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Entstehende Konflikte während und wegen einer Depression. Formen, Biochemie und der Kampf zwischen Psyche und Physis

Titel: Entstehende Konflikte während und wegen einer Depression.
Formen, Biochemie und der Kampf zwischen Psyche und Physis

Essay , 2015 , 10 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Noah Heimann (Autor:in)

Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Depression ist eine unterschätzte und häufig vorkommende psychische Krankheit. Die auftretenden Konflikte werden in diesem Essay genauer thematisiert. Weiterhin erfolgt ein tieferer Einblick in die Gesamtsituation.

Im Lebensalltag gehören Phasen des fehlenden Elans, der Melancholie oder der Einsamkeit dazu.
Denn diese Dinge sind wichtig, sogar essentiell, um die jeweiligen Gegenkomponenten zu schätzen.
Diese Phasen kommen meist schnell, unerwartet, ab und zu sogar aufgrund einer Lappalie.
Sie werden überdacht, der Blick richtet sich wieder nach vorne und man kommt aus der Melancholie heraus.
Jedoch sind diese Phasen nicht bei allen Menschen von kurzer Dauer. Bei Wochen oder gar länger anhaltender Melancholie, in der die betroffene Person nicht mehr rational wahrnimmt, könnte bereits von einer Depression zu sprechen sein.

Depressionen gehören zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen und werden oft unterschätzt.
Es wird behauptet, dass die Häufung der Krankheit Depression eine Erscheinung des 20. und 21. Jahrhunderts sei, durch die hektische und industrielle Lebensweise.
Aufgrund des heutigen Verständnisses und Wissens über die übergreifenden Symptome und Ursachen der Erkrankung, gibt es fast sichere Behandlungsmethoden, mit denen man den Betroffenen meist behandeln und ihm helfen kann.
Jedoch gibt es bei dieser Erkrankung tiefgreifendere Probleme auf die in dieser Arbeit eingegangen werden soll.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Arten der Depression

3 Die Biochemie einer Depression

4 Innerer Konflikt

5 Konflikt zwischen Psyche und Physis

6 Fazit

7 Eigene Meinung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den verschiedenen Formen und Ursachen von Depressionen auseinander, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den inneren und psychosomatischen Konflikten liegt, die Betroffene erleben. Ziel ist es, das Verständnis für die Komplexität dieser Erkrankung zu schärfen und die Diskrepanz zwischen rein medikamentöser Behandlung und psychotherapeutischen Ansätzen aus Sicht eines Betroffenen zu beleuchten.

  • Klinische Klassifikation verschiedener Depressionsarten
  • Biochemische Grundlagen und Dysbalancen von Neurotransmittern
  • Phänomenologie innerer Konflikte und psychischer Belastung
  • Wechselwirkungen zwischen psychischem Leid und somatischen Symptomen
  • Kritische Auseinandersetzung mit der medikamentösen Standardbehandlung

Auszug aus dem Buch

Innerer Konflikt

Wenn eine depressive Person anfängt negative Gedanken zu bekommen, kann sich dies bis zu einem bodenlosen Tief zuspitzen. Sobald der Betroffene an diesen tiefsten Punkt gelangt ist, folgt meist der innere Konflikt, der scheinbar unlösbar ist. Jedoch kann dieser auch schon durch die biochemische Komponente zuvor vorliegen. Er kann bei vielen Dingen auftreten und im schlimmsten Fall auch schwerwiegende Folgen mit sich bringen. So kann es bei einem simplen Alltag schon zu Beginn, dem Aufstehen, dazu kommen, dass man weiß, man muss nun das Bett verlassen und aufstehen, während sich der Körper dagegen weigert. Durch die Trägheit entsteht ein Konflikt zwischen der gefühlten fehlenden Notwendigkeit und der rationalen Notwendigkeit des Aufstehens.

Kam es nun zu der Überwindung aufzustehen, folgen weitere Kriegsführungen zwischen dem, wozu der Depressive sich in der Lage fühlt und was er erledigen oder erfüllen muss. Ein nächster großer Schritt besteht darin, sich zu überwinden der Welt entgegenzutreten. Depressive Menschen fühlen sich oft in den banalsten Situationen überfordert, wie zum Beispiel Gespräche zu führen oder generell soziale Kontakte ängstigen sie und setzen sie unter Druck. Ein weiterer zu bewältigender Konflikt, sind die Mahlzeiten. Durch Druck und Überforderung, fehlt es oft an Appetit und es kommt zu Übelkeitsempfinden. Unter diesen Voraussetzungen ist es schwer eine Mahlzeit zu sich zu nehmen oder gar zu genießen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Der Autor führt in die Thematik ein, beleuchtet die historische Betrachtung von Melancholie und verdeutlicht die Relevanz der Depression als häufige, aber oft unterschätzte psychiatrische Erkrankung.

2 Arten der Depression: Dieses Kapitel liefert eine klinische Übersicht über verschiedene Formen, wie bipolare und unipolare Depressionen, Dysthymie sowie schizoaffektive und organisch bedingte Zustandsbilder.

3 Die Biochemie einer Depression: Es wird die physiologische Komponente erläutert, insbesondere die Störung im Haushalt der Neurotransmitter Noradrenalin, Serotonin und Dopamin sowie deren Einfluss auf das Gehirn.

4 Innerer Konflikt: Der Autor beschreibt den subjektiven Leidensdruck durch den Konflikt zwischen dem psychischen Zustand und den Anforderungen des Alltags, sowie die Gefahr selbstzerstörerischer Handlungen.

5 Konflikt zwischen Psyche und Physis: Hier wird die Problematik der Diagnose, das Gefühl des Nicht-verstanden-werdens durch die Umwelt und die einseitige Fixierung der Medizin auf Medikamente thematisiert.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer psychotherapeutischen Behandlung gegenüber einer rein medikamentösen Symptombekämpfung.

7 Eigene Meinung: Der Autor kritisiert die Definition von Normalität und hinterfragt die aktuelle psychiatrische Praxis der medikamentösen „Ruhigstellung“ von Patienten ohne tiefgreifende psychologische Aufarbeitung.

Schlüsselwörter

Depression, Melancholie, Biochemie, Neurotransmitter, Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, innerer Konflikt, Psychotherapie, Antidepressiva, somatische Symptome, psychische Gesundheit, Diagnose, Normalität, psychosomatische Wechselwirkung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den vielfältigen Konflikten, die bei einer Depression auftreten, sowohl auf innerpsychischer Ebene als auch im Spannungsfeld zwischen Psyche und Körper.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Themen umfassen die biochemischen Ursachen, die unterschiedlichen Depressionsarten, die alltäglichen Belastungen der Betroffenen sowie eine kritische Reflexion des aktuellen medizinischen Umgangs mit der Erkrankung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das Erleben depressiver Menschen zu schaffen und aufzuzeigen, warum eine rein medikamentöse Behandlung häufig nicht ausreicht.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine Kombination aus fachlicher Literaturrecherche zu den biochemischen Grundlagen und persönlichen Reflexionen durch eigenes Krankheitserleben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die neurobiologischen Hintergründe, die verschiedenen Formen der Depression sowie die massiven Konflikte, die Patienten im Alltag und im Kontakt mit dem Gesundheitssystem erleben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Depression, Biochemie, innerer Konflikt, Psychotherapie, medikamentöse Behandlung und psychosomatische Belastung.

Warum lehnt der Autor eine rein medikamentöse Behandlung ab?

Der Autor sieht in der medikamentösen Therapie lediglich eine temporäre Betäubung der Symptome, die den Menschen verändert, aber nicht die eigentlichen Ursachen der psychischen Krise löst.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Allgemeinmediziner?

Der Autor kritisiert, dass viele Allgemeinmediziner zu stark auf die Verschreibung von Antidepressiva fixiert sind und zu wenig Raum für notwendige psychotherapeutische Ansätze bieten.

Was fordert der Autor für das Bildungssystem?

Es wird angeregt, Grundlagen der Psychologie bereits in der Schule zu thematisieren, um das gesellschaftliche Verständnis für psychische Erkrankungen zu verbessern.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entstehende Konflikte während und wegen einer Depression. Formen, Biochemie und der Kampf zwischen Psyche und Physis
Hochschule
Hochschule Darmstadt
Veranstaltung
Philosophie
Note
2,0
Autor
Noah Heimann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
10
Katalognummer
V305332
ISBN (eBook)
9783668049895
ISBN (Buch)
9783668049901
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Depression Psychologie Konflikte psychische Krankheiten Psyche Physis Biochemie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Noah Heimann (Autor:in), 2015, Entstehende Konflikte während und wegen einer Depression. Formen, Biochemie und der Kampf zwischen Psyche und Physis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/305332
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Leseprobe aus  10  Seiten
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