Ziel ist es die Abwicklungszeit der Leistungserbringung zu verkürzen, als auch Vor- und Nachbereitungs- sowie Wartezeiten zu minimieren.
Verschiedene Maßnahmen hierfür werden nachstehend beschrieben.
Durch das Anmieten von mehr Kundenparkplätzen im Parkhaus wird die Parkplatzsuche und folglich die Transferzeit für die Kunden verkürzt.
Durch die Auslagerung verschiedener Leistungen kann ebenfalls eine Verkürzung der Transferzeit erreicht werden. Es kann ein Inhouse-Service angeboten werden, bei dem der Trainer direkt zum Kunden geht.
Bisweilen übernahm das Servicepersonal den Checkin und Checkout der Mitglieder und gab dementsprechende Spindschlüssel heraus. Seit Anfang dieses Jahres ergriff der Be-trieb die Maßnahme die Abwicklungszeit zu minimieren, indem ein elektronisches Kartensystem eingeführt wurde. Die Mitglieder checken sich dadurch selbst ein und wieder aus und können sich ihre Spinde frei wählen. Dadurch entstand eine wesentlich schnellere Vor- sowie Nachbereitungszeit für die Kunden, womit die Abwicklungszeit der Leistungserbringung minimiert werden konnte.
Grundsätzlich sollte im Vorfeld eine gute Planung der Termine geschehen. Durch telefonische Bestätigung der Termine durch das Servicepersonal kann besser geplant werden, wodurch es möglich ist, Wartezeiten künftig zu verkürzen und Folgetermine besser zu koordinieren. Grundsätzlich können Wartezeiten auch optimiert werden, indem verschiedene Zeitungen oder Studiozeitschriften im Wartebereich ausgelegt werden. Eine weitere Maßnahme kann das Abspielen verschiedener Kurzfilme zum Thema Training oder Ernährung sowie Studio-News auf einem TV im Wartebereich sein.
Inhaltsverzeichnis
KLASSIFIZIERUNG DES EIGENEN AUSBILDUNGSBETRIEBES
1 QUALITÄTSMANAGEMENT UND QUALITÄTSZERTIFIZIERUNG
1.1 Definition Qualitätsmanagement und Qualitätszertifizierung
1.2 Personalanforderungen für gerätegestütztes Training nach der DIN 33961:2014
1.2.1 Personaleinsatzplan
1.2.2 Qualifikationsstufen
1.2.3 Soll/Ist-Vergleich
1.3 Einsehbarkeit der Trainingsfläche
1.3.1 Grundriss
1.3.2 Einsehbarkeit
2 INVESTITION
2.1 Kapitalwertmethode
2.2 Interne Zinsfußmethode
3 FINANZIERUNG
3.1 Finanzierungsinstrumente Kraftausdauerzirkel
3.2 Basel III
4 PRODUKTION UND LOGISTIK
4.1 Arbeitsproduktivität
4.2 Besonderheit externer Faktor
4.3 Bestandteile Abwicklungszeit und Maßnahmen
Zielsetzung und Themenbereiche
Diese Arbeit zielt darauf ab, betriebswirtschaftliche Kernaspekte in einem Fitnessstudio am Beispiel des Betriebs „XY“ zu analysieren. Dabei steht die Optimierung der Prozessqualität sowie die wirtschaftliche Bewertung von Investitionen und Finanzierungsmöglichkeiten im Vordergrund.
- Qualitätsmanagement und Zertifizierungsanforderungen nach DIN 33961:2014
- Investitionsrechnung mittels Kapitalwert- und interner Zinsfußmethode
- Finanzierungsstrategien für neue Trainingsgeräte
- Analyse der Arbeitsproduktivität und logistische Optimierung der Serviceprozesse
Auszug aus dem Buch
1.1 Definition Qualitätsmanagement und Qualitätszertifizierung
Für eine genauere Definition der Begriffe, sollten zuerst die einzelnen Bestandteile genauer erläutert werden.
Qualität steht für Beschaffenheit und Güte und setzt sich aus einer bestimmten Wertigkeit bzw. Perfektion oder Zufriedenheit zusammen. Der Begriff kommt aus dem lateinischen „qualitas“ und wird durch objektive Merkmale und subjektive Bewertungen bestimmt. (vgl. Piechotta, 2008, S. 6) Qualität beschreibt den Grad gewisser Anforderungen, d. h. „in welchem Maße ein Produkt (Ware oder Dienstleistung) den bestehenden Anforderungen entspricht.“ (Schmidt, 2010, S. 10) Hier gelten zum einen die Beschaffenheit und zum anderen die Bewertung eines Produktes oder einer Dienstleistung. Haltbarkeit, Funktionalität und Leistungsfähigkeit beschreiben hierbei beispielsweise eine positive Qualität und unterstützen den Kauf.
„Die Betrachtung von Qualität und qualitätsbezogenen Fragestellungen setzt (…) Begriffsbestimmungen von Zielen, Normen, Standard oder Konsensformulierungen voraus.“ (Piechotta, 2008, S. 6)
Schlicht ausgedrückt beschreibt Qualität die Erfüllung von bestimmten Anforderungen sowie das Streben nach Fehlerfreiheit.
Zusammenfassung der Kapitel
KLASSIFIZIERUNG DES EIGENEN AUSBILDUNGSBETRIEBES: Überblick über die strukturellen Gegebenheiten des Fitnessstudios „XY“ sowie dessen Einordnung hinsichtlich Größe und Preisstruktur.
1 QUALITÄTSMANAGEMENT UND QUALITÄTSZERTIFIZIERUNG: Erläuterung theoretischer Qualitätsbegriffe sowie eine praktische Überprüfung der Personalqualifikationen und der Überwachungsdichte der Trainingsfläche nach DIN 33961.
2 INVESTITION: Wirtschaftliche Bewertung der Anschaffung neuer Geräte mittels mathematischer Verfahren wie der Kapitalwert- und internen Zinsfußmethode.
3 FINANZIERUNG: Untersuchung verschiedener Finanzierungsinstrumente für den Kraftausdauerzirkel sowie ein Exkurs zu den Anforderungen von Basel III an Kreditinstitute.
4 PRODUKTION UND LOGISTIK: Analyse der Arbeitsproduktivität durch Messung der Check-in-Häufigkeit im Verhältnis zu Personalstunden sowie Diskussion über Wartezeiten und den Einfluss des externen Faktors Kunde.
Schlüsselwörter
Qualitätsmanagement, DIN 33961, Investitionsrechnung, Kapitalwertmethode, Interner Zinsfuß, Finanzierung, Basel III, Arbeitsproduktivität, Dienstleistungslogistik, Externer Faktor, Personaleinsatz, Prozessoptimierung, Fitnessökonomie, Zertifizierung, Kundenzufriedenheit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt zentrale betriebswirtschaftliche Fragestellungen innerhalb eines Fitnessstudios, insbesondere in den Bereichen Qualitätsmanagement, Investitionsrechnung, Finanzierung und operative Logistik.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Einhaltung von Qualitätsstandards nach der DIN 33961, der ökonomischen Bewertung von Neuanschaffungen und der Effizienzsteigerung der Mitarbeiter- und Zeitplanung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist die betriebswirtschaftliche Analyse und Optimierung der Leistungserbringung im Ausbildungsbetrieb „XY“ unter Berücksichtigung qualitativer Anforderungen und wirtschaftlicher Rentabilität.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Es werden betriebswirtschaftliche Kennzahlen und Investitionsrechenverfahren wie der Soll/Ist-Vergleich, die Kapitalwertmethode und die interne Zinsfußmethode angewandt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Qualitätsmanagement (inkl. Personalplanung), Investitionsrechnung für Studioausstattung, verschiedene Finanzierungsoptionen und die Analyse der Arbeitsproduktivität im täglichen Betrieb.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich vor allem über Begriffe wie Qualitätszertifizierung, Investitionsrechnung, Personalqualifikation nach DIN 33961, Arbeitsproduktivität und Dienstleistungslogistik definieren.
Wie wird die Einsehbarkeit der Trainingsfläche bewertet?
Die Einsehbarkeit wird durch die Erfassung von Beobachtungspunkten der Trainer berechnet, wobei ein Durchschnittswert von 50 % ermittelt wurde, der eine Anpassung der Personaleinsatzplanung erforderlich macht.
Welche Bedeutung hat der „externe Faktor“?
Als externer Faktor wird der Kunde bezeichnet; da er den Dienstleistungsprozess aktiv mitgestaltet und sein Verhalten (Trainingstermine/Fragen) schwer planbar ist, stellt er eine Herausforderung für die effiziente Prozesssteuerung dar.
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- Elisabeth Ziegert (Author), 2015, Qualitätsmanagement, Finanzierung und Investition. Maßnahmen zur Kundenoptimierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/304678