Was soll vermittelt werden ?
- Ausbildungsrahmenplan
- Betriebliche Erfordernisse
- Sicherheitsvorschriften / UVVs
Wo soll die Unterweisung durchgeführt werden ?
- Auf der Baustelle
- Auf dem Firmengelände
- Im Ausbildungszentrum / Lehrbaustelle
Wer soll vermitteln ?
- Polier / Ausbilder
- Geselle
Wie lange soll vermittelt werden ?
- Zeitbedarf für die Ausbildungseinheit
- Zeitbedarf für Wiederholungen
- Ausbildungsjahr
- Betrieblicher Ausbildungsplan
Wem soll vermittelt werden ?
- Vorkenntnisse des Auszubildenden
- Ausbildungsjahr
- Allgemeines Lernverhalten des Auszubildenden
Wohin soll der Lernende geführt werden ?
Lernziele :
- Richtlernziele
- Groblernziele
- Feinlernziele
- Schlüsselqualifikationen
Wie soll vermittelt werden ?
- Geeignete Methode für die Durchführung
- Demonstration
- Einzelausbildung
Womit soll vermittelt werden ?
- Benötigte Werkzeuge
- Geeignetes Material
Inhaltsverzeichnis
1. Gedankliche Vorüberlegung
2. Planung der Ausbildungseinheit
3. Durchführung der Ausbildungseinheit
4. Nachbereitung der Ausbildungseinheit
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit dient als Präsentationskonzept für die praktische Ausbildereignungsprüfung im Beruf des Straßenbauers und zielt darauf ab, dem Auszubildenden das fachgerechte Setzen eines Hochbordsteines nach der Vier-Stufen-Methode zu vermitteln.
- Strukturierte Planung einer Ausbildungseinheit im Straßenbau
- Anwendung der Vier-Stufen-Methode zur praktischen Unterweisung
- Festlegung von Lernzielen sowie benötigten Arbeitsmitteln
- Methodische Umsetzung der Arbeitsschritte unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten
Auszug aus dem Buch
Arbeitsschritte
1. Einrichten des Arbeitsplatzes: Die benötigten Materialien und Werkzeuge sind griffbereit zu platzieren. Dies ermöglicht einen schnellen Arbeitsablauf.
2. Flucht und Höhe kontrollieren: Bei Polier erfragen, ob Änderungen eingetreten sind. Kurzfristige Änderungen sind keine Seltenheit.
3. Verteilen des Betons: Menge möglichst genau dosieren. Dosierung inklusive Rückenstütze bedenken.
4. Herstellen des Beton-Feinplanums: Ca. 2 bis 3 cm weniger als Bordsteinhöhe von der Schnur heruntermessen und mit einer Schippe abziehen. Zu viel Beton = Der Bord kann nicht auf Höhe geschlagen werden. Zu wenig Beton = Bord kann später absacken, da zu wenig Verdichtung.
5. Bordstein ansetzen, in Flucht und Lot bringen und auf Höhe schlagen: Bordstein mit Bordsteinzange möglichst nach Flucht einsetzen. Bordstein mit 3 bis 4 kurzen, kräftigen Schlägen und ca. 1/3 Abstand von der Querkante abwechselnd rechts und links auf Höhe bringen. Den Bordstein mit der freien Hand stützen. Bordstein bis auf ca. 5 mm an vorhandenen Bordstein heranrücken.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Gedankliche Vorüberlegung: In diesem Kapitel werden die grundlegenden Rahmenbedingungen der Unterweisung festgelegt, wie der Ort, die Zielgruppe und der zeitliche Bedarf.
2. Planung der Ausbildungseinheit: Hier erfolgt die konkrete Definition der Richt-, Grob- und Feinlernziele sowie die Auswahl der geeigneten Lehrmethode.
3. Durchführung der Ausbildungseinheit: Dieser Abschnitt beschreibt die praktische Anwendung der Vier-Stufen-Methode von der Vorbereitung bis zum eigenständigen Üben.
4. Nachbereitung der Ausbildungseinheit: Das Kapitel erläutert die Festigung des Gelernten durch Begleitung des Auszubildenden und den Übergang zu komplexeren Aufgaben.
Schlüsselwörter
Straßenbau, Hochbordstein, Ausbildungseinheit, Ausbildereignungsprüfung, Vier-Stufen-Methode, Unterweisung, Lernziele, Arbeitssicherheit, Beton, Baustelle, Handwerk, Arbeitsschritte, Polier, Fachkenntnisse, Ausbildung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt ein strukturiertes Präsentationskonzept für eine praktische Ausbildereignungsprüfung im Berufsfeld Straßenbau dar.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die pädagogische Planung einer Unterweisung, die praktische Vermittlung bautechnischer Fähigkeiten und die fachgerechte Handhabung von Arbeitsmitteln.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist es, den Lernprozess eines Auszubildenden beim Setzen eines Hochbordsteines so zu strukturieren, dass dieser die Tätigkeit selbstständig und korrekt ausführen kann.
Welche wissenschaftliche bzw. pädagogische Methode wird verwendet?
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode (Vorbereiten/Motivieren, Vormachen/Erklären, Nachmachen lassen, Üben/Festigen) angewandt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Vorbereitung, die Planung der Lernziele sowie die detaillierte Darstellung der einzelnen Arbeitsschritte des Bordsteinsetzens.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Straßenbau, Vier-Stufen-Methode, Ausbildungseinheit und fachliche Unterweisung charakterisiert.
Warum ist die Wahl der Betonmenge beim Feinplanum so kritisch?
Eine falsche Betonmenge führt dazu, dass der Bordstein entweder nicht korrekt auf die Zielhöhe geschlagen werden kann oder durch mangelnde Verdichtung später absackt.
Welche Bedeutung hat das Einhalten einer Dehnungsfuge beim Setzen?
Die Dehnungsfuge von ca. 5 mm dient dem Ausgleich von thermisch bedingten Materialausdehnungen und verhindert das Abgleiten aus der Flucht.
- Quote paper
- Gunnar Blum (Author), 2003, Ordnungsgemäßes Setzen eines Hochbordsteines (Unterweisung Straßenbauer / -in), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30623