Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

Das Auktionsprinzip

Title: Das Auktionsprinzip

Seminar Paper , 2001 , 12 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Marco März (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Zu Beginn der Hausarbeit mit dem Thema Auktionsprinzip, wird eine kurze Einführung in die grundlegende Struktur der Börse erfolgen. Hierbei soll deutlich werden, in welcher Art und Weise das Auktionsprinzip mit der Börse verbunden ist. Unter einer Börse versteht man „die organisierte Zusammenführung von Angebot und Nachfrage in vertretbaren nicht zur Stelle gebrachten Wertpapieren, Devisen und Waren mit dem Ziel, Vertragsabschlüsse nach einheitlichen Geschäftsbedingungen zwischen zum Handel zugelassenen Personen zu ermöglichen. Mithin ist an die Stelle des Merkmals der Zusammenkunft von Kaufleuten vor Ort das neue Merkmal des (auch elektronischen) organisierten Zusammenführens von Aufträgen getreten.“1 Dabei wird zwischen dem Primärmarkt und dem Sekundärmarkt einer Börse unterschieden. Der Primärmarkt einer Börse dient als Emissionsmarkt, bei denen Unternehmen, mit einer Ausgabe (Emission) von beispielsweise Aktien, Kapital für ihr Unternehmen aufnehmen können.2 Auf dem Sekundärmarkt bietet sich die Möglichkeit einer Weiterveräußerung bereits existierender Finanztitel an, d.h., die Möglichkeit der Transaktion zwischen den Anlegern. 3 Im Bereich der Markt-Mikrostrukturtheorie wird versucht, „die Entscheidungs- und Handelsprozesse aller Marktteilnehmer an Börsen auf Individualebene zu modellieren und daraus Schlußfolgerungen hinsichtlich des Ablaufs und des Ergebnisses von Marktprozessen abzuleiten.“ 4 In einem Marktmodell werden verschiedene Sichtweisen aufgeführt, die bestimmend für den Marktprozeß des Börsenhandels sind. Die im Rahmen dieser Arbeit behandelte Form des Auktionsprinzips ist dem Gestaltungsparameter der Marktorganisation zuzuordnen, der den Prozeß der Preisfindung an den Börsen beschreibt. Eine weitere mögliche Ausgestaltungsform stellt das Market-Maker-Prinzip dar.5 1 Börsensachverständigenkommission (2001), S. 7. 2 Vgl. Obst/Hintner (2000), S. 24. 3 Vgl. Theissen, Erik (1998), S. 6. 4 Gerke/Rapp (1994), S. 7. 5 Vgl. Bosch, Robert (2001), S. 11.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition des Auktionsprinzips

2.1 Das Gedankenmodell des Auktionsprinzips

2.2 Praktische Relevanz des Auktionsprinzips

2.3 Die periodische Auktion

2.4 Die kontinuierliche Auktion

3. Das Market-Maker-Prinzip

4. Auktionsprinzip versus Market–Maker-Prinzip

5. Beispiel eines hybriden Marktsystems

6. Schlußbemerkung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Auktionsprinzip als zentralen Handelsmechanismus an Börsen, erläutert dessen theoretische sowie praktische Ausprägungen und setzt es in den Vergleich zum Market-Maker-Prinzip, um ein tieferes Verständnis für moderne hybride Marktorganisationen zu entwickeln.

  • Grundlagen der Börsenstruktur und Markt-Mikrostrukturtheorie
  • Differenzierung zwischen periodischer und kontinuierlicher Auktion
  • Gegenüberstellung von Auktionsprinzip und Market-Maker-Prinzip
  • Analyse hybrider Marktsysteme am Beispiel von XETRA

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Gedankenmodell des Auktionsprinzips

Dem Gedankenmodell des Auktionsprinzips liegt die Idee der walrasianischen Auktion zu Grunde. In diesem Gedankenkonstrukt wird an einem Markt durch einen Auktionator ein potentieller Handelspreis für ein Gut ausgerufen. Marktteilnehmer haben nun die Möglichkeit zu diesem Preis ihre Tauschmengen bekannt zu geben. Falls die zu diesem Preis angebotenen und nachgefragten Mengen nicht übereinstimmen, wird durch den Auktionator ein neuer Preis ausgerufen. Wiederum haben die Marktteilnehmer die Möglichkeit ihre Mengengebote abzugeben. Dieser Prozeß wird so lange fortgeführt, bis sich angebotene und nachgefragte Mengen ausgleichen. Zu diesem Preis findet eine Markträumung statt. Da weder Überschuß an Angebot noch Überschuß an Nachfrage vorliegen, kann man von einem Gleichgewichtspreis sprechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die grundlegende Struktur der Börse und Einordnung des Auktionsprinzips als Gestaltungsparameter der Marktorganisation.

2. Definition des Auktionsprinzips: Erläuterung des Handelsmechanismus durch Orderkonzentration sowie detaillierte Betrachtung der periodischen und kontinuierlichen Auktionsform.

3. Das Market-Maker-Prinzip: Vorstellung des alternativen Handelsansatzes, bei dem ein Intermediär durch verbindliche An- und Verkaufskurse Liquidität bereitstellt.

4. Auktionsprinzip versus Market–Maker-Prinzip: Vergleichende Analyse der beiden Organisationsformen hinsichtlich Transaktionsgeschwindigkeit, Transaktionskosten und Risikopositionen.

5. Beispiel eines hybriden Marktsystems: Untersuchung der Verbindung beider Prinzipien in modernen elektronischen Handelssystemen, konkret am Beispiel des XETRA-Systems.

6. Schlußbemerkung: Fazit zur Notwendigkeit verschiedener Marktmodelle und Ausblick auf die Bedeutung hybrider Handelsformen für die Finanzplatzattraktivität.

Schlüsselwörter

Auktionsprinzip, Market-Maker-Prinzip, Börse, Einheitskurs, Meistausführungsprinzip, Liquidität, Sekundärmarkt, Doppelauktion, Orderbuch, XETRA, Designated Sponsor, Marktorganisation, Preisfindung, Handelsmechanismus, Transaktionskosten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Auktionsprinzip als wesentlichen Mechanismus zur Preisfindung an Börsen und vergleicht dieses mit dem Market-Maker-Prinzip.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Markt-Mikrostruktur, der Funktionsweise von Auktionssystemen und der Integration dieser Prinzipien in hybride Handelsplattformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Funktionsweisen und Unterschiede zwischen Auktions- und Market-Maker-Systemen darzulegen, um die Vor- und Nachteile für die Marktteilnehmer zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die theoretische Marktmodelle aufgreift und mit praktischen Beispielen wie dem XETRA-System untermauert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition der Auktionsformen, die Darstellung des Market-Maker-Prinzips sowie deren direkten Vergleich und die praktische Anwendung im hybriden System.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie Auktionsprinzip, Liquidität, Market-Maker, Meistausführungsprinzip und hybride Marktorganisation gekennzeichnet.

Welche Rolle spielt der Designated Sponsor bei XETRA?

Der Designated Sponsor übernimmt bei XETRA die Aufgabe des Market-Makers, indem er verbindliche Kurse stellt und temporäre Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage überbrückt.

Warum existieren hybride Marktorganisationen?

Hybride Organisationen kombinieren die Stärken verschiedener Idealtypen, um flexibler auf unterschiedliche Anforderungen der Marktteilnehmer und spezifische Handelsbedarfe zu reagieren.

Excerpt out of 12 pages  - scroll top

Details

Title
Das Auktionsprinzip
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Course
Proseminar
Grade
2,0
Author
Marco März (Author)
Publication Year
2001
Pages
12
Catalog Number
V30442
ISBN (eBook)
9783638317016
Language
German
Tags
Auktionsprinzip Proseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marco März (Author), 2001, Das Auktionsprinzip, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30442
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  12  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint