toleranzrede....

4. Schlussgedanke

5. Literaturverzeichnis
5.1 Textausgabe
5.2 Sekundärliteratur

1. Einleitung

Im Mittelalter wurden alle Nicht-Christen, also Andersgläubige, im allgemeinen als Heiden bezeichnet. Die Verhaltens- und Denkweise der mittelalterlichen Bevölkerung wurde von einem alten Heidenbild beeinflusst, das auf einem Irrglauben beruhte. Den Heiden schrieb man Eigenschaften wie Unhöfischkeit, Eigentümlichkeit und Unkeuschheit zu. Der verbreitete Glaube, sie seien Kinder des Teufels, entfachte die grausamen Kreuzzüge der Christen gegenüber den Ungläubigen. Diese Thematik nahmen viele mittelalterliche Dichter auf, analysierten und interpretierten sie eingehend.

Wolfram von Eschenbach war einer dieser Dichter. In seinem Kreuzzugepos „Wil- lehalm“ stellte er den Konflikt zwischen den muslimischen Sarazenen und den christlichen Franzosen in einer neuen Sichtweise dar und prägte damit die Weltanschauung seiner Zeit- genossen nachhaltig.

Im „Willehalm“ geht es aber nicht nur um die blutigen Schlachten zwischen Chris- ten und Heiden, sondern auch um die Bedeutung von Liebe, Religion, Glaube und Ver- wandtschaft. So konvertiert die Heidin Gyburg aus Liebe zu Willehalm zum Christentum und löst damit einen grausamen Rachefeldzug ihrer heidnischen Familie gegen die Chris- ten aus. Mit ihrer Toleranzrede, die sie vor der zweiten Schlacht auf Alischanz hielt, ver- sucht sie, die schrecklichen Auswirkungen der Schlacht zu mildern und appelliert an die Grundfeste des christlichen Glaubens, an die Nächstenliebe und die Schonung der heid- nischen Feinde.

In der vorliegenden Arbeit soll die Toleranzrede Gyburgs und ihre Bedeutung auf Liebe, Religion und Verwandtschaft hinsichtlich der Unterschiede zwischen Christen und Heiden näher untersucht werden. An verschiedenen Themen soll beispielhaft die Verände- rung des Heidenbildes analysiert werden. Zudem soll veranschaulicht werden, wie Wolf- ram im „Willehalm“ einen Ansatz gegen die Kreuzzugideologie erschafft, sein tolerantes Verhalten gegenüber Andersgläubigen beschreibt und an die Grundpfeiler christlichen Glaubens erinnert.

2. Die Wahrnehmung von Christen und Heiden in der mittelalterlichen volkss- prachigen Literatur und die Toleranz gegenüber den Fremden

In der christlichen Literatur der Mittelalters wurden im allgemeinen alle Nicht-Christen als Heiden bezeichnet. Sie wurden als „Götzendiener, als Hunde, als Ausgeburten der Hölle“1 deklariert und galten als Verdammte, da sie ungetauft starben und somit keine Erlösung von Gott empfangen konnten. Im heutigen Verständnis sind die Muslime streng monotheis- tisch und ihrem Gott streng ergeben. Zu Zeiten des Mittelalters aber wurde ihnen fälschli- cherweise Vielgötterei zugeschrieben, die sich aus dem islamischen (Mahmet/ Mahumet), heidnisch antiken (Apollo, Kahun) und vielleicht auch aus jüdischen (Tervigant) Götter- himmel zugleich2 zusammensetzte.

Viele Dichter bezogen in ihren Werken unterschiedliche Positionen gegenüber den Andersgläubigen. Diejenigen, die die Heiden abfällig beschimpften, tolerierten weder den heidnischen Glauben, noch deren Traditionen. Christliche Wertvorstellungen wie beispiels- weise die Nächstenliebe oder das Gebot nicht zu töten, machten den Aufhetzungen der Kir- che Platz, die den Kampf gegen die Heiden nicht nur erlaubte, sondern ausdrücklich er- wünschte. Die Gewalt gegen Andersgläubige wurde daraufhin mit der Vergebung aller Sünden3, der Erlösung und Gottes Heilsversprechen belohnt. So rechtfertigte man die Kreuzzüge, die auf heidnischer und auf christlicher Seite so vielen Menschen den Tod brachte. Ein tolerantes Verhalten den Heiden gegenüber suchte man also vor Wolframs Zeit vergeblich.

Im Laufe der Zeit veränderte sich die dichterische Perspektive auf das Bild der Hei- den. Die kritische Betrachtung über den angeblichen Polytheismus der Heiden, wandelte sich allmählich, auf Grund des kulturellen Kontaktes durch die Kreuzzüge und infolge des höfischen Ritterideals, zu einer eher wohlwollenden Sicht. Um 1300, zur Zeit Wolframs, entstand eine neue, weniger kritische Einstellung gegenüber den Andersgläubigen. Es ent- wickelte sich eine aufgeklärte Toleranz gegenüber den Fremden und es ist die Rede von ei- ner großen Kühnheit freien Denkens und von einem Perspektivwechsel. Die Heiden wur- den nun als „Repräsentanten einer verfeinerten höfischen Kultur geschätzt und be- wundert“4. Grund dafür war, dass nun nicht mehr die Missionierung der Nicht-Christen an erster Stelle stand, sondern der freie Wille des Gegenübers.5

3. Der Konflikt zwischen Christen und Heiden, veranschaulicht an Hand Gyburgs Toleranzrede in Wolframs von Eschenbach „Willehalm“

3.1. Die Bedeutung von Toleranz im „Willehalm“ - Wolframs positives Verhalten gegenüber den Heiden

Im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen stellt Wolfram in seinem Epos dieses Heiden- bild wesentlich differenzierter dar. Es erwächst aus der Vorstellung einer gemeinsamen Menschenwürde für Heiden und Christen.6 Wolfram bringt dem heidnischen Glauben und den religiösen Bindungen der Nichtchristen an ihre Götter Respekt entgegen und nimmt deren Sitten und Bräuche ernst. So achtet im „Willehalm“7 der christliche Markgraf die heidnischen Bräuche und deren Sitten, indem er den Heiden erlaubt, ihre gefallenen Köni- ge mit zurück ins eigene Land zu nehmen um sie dort gebührend zu bestatten: n û vüert die tôten werden / von der toufbaeren erden, / dâman si schône nâch irêbestate. (v. 465,17- 29).

Zwar ist auch Wolfram der Meinung, dass Heiden Verdammte seien, die nach ihrem Tod in die Hölle kommen, denn er trennt strikt in Erlöste und Verdammte und zeigt die theologischen Unterschiede zwischen Christen und Heiden auf. Doch nimmt er hierbei eine gemäßigte Haltung ein. So bedauert er im „Willehalm“ nicht nur die Verdammten, sondern bezeichnet es auch als Sünde, die Heiden zu erschlagen alsam ein vihe (v. 540,17). Darüber hinaus zeigt Wolfram immer wieder die Parallelen zwischen beide Glaubensrichtungen auf und verweist auf das ritterliche Vorbild der Christen und Heiden. Sie sind augenscheinlich ihres Adels, ihres höfischen Erscheinungsbildes und ihrer gesellschaftlichen Kultiviertheit nach gleichwertig. „Höfische Werte werden auf beiden Seiten hoch geachtet, wobei die Ge- sinnung der Heiden teilweise höher eingestuft wird, als die der Christen.“8 Ihnen werden uneingeschränkt Wertebegriffe, wie ritterlicher pris (v. 7,7) , manheit (v. 21, 22) , klâre (v. 6,24) oder wert (v. 20,20) , zugeschrieben. Die beiden Kontrahenten Willehalm und Tybald beispielsweise werden als ebenbürtige Ritter dargestellt, was besonders in den Versen zum Ausdruck kommt, in denen der Großkönig Terramer erst den Christen Willehalm und des- sen Kriegsführung lobt. Danach bewundert er auch den Heiden Tybald, Gyburgs ersten Ehemann, als den süezen, einvalden, / den milten unt den rîchen / und den klâren, man- lîchen. (v. 354,24-26). Ein weiteres Beispiel für die, von Wolfram so hoch geschätzte edle Gesinnung der Heiden. ist die Menschlichkeit des weisen Großkönig Terramers nach der ersten Schlacht auf Alischanz. Er trauert, weil er gegen seine eigene Tochter in die Schlacht ziehen muss und zeigt seinen Edelmut in der Bereitschaft sich selbst zu Opfern, sollte Tybald seine Rache an Gyburg tatsächlich ausüben: sôstêt iedoch den werden baz, / daz ir pris susêren / und gein mir selben kêren, / swaz si mugen gehazzen, / unt sich dar an niht lazzen (v. 355, 26-30).

Wolfram geht aber noch einen Schritt weiter. Er beschreibt nicht nur Parallelen, sondern drückt auch seine Bewunderung gegenüber der Fremde und dem Anderssein der morgenländischen Bevölkerung aus. Er findet deren Kleidung und prunkvolle Rüstungen unübertrefflich: wie sunder was gezieret, / mit kost al überwieret / daz dach ob sînem har- nasch. / ander koste dâbîverlasch (v. 376,15-19), und zugleich „exotisch“9 und faszinie- rend fremd.

Die häufige Benutzung des Wortes „heidnisch“ kann ebenfalls als ein Hinweis auf die Bewunderung des Dichters gegenüber den Andersgläubigen verstanden werden. Zwar benutzt Wolfram das Wort weiterhin als eine Bezeichnung für die ungetauften Sarrazenen, doch baut er dessen Bedeutung weiter aus. Er spricht von „heidnischen“ Witzen und „nennt sogar deren Sprache heidnisch“10: und daz ich heidnisch wol verstuont (v. 207,3).

Wolfram verdeutlicht durch seine Bewunderung und hohe Wertschätzung der Hei- den, die Ernsthaftigkeit des Heidenkampfes und betont die tragischen Auswirkungen des Krieges auf die Auseinandersprengung der einzelnen Sippen, denn der Dichter bedauert es sehr, dass so viele unschuldige Menschen sterben mussten, um den Kampf zwischen Wille- halm und Tybald auszutragen: dâwart s ö lhiu rîterschaft getân, / sol man ir geben rehtez wort, / diu mac vür wâr wol heizen mort. (v. 10,18-20)

3.2. Gyburgs Ehebruch, ihre Konvertierung zum Christentum und der dadurch ausgelöste Doppelkrieg

In Wolframs Epos verlässt die Heidin Gyburg ihren Gatten Tybald und heiratet aus Liebe den Christen Willehalm. Somit brachte Gyburgs Ehebruch eine moralische, politi- sche und theologische Diskussion mit sich. Diese schlug sich in der dichterischen Diskus- sion über den Wertekonflikt von höfischen Sitten zwischen Abend- und Morgenland und zwischen den Normen des staatlichen und kirchlichen Rechts nieder. Doch nicht alle wis- senschaftliche Ansätze fassen Gyburgs Entscheidung, sich von Tybald zu trennen als Ehe- bruch auf. So war zum Beispiel eine Ansicht, dass die Ehe zwischen dem verlassenen Hei- den Tybald mit Gyburg „Abfall vor Gott“11 sei und somit wäre nur Gyburgs Flucht mit Willehalm als eigentlicher Ehebruch zählbar. Erst ihre Konvertierung zum christlichen Glauben und die anschließende Heirat mit Willehalm im Sinne Christi: swer sich vinden lât durh in in nôt, / der enpfâhet unendelôsen solt (v. 31,12-13). Die eheliche Liebe werde sodann mit der Liebe zu Gott gleichsetzt und wäre folglich eine akzeptable Entschuldigung für Gyburgs Ehebruch.12 Wie zur Untermauerung dieser These spricht der Erzähler schon im Prolog Gyburg höchstpersönlich von all ihrer Schuld frei: unschuldic was diu künegîn (v. 31,4).

In Wolframs Werk hingegen fühlt sich Gyburg in keinster Weise am Verlauf des Ge- schehens unschuldig. Sie alleine löst durch ihre Heirat mit Willehalm und ihrer Konvertie- rung zum Christentum den grausamen einen Doppelkrieg aus, der zum einen aus einem Racheakt, zum anderen aus einem Glaubenskonflikt resultiert und sie ist sich der Konse- quenzen wohl bewusst, den Tod tausender von Menschen verschuldet zu haben.

Für ihren Vater ist der Wandel zum Christentum wohl das schwerwiegendste Ver- brechen Gyburgs. Der Versuch, die theologischen Differenzen ihres Vaters, während einer Kampfpause bei der Schlacht auf Alischanz zu klären, scheitert. Der Großkönig begreift

[...]


1 FRIED, Johannes: Das Mittelalter. Geschichte und Kultur. Ungekürzte Ausgabe 2011. München 2008.

2 STROHSCHNEIDER, Peter: Kreuzzugslegitimität - Schonungsgebot - Selbstreflexivität. Über die Be- gegnung mit dem fremden Heiden im „Willehalm“ Wolframs von Eschenbach. In: Die Begegnung mit dem islamischen Kulturraum in Geschichte und Gegenwart. Hrsg. v. Stefan KRIMM und Dieter ZERLIN. München 1992 (=Acta Hohenschwangau; 1991),S. 23-42.

3 BORST, Arno: Lebensformen im Mittelalter. 5. Auflage 2010. Berlin 2004.

4 SCHNELL, Rüdiger: Die Christen und die „Anderen“. Mittelalterliche Positionen und germanistische Perspektiven. In: Die Begegnung des Westens mit dem Osten. Kongreßakten des 4. Symposiums des Mediävistenverbandes in Köln 1991 aus Anlaß des 1000. Todesjahres der Kaiserin Theophanu. Hrsg. v. Odilo ENGELS und Peter SCHREINER. Sigmaringen 1993, S. 185-202.

5 SCHNELL, Rüdiger: Die Christen und die „Anderen“. Mittelalterliche Positionen und germanistische Perspektiven. In: Die Begegnung des Westens mit dem Osten. Kongreßakten des 4. Symposiums des Mediävistenverbandes in Köln 1991 aus Anlaß des 1000. Todesjahres der Kaiserin Theophanu. Hrsg. v. Odilo ENGELS und Peter SCHREINER. Sigmaringen 1993, S. 185-202

6 STEIN, Siegfried: Die Ungläubigen in der mittelhochdeutschen Literatur von 1050 bis 1250. Darmstadt 1963 (= Libelli; 108).

7 Zitiert nach: WOLFRAM VON ESCHENBACH: Willehalm. Nach der Handschrift 857 der Staatsbibliothek St. Gallen. Mittelhochdeutscher Text, Übersetzung und Kommentar. Hrsg. v. Joachim HEINZELE. Mit den Miniaturen aus der Wolfenbütteler Handschrift und einem Aufsatz von Peter und Dorotheo RIEMER. Frankfurt/M. 1991 (=Bibliothek des Mittelalters; 9)

8 STEIN, Siegfried: Die Ungläubigen in der mittelhochdeutschen Literatur von 1050 bis 1250. Darmstadt 1963 (= Libelli; 108).

9 STEIN, Siegfried: Die Ungläubigen in der mittelhochdeutschen Literatur von 1050 bis 1250. Darmstadt 1963 (= Libelli; 108).

10 STEIN, Siegfried: Die Ungläubigen in der mittelhochdeutschen Literatur von 1050 bis 1250. Darmstadt 1963 (= Libelli; 108).

11 SCHRÖDER, Werner: Deswar ich liez ouch minne dort. Arabel-Gyburcs Ehebruch. In: An Arthurian Tapestry. Essays in Memory of Lewis Thorpe. Hrsg. v. Kenneth VARTY. Glasgow (1981, S. 308-327). [wieder in: Ders.: Wolfram von Eschenbach I. Spuren und Werke. Stuttgart 1989, S. 427-485].

12 SCHRÖDER, Werner: Deswar ich liez ouch minne dort. Arabel-Gyburcs Ehebruch. In: An Arthurian Tapestry. Essays in Memory of Lewis Thorpe. Hrsg. v. Kenneth VARTY. Glasgow (1981, S. 308-327). [wieder in: Ders.: Wolfram von Eschenbach I. Spuren und Werke. Stuttgart 1989, S. 427-485].

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Details

Titel
Die Bedeutung von Liebe, Religion und Verwandtschaft in Wolfram von Eschenbachs „Willehalm“ anhand der Toleranzrede Gyburgs
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg  (Lehrstuhl für Philologie des Mittelalters)
Veranstaltung
Heiden und Christen im Mittelalter
Note
2,5
Autor
Jahr
2013
Seiten
16
Katalognummer
V304105
ISBN (eBook)
9783668024526
ISBN (Buch)
9783668024533
Dateigröße
521 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung, liebe, religion, verwandtschaft, wolfram, eschenbachs, willehalm, toleranzrede, gyburgs
Arbeit zitieren
Giuliana Helm (Autor), 2013, Die Bedeutung von Liebe, Religion und Verwandtschaft in Wolfram von Eschenbachs „Willehalm“ anhand der Toleranzrede Gyburgs, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/304105

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