The short stories “To Room 19” by Doris Lessing and “Weekend” by Fay Weldon present two dissimilar woman who have problems to handle their lives in their families.
As the quotation above shows, they have to take over a lot of different roles. This is sometimes very hard and demands a lot from the women.
In my research paper I analyse what the problems in these two families are and how they have arisen. Moreover I have a detailed look at the attempts the characters make in both stories to solve these problems. Of course I also take into my analysis some theoretical questions of narrative fiction. An extensive comparison of the results I have made in both stories makes up the end of my paper.
Inhaltsverzeichnis
Introduction
I. Doris Lessing: “To Room 19”
a) Characterization of Susan and Matthew
b) A look at the Rawlings` marriage
II. Fay Weldon: “Weekend”
a) Characterization of Martha and Martin
b) A look at their marriage
III. Comparison of “To Room 19” and “Weekend”
a) Similarities and differences between the main characters
b) Thematic comparison
c) Comparison of narrative voice and point of view in both stories
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematiken in den Ehen der Protagonisten in den Kurzgeschichten „To Room 19“ von Doris Lessing und „Weekend“ von Fay Weldon, analysiert deren Lösungsversuche und vergleicht die erzähltheoretischen Aspekte beider Werke.
- Analyse der Charaktereigenschaften von Susan und Matthew Rawlings sowie Martha und Martin
- Untersuchung der Eheprobleme und deren Ursprung
- Vergleich der Bewältigungsstrategien der weiblichen Hauptfiguren
- Gegenüberstellung der thematischen Gestaltung durch die Autoren
- Vergleichende Analyse der Erzählstimme und des Fokus in beiden Erzählungen
Auszug aus dem Buch
b) A look at the Rawlings´ marriage
The Rawlings´ are older than other couples when they marriage, they are “in their […] late twenties” (Lessing 1963, p. 150). After having some harmless affairs they fall in love. They are proud that they have waited so long “for the real thing” and have not married like some of their friends too young or for “desperate or romantic” (Lessing 1963, p. 150) reasons. “The Rawlings´ marriage [is] grounded in intelligence” (Lessing 1963, p. 150).
They are “well-matched” because of “their similarities” (Lessing 1963, p. 150). They move into a flat in South Kensington, live there for two years and are both working. When Susan becomes pregnant they buy a house in Richmond and she gives up her job. In their marriage everything is right and the way they have planned it. They treat it very carefully and watch the mistakes other couples make. They avoid them. So they don´t buy a house in the country because they don´t want Matthew to become “a weekend husband […] [and] father” (Lessing 1963, p. 152). And Susan doesn´t go back into work “for the sake of the children” (Lessing 1963, p. 152).
Zusammenfassung der Kapitel
Introduction: Der einleitende Abschnitt stellt die Problematik der Übernahme multipler Rollen durch die Frauen in den Kurzgeschichten dar und erläutert die Forschungsabsicht.
I. Doris Lessing: “To Room 19”: Dieses Kapitel analysiert die Charaktere Susan und Matthew Rawlings sowie die Struktur und das Scheitern ihrer Ehe.
II. Fay Weldon: “Weekend”: Hier werden die Rollenverteilung und die Spannungen in der Ehe von Martha und Martin betrachtet.
III. Comparison of “To Room 19” and “Weekend”: Das abschließende Hauptkapitel vergleicht die Protagonisten, die zentralen Themen sowie die erzählerischen Mittel der beiden Geschichten.
Schlüsselwörter
Doris Lessing, Fay Weldon, To Room 19, Weekend, Eheprobleme, Rollenverteilung, Erzähltheorie, Narratologie, Fokus, Depression, Geschlechterrollen, Literaturvergleich, Kurzgeschichte, Identität, Suizid
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die familiären und individuellen Problematiken zweier Ehepaare in den Kurzgeschichten „To Room 19“ und „Weekend“.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Zentrum stehen die Rollenkonflikte von Frauen als Ehefrau, Mutter und Berufstätige sowie das Scheitern von Kommunikation in Ehen der gehobenen Mittelschicht.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die Ursachen der Eheprobleme zu identifizieren, die Lösungsversuche der Charaktere zu bewerten und die narrativen Strukturen beider Texte zu vergleichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine komparative Literaturanalyse unter Anwendung erzähltheoretischer Begriffe, wie zum Beispiel die Unterscheidung zwischen Erzähler (Narration) und Fokus (Fokalisation).
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Charakterisierung der Figuren, die Untersuchung der jeweiligen Eheverhältnisse und einen direkten Vergleich von Themen, Erzählstimme und Sichtweisen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Geschlechterrollen, Unzuverlässigkeit des Erzählers, Fokalisation, Ehekrise und die literarische Auseinandersetzung mit Identitätsverlust.
Wie unterscheidet sich die erzählerische Gestaltung in den beiden Geschichten?
Während „Weekend“ einen heterodiegetischen und unzuverlässigen Erzähler verwendet, zeichnet sich „To Room 19“ durch einen omniszienten Erzähler aus.
Welche Rolle spielt die „Intelligenz“ in der Ehe der Rawlings?
Die Ehe basiert auf rationalen Überlegungen, was jedoch laut der Arbeit zu einer emotionalen Entfremdung führt, da echte Gefühle der Intelligenz untergeordnet und unterdrückt werden.
- Quote paper
- Rebecca Mahnkopf (Author), 2003, Comparison of Doris Lessing's "To Room 19" and Fay Weldon's "Weekend", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30677