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Indirekte Einstellungsmessung zur Homosexualität anhand des Impliziten Assoziationstests

Titel: Indirekte Einstellungsmessung zur Homosexualität anhand des Impliziten Assoziationstests

Hausarbeit , 2015 , 28 Seiten , Note: 1,1

Autor:in: Johannes Barth (Autor:in)

Psychologie - Medienpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In den USA wurde unlängst die Gleichstellung und somit die Eheschließung von homosexuellen Paaren per Gesetz verabschiedet. Zur gleichen Zeit wurde zu dieser Thematik auch im deutschen Bundestag abgestimmt und sich gegen eine Gesetzesänderung ausgesprochen. Dies fand in den USA sowie auch in Deutschland auf rein politischer Ebene statt. In Irland wurde hingegen ein Volksreferendum einberufen, da man von einer rein politischen Entscheidung absehen wollte. Dabei sprach sich die Mehrheit der Bürger für die Ehe zwischen homosexuellen Paaren aus.
Aber in wieweit spiegelt ein solches Referendum die tatsächlichen Einstellungen der Menschen zu diesem Thema wieder? Aus einem Referendum geht nämlich nicht hervor, ob die Wähler abgestimmt haben, weil Homosexualität tatsächlich immer größere gesellschaftliche Akzeptanz erfährt, sie vorab durch politische Kampagnen beeinflusst oder tatsächlich von der Gleichstellung hetero- und homosexueller Menschen überzeugt sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Einstellungen

2.1 Explizite Einstellungen

2.2 Implizite Einstellungen

2.3 Zentrale Erkenntnisse

3. Einstellung zum Thema Homosexualität

3.1 Homosexualität

3.2 Nutzen von impliziter Messung

3.3 Bisheriger Forschungsstand

4. Messmethodik

4.1 Auswahl der Messmethodik

4.2 Implizite Assoziationstest (IAT)

4.3 Der Implizite Assoziationstest zur Einstellungsmessung gegenüber Homosexualität

4.4 Ergebnisse und Statistische Auswertung

4.5 Kritik

5. Stellungnahme und Einschätzung zum zur Machbarkeit des Impliziten Assoziationstests

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz und Anwendung der indirekten Einstellungsmessung, konkret des Impliziten Assoziationstests (IAT), um unbewusste Einstellungen gegenüber Homosexualität zu erfassen, da explizite Befragungen oft durch soziale Erwünschtheit verzerrt sind.

  • Grundlagen expliziter vs. impliziter Einstellungen
  • Gesellschaftliche Einstellung und Diskriminierung zum Thema Homosexualität
  • Funktionsweise und Durchführung des Impliziten Assoziationstests (IAT)
  • Kritische Analyse der Validität und Reliabilität indirekter Messverfahren
  • Statistische Auswertung und Interpretation von IAT-Ergebnissen

Auszug aus dem Buch

4.2 Implizite Assoziationstest (IAT)

Entwickelt wurde der IAT 1998 von Greenwald, McGhee und Schwartz und stammt ursprünglich aus der Sozialpsychologie. Dort erlangte er in kürzester Zeit Aufmerksamkeit wie kaum ein anderes Verfahren und ist mittlerweile in fast alle Bereiche der Psychologie vorgedrungen (aber auch Soziologie etcetera). Zudem ist der IAT kein Test im standardisierten Verfahren, sondern eher eine Messmethode an sich Asendorpf & Neyer (2013). Der IAT besteht aus einem computerunterstützten Verfahren, bei dem Gegensatzpaare schnellstmöglich einkategorisiert werden müssen. Aufgrund der zeitlichen Begrenzung ist es möglich die implizite Reaktionszeit des Probanden zu erfassen, da der Teilnehmer keine Zeit hat explizit eine Entscheidung zu fällen. Je nach Zuordnung der Reaktionszeit, kann eine (stark) positive oder (stark) negative Einstellung gemessen werden.

Hintergrund dieser Technik ist die Tendenz von Menschen, assoziierte Konzepte (beispielsweise jung=negativ, alt =positiv) leichter zuordnen zu können (Asendorpf & Neyer, 2013).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Diskrepanz zwischen politischer Gleichstellung von Homosexualität und den tatsächlichen, oft unbewussten Einstellungen der Bevölkerung.

2. Einstellungen: Dieses Kapitel definiert Einstellungen als bewertende Dimensionen und unterscheidet zwischen expliziten (bewussten) und impliziten (unbewussten) Einstellungsformen.

3. Einstellung zum Thema Homosexualität: Hier wird der gesellschaftliche Kontext von Homosexualität beleuchtet, wobei auf Studien zu Diskriminierung sowie den Forschungsstand zu Vorurteilen eingegangen wird.

4. Messmethodik: Dieses Kapitel erläutert die Auswahl, Funktionsweise und Durchführung des Impliziten Assoziationstests (IAT) sowie dessen kritische Limitationen.

5. Stellungnahme und Einschätzung zum zur Machbarkeit des Impliziten Assoziationstests: Der Autor bewertet die Praktikabilität des IAT als schnelle, computergestützte Methode und reflektiert über das Problem der Retest-Reliabilität.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass der IAT trotz methodischer Schwächen ein wertvolles Instrument ist, um unbewusste Einstellungen frei von sozialer Erwünschtheit zu untersuchen.

Schlüsselwörter

Impliziter Assoziationstest, IAT, Einstellungsmessung, Homosexualität, unbewusste Einstellungen, explizite Einstellungen, Sozialpsychologie, Diskriminierung, Reaktionszeit, Messmethodik, psychologische Forschung, soziale Erwünschtheit, Verhaltensvorhersage, Validität, Reliabilität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Erfassung von unbewussten (impliziten) Einstellungen gegenüber dem Thema Homosexualität.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Einstellungsforschung, das Konzept der impliziten vs. expliziten Wahrnehmung sowie die methodische Umsetzung mittels des Impliziten Assoziationstests.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie indirekte Messmethoden dazu beitragen können, Einstellungsdaten zu gewinnen, die nicht durch soziale Erwünschtheit oder bewusste Selbststeuerung verfälscht sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit fokussiert sich auf den Impliziten Assoziationstest (IAT), ein computergestütztes Experimentalparadigma, das auf der Messung von Reaktionszeiten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Einstellungen, der Forschungsstand zu Homosexualität und eine detaillierte technische sowie methodische Beschreibung des IAT-Verfahrens behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Impliziter Assoziationstest (IAT), Homosexualität, Einstellungsmessung und unbewusste Prozesse charakterisieren.

Warum ist die Unterscheidung zwischen expliziten und impliziten Einstellungen so wichtig?

Sie ist entscheidend, da explizite Angaben oft sozial erwünscht sind, während implizite Messungen den unbewussten Kern der affektiven Einstellung eines Menschen erfassen können.

Welches Problem besteht bei der Validität des IAT laut Autor?

Der Autor weist darauf hin, dass die dem IAT zugrundeliegenden psychologischen Prozesse noch nicht vollständig geklärt sind und eine geringe Retest-Reliabilität die wissenschaftliche Repräsentativität einschränken kann.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Indirekte Einstellungsmessung zur Homosexualität anhand des Impliziten Assoziationstests
Hochschule
( Europäische Fernhochschule Hamburg )
Note
1,1
Autor
Johannes Barth (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
28
Katalognummer
V305748
ISBN (eBook)
9783668037007
ISBN (Buch)
9783668037014
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Markt- Werbe- und Medienpsychologie homosexuell indirekte einstellungsmessung impliziter Assoziationstest
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Johannes Barth (Autor:in), 2015, Indirekte Einstellungsmessung zur Homosexualität anhand des Impliziten Assoziationstests, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/305748
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  28  Seiten
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