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Apparative Dysarthriediagnostik. Untersuchung mittels Sonogramm

Titel: Apparative Dysarthriediagnostik. Untersuchung mittels Sonogramm

Essay , 2012 , 13 Seiten

Autor:in: Hatice Cinar (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Dysarthrie ist eine neurologisch bedingt erworbene Sprechstörung, bei der insbesondere die Prozesse der Ausführung des Sprechbewegungen gestört werden.
Die Störungen treten nach einer Hirnschädigung im zentralen und peripheren Nervensystems auf. Dabei werden Muskelsysteme, wie die Atmungsmuskulatur, die Zunge, die Kiefermuskulatur und die Kehlkopfmuskulatur, gestört. Weiterhin kommt es auch zur Störung bei der Bewegungsausführung.

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, eine Dysarthrieuntersuchung anhand eines Sonogramms durchzuführen. Die Symptome der Dysarthrieformen, die beim Sprechen zu erkennen sind, sollten im Sonogramm dargestellt werden, um eine Diagnose möglich zu machen.

Um Sonogramme machen zu können benötigt man entweder einen Sonograph oder ein Programm, welches die aufgenommene Sprache in Sonogramme umwandelt. Der Sonograph ist ein Gerät, welches die Sprache sichtbar macht, d.h. der Sonograph zerlegt das Sprachsignal in drei akustische Dimensionen, die Frequenz, die Intensität und die Zeit. Je nachdem wie Frequenz und Intensität sind, liegen andere Laute vor. Die Kenntnis Sonogramme zu analysieren wird natürlich vorausgesetzt. Wenn man die natürliche Sprache aus Sonogrammen erkennen kann, kann man auch die Symptome der Dysarthrie-Patienten besser bemerken, da sie häufig Auffälligkeiten in ihren Sonogrammen aufweisen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Abstract

Einleitung

Analyse

Hypothesen

Durchführung

Ergebnisse

Diskussion

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial einer apparativen Dysarthriediagnostik unter Verwendung von Sonogrammen, um sprachliche Symptome neurologisch bedingter Sprechstörungen objektiv darstellbar und diagnostizierbar zu machen.

  • Identifikation und Klassifizierung von Dysarthriesymptomen in Sonogrammen
  • Erstellung und Erprobung diagnostischer Materialien für die klinische Praxis
  • Vergleich der akustischen Merkmale gesunder und dysarthrischer Sprecher
  • Überprüfung der Wirksamkeit sonographischer Analysen zur Diagnosestellung

Auszug aus dem Buch

In diesem Sonogramm wurde der Ausdruck „gestern“ zuerst als gesunder Sprecher (links) ausgesprochen und als nächstes als kranker Sprecher (rechts) mit einer reduzierten Artikulationsschärfe bzw. einer rückverlagerten Artikulationsschärfe aufgezeichnet.

Man erkennt deutlich, dass aus dem [s] ein [ʃ] geworden ist, da die Intensität angestiegen ist, d.h. der Energieaufwand wurde erhöht. Des weiteren wurde das Plosiv [t] beim kranken Sprecher als Frikativ ausgesprochen, das wird deutlich anhand der Friktion beim burst, da es „kriselig“ gezeichnet wurde. Auch das Vokal [e] wurde ohne hohen Energieaufwand ausgesprochen, da die Formanten nur noch sehr leicht erkennbar sind, wobei sie beim gesunden Sprecher deutlich zu unterscheiden sind. Wenn man gesunden und kranken Sprecher vergleicht, fällt das Symptom durch die Lautklassen-Veränderung sehr deutlich auf.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel definiert die Dysarthrie als neurologische Sprechstörung und stellt die vier Hauptformen sowie deren Symptomatik in den Bereichen Atmung, Phonation, Artikulation und Prosodie vor.

Analyse: Hier werden die Auswahl der Symptome für die Untersuchung sowie die Herleitung der Hypothesen für die sonographische Auswertung erläutert.

Hypothesen: In diesem Teil werden spezifische Annahmen darüber aufgestellt, wie sich dysarthrische Symptome (z.B. hörbare Einatmung, monotone Intonation) konkret in Sonogrammen manifestieren.

Durchführung: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen bei der Aufnahme von Sprachproben sowie die Transformation dieser Daten in Sonogrammbilder.

Ergebnisse: Hier werden die während der Analyse gewonnenen Erkenntnisse präsentiert und die zuvor aufgestellten Hypothesen anhand der Sonogrammbilder validiert.

Diskussion: Dieses Kapitel kritisiert und reflektiert die Anwendbarkeit der Methode und belegt anhand ausgewählter Fallbeispiele die Unterscheidbarkeit von krankem und gesundem Sprecher.

Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der apparativen Dysarthriediagnostik und betont die Bedeutung der Patientenschonung bei der Untersuchung.

Schlüsselwörter

Dysarthrie, Sonogramm, Sprechstörung, Diagnostik, Artikulationsschärfe, Phonation, Prosodie, Sprachanalyse, neurologische Schädigung, Formanten, akustische Dimensionen, Frequenzspektrum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung apparativer Verfahren zur Diagnose von Dysarthrien durch die Analyse von Sonogrammen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die physiologischen Grundlagen der Dysarthrie, die akustische Analyse von Sprechbewegungen und die visuelle Darstellung pathologischer Stimmveränderungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Nachweis, dass Dysarthriesymptome anhand von Sonogrammen zuverlässig erkennbar und diagnostizierbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen eine vergleichende Analyse von Sonogrammen, wobei sie sowohl gesunde Referenzsprecher als auch eine Simulation dysarthrischer Symptome gegenüberstellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Ableitung von Hypothesen zu spezifischen Dysarthrie-Symptomen, die methodische Durchführung der Sprachaufnahmen sowie die detaillierte Auswertung der resultierenden Sonogrammbilder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Dysarthrie, Sonogrammanalyse, Artikulationsschärfe und Frequenzspektrum charakterisiert.

Warum wurde der Satz „Gestern bin ich mit dem Hund spazieren gegangen“ gewählt?

Der Satz wurde ausgewählt, um eine Vielzahl dysarthrischer Symptome abzudecken und gleichzeitig die Belastung für den Patienten während der Diagnostik gering zu halten.

Welche Limitationen werden bei der Diagnose mittels Sonogramm genannt?

Nicht alle Symptome, wie beispielsweise Iterationen, lassen sich in Sonogrammen eindeutig visualisieren, weshalb eine fachkundige Interpretation der Daten zwingend erforderlich ist.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Apparative Dysarthriediagnostik. Untersuchung mittels Sonogramm
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Linguistik)
Veranstaltung
Dysarthrie
Autor
Hatice Cinar (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
13
Katalognummer
V304219
ISBN (eBook)
9783668028005
ISBN (Buch)
9783668028012
Sprache
Deutsch
Schlagworte
klinische Linguistik linguistik dysarthrie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hatice Cinar (Autor:in), 2012, Apparative Dysarthriediagnostik. Untersuchung mittels Sonogramm, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/304219
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Leseprobe aus  13  Seiten
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