Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Ethik

Vorstellungen von Glück. Unterrichtsprobe im Ausbildungsgang Altenpflege

Titel: Vorstellungen von Glück. Unterrichtsprobe im Ausbildungsgang Altenpflege

Unterrichtsentwurf , 2014 , 30 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Nathanael Maik Grebarsche (Autor:in)

Ethik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Thema „Glücksvorstellungen“ kann philosophisch, politisch oder religiös betrachtet werden. Dabei stellt sich die Frage, auf welche Weise sich der Mensch dem Glück oder dem Glücklichsein nähert.

In der hier vorliegenden Arbeit wird anhand der Methodik, Didaktik und Arbeitsweise wie folgt vorgegangen:

1. Pädagogische Situation
2. Begründung und Einordnung des Themas
3. Sachanalyse
4. Kompetenzen/Ziele
5. Didaktisch-Methodisches Vorgehen
6. Medieneinsatz
7. Verlaufsplanung

Die Arbeit kann in den verschiedensten LF eingesetzt werden, hier für eine Kranken/-Altenpflegeklasse, aber auch standardmäßig für den allgemeinen Ethik/Werte & Normen Unterricht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Pädagogische Situation

2. Begründung und Einordnung des Themas

3. Sachanalyse

4. Kompetenzen/Ziele

5. Didaktisch-Methodisches Vorgehen

6. Medieneinsatz

7. Verlaufsplanung

8. Kommentierter Sitzplan

Zielsetzung & Themen

Diese Unterrichtsprobe zielt darauf ab, angehenden Altenpflegern im Fach Ethik eine strukturierte Auseinandersetzung mit dem Begriff „Glück“ zu ermöglichen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie Lernende durch die Kategorisierung von Glücksgütern eigene Werthaltungen reflektieren und diese im Austausch mit anderen argumentativ begründen können.

  • Reflexion persönlicher Glücksvorstellungen
  • Kategorisierung von Glücksgütern (Glücksmomente vs. Lebensglück)
  • Förderung der Argumentations- und Sozialkompetenz
  • Verbindung von Lebensweltbezug und ethischer Theorie
  • Einordnung in das übergeordnete Lernfeld „Die eigene Gesundheit erhalten und fördern“

Auszug aus dem Buch

3. Sachanalyse

Das Thema „Glücksvorstellungen“ kann philosophisch, politisch oder religiös betrachtet werden. Dabei stellt sich die Frage, auf welche Weise sich der Mensch dem Glück oder dem Glücklichsein nähert.

Der Begriff „Glück“ kommt in der deutschen Sprache erst im 12. Jahrhundert zum Ausdruck. Seine Herkunft selbst ist nicht belegt, jedoch wird vermutet, dass er sich aus dem mittelhochdeutschen Wort „gilukki“ entwickelt hat. Auch die Verwandtschaft zum englischen Wort „luck“ wird hiermit in Verbindung gebracht.

Glücksgüter, beispielsweise Reichtum, Gesundheit, Liebe oder Selbstverwirklichung, werden dabei als Mittel zum Erreichen von Glück angestrebt. Sie können materieller oder immaterieller Natur sein. Daneben unterscheiden sie sich kulturell und unterliegen einem gesellschaftlichen Wandel. Beispielhaft sei hier die „Jugendlichkeit“ erwähnt, die sich erst in den 80er Jahren zu einem Glücksgut entwickelt hat. Die Entwicklung von Glücksgütern hängt in der heutigen Zeit zu wesentlichen Teilen von den Medien und der Werbung ab, die sich die Wesensmerkmale des Menschen, wie beispielsweise Neugier oder Bedürfnisbefriedigung, zunutze macht. Entsprechend groß sind der zur Verfügung stehende Gütermarkt und die Veränderung von Glücksgütern [2].

Glücksgüter können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Eine Möglichkeit ist die Einteilung in Glücksmomente (auch: Zufallsglück), zu denen beispielsweise ein Lottogewinn gehört, und dem Lebensglück. Dieses wird beschrieben als ein anhaltendes Glücksgefühl, das sich einstellt, wenn ein Mensch im Verlauf seines Lebens beispielsweise die Glücksgüter erreicht hat, die er erreichen wollte (z.B. Liebe, Gesundheit, Kinder) oder auf die er hingearbeitet hat. Die Übergänge zwischen den Kategorien sind fließend, sodass Glücksgüter aufgrund der Individualität nur schwer eingeteilt werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Pädagogische Situation: Analyse der Klassenzusammensetzung, der unterschiedlichen Vorbildungen der Auszubildenden sowie der daraus resultierenden didaktischen Konsequenzen.

2. Begründung und Einordnung des Themas: Einbettung der Unterrichtseinheit in die Rahmenrichtlinien der Berufsfachschule und Verortung innerhalb der Unterrichtssequenz.

3. Sachanalyse: Definition und philosophische Herleitung des Glücksbegriffs sowie Erörterung der Einteilung von Glücksgütern.

4. Kompetenzen/Ziele: Formulierung der angestrebten Richt-, Grob- und Feinziele für die fachliche, soziale und personale Entwicklung der Schüler.

5. Didaktisch-Methodisches Vorgehen: Erläuterung der methodischen Entscheidungen, wie des gelenkten Unterrichtsgesprächs und der genetischen Unterrichtsmethode zur Aktivierung der Lernenden.

6. Medieneinsatz: Übersicht und Begründung der eingesetzten Medien in den verschiedenen Unterrichtsphasen.

7. Verlaufsplanung: Zeitliche Gliederung des Unterrichts mit Fokus auf methodische Schwerpunkte.

8. Kommentierter Sitzplan: Darstellung der Sitzordnung und Einschätzung zum individuellen Leistungs- und Sozialverhalten der Schüler.

Schlüsselwörter

Glück, Glücksgüter, Ethikunterricht, Altenpflege, Handlungskompetenz, Lebensglück, Glücksmomente, Didaktik, Argumentationskompetenz, Werte, Sozialkompetenz, Unterrichtsplanung, Individuelles Glück, Fremdes Glück, Berufsalltag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt einen konkreten Entwurf für eine Unterrichtseinheit im Fach Ethik für Auszubildende der Altenpflege zum Thema „Vorstellungen von Glück“ dar.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die philosophische Betrachtung von Glück, die Unterscheidung zwischen materiellen und immateriellen Glücksgütern sowie deren Kategorisierung in Lebensglück und Glücksmomente.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?

Die Schüler sollen Handlungskompetenz entwickeln, um eigene Lebenskonzepte ethisch zu reflektieren und ihre Standpunkte in einer Diskussion argumentativ zu begründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt die genetische Unterrichtsmethode sowie Ansätze der dialektischen Didaktik (nach Klingenberg), um die Schüler aktiv in den Erkenntnisprozess einzubinden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Neben der theoretischen Sachanalyse stehen die didaktische Aufbereitung, die detaillierte Verlaufsplanung sowie der zielgerichtete Medieneinsatz im Vordergrund.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Glücksgüter, Argumentationskompetenz, Ethik, Unterrichtsplanung und Handlungskompetenz.

Warum wird in der Arbeit zwischen „individuellem Glück“ und „fremdem Glück“ unterschieden?

Diese Differenzierung dient dazu, den Schülern zu verdeutlichen, dass Glück nicht nur als egozentrisches Streben, sondern auch als gemeinschaftliche Erfahrung wahrgenommen werden kann.

Welche Rolle spielt der kommentierte Sitzplan für den Unterrichtserfolg?

Der Sitzplan ermöglicht dem Lehrer eine zielgerichtete Beobachtung und Aktivierung einzelner Schüler, insbesondere im Hinblick auf deren Mitarbeit und Diskussionsfreude.

Warum werden „Glückspfade“ in der Unterrichtseinheit visualisiert?

Durch die Arbeit mit Bildzitaten werden die Schüler motiviert, über unterschiedliche Glücksauffassungen nachzudenken, ohne dass eine sofortige, starre Entscheidung für eine Sichtweise erzwungen wird.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vorstellungen von Glück. Unterrichtsprobe im Ausbildungsgang Altenpflege
Note
1,0
Autor
Nathanael Maik Grebarsche (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
30
Katalognummer
V305122
ISBN (eBook)
9783668043985
ISBN (Buch)
9783668043992
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vorstellungen glück unterrichtsprobe ausbildungsgang altenpflege
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nathanael Maik Grebarsche (Autor:in), 2014, Vorstellungen von Glück. Unterrichtsprobe im Ausbildungsgang Altenpflege, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/305122
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  30  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum