MRSA. Fängt die Ökonomisierung an zu keimen?

Gefährliche Keime im Krankenhaus. Hygiene und Prävention


Bachelorarbeit, 2015

72 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Methodisches Vorgehen

2. Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus in der Theorie
2.1 Definition MRSA
2.2 Entstehung einer MRSA-Infektion
2.3 Symptome von MRSA
2.4 Diagnostik von MRSA
2.5 Risikofaktoren von MRSA
2.6 Therapie von MRSA
2.7 Ursachen für die Zunahme von MRSA
2.8 Prävalenz

3. Das Gesundheitssystem in Deutschland
3.1 Grundstrukturen des Gesundheitssystems in Deutschland
3.2 Die Krankenhausversorgung in Deutschland
3.3 Die Krankenhausfinanzierung
3.4 Berücksichtigung von MRSA im Gesundheitssystem

4. MRSA in deutschen Krankenhäusern
4.1 Umgang mit MRSA in deutschen Krankenhäusern
4.2 Hygienemaßnahmen in deutschen Krankenhäusern
4.3 Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung von MRSA
4.4 Umsetzung der Hygiene- und Präventionsmaßnahmen
4.5 Bewertung des Fragebogens

5. Rahmenbedingungen
5.1 Gesetze und Verordnungen zum Umgang mit MRSA
5.2 Vergleich zwischen deutschen und niederländischen Richtlinien

6. Kosten von MRSA
6.1 Direkte Kosten
6.2 Indirekte Kosten
6.3 Intangible Kosten
6.4 Opportunitätskosten

7. Fazit und Ausblick
7.1 Fazit
7.2 Ausblick

Literaturverzeichnis

Rechtsquellenverzeichnis

Zusammenfassung

Diese Bachelorarbeit, entstanden im Studium Wirtschafts- und Sozial Wissenschaf­ten, trägt den Titel „MRSA - Fängt die Ökonomisierung an zu keimen?“ Jährlich infizieren sich in Deutschland Hunderttausende Menschen mit gefährlichen Kran­kenhauskeimen. Oftmals handelt es sich um Methicillin-resistenten Staphylococ­cus aureus, kurz MRSA. Immer wieder tauchen Fälle von MRSA in verschiede­nen Kliniken oder in der Landwirtschaft auf. Maßnahmen gegen den gefährlichen Keim sind bereits entwickelt und zeigen in den Niederlanden sowie in den skandi­navischen Ländern Wirkung, doch sie werden in Deutschland nur mangelhaft um­gesetzt. Dabei stellt sich die Frage: woran krankt das System? Eine mögliche Ant­wort darauf ist die vorherrschende Ökonomisierung in der Gesellschaft.

Obwohl Resistenzen gegen Antibiotika seit den 1950er Jahren bekannt sind, weiß die Bevölkerung nicht um die Gefahr, die daraus resultiert. Die Auswirkungen von MRSA sind geprägt durch hohe wirtschaftliche Kosten und ein immens großes menschliches Leid. Aus diesem Grund ist es notwendig Hygiene- und Prä - ventionsmaßnahmen strikt umzusetzen und deren Einhaltung gesetzlich zu verlan­gen. Es bedarf strikter Maßnahmen von allen Akteuren des Gesundheitssystems in Deutschland um MRSA einzudämmen.

In dieser Bachelorarbeit wird der Umgang mit MRSA in deutschen Krankenhäu­sern beleuchtet und die Verbindung zur Ökonomisierung transparent gemacht. Dabei stellt sich heraus, dass in den meisten Krankenhäusern einschneidende Ein­sparungen zur Zunahme von MRSA beigetragen haben. Dies zeigt sich insbeson­dere im Vergleich mit den Niederlanden. Das bedeutet, dass die Ökonomisierung, das deutsche Gesundheitssystem vorrangig das Krankenhauswesen, bestimmt. Be­sonders der Staat ist in der Pflicht einzuschreiten und die Ökonomisierung auf Kosten der Gesundheit und des Lebens (!) vieler Menschen zu stoppen.

Anhangsverzeichnis

Anhang 1: Isolierung von MRSA-positiven Patienten in deutschen Krankenhäusern nach Größe und Trägerschaft ( Umfrage DGKH und BVÖGD Oktober 2010)

Anhang 2: Tragen von Schutzkleidung nach Berufsgruppen bzw. Besucher im Krankenhaus (Umfrage DGKH und BVÖGD Oktober 2010)

Anhang 3: Häufigkeit der Durchführung von Desinfektionsmaßnahmen im Zimmer von MRSA-Patienten (Umfrage DGKH und BVÖGD)

Anhang 4: Häufigkeiten von Maßnahmen zur Sanierung bei MRSA- positiven Patienten (Umfrage DGKH und BVÖGD Oktober 2010)

Anhang 5: Identifizierung von MRSA-Patienten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus

Abbildung 2: MRSA-Prävalenz in Europa (2012)

Abbildung 3: MRSA-Prävalenz in den USA (2009)

Abbildung 4: MRSA im DRG-System

Abbildung 5: MRSA-Vergütung im ambulanten Bereich

Abbildung 6: § 32 des Landeskrankenhausgesetzes

Abbildung 7: Kostenvergleich Schutzausrüstung und Laborkosten von MRSA-

positiven und MRSA-negativen Patienten

Abbildung 8: Entstehende Kosten pro MRSA-Patient

Abbildung 9: Wirtschaftlichkeit des Screenings am Bsp. von 50.000 Patienten. .

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

Als Alexander Fleming im September 1928[1] das Penicillin entdeckte und damit in die Geschichte der Medizin einging, dachte wohl kaumjemand daran, dass Bakte­rien eine Resistenz gegen Antibiotika entwickeln könnten. Gegenwärtig weiß man, dass es den Bakterien gelungen ist, durch ihre Anpassungskraft verschiedene Resistenzen zu entwickeln, eine Tatsache, die unsere Wissenschaftler vor eine große Herausforderung stellt.

Einer dieser Keime ist Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus, kurz MRSA. Schon kurz nach der Einführung des Antibiotikums traten in den 1950er Jahren erste Probleme mit MRSA auf. Heute ist MRSA in fast allen medizinischen Ein­richtungen der Welt vorzufinden.[2] Jährlich infizieren sich in Deutschland nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts 500.000 bis 800.000 Menschen im Kran­kenhaus mit Keimen. 10.000 bis 15.000 sterben, nach Angaben des Bundesminis­teriums für Gesundheit, an Krankenhausinfektionen. In der EU befindet sich Deutschland, nach Angaben des European Centre for Disease Prevention and Control, mit 25 % im Mittelfeld der MRSA-Prävalenz.

Diese Daten zeigen: Es bedarf dringend Maßnahmen um den weiteren Ausbruch von MRSA zu verhindern. Die Niederlande und die skandinavischen Länder füh­ren uns vor, dass eine MRSA-Prävalenz von unter 1 % keine Utopie ist. Da so viele Menschen von MRSA betroffen sind, ist es immens wichtig, Hygiene- und Präventionsmaßnahmen verpflichtend umzusetzen. Eines ist sicher: Unser Ge­sundheitssystem und die darin vorherrschende Ökonomisierung tragen eine ent­scheidende Rolle im Kampf gegen MRSA.

Zudem bedarf es einer Aufklärung der Gesellschaft, damit die Menschen um die Gefahr, die von diesem Keim ausgeht, wissen. Die Problematik von MRSA wird nur sehr wenig thematisiert, scheinbar haben die Menschen sich darauf verlassen, dass die Wissenschaft auch hier Mittel und Wege finden wird um die Menschheit vor diesen Bakterien zu schützen. Fakt ist: Zur Zeit gibt es keine Alternative zu dem Antibiotika. Es werden zwar immer wieder neue Antibiotika entwickelt, je­doch treten auch genauso schnell Resistenzen auf. Es ist ein ständiger Wettlauf mit den krankmachenden Keimen.

In der Literatur wird oftmals von einer Vertuschung des Themas gesprochen, da keine Klinik mit dem Keim in Verbindung gebracht werden möchte. Nur wenige MRSA-Fälle kommen in die Öffentlichkeit. In der Politik wird das Thema „Kran­kenhauskeime“ sehr wohl diskutiert, man ist sich über das vorherrschende Pro­blem bewusst.

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Problematik von MRSA, stellt sich die Fra­ge: Inwieweit trägt die Ökonomisierung zur Verschärfung der Problematik bei.

1.2. Zielsetzung der Arbeit

Der Titel dieser Bachelorarbeit lautet: „MRSA - Fängt die Ökonomisierung an zu keimen?“. Von diesem Titel ausgehend lässt sich die zielführende Frage dieser Arbeit ableiten: Inwieweit ist die Ökonomisierung verantwortlich für die Zunah­me von MRSA? Kann man diese Frage bejahen, bedarf es dringend Änderungen im Gesundheitssystem und vor allem strikt umgesetzte Maßnahmen im Kampf ge­gen MRSA. Doch welche sind diese? Überlegungen dazu werden in dieser Arbeit dargelegt und vorgestellt.

Ein weiteres Ziel ist es, die ethische Pflicht der Akteure transparent zu machen und MRSA ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.

1.3. Aufbau der Arbeit

Diese Bachelorarbeit „MRSA - Fängt die Ökonomisierung an zu keimen?“ ist ins­gesamt in sieben Hauptkapitel gegliedert. Im ersten Kapitel wird an das Thema dieser Arbeit herangeführt, dazu werden die Problemstellung, die Zielsetzung so­wie das methodische Vorgehen dargestellt.

Im zweiten Kapitel folgt die Darlegung der Thematik MRSA in der Theorie. Dies beinhaltet die Definition von MRSA, die Entstehung, Symptome, Diagnostik, Ri­sikofaktoren, Therapie, Ursachen für die Zunahme von MRSA sowie eine Präva­lenz.

Das dritte Kapitel erklärt kurz das Gesundheitssystem in Deutschland, besonders wird hier auf die Krankenhausversorgung und Krankenhausfinanzierung einge­gangen. Zudem wird geklärt, inwieweit MRSA im Gesundheitssystem Berück­sichtigung findet.

Das vierte Kapitel beinhaltet den Umgang mit MRSA im Krankenhaus. Besonders werden an dieser Stelle die Hygiene- und Präventionsmaßnahmen im Kranken­haus angesprochen. Die Umsetzung dieser Maßnahmen werden anhand eines Fra­gebogens, der deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene und des Bundes­verbandes der Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes, aufgezeigt. Es folgt eine kurze Bewertung des Fragebogens.

Im fünften Kapitel werden die Rahmenbedingungen von MRSA dargestellt. An dieser Stelle wird geklärt, inwieweit Gesetze und Verordnungen den Umgang mit MRSA regeln. Des Weiteren wird ein Vergleich zu den niederländischen Richtli­nien, die als Vorreiter im Kampf gegen MRSA dienen, gezogen.

Das sechste Kapitel dieser Arbeit befasst sich mit den Kosten, die MRSA verur­sacht. Die Kosten lassen sich in vier Kategorien aufteilen: direkte Kosten, indirek­te Kosten, intangible Kosten und Opportunitätskosten.

Das siebte Kapitel bildet den Abschluss der Arbeit „MRSA - Fängt die Ökonomi­sierung an zu keimen?“ Es beinhaltet ein Fazit der Autorin und einen Ausblick in die Zukunft.

1.4. Methodisches Vorgehen

Diese Bachelorarbeit orientiert sich an der vorherrschenden Literatur zu der The­matik MRSA. Der praktische Teil der Arbeit wurde unter Zuhilfenahme von Stu­dien ausgearbeitet, die einen objektiveren Blick auf die Thematik MRSA gewähr­leisten als es eine empirische Bearbeitung getan hätte, da viele Kliniken mit dem Keim nicht in Verbindung gebracht werden möchten.

2.Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus in der Theorie

2.1.Definition MRSA

MRSA ist die Abkürzung für Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus und zählt zu den nosokomialen Infektionen.[3] Umgangssprachlich auch Kranken­hauskeim genannt. MRSA kommt zwar vorwiegend in Krankenhäusern vor, wurde aber auch im zunehmendem Maße in anderen medizinischen Einrichtungen nachgewiesen.[4] “Staphylococcus aureus ist ein kugelförmiges, grampositives Bakterium, das häufig in Traubenform angeordnet ist. Staphylococcus sind unbeweglich und bilden keine Sporen. Die Größe des Bakteriums liegt üblicherweise zwischen 0,8 -1,2 gm.“[5]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[6]

Abbildung 1: Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus

Das Erscheinungsbild sowie die Eigenschaften der MRSA-Bakterien finden sich in anderen Staphylococcus-Keimen wieder. Jedoch ist der MRSA-Erreger gegen einen Großteil von Antibiotika resistent.[7] Dies geschieht durch das Enzym „Penicillinase", die den ß-Lactam-Ring zerstören. „Ein MRSA ist also in erster Linie ein Staphylococcus aureus und erst sekundär ein Isolat, das im Fall einer Therapienotwendigkeit den Einsatz besonderer Antibiotika erfordert.“[8]

Heute ist MRSA der bekannteste Keim. Es existieren jedoch noch weitere Problemkeime, beispielsweise Vancomycin-resistenter Enterokokkus (VRE), Extended-Spectrum-ß-Lactamase (ESBL) und Clostridium difficile-assoziierte Diarrhoe (CDAD). Besonders gefährlich an MRSA ist, dass er zu den gewohnten Besiedlern der Haut und Schleimhäute von Menschen und verschiedenen Tieren gehört.[9]

Drei Formen von MRSA sind definiert:

1. MRSA im Krankenhaus (hospital acquired MRSA, ha-MRSA)
2. MRSA außerhalb des Krankenhauses (community acquired MRSA, ca- MRSA)[10]
3. MRSA-Stämme in der Tierzucht (livestock asscoiated MRSA,la- MRSA)[11]

Der Verlauf einer MRSA-Infektion kann tödlich sein.[12]

2.2 Entstehung der MRSA- Infektion

„Staphylococcus aureus ist einer der häufigsten Erreger bakterieller Infektionen außerhalb und innerhalb des Krankenhauses.“[13] Die ersten Probleme mit MRSA traten kurz nach der Einführung von Penizillin, in den 1950er Jahren auf. Durch die Zunahme Betalaktamase-produzierender Stämme verlor Penizillin an Wirkung.[14] „Dies führte zur Entwicklung der Penizillinase-festen Penizilline z.B (Oxacillin, Methicillin), die 1960 auf den Markt kamen, schon kurz danach tauchten erstmals Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) auf.“[15]

Mittlerweile wurde erforscht, dass es den Bakterien gelungen ist, sich durch mindestens drei verschiedene evolutionäre Vorgänge, vor dem Methicillin zu schützen.[16] Dies verdeutlicht die Schwierigkeit der Bekämpfung der MRSA- Bakterien. Methicillin-resistente Staphylococcus aureus sind heute in fast allen medizinischen Einrichtungen der Welt vorzufinden.[17]

Der Mensch ist ein natürliches Reservoir, bei dem sich die MRSA-Bakterien im Rachen und auf der Nasenschleimhaut ansiedeln. Im Alltag kommt es zur häufigen Berührungen der Hände mit dem Mundraum, dadurch können die MRSA-Bakterien über den normalen Hautkontakt oder durch Tröpfchen übertragen werden. Bei gesunden Menschen kann oftmals das Immunsystem die MRSA-Bakterien abwehren. Durch bestimmte Risikofaktoren, zum Beispiel geschwächtes Immunsystem, eine Operation oder eine Wunde, können sich die MRSA-Bakterien dauerhaft auf Haut- oder Schleimhäute festsetzen und unter Umständen eine Infektion auslösen.[18]

„Insbesondere in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen werden jedoch 10 bis 20 % der Staphylococcus aureus-Infektionen von außen übertragen, vorwiegend über kontaminierte Hände des pflegerischen oder ärztlichen Personals.“[19] Aber auch verunreinigte Gegenstände, zum Beispiel Katheter und Versorgungsschläuche von medizinischen Geräten oder Flüssigkeiten, können MRSA-Bakterien übertragen. Die verschiedenen Oberflächen bieten den Bakterien einen guten Nährboden.[20]

Der Übertragungsweg der MRSA-Bakterien durch die Luft ist schwer belegbar, da nie auszuschließen ist, das die Infizierung durch die Patientenversorgung verursacht wurde.[21]

„Die Häufigkeit von MRSA nimmt sowohl mit der Größe und den Schwerpunkten eines Krankenhauses, als auch mit der Schwere der Grunderkrankung und Polymorbidität der Patienten zu.“[22]

2.3 Symptome von MRSA

Die reine Besiedelung mit MRSA ist asymptomatisch. Sie ist jedoch zu unterscheiden von einer MRSA-Infektion. Hier hängt das Erscheinungsbild vom Ort der Entstehung der MRSA-Infektionen ab.[23] Oftmals wird eine Resistenz der Bakterien erst bei der Gabe von Antibiotika bemerkt, es treten erste Entzündungszeichen auf.

Zu den Oberflächen-Infektionen zählen: Abszesse, Furunkeln und Wund­heilungsstörungen. Des Weiteren können auch Organe oder der gesamte Blutkreislauf infiziert sein, hier spricht man von einer invasiven Infektion, deren Verlauf letal enden kann.

Weiterhin werden Toxin-vermittelte Erkrankungen aufgeführt. Dazu zählen Staphylococcal scaled skin syndrom (SSSS) und das Toxic shock syndrom (TSS). Diese Erkrankungen sind hoch infektiös und benötigen somit eine intensivmedizinische Komplexbehandlung.[24]

2.4 Diagnostik von MRSA

Um erkennen zu können, objemand ein MRSA-Träger ist ober ob eine MRSA- Infektion vorliegt, werden in der Regel drei negative Abstriche genommen. Die Zahl der Abstriche sowie die Untersuchungsabstände sind nicht festgelegt.[25] Sie beschränken sich auf Rachen, Nase oder auch Wunden des Patienten. Anschließend werden die Abstriche im Labor auf MRSA überprüft.[26]

Vielfältige Studien haben gezeigt, dass „eine aktive Surveillance die Inzidenz von hcaMRSA-Infektionen deutlich reduziert“.[27] Aus den Studien von Wernitz et al., Clancy et al. und Sankar et al. zeigt sich das besonders Screening- maßnahmen bei Aufnahme in eine Normalstation sinnvoll sind.[28]

„Eine Verlegung von Patienten mit MRSA ist immer möglich, dajede Klinik in der Lage sein muss, Patienten zu versorgen, bei denen (multi) resistente Erreger nachgewiesen sind. Dies gilt analog auch für Pflegeheime. Völlig unvertretbar ist es darüber hinaus, spezielle Einrichtungen zur Behandlung von Patienten mit MRSA zu schaffen.“[29]

2.5 Risikofaktoren von MRSA

Bedrohlich für den Menschen ist, dass MRSA eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Wärme und Trockenheit hat. MRSA-Bakterien können in Kitteln oder Oberflächen mehrere Monate überleben und infektiös bleiben. Vorrangig besteht ein Risiko bei immungeschwächten Menschen, folglich führt ein Eindringen in normalerweise keimfreie Teile des Körpers zu einer Infektion. Die Risiken werden unterteilt in patienteneigene sowie externe Faktoren.

Patienteneigne Faktoren sind das hohe Alter und die geringe Mobilität des Menschen. Des Weiteren zählen Diabetes mellitus, andere chronische Erkrankungen und offene Wunden zu den Risikofaktoren.[30] Auch zu beachten sind funktionelle Störungen, Multimorbidität sowie Dialysepflichtigkeit.[31]

Zu den externen Faktoren „für die Besiedelung mit MRSA gehört eine aktuelle oder zurückliegende systematische Gabe von Antibiotika, wodurch u.a. die Zusammensetzung der Nasenflora verändert wird.“[32] Weiterhin stellt ein Krankenhausaufenthalt oder ein Aufenthalt in einer Pflegeeinrichtungen während den letzten sechs Monaten einen externen Risikofaktor dar. Zusätzlich birgt die Anbringung eines Harnwegkatheters sowie der enge Kontakt mit dem Personal und anderen Patienten ein hohes Risiko.[33] Ferner besteht eine Gefährdung durch die landwirtschaftlichen Tierhaltung.[34] „Durch den eindeutig zu hohen Antibiotikaeinsatz in der industriellen Tierhaltung besteht eine massive Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Tier.“[35]

Eine Studie des Landesinstituts für den öffentlichen Gesundheitsdienst NRW kam zu dem Ergebnis, dass besonders diese Kriterien eine MRSA-Besiedelung begünstigen:

1. „Geschlecht männlich
2. periphere Durchblutungsstörungen
3. andere Grundkrankheiten, z.B Pankreatitis, Fußnekrose, Zustand nach Tbc.[36]

2.6 Therapie von MRSA

„Als 'Sanierung', 'Dekontamination' oder Eridikation' bezeichnet man Maß­nahmen, die eine Beseitigung einer MRSA-Besiedelung bewirken sollen. Der Erfolg einer Sanierung hängt maßgeblich von patientenseitigen Faktoren und von der fachgerechten Durchführung ab.“[37]

Eine MRSA-Infektion wird meist mit einer Antibiotikatherapie behandelt. Dabei wird eine Kombination verschiedener Antibiotika verwendet. Her­kömmliche Antibiotika zeigen keine Wirkung bei MRSA, deshalb nutzt man Reserveantibiotika wie Fucidinsäure oder Streptogramine.[38]

Klar abzugrenzen ist die reine Besiedelung mit MRSA, diese muss nicht mit einer Antibiotikatherapie behandelt werden. Auch „für unkomplizierte Weich­teilinfektionen wie Haut- oder Weichteilabszesse, die einer Inzision und/ oder Drainage leicht zugänglich sind, ist der Einsatz von Antibiotika diskutabel“.[39]

Generell ist eine Behandlung der Nasenvorhöfe unabkömmlich um die Besiedelung zu eliminieren. Weitere Maßnahmen sind mit der Krankenhaus­hygiene und dem infektiologischen Konsildienst abzustimmen. Prinzipiell variiert die Durchführung der Maßnahmen von Einrichtung zu Einrichtung. Die Sanierung sollte in einem Sanierungsprotokoll erfasst werden.

Eine Sanierung kann folgende Maßnahmen umfassen:

Phase A: In dieser Phase wird ein Abstrich von einem MRSA-Risikopatienten gemacht.
Phase B: Hier wird, insofern keine sanierungshemmenden Faktoren vorliegen, mit der Sanierung des Patienten begonnen. Diese erfolgt individuell abgestimmt. So wird oftmals eine Rachenspülung, eine Ganzkörperwaschung und eine Behandlung mit antibiotischer Nasensalbe vorgenommen. Diese Phase dauert ca. fünfbis sieben Tage.
Phase C: Hier ist eine Pause von zwei bis vier Tagen vorgesehen.
Phase D: Nun wird ein Kontrollabstrich angefertigt. Bei der Kontrolle ist zunächst nur wichtig, ob der Patient MRSA-frei ist.
Phase E: In dieser Phase wird ein Wiederholungsabstrich angefertigt.[40] „50 % der Sanierten besiedeln sich innerhalb eines Jahres wieder.“[41] So werden nach einem Monat, zwischen dem dritten und dem sechsten Monat sowie nach dem zwölften Monat Wiederholungsabstriche durchgeführt.
Phase F: Erst nach zwölf Monaten gilt der MRSA-Patient als MRSA-frei. Er mussjedoch beijedem weiteren Krankenhausaufenthalt gescreent und zunächst isoliert werden.

Eine Sanierung ist sehr kompliziert und dauert lang an, zum Teil über Jahre.[42]

Sie kann psychische Folgen nach sich ziehen.

Eine Entlassung kann auch mit MRSA- Nachweis erfolgen, hier ist jedoch sicherzustellen, das die Familienmitglieder keine Risikofaktoren zeigen und der Hausarzt die weitere Behandlung übernimmt.[43]

Bei folgenden Patientengruppen sind Sanierungs-Misserfolge häufig:

1. Patienten, die schon erfolglose Sanierungsversuche hinter sich haben
2. Patienten mit kolonisierten dauerhaften invasiven Zugängen (zum Beispiel Tracheostoma)
3. Patienten mit kolonisierten bzw. infizierten chronischen Wunden
4. Patienten, die in der Massentierhaltung arbeiten.

Der Einsatz von Antibiotika bei MRSA hat bedeutende Nebenwirkungen. Deshalb ist es wichtig, dass bei Therapieentscheidungen die Lebensqualität des Menschen immer Vorrang hat.[44] In Japan wurden bereits Stämme entdeckt, gegen die kein bekanntes Antibiotika Wirkung zeigt.[45]

2.7 Ursachen für die Zunahme von MRSA

Die Zahl der Infizierten mit MRSA in deutschen Krankenhäusern beläuft sich auf rund 50.000 jährlich.[46] Für die Zunahme von MRSA gibt es verschiedene Ursachen. Einerseits die leichtfertige Verordnung von Antibiotika, dadurch wird die natürliche Darmflora angegriffen und „der steigende Selektionsdruck führt zur weiteren Verbreitung multiresistenter Erreger, insbesondere MRSA“.[47]

In Entwicklungsländern werden Antibiotika, durch die Unterversorgung von Medikamenten, oftmals in zu geringen Mengen verordnet und nicht lange genug angewendet. Die Folge ist eine Resistenz der Bakterien gegen Antibiotika.[48]

Eine weitere Quelle ist die Massentierhaltung. Durch das Mischen von Antibiotika mit dem Futter der Tiere, kommt es zum Kontakt der natürlichen Darmflora der Tiere mit Bakterien. Untersuchungen zeigen, dass die in der Massentierhaltung eingesetzten Antibiotika bis zu 90 % wieder ausgeschieden werden und gemeinsam mit resistenten Erregern über Gülle auf Anbauflächen in die Nahrungskette des Menschen gelangen.[49]

Andererseits führen mangelhafte Hygienemaßnahmen in medizinischen Einrichtungen zu einer Zunahme von MRSA-Fällen. Eine Ursache dieser Hygienedefizite ist die Fremdreinigung. Hier wird der Bereich der Reinigung des Krankenhauses aus kostengründen outgesourct. Die Reinigungskräfte der Drittfirmen verdienen meist deutlich weniger als die Reinigungskräfte, die in der jeweiligen medizinischen Einrichtung angestellt sind. Zudem lastet ein enormer Zeitdruck auf den Reinigungsfirmen. Weiterhin ist das Reinigungs­personal oftmals nicht geschult eine medizinische Einrichtung zu reinigen. Diese Aspekte führen zu mangelhaften Ergebnissen bei der Reinigung. Die, die Grundlage für die Entstehung von Infektionen bildet.

Zudem fehlt es an ausreichender Händedesinfektion in medizinischen Ein­richtungen.[50] „Händehygiene, also Händedesinfektion und ggf. Schutz­handschuhe, ist die Grundlage der Standardhygiene und gleichzeitig die wichtigste Maßnahme zum Schutz vor der Übertragung von Erregern - unabhängig von deren Antibiotikaempfindlichkeit.“[51]

Die Isolierung der infizierten Patienten ist notwendig um der Verbreitung von MRSA entgegenzuwirken. Ein weiterer Grund für die Zunahme ist jedoch die fehlende Isolierung in Krankenhäusern, die der wirtschaftlichen Situation des Krankenhauses zuzuschreiben ist.

Ferner trägt die fehlende Kontrolle der Hygiene in medizinischen Einrich­tungen zur Zunahme von MRSA bei.[52]

Ein weiteres Problem stellen die unzureichenden Fachkenntnisse in der Hygiene sowie ein zu geringes Problembewusstsein des Fachpersonals in Bezug auf MRSA dar. Hier bedarf es Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen für das gesamte Klinikpersonal.[53]

Darüber hinaus wird in den Kliniken oftmals kein MRSA-Screening durchgeführt. Dabei besteht das optimale MRSA-Screening aus der Unter­suchung der vorderen Nasenhöhle, Untersuchung von chronischen Wunden bzw. Hautläsion sowie den übrigen Körperstellen beispielsweise dem Rachen.[54]

Die Zunahme von MRSA wird auch beeinflusst durch die mangelhafte Kommunikation zwischen dem stationären und dem ambulanten Sektor im Gesundheitssystem. Hier wird Empfehlungen vom medizinischen Personal im stationären Bereich, beispielsweise die Wiederholung von Abstrichen im ambulaten Sektor, oftmals nicht nachgegangen.[55]

Ein weiteres Problem, das die Zunahme von MRSA bedingt ist, dass aus finanziellen Gründen nicht genügend Pflegekräfte sowie Hygienefachkräfte eingestellt werden.[56] „Finanzielle Probleme vieler Kliniken rühren u.a. daher, dass die Länder als zweite Finanzsäule neben der Krankenversicherung ihre Gelder für Investitionen zurückfahren.“[57]

Neben finanziellen Aspekten fehlt es an einem bundesweit verbindlichen Gesetz. So finden die Empfehlungen und Richtlinien des Robert-Koch-Instituts in Bezug auf Prävention und Therapie von MRSA in vielen Kliniken keine Beachtung, da sie nicht gesetzlich vorgeschrieben sind. Auch wird die

Meldepflicht fur MRSA, von vielen medizinischen Einrichtungen ungestraft ignoriert.[58]

2.8 Prävalenz

„Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) war viele Jahrzehnte ausschließlich fur Patienten, die in Krankenhäusern behandelt wurden, ein Problem. Das Bild, welches wir heutzutage vom MRSA zeichnen, hat sich allerdings in den letzten Jahren verändert und es sind neue Risikopopulationen hinzugekommen.“[59] [60]

Durch kontinuierliche Daten von europäischen Laboren ist es möglich eine ungefähre Statistik über MRSA zu erstellen. Die folgende Abbildung zeigt die MRSA-Prävalenz in Europa in dem Jahr 2012.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: MRSA-Prävalenz in Europa (2012)[[6]]

Für das Jahr 2012 wurden dem ECDC, ein Institut der Europäischen Union zur Bekämpfung von infektiösen Krankheiten[61], die Ergebnisse von 37495 Isolaten überlassen. Das Schaubild zeigt sehr deutlich das unterschiedliche Vorkommen von MRSA in Europa. Deutschland liegt mit zwischen 10 bis unter 25 % im Mittelfeld der Untersuchung. Jedoch „ist von 1990 bis 2010 in Deutschland ein kontinuierlicher Anstieg der MRSA-Rate feststellbar“.[62] 1990 lag die MRSA-Rate in Deutschland noch bei 1,1%.

Es ist ein Nord-Süd-Gefälle, mit Ausnahme von Großbritannien und Irland zu beobachten. Des Weiteren ist eine Korrelation zwischen dem Antibiotikaeinsatz und der MRSA Prävalenz festzustellen.

Auffallend ist der geringe MRSA-Wert in den Niederlanden und Norwegen. Hier ist ein MRSA-Anteil von unter 1 % zu verzeichnen. Die Niederlande gelten als Vorbild in der MRSA-Prävention.[63]

In den südeuropäischen Ländern ist ein sehr hoher MRSA-Anteil festzustellen. Besonders in Portugal ist der MRSA-Wert bedeutend höher, hier konnte man noch vor einiger Zeit Antibiotika ohne Rezept bekommen, was zu einer un­kontrollierten Einnahme und zunehmender Resistenz führte.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: MRSA-Prävalenz in den USA (2009)65

Auch im weltweiten Vergleich zeigt sich, das MRSA ein großes Problem darstellt. Der MRSA-Anteil in den USA und in Großbritannien liegt bei über 40 %. Der Grund dafür ist der leichtfertige Umgang mit Antibiotika, besonders in den USA. Hier ist es möglich Antibiotika in Supermärkten oder gar an Tank-stellen zu kaufen. In Großbritannien, als Ausreißer im Nord-Süd-Gefälle, sind oftmals veraltete und unhygienische Krankenhäuser sowie die rigerose Sparpolitik und der herrschende Personalmangel der Grund für den hohen MRSA-Wert.[64] [65]

[...]


[1] Bud, R. (2007), S. 64.

[2] vgl. Palavecino, E. (2007), S. 3f.

[3] vgl. Brandt, K. (2014), S. 18.

[4] vgl. Gottschalk, G. (2012), S. 58.

[5] Knoll, T. (2008), S. 28.

[6] Centers for Disease Control and Prevention, Datum des Abrufs: 26. Januar 2015.

[7] vgl. Brandt, K. (2014), S. 18.

[8] Kappstein, I. (2009), S. 332.

[9] vgl. Gottschalk, G. (2012), S. 58.

[10] vgl. Onmeda, Datum des Abrufs: 27. Januar 2015.

[11] vgl. Bergen, P. (2011), S. 255.

[12] vgl. Riemeyer, J. (2011), S.18.

[13] Kappstein, I. (2009), S. 332.

[14] vgl. ebenda.

[15] ebenda.

[16] vgl. Heudorf, U.; Tessmann, R. (2005), S. 750.

[17] vgl. Palavecino, E. (2007), S. 3f.

[18] vgl. Brandt, K. (2014), S. 18.

[19] Knoll, T. (2008), S. 25.

[20] vgl. Brandt, K. (2014), S. 18.

[21] vgl.Kappstein,I.(2009),S.337.

[22] Aspöck, C. (2012), S.21.

[23] vgl. mrsa-owl, Datum des Abrufs: 03. Februar 2015.

[24] vgl. Robert Koch-Institut (2009), o. S.

[25] vgl.Kappstein,I.(2009),S.341.

[26] vgl. Brandt, K. (2014), S. 19.

[27] Korczak, D.; Schöffmann, C. (o.J.), S. 93f.

[28] vgl. ebenda, S. 94.

[29] vgl. Kappstein, I. (2009), S. 337.

[30] vgl. Knoll, T. (2008), S. 36.

[31] vgl. MRSA-net (o.J.), o. S.

[32] Kappstein, I. (2009), S. 334.

[33] vgl. Knoll, T. (2008), S. 37.

[34] vgl. MRSA-net,Datum desAbrufs: 07. März 2015.

[35] Knaudt, K.; Wietnjes, B. (2014), S. 6.

[36] vgl. Knoll, T. (2008), S. 36.

[37] Bergen, P. (2011), S. 260.

[38] vgl. Groß, U. (2009), S. 176.

[39] Aspöck, C. (2012), S. 35.

[40] vgl. Riemeyer, J. (2011), S. 155.

[41] ebenda.

[42] vgl. Riemeyer, J. (2011), S. 156.

[43] vgl. Knoll, T. (2008), S. 32.

[44] vgl. Riemeyer, J. (20l1), S. 165.

[45] vgl. Knoll, T. (2008), S. 36.

[46] vgl.Lazan, B.(2010),S.3.

[47] Diefenbeck, M.; Mückley, T.; Hoffmann, G. О. (2008), S. 134.

[48] vgl. deutschlandfunk (2014), Datum des Abrufs: 26.01.2015.

[49] vgl. Knaudt, K.; Wietnjes B. (2014), S. 6.

[50] vgl. Riemeyer, J. (2011), S. 46.

[51] Kappstein,I.(2009),S.340.

[52] vgl. Riemeyer, J. (2011), S. 22.

[53] vgl. ebenda.

[54] vgl. Kappstein, I. (2009), S. 341.

[55] vgl. Robert Koch-Institut (2009), S. 108.

[56] vgl. Riemeyer, J. (2011), S. 33.

[57] vgl. ebenda. S. 35.

[58] vgl. Riemeyer, J. (2011), S. 30.

[59] vgl. Robert Koch-Institut, (2013a), S. 187.

[60] European Centre for Disease Prevention and Control (2013), S. 59.

[61] vgl. European Centre for Disease Prevention and Control (2013), S.3. Datum des Abrufs: 13. Februar 2015.

[62] Riemeyer, J. (2011), S. 99.

[63] Robert Koch-Institut (2007), S. 307.

[64] Riemeyer, J. (2011), S. 100.

[65] neverevents (o.J), Datum des Abrufs :15.Februar 2015.

Ende der Leseprobe aus 72 Seiten

Details

Titel
MRSA. Fängt die Ökonomisierung an zu keimen?
Untertitel
Gefährliche Keime im Krankenhaus. Hygiene und Prävention
Hochschule
Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen
Note
1,7
Autor
Jahr
2015
Seiten
72
Katalognummer
V306752
ISBN (eBook)
9783668053243
ISBN (Buch)
9783668053250
Dateigröße
1441 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mrsa, fängt, ökonomisierung, gefährliche, keime, krankenhaus, hygiene, prävention
Arbeit zitieren
Jana Juchem (Autor), 2015, MRSA. Fängt die Ökonomisierung an zu keimen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306752

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