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Praktikumsbericht Lehramt an Gymnasien

Title: Praktikumsbericht Lehramt an Gymnasien

Internship Report , 2004 , 23 Pages , Grade: gut

Autor:in: Matthias Röppenack (Author)

Pedagogy - General
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Summary Excerpt Details

Burg-Gymnasium Wettin. 1993 machte ich zum ersten Mal Bekanntschaft mit dieser Schule -
damals noch als Schüler der fünften Klasse. Mein Traumberuf war seinerzeit Lehrer: „Na,
weil man da immer Ferien hat!“, erinnere ich mich gesagt zu haben. Ansonsten hatte ich noch
keine wirklichen Vorstellungen bezogen auf meine Zukunft. Dass ich elf Jahre später als
Lehramtstudent für Geographie und Deutsch wieder diese Burg erklimme, hätte ich mir zu
jener Zeit nicht vorstellen können. Es war mein zweiwöchiges Orientierungspraktikum
welches mich zurück in die mittelalterlichen Gemäuer der Schule bringen sollte. Die Wahl der
Praktikumsschule lag bei mir. Es ist nicht abzustreiten, dass meine Entscheidung durch die
Kenntnis der Schule beziehungsweise der Lehrer beeinflusst wurde. Allerdings waren es
gerade die unterschiedlichen Betrachtungsweisen die mich interessierten. Da ich das
Gymnasium aus der Schülerperspektive schon kannte, machte es mich umso neugieriger es
aus der Perspektive eines angehenden Lehrers zu betrachten. Im Folgenden werde ich nicht
nur meine Praktikumsschule vorstellen, sondern auch darlegen inwiefern mir ein
Perspektivwechsel gelungen ist und welche Erfahrungen ich an meiner alten „Wirkungsstätte“
sammeln konnte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorstellung der Schule

3. Studienwahlmotiv

4. Lehrerideal/ Schülerideal/ Entwurf schulischer Gemeinschaft und gelungener Bildung

5. Machbarkeitsglaube/Technologiedefizit

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dokumentiert die Erfahrungen des Autors während eines zweiwöchigen Orientierungspraktikums am Burg-Gymnasium Wettin, mit dem Ziel, einen Perspektivwechsel vom ehemaligen Schüler zum angehenden Lehramtsstudenten zu vollziehen und die pädagogische Praxis kritisch zu reflektieren.

  • Reflexion über die Rolle und das Selbstbild als angehender Lehrer.
  • Analyse von Unterrichtsszenen unter pädagogischen Gesichtspunkten.
  • Diskussion über das Lehrer-Schüler-Verhältnis und den Umgang mit Disziplin.
  • Untersuchung des Spannungsfeldes zwischen pädagogischem Machbarkeitsglauben und der Realität.

Auszug aus dem Buch

4. Lehrerideal/ Schülerideal/ Entwurf schulischer Gemeinschaft und gelungener Bildung

Zuerst möchte ich den Begriff „ideal“ klären. Er kommt aus dem Griechischen und heißt soviel wie: „nur in der Vorstellung existierend; der Idee entsprechend; musterhaft, vollkommen“. (Drosdowski 1991, S. 351) Das Substantiv erklärt sich ähnlich: „dem Geiste vorschwebendes Muster der Vollkommenheit, Wunschbild; als höchster Wert erkanntes Ziel“. (Drosdowski 1991, S. 351) Es ist also festzuhalten, dass Lehrer- und Schülerideale nur in den Köpfen existent sind, nicht aber in der Realität.

Zum Beruf Lehrer habe ich mich wenig mit dem Begriff „Idealvorstellungen“ befasst, da diese wie gesagt nicht real sind, also auch nicht in die Praxis umzusetzen. Viel mehr versuche ich mir ein Lehrerbild zu entwerfen, welches in die Tat umzusetzen ist. Mangels Erfahrungen ist auch dies noch sehr schwierig. Während meines Orientierungspraktikums habe ich erstmals den Unterricht aus pädagogischer Perspektive betrachtet.

Im Laufe der zwei Wochen an meiner Praktikumsschule habe ich zu meiner Überraschung durchweg positive Erfahrungen gemacht. Ich besuchte alle Klassenstufen – von der fünften bis hin zur dreizehnten Klasse. Außerdem beobachtete ich sechs Lehrer in deren Unterricht. Nachdem ich weder im Fach Deutsch, noch in Geographie wirklich negative Ereignisse festhalten konnte, entschied ich mich dazu das Fach Religion zu beobachten, da es nach eigener Erfahrung gerade in diesem Fach zu sehr unterschiedlichen Meinungen und Auseinandersetzungen kommen kann. Doch auch hier überraschte mich das Bild eines sehr disziplinierten Unterrichtes.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Der Autor führt in seine persönliche Verbindung zum Burg-Gymnasium Wettin als ehemaliger Schüler ein und beschreibt das Ziel seines Orientierungspraktikums sowie die Intention zum Perspektivwechsel.

2. Vorstellung der Schule: Es wird die historische und bauliche Gegebenheit des Gymnasiums in der Burg Wettin sowie der Kunstzweig der Schule detailliert beschrieben.

3. Studienwahlmotiv: Der Autor reflektiert seine Beweggründe für das Lehramtsstudium und diskutiert Einflüsse sowie seine Vorstellungen vom Lehrerberuf.

4. Lehrerideal/ Schülerideal/ Entwurf schulischer Gemeinschaft und gelungener Bildung: Basierend auf praktischen Beobachtungen analysiert der Autor Unterrichtsszenen hinsichtlich Lehrerverhalten und Schülerdisziplin.

5. Machbarkeitsglaube/Technologiedefizit: Dieses Kapitel thematisiert die Diskrepanz zwischen theoretischer Unterrichtsplanung und der unvorhersehbaren Realität im pädagogischen Alltag.

6. Fazit: Der Autor zieht ein positives Resümee seines Praktikums und bestätigt seinen Wunsch, Gymnasiallehrer zu werden.

Schlüsselwörter

Praktikumsbericht, Burg-Gymnasium Wettin, Orientierungspraktikum, Perspektivwechsel, Lehrerideal, pädagogische Praxis, Schulalltag, Lehramtsstudium, Unterrichtsbeobachtung, Schulentwicklung, Technologiedefizit, Bildungsniveau, Schüler-Lehrer-Verhältnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Praktikumsbericht?

Der Bericht dokumentiert die zweiwöchigen Erfahrungen des Autors während eines Orientierungspraktikums an seiner ehemaligen Schule, dem Burg-Gymnasium Wettin.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist der bewusste Perspektivwechsel vom Schüler zum angehenden Lehramtsstudenten sowie die Reflexion der eigenen beruflichen Ambitionen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die Schulvorstellung, die Motivation zur Studienwahl, die Auseinandersetzung mit Lehrer- und Schüleridealen sowie die Reflexion über pädagogische Planungsgrenzen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Der Autor nutzt die Methode der Unterrichtsbeobachtung (teilnehmende Beobachtung) anhand erstellter Stundenprotokolle sowie die Einbeziehung fachspezifischer Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden unter anderem die baulichen und schulischen Rahmenbedingungen, das individuelle Lehrerbild sowie das Phänomen des „Technologiedefizits“ im Unterrichtsalltag analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Lehrerideal, pädagogisches Arbeitsbündnis, Technologiedefizit und Perspektivwechsel prägen die theoretische Reflexion des Praktikums.

Warum spielt die räumliche Umgebung der Schule eine besondere Rolle?

Die Schule ist in einer historischen Burg untergebracht, was laut Autor einerseits eine angenehme Lernatmosphäre schafft, andererseits aber auch bauliche und organisatorische Herausforderungen für den Unterricht mit sich bringt.

Wie bewertet der Autor den Umgang mit Leistungsunterschieden?

Der Autor kritisiert die subjektive Bewertung durch Lehrer und betont die Schwierigkeit, allen Schülern gleichermaßen gerecht zu werden, ohne dabei die gymnasialen Anforderungen aus den Augen zu verlieren.

Excerpt out of 23 pages  - scroll top

Details

Title
Praktikumsbericht Lehramt an Gymnasien
College
Martin Luther University
Grade
gut
Author
Matthias Röppenack (Author)
Publication Year
2004
Pages
23
Catalog Number
V30491
ISBN (eBook)
9783638317436
Language
German
Tags
Praktikumsbericht Lehramt Gymnasien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Röppenack (Author), 2004, Praktikumsbericht Lehramt an Gymnasien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30491
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