Electronic Commerce. Übersicht über Chancen und Risiken des E-Commerce


Hausarbeit, 2015

14 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Electronic Commerce
2.1 Der Urpsprung
2.2 E-Commerce im Alltag
2.2.1 Befragung: E-Commerce in Privaten Haushalten

3 Chancen
3.1 Fortschritte in der Wirtschaft durch E-Commerce
3.2 Die Vorteile von E-Commerce

4 Risiken

5 Internetangriffe

6 Fazit und Ausblick

Literatur- und Quellenverzeichnis

1 Einleitung

„Der Begriff „Electronic Commerce“ ist mittlerweile stark in Mode gekommen. In zahl- reiche Publikationen, in die Tagespresse, in Magazine und auch in die wirtschaftswis- senschaftliche Fachliteratur hat er langst Eingang gefunden und sich als Synonym fur das kommerzielle Geschehen rund um das Internet, in den Online-Diensten und bezug- lich sonstiger neuer Informations- und Kommunikations-technologien etabliert.

Dem Begriff „Electronic Commerce“ unterliegt jedoch keine festgeschriebene und ein- heitliche Betrachtungsweise oder Definition, wie man angesichts der Haufigkeit seiner Verwendung meinen konnte. Manche verstehen darunter lediglich das „Electronic Shopping“ von Konsumenten, die uber das Internet oder im Online-Dienst Waren kau- fen. Electronic Commerce betrifft jedoch nicht nur den Business to Consumer-, sondern vor allem auch den Business to Business-Bereich und umfasst mehr als den Verkauf von Gutern und Dienstleistungen.a[1] Benotigen wir diese Form des Einkaufens?

In dieser Arbeit werden die Chancen und Risiken dieser Plattform fur die Gesellschaft aufgefuhrt, behandelt und erlautert.

Begonnen wird mit dem allgemeinen Ursprung und der Herkunft dieser Branche und wie diese sich einen festen Platz in unserem Alltag erkampfen konnte und sich dort entwickelte. Der Markt der Electronic Commerce ist ein bluhender Markt, wo ein star- kes Wachstum auch Chancen und Fortschritte entstanden lieB.

Aus diesen Fortschritten sind fur die Gesellschaft enorme Vorteile hervor gegangen, auf die in dieser Ausarbeitung eingegangen wird. Diese Erfolge der Industrie bilden das Grundgerust fur die Zukunft des kommerziellen nutzen von Internet.

„Wo Licht ist, ist auch Schatten“ , eine Phrase die wohl kaum zutreffender und aussa- gekraftiger hatte sein konnen. Die Risiken die aus den Internetmarkten hervorgehen, sind eine nicht zu vernachlassigende Anzahl von Gesichtspunkte, da kaum ein Tag ver- geht an dem man nicht uber eines dieser Themen in der Presse liest. Datenschutz, Inter- netangriffe und Handel mit unseren Daten sind Themen die in diesem Kapitel behandelt werden..

AbschlieBend wird ein Resumee gezogen.

2 Electronic Commerce

2.1 Der Urpsprung

Genau genommen gibt es E-Commerce schon seit den Achtziger Jahren in Deutschland. Die Deutsche Bundespost hatte schon damals das so genannte „Bildschirmtextsystem“, kurz „Btx“ in betrieb. Das Btx war der erste Onlinedienst mit einem eigenen Bezahl- system. Die Nutzer konnten Konzertkarten erwerben, in Kostenpflichtigen Datenbanken recherchieren und beispielsweise Reisen buchen, alles online. Abgerechnet wurde uber die herkommliche Telefonrechnung. Der erste Onlinedienst in Deutschland war geboren.

Der Grundstein fur die kommerzielle Nutzung des World Wide Web's so wie wir es heute kennen, wurde 1994/95 gelegt. Bill Clinton und Al Gore machten das Internet fur die Weltwirtschaft zuganglich. In dieser Anfangsphase nutzten schatzungsweise ca. Achtzehn Millionen Menschen das Internet. Bis dato war die online Welt frei von kommerziellen Inhalten. Ein neuer Markt hatte seine Tore zur Welt geoffnet und die Okonomen mussten lernen diesen richtig fur sich zu nutzen. Ein virtueller Cyber- Goldrauch brach, auf der Jagd nach Klicks, Kunden und verkauften Produkten weltweit, aus.[2]

Seit dem hat sich der E-Commerce rasant entwickelt. Grunde dafur sind die verbes- serten Zugange und Bandbreiten des Internets aus dem eine stetig steigende Zahl von Internetnutzern resultiert.[3] „So stieg die Zahl der Internetnutzer seit 1996 von ca. 50 Mio. auf bereits 1,2 Mrd. (CIA 2006; Hoffman/Kalsbeek/Novak 1996) Eine ahnliche Entwicklung wird auch fur die anderen industrialisierten Lander erwartet (ACTA 2006; OECD 2006).“[4] Beispielsweise nutzten 2013 68% der Deutschen Bevolkerung das In­ternet um fur den privaten Gebrauch Waren oder Dienstleistungen zu bestellen.[5] Heute sind nahezu alle Branchen online vertreten um dort ihre Produkte und Unternehmen zu vermarkten. Trotz wachsendem Markt ist das Geschaft in der Datenwelt nicht fur alle lohnenswert. Ein dafur zutreffendes Beispiel ist die Lebensmittelindustrie. Auch wenn sich 25% der Internetnutzer online uber die Lebensmittel informieren, bewegt es nur die wenigsten sie auch dort online zu kaufen.[6]

Die Branche wuchs schneller als der Markt.

Schon 1994 wurde in Seattle das online Warenhaus „Amazon“ gegrundet, welches heu- te mit 34,2 Milliarden US Dollar, zu den groBten seiner Sorte zahlt. Nur wenig spater, 1995, erblickte, das online Auktionshaus „eBay“, das Licht der Welt. Sie revolutionier- ten die Art und Weise des Kaufverhaltens des Menschen. Plotzlich war alles Handelbar, weltweit. Man konnte mit einem, vergleichsweise geringem Aufwand Waren Global erwerben und vor allem auch bewerben und verkaufen - Ein neuer Markt war entstan- den. Die Branche geriet in eine Art Goldrausch, jeder wollte im World Wide Web pra- sent sein. Investoren sahen das groBe Geld und Okonomen die groBen Chancen zu die- sen Tagen. Das Ergebnis war eine Uberschwemmung des Marktes mit online Portalen und Angeboten, mit Namen an die sich heute niemand mehr erinnert.

Im Jahr 2000 war es dann soweit, die Internetblase oder auch Dotcomblase ist geplatzt. Es gab mehr Internetunternehmen, als Nachfrage am Markt bestand, eine regelrechte „Insolvenzflut“ hatte sich in gang gesetzt. Unternehmen die keinen tragfahigen Busi- nessplan hatten, losten sich, teilweise innerhalb von einem Jahr, in Luft auf. Das Ergeb- nis - „Bis zum Jahr 2000 schien der Popularitat des neuen Kanals offenbar keine Gren- ze gesetzt zu sein. Im Marz des selben Jahres platze jedoch die Dotcom-Blase, was die Branche fast zum Erliegen brachte. Die Anzahl der Unternehmen, die sich dazu ent- schieden hatten in dieser Zeit eine neue Website zu eroffnen, ging infolgedessen im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 Prozent zuruck.“[7] [8] [9]

[...]


[1] Bliemel, F., Fassott, G., Theobald, A. (2000). S. 2

[2] vgl. Schieb, J. (2011) Web

[3] vgl. Peters, K., Albers, S., Schafers, B. (2008) S.1

[4] Peters, K., Albers, S., Schafers, B. (2008) S. 1

[5] Bitkom (2014) Web

[6] vgl. Schmidgall, J. (2008) S.2

[7] vgl. Schieb J. (2011) Web

[8] vgl. ECC Koln (2011) Web

[9] ECC Koln (2011) Web

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Electronic Commerce. Übersicht über Chancen und Risiken des E-Commerce
Hochschule
Fachhochschule des Mittelstands
Note
1,7
Autor
Jahr
2015
Seiten
14
Katalognummer
V304447
ISBN (eBook)
9783668027886
ISBN (Buch)
9783668027893
Dateigröße
835 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ecommerce, electroniccommerce, electronic, commerce, Chancen, Risiken, internet, vertriebswege
Arbeit zitieren
Sören Teismann (Autor), 2015, Electronic Commerce. Übersicht über Chancen und Risiken des E-Commerce, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/304447

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