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Der Bilderstreit und das zweite Nicaenum

Título: Der Bilderstreit und das zweite Nicaenum

Trabajo , 2004 , 22 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Nathalie Echterling (Autor)

Teología - Teología histórica, historia eclesiástica
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Diese Arbeit soll sich mit dem Bilderstreit und dessen Einfluss auf das zweite Nicaenum beschäftigen.
Im Folgenden soll zunächst die christliche Bilderverehrung vom zweiten bis zum siebten Jahrhundert thematisiert werden, um deren Entwicklung während dieser Zeit aufzuzeigen. Desweiteren wird auf das historische Umfeld eingegangen, um die politische Situation der damaligen Zeit darzustellen.
Nachdem diese beiden Aspekte bearbeitet wurden, um deren Bedeutung für die Entwicklung und den Ausbruch des Bilderstreites zu ermitteln, soll im Folgenden nun dessen Verlauf sowie die theologischen Positionen der streitenden Parteien erläutert werden.
Nach dieser einführenden Darstellung der Problematik, werde ich im weiteren Verlauf das zweite Nicaenum thematisieren. In einem ersten Schritt soll geklärt werden, was der Begriff ökumenisch bedeutet und welche Konzile als ökumenisch gelten.
Anschließend sollen die Ergebnisse des Konzils dargelegt werden, um aufzuzeigen, wie die Synode argumentierte, um den damals viel umstrittenen Bildern ihren Platz im Leben der Kirche zurückzugeben.
Desweiteren soll in einem nächsten Schritt kurz auf die Folgezeit des Konzils eingegangen werden, um die Auswirkungen der Konzilsbeschlüsse aufzuzeigen.
Im anschließenden Resümee werden die bearbeiteten Thematiken nochmals aufgreifen und kurz zusammengefasst.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Vorgeschichte

3.1 Das Christentum und die Bilderverehrung vom 2.-7. Jahrhundert

3.2 Das historische Umfeld

3.3 Der byzantinische Bilderstreit

4. Nizäa II- das siebte ökumenische Konzil

4.1 Begriffsklärung Ökumene

4.2 Ergebnisse des Konzils

4.3 Das zweite Nicaenum in Widerstreit

5. Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht den byzantinischen Bilderstreit und dessen maßgeblichen Einfluss auf das zweite Konzil von Nizäa (Nizäa II). Ziel ist es, die Entwicklung der Bilderverehrung, die politischen Rahmenbedingungen des 7. und 8. Jahrhunderts sowie die theologischen Argumentationslinien beider Parteien zu beleuchten, um das Zustandekommen und die historische Bedeutung der Konzilsbeschlüsse von 787 zu verstehen.

  • Entwicklung der christlichen Bilderverehrung vom 2. bis zum 7. Jahrhundert
  • Politisches Umfeld und Herrscherwechsel im byzantinischen Reich
  • Theologischer Diskurs zwischen Ikonoklasten und Ikonodulen
  • Verlauf und dogmatische Bedeutung des zweiten Konzils von Nizäa
  • Nachwirkungen der Konzilsentscheidungen in Ost und West

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Christentum und die Bilderverehrung vom 2.-7. Jahrhundert

Die Christen der Anfangszeit waren durch ihre jüdischen Wurzeln gegenüber Bildern und deren Verehrung abgeneigt oder zumindest zurückhaltend, da die jüdische Überlieferung für Gottesdarstellungen nur Verachtung übrig hatte. Zeugnis dafür gibt Paulus, der sich im Römerbrief darüber empört, dass die Heiden in Athen versuchten die unvergängliche Herrlichkeit Gottes mit dem Bild eines vergänglichen Menschen darzustellen. Ein weiterer Aspekt der die Zurückhaltung erklärt, ist die Tatsache, dass die neutestamentlichen Schriften jeglichen Dienst am Götzenbild verbieten. Daher war die frühe christliche Kunst auf Symbole wie Taube, Lamm und Fisch beschränkt. Die Ablehnung von Götterbildern verhinderte anfangs eine christliche Bildkunst, im Gegensatz zur Bilderflut in der Umwelt des Christentums.

Die Apologeten des 2. Jahrhunderts lehnten die Bilder mit der Begründung ab, dass man Gott unrecht tue, wenn man ihn im Bild darstelle und dass diese zudem die Behausung von Dämonen sein. Durch diese Begründung mussten sie harsche Kritik seitens der heidnischen Philosophen entgegennehmen, die damit argumentierten, dass es sich widerspräche Bilder und Statuen abzulehnen, wenn die Menschen doch selbst nach dem Bild Gottes geschaffen sein wollen. Darauf wurde erwidert, dass die Christen ihrem Gott einen geistigen Gottesdienst darbringen und dafür weder Tempel noch Bilder benötigten.

Dennoch fanden sich gegen Ende des 2. Jahrhunderts in Katakomben und auf Sarkophagen bereits christliche Bildwerke, wie zum Beispiel in der Kalistuskatakombe. Da diese aber im Allgemeinen nur in der Grabeskunst verwendet wurden, nahmen sie zunächst eine begrenzte Rolle ein, die das Heil in Erinnerung rufen, preisen und feiern sollte. Die Wandmalereien der Begräbnisstätten zeigten Abbildungen alttestamentlicher Erzählungen mit dem Thema Rettung, wie zum Beispiel die Jona-Geschichte oder Szenen der „drei Jünger im Feuerofen". Wandmalereien neutestamentlicher Thematik stellen die Wundergeschichten Christi dar, um dessen Macht zu verdeutlichen.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Untersuchung des Bilderstreits und dessen Einfluss auf das zweite Konzil von Nizäa sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

3. Vorgeschichte: In diesem Kapitel wird die Entwicklung der christlichen Bilderverehrung, das historische politische Umfeld und der Ausbruch des byzantinischen Bilderstreits dargestellt.

4. Nizäa II- das siebte ökumenische Konzil: Dieses Hauptkapitel analysiert die Definition der Ökumene, die zentralen Ergebnisse des Konzils von 787 sowie die nachfolgenden Widerstände gegen die Beschlüsse.

5. Resümee: Die Schlussbetrachtung fasst die wesentlichen Erkenntnisse über den Verlauf des Bilderstreits und die langfristige Rezeption der Konzilsbeschlüsse zusammen.

Schlüsselwörter

Bilderstreit, Nizäa II, Ikonoklasmus, Ikonodulen, Bilderverehrung, Christentum, Byzanz, Konzil, Dogma, Inkarnation, Johannes von Damaskus, Ökumene, Idolatrie, Kirchengeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in der Arbeit?

Die Arbeit behandelt den historischen und theologischen Konflikt um die Bilderverehrung im byzantinischen Reich, bekannt als Bilderstreit, und dessen Klärung durch das zweite Konzil von Nizäa.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Feldern gehören die Geschichte der Bilderverehrung, der Einfluss kaiserlicher Politik auf kirchliche Dogmen und der theologische Disput über das Wesen Christi im Kontext von Abbildungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Einfluss des Bilderstreits auf das Konzil von Nizäa II zu analysieren und aufzuzeigen, wie die Kirche die Rechtmäßigkeit der Bilderverehrung gegen ikonoklastische Bestrebungen verteidigte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine kirchenhistorische und theologische Analyse, basierend auf der Auswertung relevanter Fachliteratur und historischer Quellen zum Verlauf der Konzile.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die historische Ausgangslage, die Argumente der Bildergegner und -befürworter sowie die konkreten Beschlüsse und die spätere Umsetzung des Konzils von Nizäa II detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Bilderstreit, Ikonoklasmus, christliche Dogmatik, Byzanz und Nizäa II charakterisiert.

Welche Rolle spielte Johannes von Damaskus in dem Konflikt?

Johannes von Damaskus lieferte entscheidende theologische Argumente für die Ikonodulen, indem er die Inkarnation Christi als Rechtfertigung für die Möglichkeit der Abbildung nutzte.

Warum lehnte Karl der Große die Beschlüsse von Nizäa II ab?

Karl der Große lehnte die Beschlüsse aufgrund mangelnder Einladung, einer fehlerhaften Übersetzung der Konzilsakten und kultureller Fremdheit gegenüber der griechischen Bilderverehrung ab.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Bilderstreit und das zweite Nicaenum
Universidad
University of Paderborn
Curso
Synoden und Konzile
Calificación
2,0
Autor
Nathalie Echterling (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
22
No. de catálogo
V30688
ISBN (Ebook)
9783638318914
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bilderstreit Nicaenum Synoden Konzile
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nathalie Echterling (Autor), 2004, Der Bilderstreit und das zweite Nicaenum, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30688
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