Vom Kassettenverleih zu Video-on-Demand. Videotheken 2005 bis 2015


Hausarbeit, 2015
22 Seiten, Note: 1,0
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einführung und Ausgestaltung der Arbeit
1.1 Darstellung der Thematik
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau und Vorgehensweise

2. Darstellung der Branche Videotheken
2.1 Grundbegriff der Videothek
2.2 Herkömmliche Videotheken
2.3 Online Videotheken
2.4 Video-on-Demand-Dienste

3. Entwicklungsstufen der Branche Videotheken
3.1 2005 - 2007: Die Ablösung der VHS-Kassette durch die DVD
3.2 2008 - 2012: Die Etablierung von Blu-Rays und VoD-Diensten
3.3 2013 - 2015: Aktuelle Situation auf dem Video-Verleihmarkt

4. Das Problem der Sonntagsöffnung

5. Zusammenfassung und Ausblick

Anhang

Quellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Umsatz der Videotheken in Deutschland von 2008 bis 2012 und Prognose bis zum Jahr 2020 (in Millionen Euro)

Abb. 2: Umsatz mit Video on Demand in Deutschland von 2004 bis 2012 und Prognose bis 2017 (in Millionen Euro)

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Anzahl der herkömmlichen Videotheken in Deutschland von 2005-2014

1. Einführung und Ausgestaltung der Arbeit

1.1 Darstellung der Thematik

Der Begriff des Videos hat seine Herkunft in der lateinischen Sprache und stammt von dem Verb „videre“ ab, dem die Bedeutung „sehen“ zukommt.[1]

Demzufolge stellt das Videoband ein Medium dar, auf dem optische Daten (z.B. Filme) zur späteren Verfügbarkeit gespeichert werden können.

Nachdem im Jahr 1972 der erste Videokassettenrekorder auf dem deutschen Markt eingeführt wurde, folgten 1980 auch die ersten Videofilme, die den privaten Haushalten zugänglich gemacht wurden. Gleichzeitig entstand aber auch eine Konkurrenzsituation für das Deutsche Fernsehen, da die VHS-Kassetten den Menschen die Möglichkeit gaben, Filme ganz individuell und unabhängig vom laufenden Fernsehprogramm anzuschauen.[2]

An dem „Boom des neuen Mediums“[3] wollten auch einige Unternehmer Teil haben, sodass neben den Verkaufsstellen auch die ersten Verleihstellen für Videos geschaffen wurden, die sogenannten Videotheken.[4]

Heutzutage wird der Dienst der Videotheken vielfach in Anspruch genommen, wodurch das Angebot mittlerweile stark ausgebaut worden ist und neben den gängigen Spielfilmen auch Kinderfilme, Dokumentationen, Serien, Videospiele und weitere Zusatzartikel umfasst.

1.2 Zielsetzung der Arbeit

Die Fokussierung dieser Hausarbeit liegt auf der Entwicklung der Branche „Videotheken“ in den letzen 10 Jahren (2005 - 2015) in Deutschland, die sich vor allem durch ein stark zunehmendes Medienbewusstsein in der Bevölkerung auszeichnet.

Dieses Bewusstsein ist insbesondere durch die Globalisierung und der damit verbundenen, wachsenden Internetpräsenz bedingt.

Mit dieser Hausarbeit soll herausgestellt werden, inwieweit sich die Branche der Videotheken entwickelt hat und welchen Einfluss Online Videotheken auf die Existenz von herkömmlichen Verleihstellen haben. Dabei soll untersucht werden, ob das Konzept Video-on-Demand (VoD) eine Gefährdung der herkömmlichen Videotheken darstellt und inwiefern sich der Trend von VoD-Diensten zukünftig fortsetzen wird.

1.3 Aufbau und Vorgehensweise

Zu Beginn der Arbeit werden die verschieden Modelle von Videotheken aufgezeigt, die sich im Laufe der letzten Jahrzehnte innerhalb der Branche etabliert haben. Hierzu gehören die herkömmlichen Videotheken, Online Videotheken und die VoD-Dienste.

Daran anschließend wird die zeitliche Entwicklung der Branche in drei Stufen beschrieben, bevor Problemstellungen und mögliche Lösungsansätze in Bezug auf die Gefährdung der herkömmlichen Videotheken durch VoD-Diensten betrachtet werden.

Zum Schluss der Hausarbeit wird folglich eine Prognose über die zukünftig zu erwartende Entwicklung innerhalb der Branche Videotheken abgegeben.

2. Darstellung der Branche Videotheken

2.1 Grundbegriff der Videothek

Der Begriff der Videothek wird heutzutage wesentlich vielfältiger verwendet als noch vor ein paar Jahren, denn aufgrund der starken Veränderung der Branche erfordert das Verständnis des Begriffes eine Unterteilung in die jeweiligen Arten der Verleihformen. Demnach lässt sich der Videoverleih hinsichtlich der je-weiligen Distributionszweige in drei verschiedenen Ausführungen unterscheiden: Herkömmliche Videotheken, Online Videotheken und Video-on-Demand-Dienste.[5]

2.2 Herkömmliche Videotheken

Unter der herkömmlichen Videothek wird vor allem ein „gewerbliches Verleih- oder Verkaufsgeschäft für Videofilme“[6] verstanden, welches einen physisch existierenden Charakter in Form eines Ladengeschäfts aufweist.[7]

Diese Form der Videothek stellt zugleich die Grundform der Videotheken dar, wobei sich das Verleihgeschäft ebenso kontinuierlich an die zeitlichen Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden angepasst hat.

2.3 Online Videotheken

Aufgrund der fortschreitenden Globalisierung und dem damit verbundenen Zuwachs des World Wide Webs, hat sich mit der Zeit eine neue, medienbasierte Form der Videotheken herausgebildet.

Als „vergleichsweise neue Entwicklung des Internetzeitalters“[8] wird die Online Videothek über eine webbasierte Plattform aufgerufen, welches eine virtuelle Geschäftsform darstellt, die in ihrer Funktionsweise den herkömmlichen Video-theken gleicht. Dadurch haben die Kunden nun die Möglichkeit, sich die Filme gegen ein Entgelt auch über das Internet auszuleihen; hierbei werden die Filme dann ebenfalls als „physikalische(..) Datenträger(..)“[9] (DVD und Blu-Ray) per Postweg an den Kunden versandt.

Der Vorzug dieser Videothekenform liegt insbesondere darin, dass die Videotheken nicht mehr persönlich aufgesucht werden müssen, weswegen die Kunden die Filme bequem vom Computer und von zu Hause aus aussuchen können.[10]

2.4 Video-on-Demand-Dienste

Video-on-Demand bezeichnet ein noch recht neues Vertriebskonzept, welches verstärkt von Online Videotheken angeboten wird.

Hierbei erwirbt der Kunde ein „zeitlich begrenztes Nutzungsrecht“[11] von meistens 48 Stunden, in denen der Film aus dem Internet gestreamt werden kann (Einzel-abruf). Das bedeutet, dass der Film direkt über das Internet wiedergegeben wird. Dazu kann der Internetzugriff einerseits über den Computer sowie den Smart-TV oder andererseits auch über internetfähige Blu-Ray-Player genutzt werden. Aufgrund des enormen Datenvolumens, wird jedoch eine „Internetverbindung mit einer ordentlichen Bandbreite“[12] vorausgesetzt.[13]

[...]


[1] Vgl. Wissen.de (o.V.): Video, http://www.wissen.de/rechtschreibung/video, Zugriff am 31.05.2015.

[2] Vgl. Ebd.

[3] Haupts, T.: Die Videothek: Zur Geschichte und medialen Praxis einer kulturellen Institution, transcript Verlag, Bielefeld 2014, S. 57.

[4] Vgl. Haupts, T.: a.a.O., S.57 f. Vgl. hierzu auch Voges, J.: Die Geschichte der Videothek, http://videothek-online.net/geschichte-der-videothek, Zugriff am 03.06.2015. Die erste Videothek wurde im Jahr 1977 durch George Atkinson in Los Angeles, Amerika unter dem Namen „Video Station“ eröffnet. Anfang der 1980er Jahre etablierten sich dann die ersten Videotheken in Deutschland.

[5] Vgl. Radig, A.-K.: Der Wandel des deutschen Videoverleihmarktes durch Digitalisierung und Internet, SOI Discussion Paper 2015-1, Universität Stuttgart, Stuttgart 2015, S.10, http://www.uni-stuttgart.de/soz/oi/publikationen/soi_2015_1_Radig_Wandel_Videoverleihmarkt.pdf, Zugriff am 03.06.2015.

[6] Meyers Lexikon Online (über Enzyklo.de): Videothek, http://www.enzyklo.de/lokal/42134&page=1507, Zugriff am 01.06.2015.

[7] Vgl. Duden Online: Videothek, http://www.duden.de/rechtschreibung/Videothek, Zugriff am 26.05.2015.

[8] o.V.: Online Videothek: Anbieterübersicht und Preisvergleich, http://www.onlinevideotheken24.de/, Zugriff am 26.05.2015.

[9] Ebd.

[10] Vgl. Ebd.

[11] Ebd.

[12] Heise Online (o.V.): Amazon: Lovefilm Video on Demand wird zu Prime Instant Video, Artikel vom 22.02.2014, http://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-Lovefilm-Video-on-Demand- wird-zu-Prime-Instant-Video-2121519.html, Zugriff am 26.05.2015.

[13] Vgl. Cisco Systems Inc.: Globaler Datenverkehr knackt 2019 die 2-Zettabyte-Marke, Pressemeldung vom 27.05.2015, München, http://globalnewsroom.cisco.com/de/de/press- releases/globaler-datenverkehr-knackt-2019-die-2-zettabyte--nasdaq-csco-1197273, Zugriff am 01.06.2015.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Vom Kassettenverleih zu Video-on-Demand. Videotheken 2005 bis 2015
Hochschule
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach
Note
1,0
Jahr
2015
Seiten
22
Katalognummer
V306133
ISBN (eBook)
9783668046658
ISBN (Buch)
9783668046665
Dateigröße
565 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Videotheken, Videoverleih, Video on Demand, branchenentwicklung, Online-Videotheken
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Vom Kassettenverleih zu Video-on-Demand. Videotheken 2005 bis 2015, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306133

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