Diese Arbeit beinhaltet die Ausarbeitung einer Yoga-Modellstunde. Ziel der Übungsplanung ist die "Rotation als Partnerübung".
Die Yoga-Stunde dauert insgesamt 60 Minuten und ist in die drei Phasen Einstieg, Hauptteil und Ausklang gegliedert, wobei die einzelnen Übungen mit benötigter Zeit, Inhalt, Ziel/Übungswirkung/Methode und möglichen Fehlerquellen beschrieben werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Einstieg
3 Erdungsübung
6 Zitat für die Einstimmung in die Stunde
8 Meditationssitz
14 Katze - Kuh
15 Katze - Twist
16 Katze-Kuh
17 Herabschauender Hund mit gebeugten Knien
18 Hund
19 Stellung des Kindes
20 Hund
21 Einbeiniger Hund, mit Hüftöffnung
22 Stellung des Kindes
23 Hund
24 Lunge-Ausfallschritt re
24 Lunge – Twist re
25 Hund
26 Lunge-Ausfallschritt li
26 Lunge – Twist li
27 Vorwärtsbeuge
28 Berg
29 Berg
30 Sonnengruß-Variante Mit Lunge - Twist
33 Berg
34 Visuellen Kontakt mit dem Partner gegenüber aufnehmen, Platz suchen
36 Schneidersitz Rücken-an Rücken
38 Arme nach oben verlängern
39 Sitz gegenüber; Stabile Handhaltung austesten
40 Grätschsitz
41 „offene“ Rotation im Grätschsitz
42 Schneidersitz gegenüber
44 Auflösen - Partnerarbeit beenden
44 Ausgleich: Vorwärtsbeuge Paschimothanasana
45 Entspannte Rückenlage Shavasana
46 Traumreise – „Perspektivenwechsel & Loslassen“
58 Meditationssitz, (Schneidersitz oder Lotussitz) Sukhasana/padmāsana
60 Ende der Stunde
Zielsetzung & Themen
Das Ziel dieser Yogastunde ist es, durch gezielte Rotationsübungen in Einzel- und Partnerarbeit das Prinzip des „Loslassens“ erfahrbar zu machen und durch energetische Ausrichtung sowie bewusste Atemführung eine tiefe Verbindung zum eigenen Körper und dem Partner aufzubauen.
- Erarbeitung von Rotations- und Twist-Bewegungen für die Wirbelsäule.
- Vertiefung des energetischen Bewusstseins durch Erdung und Ausrichtung der Chakren.
- Integration von Partnerübungen zur Förderung von Vertrauen und nonverbalem Austausch.
- Anwendung von Atemtechniken zur Unterstützung der Bewegungsqualität.
- Einsatz von Entspannungstechniken zur mentalen Zentrierung.
Auszug aus dem Buch
Schneidersitz gegenüber
Li Arm greift re Arm des Partners, re Arm greift li Arm des Partners hinter dem Rücken, erst wenn Griff gut und sicher ist: EA: WS aufrichten AA: Rotation mit sanftem Armzug
In die Wahrnehmung kommen, Evtl. Augen schließen, Qualität von „sich ziehen lassen“ anschließend Seite wechseln
Zusammenfassung der Kapitel
Einstieg: Der Einstieg dient der mentalen Einstimmung auf das Stundenthema und der körperlichen Erdung.
Hund: In verschiedenen Sequenzen wird der herabschauende Hund zur Kräftigung und Dehnung genutzt.
Lunge-Ausfallschritt re: Diese Sequenz fokussiert auf die Stabilität in den Beinen und die Ausrichtung der Hüfte.
Lunge – Twist re: Hier wird die Wirbelsäule durch Rotationsbewegungen mobilisiert.
Berg: Der Berg dient der Eigenwahrnehmung und dem bewussten Aufbau der Standhaltung.
Sonnengruß-Variante Mit Lunge - Twist: Eine dynamische Sequenz zur Körpererwärmung und Verbindung von Atem und Bewegung.
Schneidersitz Rücken-an Rücken: Diese Übung fördert die Wahrnehmung des Partners und die gegenseitige Aufrichtung.
Arme nach oben verlängern: Fokus auf die Verlängerung der Wirbelsäule im synchronen Kontakt mit dem Partner.
Sitz gegenüber; Stabile Handhaltung austesten: Vorbereitung auf die Partnerrotation durch das Austesten sicherer Griffe.
Grätschsitz: Aufbau von Vertrauen und Kennenlernen von Zug-Kräften in der Partnerarbeit.
„offene“ Rotation im Grätschsitz: Die erste Stufe der Partner-Rotation mit Fokus auf die Öffnung der Brustwirbelsäule.
Schneidersitz gegenüber: Intensive Partnerrotation mit gezieltem Armzug zur Vertiefung der Flexibilität.
Auflösen - Partnerarbeit beenden: Abschluss der Interaktionsphase mit Fokus auf Dankbarkeit und Vertrauen.
Ausgleich: Vorwärtsbeuge Paschimothanasana: Ein Ausgleich für den unteren Rücken zur Förderung des Loslassens.
Entspannte Rückenlage Shavasana: Der abschließende Teil zur Tiefenentspannung und Integration der Stunde.
Schlüsselwörter
Yoga, Rotation, Wirbelsäule, Partnerübung, Loslassen, Erdung, Achtsamkeit, Twists, Chakren, Atemführung, Vertrauen, Mobilität, Entspannung, Körperwahrnehmung, Ausrichtung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Yogastunde?
Die Stunde konzentriert sich auf die Durchführung von Rotationsbewegungen (Twists) sowohl in der Einzelpraxis als auch durch unterstützende Partnerübungen, um das Prinzip des Loslassens zu vermitteln.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Mobilisation der Wirbelsäule, der energetischen Erdung, dem Vertrauensaufbau in Partnerarbeit und der bewussten Verbindung von Atem und Bewegung.
Was ist das primäre Ziel der Einheit?
Das Hauptziel ist es, durch die Kombination von Yoga-Asanas und Partnerübungen eine tiefe körperliche und mentale Öffnung sowie einen bewussten Perspektivenwechsel zu erreichen.
Welche wissenschaftliche oder methodische Herangehensweise wird gewählt?
Die Methode basiert auf einer strukturierten Abfolge von Einstimmung, Mobilisation, gezielten Asanas, Partnerinteraktion und abschließender Tiefenentspannung unter Einbeziehung von anatomischen Hinweisen und Korrekturmöglichkeiten.
Was wird im Hauptteil der Stunde behandelt?
Der Hauptteil umfasst eine Serie von Mobilisationsübungen wie Katze-Kuh, diverse Hund-Variationen, Ausfallschritte mit Twists sowie spezifische Partnerübungen im Grätsch- und Schneidersitz.
Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit besonders?
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Rotation, Partner-Yoga, Wirbelsäulenmobilität, Loslassen, Erdung und Achtsamkeit geprägt.
Wie gehen die Teilnehmer mit der Partnerarbeit um?
Die Teilnehmer werden schrittweise an die Partnerarbeit herangeführt, indem sie zunächst Visuellen Kontakt aufnehmen, Rücken-an-Rücken sitzen und schließlich über gezielte Handgriffe die Rotationsübungen gemeinsam ausführen.
Wie wird mit körperlichen Herausforderungen oder Schmerzen während der Übungen umgegangen?
Der Leitfaden gibt konkrete Anpassungsmöglichkeiten an, wie z.B. das leichte Beugen der Knie bei Schmerzen im unteren Rücken oder das Anbieten von Hilfsmitteln wie Handtüchern, falls Griffe nicht direkt möglich sind.
Welche Rolle spielt die Atmung in dieser Stunde?
Die Atmung dient als zentraler Ankerpunkt für die Bewegungsausführung; Einatmung wird primär für die Länge der Wirbelsäule und Ausatmung für die Vertiefung der Rotation oder Dehnung genutzt.
Wie schließt die Stunde ab?
Die Stunde endet mit einer Traumreise zur Tiefenentspannung in Shavasana, einer kurzen Zentrierung und dem gemeinsamen Ausdruck von Dankbarkeit durch den „Namaste“-Gruß.
- Arbeit zitieren
- Julia Plasse (Autor:in), 2015, Yogastunde mit dem Ziel "Rotation als Partnerübung". Ausarbeitung und Modellstunde, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306642