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Die Dresdener Konferenz und das Scheitern der Bundesreform

Titel: Die Dresdener Konferenz und das Scheitern der Bundesreform

Hausarbeit , 2010 , 14 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Cornelia Geisler (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Dresdener Konferenz und der Bundesreform, die dort verabschiedet werden sollte. Zunächst wird auf die Gründe für die Einberufung der Konferenz sowie auf den Ablauf und die Organisation dieser eingegangen. Anschließend wird der Frage nachgegangen, warum die Bundesreform scheiterte. Hierzu werden die beteiligten Akteure und ihre Positionen in den Verhandlungen aufgeführt. Daraus resultierend werden die Gründe für das Scheitern zusammengefasst dargelegt. Abschließend wird aufgeführt, inwiefern die Vorschläge der Reform auf die Zeit nach der Konferenz Einfluss hatten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Das Streben nach einem deutschen Einheitsstaat im Vorfeld der Dresdener Konferenz

II. Die Dresdener Konferenz und das Scheitern der Bundesreform

1. Gründe für die Einberufung der Konferenz

2. Ziele der Dresdner Konferenz

3. Ablauf und Organisation

III. Warum scheiterte die Bundesreform?

1. Position Preußens

2. Position Österreichs

3. Position der Mittelstaaten

4. Zusammenfassung der Gründe für das Scheitern

IV. Auswirkung der Reformvorschläge auf die Zeit nach der Konferenz

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Dresdener Konferenz von 1850/51 und analysiert die Ursachen für das Scheitern der geplanten Bundesreform des Deutschen Bundes. Dabei wird aufgezeigt, wie unterschiedliche machtpolitische Interessen der Großmächte sowie der Mittelstaaten eine Einigung auf eine neue Bundesverfassung verhinderten und welche Bedeutung die Konferenz trotz ihres ausbleibenden unmittelbaren Erfolgs für spätere Reformdiskussionen hatte.

  • Analyse der Beweggründe und Ziele der Dresdener Konferenz.
  • Untersuchung der Verhandlungspositionen von Preußen und Österreich.
  • Bewertung der Rolle und Interessenlage der deutschen Mittelstaaten.
  • Darstellung der organisatorischen Abläufe innerhalb der Konferenzkommissionen.
  • Reflexion über die langfristigen Auswirkungen der Konferenz auf die Bundespolitik.

Auszug aus dem Buch

1. Gründe für die Einberufung der Konferenz

Österreich und Preußen beschlossen mittels der Olmützer Punktation die Kontroversen in Kurhessen und Schleswig-Holstein zu beenden. Dies sollte aber nicht durch die alleinige Entscheidung der beiden Großmächte geschehen, sondern unter Einbezug aller deutschen Regierungen, die zusammen dann eine dauerhafte Lösung finden sollten. Außerdem hieß es in der Punktation, dass ein Zustand, welcher sich nach dem Grundgesetz des Bundes richte, hergestellt werden soll. Somit legte Preußen den Anspruch eine Vormachtstellung zu erreichen ab. Es verzichtete darauf eine Politik zu führen die unabhängig vom Deutschen Bund war und eine Eigenständigkeit bei politischem Handeln ermöglichte. Folglich war das Projekt Preußens eine eigene bundesstaatliche Union zu gründen nicht gelungen. Im Gegenteil zu den Vorstellungen Preußens stand nun die Rückkehr zu einer staatenbündischen Ordnung in Aussicht. Dennoch konnte Preußen einen Teil seines Gesichtes wahren: Zwar war die Unionspolitik gescheitert, aber Preußen konnte durch Einberufung der Dresdner Konferenz der Anerkennung der Frankfurter Versammlung aus dem Weg gehen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Das Streben nach einem deutschen Einheitsstaat im Vorfeld der Dresdener Konferenz: Dieses Kapitel erläutert die revolutionären Ereignisse von 1848 und die daraus resultierenden machtpolitischen Spannungen zwischen Preußen und Österreich, die zur Einberufung der Dresdener Konferenz führten.

II. Die Dresdener Konferenz und das Scheitern der Bundesreform: Hier wird der organisatorische Rahmen der Konferenz beleuchtet, einschließlich der Kommissionsarbeit und der Ziele der beteiligten Staaten zur Revision der Bundesverfassung.

III. Warum scheiterte die Bundesreform?: Das Kapitel analysiert detailliert die konträren Positionen von Preußen, Österreich und den Mittelstaaten, die aufgrund ihrer unvereinbaren machtpolitischen und ökonomischen Interessen zu keinem Kompromiss gelangen konnten.

IV. Auswirkung der Reformvorschläge auf die Zeit nach der Konferenz: Abschließend wird bewertet, inwiefern die gescheiterten Reformvorhaben als Grundlage für spätere politische Debatten bis zur Auflösung des Bundes 1866 dienten.

Schlüsselwörter

Dresdener Konferenz, Deutscher Bund, Bundesreform, Preußen, Österreich, Mittelstaaten, Olmützer Punktation, Machtpolitik, Bundesverfassung, Bundesexekutive, Souveränität, Einheitsstaat, Revolution 1848, Staatenbund, Diplomatie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Dresdener Konferenz von 1850/51 und untersucht, warum die Versuche, den Deutschen Bund nach der Revolution von 1848 grundlegend zu reformieren, scheiterten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Mittelpunkt stehen die Machtkonstellationen zwischen den beiden Großmächten Österreich und Preußen sowie die Rolle der deutschen Mittelstaaten im politischen Gefüge des Bundes.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, die spezifischen Gründe für das Scheitern der Bundesreform zu identifizieren und aufzuzeigen, wie die unterschiedlichen Erwartungshaltungen der Akteure eine konsensfähige Lösung verhinderten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung von Fachliteratur, Quellen und verfassungspolitischen Dokumenten zur Zeit des Deutschen Bundes basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Konferenzorganisation, die detaillierte Analyse der Einzelpositionen der beteiligten Staaten und eine Zusammenfassung der Scheiternsgründe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind die Dresdener Konferenz, die Bundesreform, der dualistische Konflikt zwischen Preußen und Österreich sowie das Prinzip des Staatenbundes gegenüber einem Einheitsstaat.

Warum lehnte Österreich die preußischen Paritätsansprüche ab?

Österreich wollte seine eigene Vormachtstellung im Bund wahren und fürchtete, dass eine formale Gleichstellung Preußens seine politische und territoriale Hegemonie schwächen oder gar neutralisieren würde.

Welche Funktion hatten die Mittelstaaten während der Konferenz?

Sie fungierten als vermittelnde Kraft zwischen den Großmächten, um eine zu starke Dominanz einer der beiden Parteien zu verhindern und gleichzeitig die Souveränität der kleineren Staaten zu sichern.

War die Konferenz trotz des Scheiterns der Reformen wirkungslos?

Nein, die erarbeiteten Entwürfe und Vorlagen dienten als Diskussionsgrundlage für die Bundespolitik bis zur Auflösung des Deutschen Bundes im Jahr 1866.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Dresdener Konferenz und das Scheitern der Bundesreform
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Institut für Neuere Geschichte)
Veranstaltung
Die kleine Großmacht. Preußen und die europäische Politik zwischen Wiener Ordnung und Krimkrieg. 1815 -1856.
Note
2,7
Autor
Cornelia Geisler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
14
Katalognummer
V306314
ISBN (eBook)
9783668043435
ISBN (Buch)
9783668043442
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bundesreform Dresdener Konferenz Dresnder Konferenz Olmützer Punktuation Preußen Otto von Manteuffel Felix zu Schwarzenberg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Cornelia Geisler (Autor:in), 2010, Die Dresdener Konferenz und das Scheitern der Bundesreform, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306314
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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