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Der zweite Markomannenkrieg. Vorgeschichte, Ursachen und Verlauf

Title: Der zweite Markomannenkrieg. Vorgeschichte, Ursachen und Verlauf

Term Paper , 2011 , 11 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jörg Muskat (Author)

History - Basics
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Die Hausarbeit beschäftigt sich mit Ursachen, Verlauf und Folgen
des zweiten Markommanenkrieges. Vor allem wird der Frage
nachgegangen, ob Marc Aurel eine Romanisierung und dauerhafte
Besatzungspolitik geplant und auch durchgeführt hat.

Die Jahrzehnte vor den Markomannenkriegen werden heute gemeinhin als die glücklichsten in der Geschichte des Imperium Romanum angesehen. Handel, Gewerbe, Handwerk und Künste fanden in dieser Zeit unter Antoninus Pius zu einer großen Blüte. Ab 161 n. Chr. beendeten der Partherkrieg und ab 165/166 n. Chr. vor allem der Markomannenkrieg die Jahrzehnte römischer Sorglosigkeit. Die germanischen Übergriffe auf römisches Territorium

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Fragestellung

2. Ursachen des Ersten Markomannenkrieges

3. Verlauf des Ersten Markomannenkrieges (166/167 - 175)

4. Vorgeschichte des Zweiten Markomannenkrieges (175 - 177)

5. Verlauf des Zweiten Markomannenkrieges (177 - 180)

6. Absichten Mark Aurels nach Beendigung des Krieges und bezüglich der römischen Expansion: Schaffung neuer Provinzen oder Grenzsicherung?

7. Der Friedensschluss des Commodus (180)

8. Bedeutung der Markomannenkriege, Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Hintergründe, den Verlauf und die politischen Konsequenzen der Markomannenkriege im 2. Jahrhundert n. Chr. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Analyse der kaiserlichen Expansionspläne unter Mark Aurel sowie der Bewertung des Friedensschlusses durch seinen Nachfolger Commodus im Hinblick auf die langfristige Stabilität des Römischen Reiches.

  • Analyse der Ursachen und des Verlaufs der Markomannenkriege
  • Untersuchung der Expansionspolitik und Provinzialisierungsabsichten Mark Aurels
  • Kritische Würdigung des Friedensschlusses unter Commodus im Jahr 180 n. Chr.
  • Einordnung der Kriege in den Kontext der Grenzsicherung und der „Barbaren“-Einfälle

Auszug aus dem Buch

6. Absichten Mark Aurels nach Beendigung des Krieges und bezüglich der römischen Expansion: Schaffung neuer Provinzen oder Grenzsicherung?

Die Historia Augusta berichtet uns von Mark Aurels Plänen eine markomannische (im heutigen Tschechien) und eine sarmatische (in der ungarischen Tiefebene) Provinz zu errichten. Auch Cassius Dio war der Ansicht, wenn Mark Aurel länger gelebt hätte, dann hätte er seine Expansions- und Provinzialisierungspolitik fortgeführt.

Die Markomannen- und Quadengebiete wurden bis zu 130 Kilometer landeinwärts mit Militäranlagen besetzt und römische Heeresverbände von je 20.000 Mann überwinterten im Markomannen- und im Quadengebiet im letzten Kriegsjahr.

Die unablässigen Völkerbewegungen und der Ungehorsam der Unterworfenen ließen Mark Aurel keine andere Wahl mehr, als die germanischen und sarmatischen Gebiete an der römischen Grenze zu erobern und dauerhaft zu provinzialisieren um so die Ruhe und Ordnung im Donauraum und darüber hinaus zu erzwingen. Schmitt ist hier der Ansicht, dass Mark Aurel die Grenzprobleme mit den germanischen Völkern mit einer expansiven Politik lösen wollte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Fragestellung: Das Kapitel führt in die historische Bedeutung der Markomannenkriege ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage nach Mark Aurels Absichten und der Politik seines Nachfolgers Commodus.

2. Ursachen des Ersten Markomannenkrieges: Hier werden der Bevölkerungsdruck, klimatische Veränderungen und die daraus resultierenden Wanderungsbewegungen germanischer Stämme als Auslöser für die Konflikte beleuchtet.

3. Verlauf des Ersten Markomannenkrieges (166/167 - 175): Der Abschnitt skizziert die militärischen Auseinandersetzungen, die römischen Verteidigungsstrategien und die Rückeroberung der Grenzen bis zur Wiederherstellung des Status quo.

4. Vorgeschichte des Zweiten Markomannenkrieges (175 - 177): Es wird analysiert, warum die bisherigen Versuche der Grenzabsicherung scheiterten und welche Grenzzwischenfälle erneut zum Ausbruch von Feindseligkeiten führten.

5. Verlauf des Zweiten Markomannenkrieges (177 - 180): Das Kapitel beschreibt die straffe Geführte Expedition unter Mark Aurel und Commodus, die bis tief in germanisches Gebiet vordrang.

6. Absichten Mark Aurels nach Beendigung des Krieges und bezüglich der römischen Expansion: Schaffung neuer Provinzen oder Grenzsicherung?: Der Autor erörtert die These einer beabsichtigten Provinzialisierung germanischer Gebiete durch Mark Aurel basierend auf historischen Quellen und archäologischen Befunden.

7. Der Friedensschluss des Commodus (180): Die Entscheidung des jungen Kaisers, die Expansionspolitik abzubrechen, wird kritisch als Bruch mit den Zielen seines Vaters und als Rückzug in die Defensive bewertet.

8. Bedeutung der Markomannenkriege, Zusammenfassung und Ausblick: Abschließend wird die historische Tragweite der Kriege als Beginn einer neuen Epoche germanischer Einfälle in das Römische Reich zusammengefasst.

Schlüsselwörter

Markomannenkriege, Mark Aurel, Commodus, Römische Geschichte, Imperium Romanum, Donaugrenze, Germanien, Provinzialisierung, Expansionspolitik, Antike, Grenzsicherung, Status quo, Barbaren-Einfälle, Historische Analyse, Militärgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Markomannenkriege des 2. Jahrhunderts n. Chr. unter den Kaisern Mark Aurel und Commodus und analysiert die strategischen Zielsetzungen Roms gegenüber den germanischen Stämmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die militärischen Verläufe der Kriege, die politische Strategie der Provinzialisierung sowie die Motive hinter dem abrupten Friedensschluss durch Commodus nach dem Tod seines Vaters.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu klären, ob Mark Aurel tatsächlich die Schaffung neuer Provinzen jenseits der Donau anstrebte und inwieweit sein Nachfolger Commodus mit dieser Politik brach.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Der Autor nutzt eine systematische Literaturanalyse und stützt sich auf etablierte Historiker wie M.T. Schmitt und Gerhard Langmann, um die historischen Ereignisse und strategischen Entscheidungen einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte chronologische Aufarbeitung der beiden Markomannenkriege, ergänzt durch die Untersuchung der römischen Expansionspolitik und der zivilisatorischen Erschließung besetzter Gebiete.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Markomannenkriege, Provinzialisierung, Grenzsicherung, Expansionspolitik sowie der Wandel der römischen Außenpolitik unter Commodus.

Warum wird der Friedensschluss durch Commodus kontrovers diskutiert?

Während einige Forscher darin eine Rückkehr zum Status quo sehen, interpretieren andere den Frieden als Verrat am Eroberungswerk Mark Aurels, das langfristig zur Stabilisierung der Grenze hätte beitragen können.

Welche Rolle spielte der Tod Mark Aurels für den Ausgang der Kriege?

Sein Tod am 17.03.180 n. Chr. beendete die geplante dauerhafte Integration der besetzten Gebiete, da sein Nachfolger Commodus aufgrund eigener Prioritäten und der hohen Belastung des Reiches von der Expansionspolitik abrückte.

Welche langfristige Bedeutung hatten die Markomannenkriege für das Römische Reich?

Der Autor argumentiert, dass die Kriege den Auftakt zu einer Kette von Barbaren-Einfällen bildeten, die langfristig zur Instabilität und dem schließlichen Untergang des Weströmischen Reiches beitrugen.

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Details

Title
Der zweite Markomannenkrieg. Vorgeschichte, Ursachen und Verlauf
College
University of Bamberg  (Institut für Geschichtswissenschaften und europäische Ethnologie)
Course
Das Antoninische Zeitalter
Grade
1,7
Author
Jörg Muskat (Author)
Publication Year
2011
Pages
11
Catalog Number
V305181
ISBN (eBook)
9783668031517
ISBN (Book)
9783668031524
Language
German
Tags
markomannenkrieg vorgeschichte ursachen verlauf
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jörg Muskat (Author), 2011, Der zweite Markomannenkrieg. Vorgeschichte, Ursachen und Verlauf, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/305181
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