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Chancen und Risiken von Ingredient Branding als Konzept der Markenführung

Title: Chancen und Risiken von Ingredient Branding als Konzept der Markenführung

Bachelor Thesis , 2014 , 46 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Tim Morawe (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Markenführung und -bildung gewinnt unter wachsendem Wettbewerbsdruck mehr denn je an Bedeutung. Diese Verantwortung tragen innerhalb der mehrstufigen Markenpolitik im Allgemeinen mehrere Parteien. Zu dieser stufenübergreifenden Markierung von Verbrauchsgütern, 'Ingredient Branding' genannt, tragen entlang der Wertschöpfungskette insbesondere der Ingredienthersteller, sowie der Endprodukthersteller bei. Vor diesem Schritt sind alle mitwirkenden Unternehmen dazu beraten den jeweiligen Nutzen, welcher für eine erfolgswirksame Umsetzung der Markenstrategie steht, zu beleuchten und zu diskutieren. Die Implementierung einer Ingredient Brand birgt jedoch Konsequenzen, welche die Verkettung zweier Marken beeinflussen kann. Eine dritte bedeutende Perspektive bietet neben den Herstellern der Endkunde, welcher das Hauptprodukt als Ganzes wahrnimmt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen und Begriffsabgrenzung

2.1 Definition Ingredient Branding

2.2 Begriffsabgrenzungen

3. Ingredient Branding im Rahmen des mehrstufigen Marketings

3.1 Einordnung von Ingredient Branding

3.2 Handlungsrahmen der mehrstufigen Markenpolitik

4. Ingredient Branding aus individueller Sichtweise der Parteien

4.1 Perspektive des Ingredientherstellers

4.1.1 Chancen des Ingredientherstellers

4.1.2 Risiken des Ingredientherstellers

4.2 Perspektive des Endproduktherstellers

4.2.1 Chancen des Endproduktherstellers

4.2.2 Risiken des Endproduktherstellers

4.3 Perspektive des Endkunden

5. Erfolgsfaktoren für den Aufbau einer Ingredient Brand

5.1 Empfehlungen für die Markenführung

5.2 Voraussetzungen für ein erfolgreiches Ingredient Branding

5.3 Implementierung einer Ingredient Brand

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Chancen und Risiken von Ingredient Branding als Konzept der Markenführung. Ziel ist es, aus der Perspektive von Ingredientherstellern, Endproduktherstellern und Endkunden zu analysieren, welche Faktoren eine erfolgreiche Umsetzung dieser stufenübergreifenden Markenstrategie bestimmen und wie Abhängigkeiten innerhalb der Lieferkette bewältigt werden können.

  • Stufenübergreifende Markenpolitik entlang der Wertschöpfungskette
  • Differenzierung von Ingredient Branding zu Co-Branding und Co-Promotion
  • Analyse der Chancen und Risiken für beteiligte Marktteilnehmer
  • Erfolgsfaktoren und Implementierungsstrategien, insbesondere in der Automobilbranche

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Chancen des Ingredientherstellers

Aus Sicht des Zulieferunternehmens bietet Ingredient Branding eine Vielzahl an Chancen, welche sich im Hinblick auf die Marke, den Erfolg des Unternehmens und die Geschäftsbeziehungen zu folgenden Wertschöpfungsstufen auszahlen können. Eine der bisher erfolgreichsten Ingredient Branding Beispiele liefert die Marke Intel mit dem bekannten "Intel Inside" Programm, an der die Möglichkeiten und das Potenzial des Instrumentes hervorragend erläutert werden können.

Rückblickend lassen sich für Intel's Pionierarbeit somit finanzielle Mittel in Form von Werbekostenzuschüssen als Argumentationsgrundlage festhalten. Klar erkennbar, wirkt sich die Strategie in diesem Fall aber auch auf die Machtposition der Beteiligten aus. Während Intel als Ingredienthersteller zu Anfang noch von den Kooperationswerbemaßnahmen der PC-Hersteller abhängig war, wandeln sich die Verhältnisse aufgrund der gestiegenen Nachfrage, wodurch Intel seine Verhandlungsposition gegenüber OEM's im Laufe der Zeit nachhaltig verbessern konnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Ingredient Branding ein und erläutert die Relevanz der Untersuchung für die stufenübergreifende Markenpolitik unter Wettbewerbsdruck.

2. Definitionen und Begriffsabgrenzung: Das Kapitel definiert den Begriff Ingredient Branding und grenzt diesen von verwandten Konzepten wie Co-Branding und Co-Promotion ab.

3. Ingredient Branding im Rahmen des mehrstufigen Marketings: Es wird die Einordnung von Ingredient Branding in der Gütertopologie vorgenommen und der Handlungsrahmen der mehrstufigen Markenpolitik diskutiert.

4. Ingredient Branding aus individueller Sichtweise der Parteien: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die spezifischen Perspektiven, Chancen und Risiken für den Ingredienthersteller, den Endprodukthersteller und den Endkunden.

5. Erfolgsfaktoren für den Aufbau einer Ingredient Brand: Hier werden Empfehlungen zur Markenführung sowie Voraussetzungen und ein systematischer Implementierungsprozess unter Fokus auf die Automobilbranche aufgezeigt.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet das Potenzial von Ingredient Branding als Instrument zur langfristigen Sicherung des Unternehmenserfolgs.

Schlüsselwörter

Ingredient Branding, Markenführung, Markenpolitik, mehrstufiges Marketing, Zulieferer, Endprodukthersteller, Markenallianz, Nachfragesog, Pull-Strategie, Wettbewerbsintensität, Markenwert, Qualitätssiegel, Wertschöpfungskette, Markenarchitektur, Automobilbranche.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept des Ingredient Branding und untersucht, wie Zulieferer ihre Markenbekanntheit durch eine stufenübergreifende Markenstrategie bis zum Endkunden steigern können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Definition und Abgrenzung von Ingredient Branding, die Analyse der Supply Chain Beziehungen, die verschiedenen Perspektiven der beteiligten Parteien sowie spezifische Erfolgsfaktoren für die Implementierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Chancen und Risiken für Ingredienthersteller, Endprodukthersteller und Endkunden herauszuarbeiten und Entscheidungshilfen für eine erfolgreiche Markenpartnerschaft zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer konzeptionellen Untersuchung, die durch eine umfangreiche Literaturanalyse gestützt wird und durch Fallbeispiele, wie Intel oder McDonald's, veranschaulicht wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der individuellen Perspektiven der beteiligten Parteien sowie in die Darstellung von Empfehlungen und Prozessschritten für eine erfolgreiche Implementierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Ingredient Branding, Markenallianz, Nachfragesog, mehrstufiges Marketing und Wertschöpfungskette.

Welches Risiko ergibt sich für den Endprodukthersteller bei einer Kooperation?

Ein Risiko ist der mögliche Verlust von Image-Vorteilen, wenn eine stark aufstrebende Ingredient-Marke die Aufmerksamkeit des Kunden zu sehr auf sich zieht oder bei Qualitätsmängeln der Komponente das Vertrauen in das gesamte Endprodukt leidet.

Warum ist die Automobilbranche ein wichtiges Fallbeispiel in dieser Arbeit?

Die Automobilbranche dient als Beispiel, um die praktische Implementierung einer Bestandteilmarkierung aufzuzeigen, da hier komplexe Zulieferstrukturen und eine hohe Innovationsdynamik vorliegen.

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Details

Title
Chancen und Risiken von Ingredient Branding als Konzept der Markenführung
College
University of Applied Sciences Georg Agricola Bochum
Grade
1,7
Author
Tim Morawe (Author)
Publication Year
2014
Pages
46
Catalog Number
V305774
ISBN (eBook)
9783668037977
ISBN (Book)
9783668037984
Language
German
Tags
chancen risiken ingredient branding konzept markenführung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tim Morawe (Author), 2014, Chancen und Risiken von Ingredient Branding als Konzept der Markenführung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/305774
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