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Der Vertrag von Maastricht - Der Weg zur politischen Union. Inhalte, Chancen und Risiken

Title: Der Vertrag von Maastricht - Der Weg zur politischen Union. Inhalte, Chancen und Risiken

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 29 Pages , Grade: 2

Autor:in: Diana Bauer (Author)

History of Europe - Newer History, European Unification
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Das Thema dieser Seminararbeit lautet „Der Vertrag von Maastricht: Der Weg zur politischen Union. Inhalte, Chancen und Risiken“. Mit dem am 1. November 1993 in Kraft getretenen Vertrag gründeten die Mitglieder der bisherigen Europäischen Gemeinschaften (EG) die Europäische Union (EU). Bevor ich jedoch darauf eingehe, möchte ich erörtern, warum Menschen sich überhaupt zu einer Gemeinschaft zusammenschließen. Nach Plato ist der Ausgangspunkt der Staatenbildung die Schwäche und die Furcht der vereinzelt lebenden Menschen. 1 Die grundlegende Funktion der Stadt sieht er in der Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse, da diese in Arbeitsteilung zwischen Bauern, Handwerkern, Händlern usw. besser gestillt werden können. 2 Auch Aristoteles gibt den gemeinsamen Nutzen als Grund für das menschliche Zusammenleben an. Daneben vertritt er die Auffassung, dass der Mensch sozusagen von Natur aus auf die staatliche Gemeinschaft hin angelegt ist.3 Welche Motive für den Zusammenschluss der europäischen Staaten zur Europäischen Union ausschlaggebend waren, möchte ich im Folgenden ausarbeiten. Danach folgt eine genaue Betrachtung des Maastrichter Vertrags. Ich werde die Inhalte des Vertragstextes aufzeigen sowie die Chancen und Ris iken der Europäischen Integration erörtern. Nach einer kurzen Zusammenfassung schließe ich die Arbeit mit einem Ausblick auf die Zukunft. 1 Plato, Protagoras (322 a-d). 2 Plato, Politeia (2. u. 5. Buch). 3 Gigon, O. (Hg.): Aristoteles, Politik. München 1973, S. 112.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 VORWORT

2 DER WEG BIS »MAASTRICHT«

2.1 DIE ANFÄNGE

2.2 DIE FORTSCHRITTE

3 DER MAASTRICHTER VERTRAG

3.1 GRÜNDE FÜR EINEN NEUEN VERTRAG

3.2 INHALTE

3.3 CHANCEN

3.4 RISIKEN

4 RÜCKBLICK UND AUSBLICK

5 ANHANG

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Maastrichter Vertrag als zentralen Meilenstein auf dem Weg zur Europäischen Union, indem sie die historischen Hintergründe, die Vertragsinhalte sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken analysiert.

  • Historische Entwicklung der europäischen Einigung
  • Kerninhalte und Säulenstruktur des Maastrichter Vertrags
  • Ökonomische und politische Chancen der europäischen Integration
  • Herausforderungen wie das Demokratiedefizit und Währungsfragen
  • Perspektiven und notwendige Reformen für die Zukunft Europas

Auszug aus dem Buch

3.2 Inhalte

Am 7. Februar 1992 haben in Maastricht die Regierungen der EG-Staaten (Deutschland, Dänemark, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Spanien, Portugal, Irland, Großbritannien, Italien, Griechenland) einen Vertrag über die Europäische Union (Vertrag von Maastricht) unterzeichnet, der am 1. November 1993 in Kraft getreten ist. Diesem Datum vorausgegangen waren lebhafte Auseinandersetzungen in den Mitgliedsländern, wo Hoffnungen Ängsten gegenüberstanden. So befürchtete Frankreich eine Übermacht des größeren Deutschlands; die Deutschen lehnten den drohenden Verlust der D-Mark zugunsten des Euro ab; Großbritannien lehnte sich gegen eine gemeinsame Sozialpolitik. Spanien, Portugal und Griechenland erwarteten mehr Geld aus dem Kohäsionsfond; Dänemark wollte sich von der gemeinsamen Außenpolitik fernhalten.

In der Bundesrepublik Deutschland erhoben einige Einzelpersonen und Gruppen Klage gegen den Vertrag beim Bundesverfassungsgericht. Kritiker meinten, dass Artikel 20 des Grundgesetzes verletzt würde, der Volkssouveränität, Gewaltenteilung und die Bindung an Verfassung und Recht vorschreibt. Die Klage wurde jedoch mit der Begründung abgewiesen, dass es sich bei der Europäischen Union ja nicht um einen „Superstaat“, sondern nur um einen Staatenverbund handelt, da die Rolle der Nationen unangetastet bleibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 VORWORT: Einleitung in die Thematik der Seminararbeit und philosophische Herleitung des menschlichen Strebens nach Gemeinschaft.

2 DER WEG BIS »MAASTRICHT«: Analyse der historischen Vorläufer und Bemühungen um die europäische Einigung seit dem Ersten Weltkrieg bis zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft.

3 DER MAASTRICHTER VERTRAG: Detaillierte Untersuchung der Beweggründe, Inhalte, Chancen und potenziellen Risiken des Vertrags zur Gründung der Europäischen Union.

4 RÜCKBLICK UND AUSBLICK: Reflexion über die rechtlichen und institutionellen Veränderungen durch den Vertrag und Einschätzung der zukünftigen Herausforderungen der EU.

5 ANHANG: Zusammenfassende Tabellen zur Geschichte der europäischen Integration und statistische Übersichten zur Erweiterung der Union.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Maastrichter Vertrag, Europäische Integration, Binnenmarkt, Währungsunion, Subsidiaritätsprinzip, Demokratiedefizit, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, Vertragsgrundlagen, Europäische Gemeinschaft, Wirtschaftspolitik, Politische Union, Osterweiterung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den historischen Prozess und die Auswirkungen des Vertrags von Maastricht, der die Transformation der Europäischen Gemeinschaften in die Europäische Union einleitete.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die Entstehungsgeschichte der EU, die inhaltlichen Säulen des Vertrags, die wirtschaftlichen sowie politischen Vorteile und die kritische Auseinandersetzung mit den Risiken des Integrationsprozesses.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Motive für die Vertragsunterzeichnung aufzuzeigen und die Chancen sowie Risiken der Europäischen Integration für die beteiligten Staaten und Bürger differenziert zu bewerten.

Welche methodische Vorgehensweise liegt zugrunde?

Die Seminararbeit nutzt eine fundierte Literaturanalyse, um die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe sowie die Vertragstexte der europäischen Einigung systematisch aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Anfänge der europäischen Zusammenarbeit, die Analyse der spezifischen Vertragsinhalte von Maastricht, sowie eine ausführliche Erörterung von Pro- und Contra-Argumenten zur weiteren Integration.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind die Europäische Union, der Gemeinsame Markt, die Wirtschafts- und Währungsunion, das Demokratiedefizit und die notwendige institutionelle Reform innerhalb Europas.

Welche Rolle spielt das Subsidiaritätsprinzip in der Arbeit?

Es wird als entscheidender Bestandteil des Vertrags beschrieben, der sicherstellen soll, dass Entscheidungen bürgernah auf der jeweils angemessenen Ebene getroffen werden.

Wie bewertet die Autorin die Zukunft der EU im Lichte des Vertrags?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass der Vertrag von Maastricht eine historische Wende darstellt, der Erfolg der Union jedoch von einer dringenden institutionellen Reform und der Akzeptanz der Bürger abhängt.

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Details

Title
Der Vertrag von Maastricht - Der Weg zur politischen Union. Inhalte, Chancen und Risiken
College
University of Bamberg
Course
Europa und Europapolitik nach 1945
Grade
2
Author
Diana Bauer (Author)
Publication Year
2002
Pages
29
Catalog Number
V30492
ISBN (eBook)
9783638317443
Language
German
Tags
Vertrag Maastricht Union Inhalte Chancen Risiken Europa Europapolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diana Bauer (Author), 2002, Der Vertrag von Maastricht - Der Weg zur politischen Union. Inhalte, Chancen und Risiken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30492
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