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Evaluationsmethoden in der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Die AktivPause am KIT

Title: Evaluationsmethoden in der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Die AktivPause am KIT

Seminar Paper , 2014 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Katrin Keyerleber (Author)

Sport - Miscellaneous
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Immer häufiger arbeiten Arbeitnehmer immer mehr. Doch dies birgt auch große Gefahren für die Gesundheit. Büroangestellte sitzen den ganzen Tag, Lagerarbeiter heben schwere Lasten. Betrachtet man den vollständigen bundesweiten Gesundheitsreport 2014 der DAK, so sieht man, dass Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, des Atemsystems und psychische Erkrankungen mehr als die Hälfte aller Krankheitstage ausmachen. Gerade was die Erkrankungen des Muskel- Skelett- Systems betrifft, ließe sich dies relativ einfach durch regelmäßige und ausreichende Bewegung ausgleichen und somit vermindern oder sogar komplett eliminieren.
Doch in der schnelllebigen Welt in der wir heute leben, bleibt für sportliche Aktivität kaum Zeit. Und wenn man abends doch einmal früher aus der Arbeit kommt, gibt es so viele andere Dinge die man erledigen muss oder es fehlt einfach die Motivation um seinem Körper durch Bewegung noch etwas Gutes zu tun.

Im Folgenden sollen nun verschiedene Interventionsansätze in Betrieben mit Hilfe des Re-Aim Modells betrachtet werden, welches in Kapitel 2 näher erläutert wird. Anschließend wird das Gesundheitsprogramm „AktivPause“ am KIT in Karlsruhe unter Zuhilfenahme der Programmtheorie nach Chen selbstständig evaluiert werden und näher erläutert.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Betriebliche Gesundheitsförderung in der Literatur

2.1 Methodik zur Findung bestehender Studien

2.2 Das Re- Aim Modell

2.3 Vorstellung und Einordnung der Studien

2.3.1 Evaluation of a workplace intervention to promote commuter cycling: a RE-AIM analysis, 2013

2.3.2 Promoting walking among office employees - evaluation of a randomized controlled intervention with pedometers and e-mail messages, 2012

2.3.3 The impact of disseminating the whole-community project '10,000 Steps': a RE-AIM analysis, 2011

2.4 Diskussion der Literatur

2.5 Diskussion des Re-Aim Modells

3 Evaluation der „AktivPause“ am KIT nach Chen

3.1 Programmtheorie nach Chen

3.2 Vorstellung der AktivPause

3.3 Interviewpartner

3.4 Einordnung in die Programmtheorie nach Chen

4 Diskussion

4.1 Inhaltliche Diskussion

4.2 Methodik

4.3 Fazit und Ausblick

5 Literatur

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Analyse und Evaluation von Interventionsansätzen in der betrieblichen Gesundheitsförderung. Dabei wird untersucht, wie bestehende Programme mittels theoretischer Modelle wie dem Re-Aim Modell und der Programmtheorie nach Chen bewertet werden können, um deren Effektivität und Nachhaltigkeit zu steigern, wobei das spezifische Beispiel der „AktivPause“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Fokus steht.

  • Betriebliche Gesundheitsförderung und deren Bedeutung für die Prävention von Muskel-Skelett-Erkrankungen.
  • Anwendung des Re-Aim Modells zur systematischen Evaluation von Gesundheitsinterventionen.
  • Analyse der „AktivPause“ am KIT unter Anwendung der Programmtheorie nach Chen.
  • Diskussion von Verbesserungspotenzialen und zukünftigen Herausforderungen in der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Programmtheorie nach Chen

Betrachtet man die Programmtheorie nach Chen, so hat man es mit zwei zusammenhängenden Modellen zu tun. Zum einen das Veränderungsmodell, bei welchem man es mit deskriptiven Annahmen zu tun hat. Man betrachtet die kausalen Prozesse. D.h. mit Hilfe von „wenn, dann“- Fragen, versucht man die Zusammenhänge von Veränderungen und Einflüssen zu untersuchen. (Vgl. Chen, 2005, S.17). Das zweite Modell ist das sogenannte Handlungsmodell. Hierbei handelt es sich um sogenannte verordnete Annahmen. Hierbei werden Komponenten und Aktivitäten vorgeschrieben, welche die Programmersteller als enorm wichtig einschätzen. Sie sind der Meinung, dass das Programm nur mit diesen Komponenten erfolgreich verlaufen kann. Hiervon hängt der Erfolg des Veränderungsmodells ab. (Vgl. Chen, 2005, S.17f).

Das Veränderungsmodell beinhaltet die Bereiche der Intervention, der Determinanten und der Ergebnisse. Unter einer Determinante versteht man eine Voraussetzung, unter der eine Gesetzmäßigkeit abläuft. Im Handlungsmodell findet man die Umsetzende(n) Organisation(en), die Anwender, die Partner aus Organisationen & Öffentlichkeit, den umgebenden Kontext, die Eingriffs- und Durchführungsdokumentation und die Zielgruppe. Der umgebende Kontext lässt sich in Micro- und Macro-Level unterteilen. Das Micro-Level umfasst alle sozialen, psychologischen und materielle Unterstützungen, damit die Kunden weiter an der Intervention teilnehmen können. (Chen, 2005, S.26). Unter Macro- Level versteht man, gesellschaftliche Standards, Kulturen, sowie politische und ökonomische Prozesse. (Chen, 2005, S.27). Im Bereich der Eingriffs- und Durchführungsdokumentation, lässt sich zum einen das sogenannte Interventionsprotokoll eingrenzen, welches die Art, Inhalte und Aktivitäten der Intervention beinhaltet. (Chen, 2005, S.24). Eine andere Art des Protokolls ist das Servicebereitstellungsprotokoll. Dieses bezieht sich auf die einzelnen Schritte die gemacht werden müssen, um die Intervention anzuwenden. Dies sind z.B. Prozesse die der Kunde durchläuft, aber auch Arbeitsteilungen, Settings oder Kommunikationswege. (Chen, 2005, S. 24).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die gesundheitlichen Gefahren am Arbeitsplatz, insbesondere Muskel-Skelett-Erkrankungen, und führt in die Notwendigkeit von betrieblichen Gesundheitsförderungsprogrammen ein.

2 Betriebliche Gesundheitsförderung in der Literatur: Dieses Kapitel wertet bestehende internationale Studien mittels des Re-Aim Modells aus, um die Wirksamkeit von körperlicher Aktivität in Betrieben zu hinterfragen.

3 Evaluation der „AktivPause“ am KIT nach Chen: Hier wird die „AktivPause“ als konkretes Praxisbeispiel durch das theoretische Modell der Programmtheorie nach Chen detailliert analysiert und strukturell eingeordnet.

4 Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der „AktivPause“, identifiziert den Übungsleitermangel als zentrales Problem und diskutiert methodische Limitationen der angewandten Evaluationsmodelle.

5 Literatur: Dieses Kapitel führt alle im Text zitierten Quellen und Studien zur weiteren Recherche auf.

Schlüsselwörter

Betriebliche Gesundheitsförderung, Evaluation, Re-Aim Modell, Programmtheorie nach Chen, AktivPause, KIT, körperliche Aktivität, Prävention, Arbeitsplatz, Intervention, Gesundheit am Arbeitsplatz, Bewegungsprogramm, Nachhaltigkeit, Wirkungsgrad, Implementierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Seminararbeit im Kern?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Evaluation von Programmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung, mit speziellem Fokus auf die Durchführung und Analyse der „AktivPause“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit adressiert?

Zentrale Themen sind die gesundheitliche Belastung am Arbeitsplatz, die wissenschaftliche Evaluation von Interventionen sowie die praktische Umsetzung von Bewegungsprogrammen durch Sportstudierende.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Effektivität und strukturelle Stimmigkeit der „AktivPause“ am KIT mittels der Programmtheorie nach Chen zu prüfen und Verbesserungspotenziale aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturrecherche in Datenbanken (Pubmed) zur methodischen Analyse bestehender Studien und führt Experten- sowie Teilnehmerinterviews zur Evaluation der „AktivPause“ durch.

Was ist der inhaltliche Schwerpunkt im Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung des Re-Aim Modells, die Vorstellung internationaler Vergleichsstudien und die spezifische Modellierung der „AktivPause“ mittels der Programmtheorie nach Chen.

Welche Schlüsselbegriffe sind für das Verständnis der Arbeit essentiell?

Die wichtigsten Begriffe sind „Re-Aim Modell“, „Programmtheorie nach Chen“, „Betriebliche Gesundheitsförderung“, „AktivPause“ und „Interventionsmanagement“.

Welche Rolle spielen die Übungsleiter bei der „AktivPause“?

Die Übungsleiter sind Sportstudierende, die eine Grundkursschulung absolviert haben; ihr Mangel stellt laut Autorin das größte Hemmnis für eine Ausweitung des Programms dar.

Welche Schlussfolgerungen zieht die Autorin bezüglich der Zukunft des Projekts?

Die Autorin sieht großes Potenzial im Projekt, betont jedoch, dass zur langfristigen Sicherung die Übungsleiter-Problematik gelöst und die finanzielle Nachhaltigkeit durch stetige Evaluation gestützt werden muss.

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Details

Title
Evaluationsmethoden in der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Die AktivPause am KIT
College
Karlsruhe Institute of Technology (KIT)  (Institut für Sport und Sportwissenschaft)
Course
Hauptseminar Evaluationsforschung
Grade
1,7
Author
Katrin Keyerleber (Author)
Publication Year
2014
Pages
19
Catalog Number
V304550
ISBN (eBook)
9783668030084
ISBN (Book)
9783668030091
Language
German
Tags
evaluationsmethoden betrieblichen gesundheitsförderung aktivpause
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katrin Keyerleber (Author), 2014, Evaluationsmethoden in der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Die AktivPause am KIT, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/304550
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