Ziel dieser Hausarbeit ist es, das akute Pflegephänomen Sturz darzustellen und die verschiedenen Aspekte aufzuzeigen und zu erläutern.
Jede Berufsgruppe im sozialen Bereich bildet eine Faser im Gewebe des Gesundheitssystems. Eine Faser dieses Gewebes bildet die Krankenpflege. So vielseitig bzw. so vielschichtig wie das Gesundheitssystem ist, sind auch die Aufgabengebiete der Pflege. Ein zentrales bzw. signifikantes Aufgabenfeld bilden die sog. Pflegephänomene.
Das Pflegephänomen Sturz ist in der Pflegepraxis einer der häufigsten Anlässe für Pflegeinterventionen. Ein Sturzereignis kommt für den Patienten bzw. Bewohner häufig unerwartet und ist ein einschneidendes Erlebnis. Die Folgen sind häufig funktionelle, psychische und/ oder soziale Beeinträchtigungen. Darüber hinaus entstehen erhebliche Kosten im Sozial- und Gesundheitswesen. Das einleitende Zitat spiegelt die belastende Situation hinsichtlich eines Sturzereignisses. Nicht selten wird dem Sturzereignis nur dann Aufmerksamkeit geschenkt, wenn der Sturz eine schwere Verletzung nach sich zieht.
Das Pflegephänomen Sturz ist ein multifaktorielles Ereignis. Um solche Ereignisse besser zu verstehen, sollte die professionelle Pflege bis ins Detail durchdacht und kontinuierlich hinterfragt oder angepasst werden. Entscheidend für den beruflichen bzw. pflegerischen Erfolg ist dabei die Transparenz von Zusammenhängen, ebenso wie die Beurteilung des monetären Nutzens angewandter Instrumente. Die moderne Krankenpflege stellt sich der Herausforderung, aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse bzw. Erkenntnisse in die Pflegepraxis zu implementieren. Ziel dieser evidenz-gestützten Pflege ist es, die Pflegequalität dadurch kontinuierlich zu sichern und zu verbessern.
Das Pflegephänomen Sturz lässt sich vergleichen mit einem Stein, der ins Wasser fällt. Auf der Wasseroberfläche entstehen Ringe. Diese Ringe bilden bei dem Pflegephänomen Sturz die verschiedenen Aspekte, die dieses Phänomen umgeben. Der Sturz selbst ist somit als Auslöser für weiterreichende Phänomene zu sehen, die das Leben der betroffenen Person auf vielfältige Weise beeinflussen und verändern.
Ziel dieser Hausarbeit ist es deshalb, das akute Pflegephänomen Sturz darzustellen und die verschiedenen Aspekte aufzuzeigen und zu erläutern.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Pflegephänomen Sturz - Begriffsdefinition
3. Pflegephänomen Sturz - Bestimmung der Faktoren und der Indikatoren
4. Pflegephänomen Sturz - Auswirkung und Bedeutung
5. Pflegephänomen Sturz - Wie wird das Phänomen erfasst bzw. gemessen?
6. Pflegephänomen Sturz - NANDA-Pflegediagnosen
7. Pflegephänomen Sturz - Evidenzbasierte pflegerische Interventionen
8. Auswahl passender Pflege-Outcomes
9. Persönliches Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Pflegephänomen Sturz auseinander, mit dem Ziel, die Komplexität des Sturzereignisses darzustellen und evidenzbasierte Ansätze für die pflegerische Praxis aufzuzeigen. Dabei wird insbesondere die Differenzierung zwischen Sturzrisiko und Sturzereignis sowie die Implementierung professioneller Assessments und Pflegediagnosen zur Sicherung der Pflegequalität fokussiert.
- Multifaktorielle Ursachenanalyse eines akuten Sturzereignisses.
- Methodik der Erfassung und Messung von Stürzen in der professionellen Pflege.
- Anwendung von NANDA-Pflegediagnosen bei Sturzpatienten.
- Evidenzbasierte pflegerische Interventionen und deren Outcomes.
- Bedeutung von Assessment-Instrumenten für die Sturzprävention und Versorgung.
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Jede Berufsgruppe im sozialen Bereich bildet eine Faser im Gewebe des Gesundheitssystems. Eine Faser dieses Gewebes bildet die Krankenpflege. So vielseitig bzw. so vielschichtig wie das Gesundheitssystem ist, sind auch die Aufgabengebiete der Pflege. Ein zentrales bzw. signifikantes Aufgabenfeld bilden die sog. Pflegephänomene. Das Pflegephänomen Sturz ist in der Pflegepraxis einer der häufigsten Anlässe für Pflegeinterventionen. Ein Sturzereignis kommt für den Patienten bzw. Bewohner häufig unerwartet und ist ein einschneidendes Erlebnis. Die Folgen sind häufig funktionelle, psychische und/ oder soziale Beeinträchtigungen. Darüber hinaus entstehen erhebliche Kosten im Sozial- und Gesundheitswesen.
Das einleitende Zitat spiegelt die belastende Situation hinsichtlich eines Sturzereignisses. Nicht selten wird dem Sturzereignis nur dann Aufmerksamkeit geschenkt, wenn der Sturz eine schwere Verletzung nach sich zieht. Das Pflegephänomen Sturz ist ein multifaktorielles Ereignis. Um solche Ereignisse besser zu verstehen, sollte die professionelle Pflege bis ins Detail durchdacht und kontinuierlich hinterfragt oder angepasst werden. Entscheidend für den beruflichen bzw. pflegerischen Erfolg ist dabei die Transparenz von Zusammenhängen, ebenso wie die Beurteilung des monetären Nutzens angewandter Instrumente.
Die moderne Krankenpflege stellt sich der Herausforderung, aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse bzw. Erkenntnisse in die Pflegepraxis zu implementieren. Ziel dieser evidenz-gestützten Pflege ist es, die Pflegequalität dadurch kontinuierlich zu sichern und zu verbessern. Das Pflegephänomen Sturz lässt sich vergleichen mit einem Stein, der ins Wasser fällt. Auf der Wasseroberfläche entstehen Ringe. Diese Ringe bilden bei dem Pflegephänomen Sturz die verschiedenen Aspekte, die dieses Phänomen umgeben. Der Sturz selbst ist somit als Auslöser für weiterreichende Phänomene zu sehen, die das Leben der betroffenen Person auf vielfältige Weise beeinflussen und verändern.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des Sturzes als zentrales Pflegephänomen und betont die Notwendigkeit einer evidenzbasierten Auseinandersetzung mit dem Thema, um Pflegequalität zu sichern.
2. Pflegephänomen Sturz - Begriffsdefinition: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Definitionsansätze für den Begriff Sturz und verdeutlicht die Problematik fehlender einheitlicher Standards sowie die Bedeutung des Schweregrades.
3. Pflegephänomen Sturz - Bestimmung der Faktoren und der Indikatoren: Hier wird zwischen Faktoren, die den Sturz beobachtbar machen, und beeinflussenden Faktoren unterschieden, ergänzt um eine Erläuterung pflegerelevanter Qualitätsindikatoren.
4. Pflegephänomen Sturz - Auswirkung und Bedeutung: Das Kapitel behandelt die physischen, psychischen und ökonomischen Auswirkungen von Stürzen, inklusive des sogenannten Post-Fall-Syndroms.
5. Pflegephänomen Sturz - Wie wird das Phänomen erfasst bzw. gemessen?: Es werden verschiedene Assessment-Typen (offen, teilstandardisiert, standardisiert) vorgestellt und deren Anwendung in der Pflegepraxis kritisch diskutiert.
6. Pflegephänomen Sturz - NANDA-Pflegediagnosen: Anhand eines Fallbeispiels werden konkrete NANDA-Pflegediagnosen zur Identifikation und Bewältigung von Sturzereignissen dargelegt.
7. Pflegephänomen Sturz - Evidenzbasierte pflegerische Interventionen: Dieses Kapitel fokussiert auf therapeutische Maßnahmen wie Kältetherapie und Kinästhetik sowie das Vorgehen bei akuten Sturzereignissen.
8. Auswahl passender Pflege-Outcomes: Es wird die Nursing Outcome Classification (NOC) genutzt, um den Erfolg von Pflegeinterventionen anhand messbarer Patientenergebnisse zu evaluieren.
9. Persönliches Fazit: Das Fazit reflektiert den Lernprozess und die Bedeutung einer wissenschaftlich fundierten Herangehensweise an die Sturzprävention und -versorgung im Berufsalltag.
Schlüsselwörter
Pflegephänomen Sturz, Sturzprophylaxe, Pflegediagnosen, NANDA, Pflegequalität, Assessment, Sturzereignis, Evidenzbasierte Pflege, Kinästhetik, Patientenwohl, Mobilität, Sturzrisiko, Pflegeintervention, Schmerzmanagement, Post-Fall-Syndrom.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem akuten Pflegephänomen Sturz, analysiert dessen komplexe Ursachen und Auswirkungen sowie die Möglichkeiten einer evidenzbasierten pflegerischen Versorgung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Felder umfassen die Begriffsdefinition, die Identifikation von Sturzfaktoren, die Erfassung durch Assessments, die Anwendung von Pflegediagnosen sowie die Umsetzung therapeutischer Interventionen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die verschiedenen Aspekte des Sturzes als multifaktorielles Ereignis aufzuzeigen und die Relevanz einer evidenz-gestützten Pflegepraxis zur Sicherung der Lebensqualität zu verdeutlichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und Analyse aktueller Studien und pflegerelevanter Instrumente, um wissenschaftliche Erkenntnisse für die Praxis greifbar zu machen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Sturzerfassung, die Anwendung pflegediagnostischer Konzepte, die Darstellung wirksamer Interventionen und die Evaluation von Ergebnissen mittels der NOC.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen zählen unter anderem Sturzprophylaxe, NANDA-Pflegediagnosen, evidenzbasierte Pflege und das Post-Fall-Syndrom.
Warum ist die Abgrenzung zwischen Sturzrisiko und Sturzereignis wichtig?
Diese Differenzierung ist entscheidend, da sie unterschiedliche pflegerische Herangehensweisen erfordert – von der präventiven Einschätzung bis hin zur akuten Notfallversorgung.
Welche Rolle spielen NANDA-Pflegediagnosen bei einem akuten Sturz?
Sie dienen dazu, die unsichtbaren pflegerischen Probleme hinter dem sichtbaren Sturzereignis systematisch zu identifizieren und die daraus resultierenden therapeutischen Maßnahmen zielgerichtet zu steuern.
- Arbeit zitieren
- Johannes Fuchs (Autor:in), 2014, Das Pflegephänomen Sturz. Eine Annäherung durch NANDA-Pflegediagnosen zur Verbesserung der Pflegequalität, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/304299