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Mediation als Mittel zur Konfliktlösung

Title: Mediation als Mittel zur Konfliktlösung

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 8 Pages , Grade: unbenotet

Autor:in: Willfried Werner (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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In der vorliegenden Arbeit wird zunächst beschrieben, was unter der Mediation von Konflikten zu verstehen ist. Daran anschließend wird die Methode der "Gewaltfreien Kommunikation" vorgestellt, die von Marshall Rosenberg, einem international bekannten Konfliktmediator, entwickelt wurde und die sich vor allem in Deutschland seit einigen Jahren einer wachsenden Anhängerschaft erfreut. Abschließend wird darauf hingewiesen, dass die Gewaltfreie Kommunikation die Mediation in bedeutender Hinsicht ergänzen und bereichern kann und deshalb auch als ein wesentlicher Baustein einer fortschrittlichen Mediationspraxis angesehen werden sollte.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einstieg in die Thematik Konfliktlösung / Mediation

1.1 Definition des Begriffs Konfliktlösung.

1.2 Was ist Mediation?

2 Anwendungsbereiche der Mediation.

3 Besondere Merkmale der Mediation

3.1 Die Rolle des Mediators.

3.2 Die sieben Stufen des Prozesses

3.3 Grundlegende Methoden.

4 Gewaltfreie Kommunikation (GfK)

4.1 Allgemeines.

4.2 Beispiel für lebensentfremdende Kommunikation.

4.3 Beispiel für Gewaltfreie Kommunikation.

4.4 Fazit: Gewaltfreie Kommunikation als Mittel der Mediation

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Mediation als strukturierte Methode zur konstruktiven Konfliktlösung und analysiert deren theoretische Fundierung sowie praktische Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen sozialen Kontexten. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der Integration der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg als wesentliches Instrument zur Verbesserung des wechselseitigen Verständnisses und zur nachhaltigen Beilegung von zwischenmenschlichen Differenzen.

  • Grundlagen der Konflikttheorie und Definition der Mediation
  • Einsatzfelder der Mediation im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich
  • Struktur und Prozessabläufe einer professionellen Mediation
  • Die Rolle des Mediators als neutraler Vermittler
  • Methoden der Gewaltfreien Kommunikation zur Konflikttransformation

Auszug aus dem Buch

4.2 Beispiel für lebensentfremdende Kommunikation:

In einem Team gibt es eine Person, die die anderen in den gemeinsamen Sitzungen oft unterbricht und dann anfängt, lange Geschichten zu erzählen. Die anderen Teammitglieder sind verärgert, da sich die Sitzungen dadurch sehr in die Länge schieben und kein produktives Arbeiten mehr möglich ist. Außerdem sind sie verärgert, da sie keine Gelegenheit sehen, ihre eigenen Ideen darzustellen.

In der „Wolfssprache“, also der von vielen Menschen gewohnten Art der Kommunikation könnten die Gruppenmitglieder, auf dieses Verhalten folgendermaßen reagieren:

a) Sie versuchen der Person ihre Unzufriedenheit auf nonverbale Art mitzuteilen. Dies geschieht z.B. durch Augenverdrehen, übertriebenes Gähnen, auf die Uhr schauen usw. ... .

b) Sie versuchen ihre Unzufriedenheit verbal auszudrücken und sagen Sätze wie:

o „Du bist ein furchtbarer Wichtigtuer!“

o „Du glaubst wohl, nur du hast etwas zu sagen!“

o „Du hast eine große Klappe / bist ein Großmaul!“

o „Du lässt niemanden ausreden, weil du zu egoistisch bist!“

o „Wir sind ärgerlich, weil du dich nicht für unsere Ideen interessierst!“

Diese Aussagen beinhalten Werturteile über eine Person, wie Wichtigtuer, Großmaul und Egoist. In dem Satz „du lässt niemanden ausreden, weil du zu egoistisch bist!“ steckt nicht bloß ein Werturteil, sondern es wird auch eine Beobachtung des Verhaltens (du unterbrichst uns) mit einer Interpretation (...,weil du...) vermischt. In der letzten Aussage wird keine Verantwortung für die eigenen Gefühle übernommen. Da heißt es: „wir sind ärgerlich, weil du [...]. Die Gefühlsursache wird also auf das Verhalten der anderen Person geschoben. Aussagen dieser Art führen nach Rosenbergs Ansicht keine erfolgreichen Konfliktlösungen herbei, da sie nicht dazu beitragen die Spannungen unter den Parteien zu lösen (vgl. Rosenberg 2001:31ff).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einstieg in die Thematik Konfliktlösung / Mediation: Definiert die Grundlagen von Konflikten und stellt die Mediation als vermittelndes Verfahren zur Erreichung einer Win-Win-Lösung vor.

2 Anwendungsbereiche der Mediation: Skizziert das breite Einsatzspektrum der Mediation, das von privaten Streitigkeiten bis hin zu komplexen Umweltkonflikten reicht.

3 Besondere Merkmale der Mediation: Erläutert die spezifische Rolle des Mediators sowie den siebenstufigen Mediationsprozess und grundlegende Kommunikationstechniken.

4 Gewaltfreie Kommunikation (GfK): Analysiert das Konzept der GfK und stellt es der lebensentfremdenden „Wolfssprache“ gegenüber, um es als Werkzeug für konstruktive Mediationsprozesse nutzbar zu machen.

Schlüsselwörter

Mediation, Konfliktlösung, Gewaltfreie Kommunikation, GfK, Mediator, Win-Win-Lösung, Konfliktmanagement, Marshall Rosenberg, Interpersonale Konflikte, Kommunikation, Bedürfniserfüllung, Ich-Botschaften, Aktives Zuhören.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungsmöglichkeiten der Mediation als effektives Mittel zur Beilegung sozialer Konflikte.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben der Definition und dem Prozess der Mediation bildet die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg einen wesentlichen Schwerpunkt.

Was ist das primäre Ziel dieser Ausarbeitung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch neutrale Vermittlung und gewaltfreie Kommunikation Spannungen abgebaut und für alle Beteiligten akzeptable Problemlösungen gefunden werden können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der systematischen Aufarbeitung theoretischer Konzepte der Konfliktmediation und Kommunikationspsychologie.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil erörtert die Definitionen, Anwendungsbereiche, die sieben Stufen des Mediationsprozesses sowie die Prinzipien und Techniken der Gewaltfreien Kommunikation.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören Mediation, Konfliktlösung, Gewaltfreie Kommunikation, Bedürfnisse, Interessen und neutrale Vermittlung.

Warum wird im Beispiel der "Wolfssprache" von destruktiver Kommunikation gesprochen?

Weil sie Beobachtungen mit Werturteilen und Schuldzuweisungen vermischt, was dazu führt, dass sich Beteiligte angegriffen fühlen und eher in eine Verteidigungshaltung gehen als in eine kooperative Konfliktlösung.

Inwiefern unterscheidet sich die GfK von herkömmlichen Kommunikationsmustern in der Mediation?

Die GfK strukturiert die Kommunikation durch eine klare Trennung von Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte, anstatt Interpretationen und Diagnosen über das Verhalten der anderen Person zu fällen.

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Details

Title
Mediation als Mittel zur Konfliktlösung
College
University of Applied Sciences Dortmund
Course
Sozialmanagement
Grade
unbenotet
Author
Willfried Werner (Author)
Publication Year
2004
Pages
8
Catalog Number
V30669
ISBN (eBook)
9783638318730
Language
German
Tags
Mediation Mittel Konfliktlösung Sozialmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Willfried Werner (Author), 2004, Mediation als Mittel zur Konfliktlösung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30669
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