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Lehren und Lernen mit Multimedia und Internet. Bildungsmedien im Wandel

Title: Lehren und Lernen mit Multimedia und Internet. Bildungsmedien im Wandel

Term Paper , 2014 , 17 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Ina Hofmeister (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Das 21. Jahrhundert ist beeinflusst durch die Entwicklung von Technologien und Kommunikationstechniken. Veränderte Anforderungen an Ausbildung und Beruf sind auch an der Art und Weise der Vermittlung von Fertigkeiten, Kenntnissen und Informationen nicht spurlos vorbeigegangen. Die Art der Kommunikation in der Informationsgesellschaft hat Einfluss auf das Lehren und Lernen, ergänzt um die Begriffe Multimedia und Internet. Die Möglichkeiten in einer durch Computer und Internet vernetzten Gesellschaft lassen Veränderungen erkennen von dem herkömmlichen Lehren und Lernen in Form der Face-to-Face-Kommunikation durch Sprache und Schrift hin zu dem Lehren und Lernen in einer vernetzten Welt. Ein Leben ohne die Neuen Medien, ob zum Zweck der Kommunikation, der Information oder auch der Unterhaltung ist heute nicht mehr vorstellbar. Vor circa 60 Jahren galt eine flächendeckende Ausstattung mit Fernsehern und Telefonen als Neue Medien. Heute werden Neue Medien wie Computer, Tablett oder Smartphone in die Bereiche Lehren und Lernen der modernen Kommunikationsgesellschaft einbezogen und kommen dem gestiegenen Bedarf nach Kommunikation und Information, zum Teil zeit- und ortsunabhängig, in einer veränderten Gesellschaft entgegen. Die hohe Abdeckung mit Computern in Form von PC, Lap Top, Smartphone oder Tablett ermöglicht den Teilnehmern, hier wird vorzugsweise an Lehrende, Schüler und Studenten gedacht, an interaktiven Beziehungsaktivitäten hinsichtlich des Lehrens und Lernens in einer digitalisierten Welt teilzunehmen. Als reales Beispiel werden herkömmliche Studienkursangebote an der Universität in Vechta um interaktive Kursangebote via online erweitert. Neue Medien wecken auch Erwartungen hinsichtlich ihres Potentials zur Verbesserung der Lehr- und Lernwirksamkeit. Gegenwärtig ergänzen sich herkömmliches Lehren und Lernen mit dem Lehren und Lernen multimedialer und internetbasierter Bildungstechnologie. Lassen es die gesellschaftliche Veränderung und die schnell voranschreitende Bildungstechnologie zu, dass die Vermittlung von Wissen unter Einsatz neuer Technologien noch an formale herkömmliche Abläufe gebunden ist? Dem Versuch einer Auflösung dieser Fragestellung steht die Klärung der Medienbegriffe im Kontext mit der Bildung, die klassischen Lerntheorien und deren Einfluss auf einen pragmatischen Ansatz für die Gestaltung einer Medienkonzeption sowie die Umsetzung der Veränderungen im Bildungsbereich voran.

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Gliederung

1 Bildungsmedien im Wandel der Zeit

2 Medienbegriffe im Kontext mit Bildung

2.1 Neue Medien und Bildung

2.2 Multimedia und Bildung

2.3 Systematik multimedialer und internetbasierter Bildungstechnologie

3 Lerntheorien und Medienkonzeption

3.1 Klassische Lerntheorien als Ausgangsbasis

3.1.1 Behaviorismus

3.1.2 Kognitivismus

3.1.3 Konstruktivismus

3.2 Pragmatischer Ansatz für die Gestaltung der Medienkonzeption

3.2.1 Instruktionsdesign

3.2.2 Virtuelle Lerngruppe

3.2.3 Online-Tutoring

4 Ausblick und zukünftige Entwicklungstendenzen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Wandel von Bildungsmedien unter dem Einfluss digitaler Technologien und analysiert, wie klassische Lerntheorien sowie pragmatische Medienkonzepte die Gestaltung moderner Lehr- und Lernumgebungen in einer vernetzten Gesellschaft beeinflussen.

  • Einfluss digitaler Medien auf die Kommunikation im Bildungsbereich
  • Vergleich und Anwendung klassischer Lerntheorien (Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus)
  • Methodische Gestaltung von Medienkonzeptionen und Mediendesign
  • Rolle des E-Learning und von Online-Tutoring in der modernen Weiterbildung

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Behaviorismus

Die behavioristische Lerntheorie befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen beobachteten Reizen und sich daraus ergebenden Reaktionen. Bedeutende Vertreter dieser Theorie sind Pawlow, der den konditionierten Reiz untersucht und Skinner, der die operante Konditionierung einsetzt. Ziel ist es, belohntes Verhalten zu wiederholen und bestraftes Verhalten zu unterlassen. Dem Reiz-Reaktionsschema folgt eine anschließende Konditionierung. Pawlow analysiert experimentell die klassische Konditionierung bei Tieren. Er bietet einen ehemals neutralen Reiz in Zusammenhang mit einem unkonditionierten Reiz an. Die Konditionierung wandelt den neutralen Reiz zum konditionierten Reiz durch Erlernen und Erfahren von Reiz-Reaktionsmustern, die als Stimulanzien dienen und eine Reaktion bedingen. Pawlow unterstellt die Annahme, dass der Lernende wie ein geschlossenes System ohne inneren Aufbau auf einen äußeren Reiz mit einer vorbestimmten Verhaltensweise reagiert. Skinner stellt die Form der operanten Konditionionierung vor, die bei unwillkürlich auftretenden Verhaltensweisen als positiver Verstärker genutzt wird mit dem Ziel, dass der Lernende die Reaktion wegen der positiven Verstärkung als Verhaltensmuster adaptiert. Der Lernprozess kann durch eine positive Auswirkung auf die Reaktion das Verhalten des Lernenden verstärken. Unter dieser Annahme wirkt das Modell nach Skinner durch bewussten Einsatz der positiven Verstärker als beeinflussender Faktor in Bezug auf das Lernverhalten in Richtung eines definierten und gewünschten Lernergebnisses.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Bildungsmedien im Wandel der Zeit: Einleitung in die technologischen Veränderungen des 21. Jahrhunderts und deren Einfluss auf die Kommunikation sowie die Anforderungen an das Lehren und Lernen.

2 Medienbegriffe im Kontext mit Bildung: Untersuchung der Begrifflichkeiten "Neue Medien" und "Multimedia" und deren systematischer Einsatz in internetbasierten Bildungstechnologien.

3 Lerntheorien und Medienkonzeption: Darstellung der klassischen Lerntheorien als Basis für Medienkonzepte und Erläuterung pragmatischer Gestaltungsansätze wie Instruktionsdesign und Online-Tutoring.

4 Ausblick und zukünftige Entwicklungstendenzen: Resümee über die Ergänzung herkömmlicher Methoden durch digitale Szenarien und die steigende Bedeutung medienbasierter Lernprozesse.

Schlüsselwörter

Bildungsmedien, Multimedia, Internet, Lerntheorien, Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus, Medienkonzeption, Instruktionsdesign, Virtuelle Lerngruppe, Online-Tutoring, E-Learning, Digitalisierung, Lehr-Lern-Prozesse, Wissensvermittlung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Transformation der Bildungslandschaft durch den Einsatz neuer Medien und Internet-Technologien unter Einbeziehung lerntheoretischer Grundlagen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Felder sind die Definition von Medienbegriffen, die Anwendung psychologisch-didaktischer Theorien und die methodische Konzeption moderner Lehr-Lern-Arrangements.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Klärung, wie digitale Medientechnologien didaktisch sinnvoll in Bildungsprozesse integriert werden können, ohne formale Abläufe zu vernachlässigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender medienpädagogischer und psychologischer Theorien zur Bewertung von Lernsoftware und Lehr-Lern-Szenarien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die medienbegriffliche Einordnung, die Gegenüberstellung der Lerntheorien und die detaillierte Darstellung von Praxismodellen wie dem Online-Tutoring.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte umfassen Bildungsmedien, Medienkonzeption, Konstruktivismus, E-Learning und Online-Tutoring.

Wie unterscheidet sich der kognitive Konstruktivismus vom radikalen?

Während der radikale Konstruktivismus das Individuum als vollständig geschlossenes System betrachtet, bezieht der kognitive Konstruktivismus die Umwelt als steuernden Faktor in den Wissenskonstruktionsprozess ein.

Welche Rolle spielt der E-Tutor in virtuellen Gruppen?

Ein E-Tutor fungiert als Moderator, Coach und Berater, der sowohl inhaltliche als auch motivational-emotionale Unterstützung leistet, um den Lernerfolg zu sichern.

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Details

Title
Lehren und Lernen mit Multimedia und Internet. Bildungsmedien im Wandel
Grade
1,5
Author
Ina Hofmeister (Author)
Publication Year
2014
Pages
17
Catalog Number
V306109
ISBN (eBook)
9783668040090
ISBN (Book)
9783668040106
Language
German
Tags
lehren lernen multimedia internet bildungsmedien wandel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ina Hofmeister (Author), 2014, Lehren und Lernen mit Multimedia und Internet. Bildungsmedien im Wandel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306109
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