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Kulturelle Prägung und Wandel des Frauenbildes in Usbekistan durch den Islam

Title: Kulturelle Prägung und Wandel des Frauenbildes in Usbekistan durch den Islam

Term Paper , 2013 , 15 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Anonym (Author)

Communications - Intercultural Communication
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In meiner Hausarbeit besteht mein Hauptziel vor allem darin, den Islam vorzustellen und näher auf den Wandel der Frau in Usbekistan, geprägt durch die Kultur und der Religion, einzugehen. Im Ersten Abschnitt wird die Ausprägung des Islams in Usbekistan behandelt. Geschichtliche Hintergründe der Religion und die Lebensweise der Bevölkerung werden nähergebracht. Zur Konkretisierung werden Statistiken aufgeführt.
Der zweite Abschnitt handelt von der „Rolle der Frau“. Regeln und Pflichten, welche die Religion der Frau vorgibt, werden erläutert und Unterschiede von „Stadtfrauen“ und „Landfrauen“ werden spezifiziert. Abschließend werden im letzten Abschnitt spezielle Fälle, wie Frauenhandel und Zwangssterilisation, in Usbekistan beschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Ausprägung des Islams

1.1 Geschichtlicher Hintergrund

1.2 Unterstützung des Staates

1.3 Statistiken zum Vergleich

2 Wandel der Frau in Usbekistan

2.1 Rechte/Pflichten eines Moslems

2.2 Frauen in der Stadt

2.3 Frauen auf dem Land

2.4 Einflussfaktoren

3 Die Frau als „Instrument“

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Islam in Usbekistan vorzustellen und den Wandel der Frauenrolle zu untersuchen, wobei der Einfluss von Kultur und Religion auf die gesellschaftliche Stellung der Frau kritisch hinterfragt wird.

  • Historische Entwicklung und Ausprägung des Islams in Usbekistan
  • Staatliche Unterstützung und Institutionalisierung religiösen Lebens
  • Differenzierung der Frauenrolle zwischen urbanen und ländlichen Räumen
  • Soziokulturelle Einflussfaktoren auf das Leben von Frauen
  • Die Instrumentalisierung von Frauen (z. B. Zwangssterilisation und Menschenhandel)

Auszug aus dem Buch

1.1 Geschichtlicher Hintergrund in Usbekistan

Nach dem Tod des Propheten Mohammdes breitete sich der Islam im Zuge der militärischen Eroberung arabischer Truppen aus und war in Zentralasien von besonders großer Bedeutung für die islamische Welt.

Binnen weniger Jahrzehnte streckten sich die Truppen bis nach Samarkand und Buchara und zahlreiche andere Gebiete fielen an die Eroberer. Mit dieser Eroberung etablierte sich der Islam auch in die Städte der Seidenstrasse. Mit der islamischen Eroberung veränderte sich Zentralasien zu einem Zentrum mit neuen kulturellen Kontakt-und Kommunikationsbereichen für die islamische Welt.

„Es war die Islamisierung, welche die Vorstellung einer kulturellen Gemeinschaft mit sich brachte, aus der heraus man nunmehr international kommunizierte und handelte“.(Dr.Chiari, Pahl, 2009: 137)

Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Seidenstrasse von einer Verbindungsstelle zwischen den Kulturen zu einem zentralen Punkt eines neuen Reiches.

In den städlichen Gebieten Usbekistans verbeitete sich der Islam schnell während die Menschen in den ländlichen Gebieten eher selten auf Händler oder Geistliche stießen. In einigen Gebieten nördlich von Zentralasien erfolgte die Islamisierung durch den Kontakt zu Städten erst Jahrhunderte später. Erst als lokale Eliten, und somit auch deren Untertanen, anfingen nach dem Islam zu leben verbreitete sich der Islam noch rasanter im zentralasiatischen Raum.

Doch die Verbreitung und das Ausleben des Islams war in Usbekistan nicht immer einfach und friedlich. Die jahrzehntelange Sowjetherrschaft, welche ein offiziell atheistisches Gesellschaftsystem pflegte, kämpfte mit anti-religiösen Kampagnen

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Die Einleitung führt in die kulturelle Vielfalt und die Bedeutung des Islams in Usbekistan ein und benennt das Hauptziel der Untersuchung, den Wandel der Frauenrolle zu beleuchten.

1 Ausprägung des Islams: Dieses Kapitel analysiert die historische Islamisierung Zentralasiens, die staatliche Förderung des Islams in der Post-Sowjet-Ära und vergleicht statistisch die religiöse Praxis.

2 Wandel der Frau in Usbekistan: Das Kapitel erörtert die religiösen Rechte und Pflichten von Frauen sowie die signifikanten Unterschiede in der Emanzipation zwischen urbanen und ländlichen Regionen.

3 Die Frau als „Instrument“: Hier werden problematische Phänomene wie staatlich verordnete Zwangssterilisationen und der Frauenhandel thematisiert, die das Leben von Frauen massiv einschränken.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kritisiert die Diskrepanz zwischen islamischen Idealen und der gesellschaftlichen Realität in Usbekistan sowie die westliche Stigmatisierung.

Schlüsselwörter

Usbekistan, Islam, Frauenrolle, Emanzipation, Religion, Tradition, Sowjetherrschaft, Frauenrechte, Zwangssterilisation, Menschenhandel, Geschlechterrollen, Gesellschaftswandel, Islamisierung, Kultur, Sozialpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen dem Islam und dem Frauenbild in Usbekistan unter Berücksichtigung historischer und soziokultureller Entwicklungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Ausprägung des Islams, die rechtliche Stellung der Frau, der urbane-ländliche Gegensatz sowie die Problematik von Frauenhandel und staatlicher Zwangssterilisation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Islam in Usbekistan vorzustellen und den Wandel der Frau, der durch Religion und Kultur geprägt ist, differenziert darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literatur- und Internetrecherche, um bestehende Berichte, Analysen und Statistiken zum Thema interkulturelle Kommunikation und usbekische Gesellschaft zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Islamisierung Usbekistans, eine detaillierte Analyse der Rechte und Pflichten von Frauen sowie die Untersuchung aktueller Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Usbekistan, Islam, Frauenrechte, Emanzipation und gesellschaftlicher Wandel.

Welche Rolle spielt die Sowjetherrschaft für die heutige Situation der Frau?

Die Sowjetherrschaft beeinflusste durch ihre atheistische Politik die religiöse Praxis; nach der Unabhängigkeit kam es zu einem Wiederaufleben islamischer Traditionen, die heute die Frauenrolle erneut prägen.

Gibt es Unterschiede in der Emanzipation zwischen Stadt- und Landbevölkerung?

Ja, in den Städten sind Frauen tendenziell gebildeter, erwerbstätiger und streben stärker nach Unabhängigkeit, während auf dem Land tief verwurzelte Traditionen die Veränderung der Geschlechterrollen verlangsamen.

Wie bewertet die Autorin die Vorwürfe zur Zwangssterilisation?

Die Autorin stützt sich auf Berichte internationaler Organisationen und Medien, hinterfragt diese kritisch und thematisiert sie als eine Form der Instrumentalisierung der Frau durch staatliche Vorgaben.

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Details

Title
Kulturelle Prägung und Wandel des Frauenbildes in Usbekistan durch den Islam
College
University of Applied Sciences Bremen  (Wirtschaftswissenschaften)
Grade
1,5
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2013
Pages
15
Catalog Number
V304108
ISBN (eBook)
9783668024489
ISBN (Book)
9783668024496
Language
German
Tags
kulturelle prägung wandel frauenbildes usbekistan islam
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2013, Kulturelle Prägung und Wandel des Frauenbildes in Usbekistan durch den Islam, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/304108
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