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Eine Zusammenfassung des Werks "Die Geschichte des Rechts" von Uwe Wesel

Titel: Eine Zusammenfassung des Werks "Die Geschichte des Rechts" von Uwe Wesel

Zusammenfassung , 2015 , 9 Seiten

Autor:in: Klaus Hofmann (Autor:in)

Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit der Eingliederung des gesellschaftlichen Lebens in die verschriftlichten Normen und Prinzipien einer herrschaftlichen Bürokratie wird auch die Bedeutung von Rechtsnormen immer größer. Über anfänglich nur einfache Gesetze und Herrschaftsverträge kulminiert diese Entwicklung schließlich in der Konstituierung einer Verfassung.

In modernen Demokratien dienen rechtliche Normen ganz allgemein zur Herstellung einer modernen gesellschaftlichen Ordnung. Es wird dabei auch als wichtig erachtet, dass alle Staatsbürger garantierte Grundrechte haben, vor dem Gesetz gleich behandelt werden und darüber hinaus auch für Ordnung im Staat gesorgt wird. Das wird erreicht durch eine staatliche Macht, die vom Volk gewählt wird, aber ihrerseits auch einer Kontrolle unterliegen muss. Verantwortlich dafür ist letztendlich eine Staatsverfassung als oberste Gesetzesnorm. Sie garantiert in bestmöglichster Form die Rechte jedes einzelnen Menschen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Geschichte des Rechts

1.1 Einleitung

1.2 Vorstaatliche Ordnungen

1.3 Die Entwicklung der Protostaaten

1.4 Die Bedeutung der Schriftlichkeit

1.5 Antike Gesellschaftsformationen

1.5.1 Keilschriftrecht

1.5.2 Ägypten

1.5.3 Hebräer

1.5.4 Antikes griechisches Recht

1.5.5 Römisches Recht

1.6 Herrschaftsverträge und Ständewesen

1.7 Absolutismus

1.8 Aufklärung und Gesellschaftsvertrag

1.9 Französische Revolution und Moderne

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Rechts von vorstaatlichen Gesellschaften bis hin zur modernen demokratischen Staatsordnung. Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich Rechtsnormen von mündlich überlieferten Bräuchen hin zu schriftlich fixierten staatlichen Instrumenten entwickelten und welche Rolle Herrschaftsstrukturen dabei spielten.

  • Entwicklung des Rechts in vorstaatlichen Gesellschaften
  • Transformation des Rechts durch schriftliche Fixierung
  • Einfluss antiker Hochkulturen auf das heutige Rechtsverständnis
  • Wandel von Herrschaftsverträgen zum Absolutismus
  • Die Rolle der Aufklärung und der Französischen Revolution für moderne Grundrechte

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung der Schriftlichkeit

Als universellen Faktor der Verrechtlichung von Gesellschaft ist deren schriftliche Fixierung anzusehen. Im Gegensatz zu mündlicher Überlieferung von Regeln und Ordnungsrechten der segmentären Gruppen und Stämme, wird im kollektiven Bewusstsein einer auf Schrift basierenden Ordnung verschriftlichtes, veröffentlichtes Recht bindend, allgemein gültig und dient zur Herstellung von Organisation in der Gesellschaft. Als Folge können die Gesetzesinhalte auch den nachfolgenden Generationen weitergegeben werden, was vor allem auch für eine geregelte Erbfolge unerlässlich ist, die wiederum Herrschaft auf Generationen hinaus legitimiert. Die Bedeutung verschriftlichter Texte zur Fixierung von Gesetzen in ihrem reziproken Verhältnis zur jeweiligen Staatsform soll am Beispiel einiger antiker Gesellschaftsformationen verdeutlicht werden:

Zusammenfassung der Kapitel

Die Geschichte des Rechts: Einleitung in die Bedeutung von Rechtsnormen als Steuerungsinstrument der Politik und gesellschaftlichen Ordnung.

Vorstaatliche Ordnungen: Analyse von Recht als Konsensfindung in Gesellschaften ohne zentrale staatliche Macht.

Die Entwicklung der Protostaaten: Beschreibung des Übergangs zu Rechtssystemen mit Oberhäuptern und der Radikalisierung von Verwandtschaftsstrukturen.

Die Bedeutung der Schriftlichkeit: Untersuchung der schriftlichen Fixierung als Grundvoraussetzung für die allgemeine Verbindlichkeit und Weitergabe von Recht.

Antike Gesellschaftsformationen: Darstellung historischer Rechtssysteme von Sumerern und Ägyptern bis hin zum römischen und griechischen Recht.

Herrschaftsverträge und Ständewesen: Erörterung der Entstehung von vertraglichen Bindungen zur Legitimation von Herrschaft und Erbfolge.

Absolutismus: Untersuchung der Konzentration staatlicher Gewalt in der Person des Monarchen.

Aufklärung und Gesellschaftsvertrag: Analyse der theoretischen Grundlagen für den modernen Staat durch Denker wie Hobbes und Montesquieu.

Französische Revolution und Moderne: Betrachtung der Ablösung absolutistischer Formen durch demokratische Prinzipien und Menschenrechte.

Schlüsselwörter

Rechtsgeschichte, Herrschaftsinstrument, Protostaaten, Verrechtlichung, Schriftlichkeit, Römisches Recht, Absolutismus, Aufklärung, Gesellschaftsvertrag, Französische Revolution, Grundrechte, Rechtsphilosophie, Gesetzgebung, Kodifikation, Staatsordnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung und Transformation von Rechtsnormen sowie deren Rolle als Herrschafts- und Organisationsinstrument im Laufe der Menschheitsgeschichte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind vorstaatliche Rechtsnormen, die Rolle der Schriftlichkeit bei der Rechtsfixierung, antike Rechtssysteme, die Entwicklung vom Absolutismus zum modernen Verfassungsstaat sowie der Einfluss der Aufklärung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung des historischen Prozesses, durch den Recht von einer mündlichen Sittenordnung zu einer schriftlich fixierten, staatlichen Rechtsnorm wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechtshistorische und politikwissenschaftliche Analyse, die auf der Auswertung etablierter Fachliteratur (z.B. Uwe Wesel) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung antiker Gesellschaften, die Entstehung von Herrschaftsverträgen, das Zeitalter des Absolutismus und den gesellschaftspolitischen Wandel durch die Aufklärung und die Französische Revolution.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Rechtsgeschichte, Herrschaftsinstrument, Schriftlichkeit, antike Rechtssysteme, Aufklärung und moderne Staatsordnung.

Warum war die Schriftlichkeit für das Recht so wichtig?

Die Schriftlichkeit ermöglichte die verbindliche und dauerhafte Fixierung von Gesetzen, was eine geregelte Erbfolge ermöglichte und die Herrschaft über Generationen hinweg legitimierte.

Was unterscheidet das römische Recht von vorstaatlichen Systemen?

Im Gegensatz zu mündlichen Systemen zeichnete sich das römische Recht durch eine hohe Präzision, die begriffliche Fixierung von Eigentum und ein ausdifferenziertes Klagesystem aus.

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Details

Titel
Eine Zusammenfassung des Werks "Die Geschichte des Rechts" von Uwe Wesel
Autor
Klaus Hofmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
9
Katalognummer
V306303
ISBN (eBook)
9783668044227
ISBN (Buch)
9783668044234
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Recht Geschichte Gesellschaft Schrift Verfassung Normen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Klaus Hofmann (Autor:in), 2015, Eine Zusammenfassung des Werks "Die Geschichte des Rechts" von Uwe Wesel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306303
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Leseprobe aus  9  Seiten
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