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IT-Systeme zur Pflegedokumentation. Ansprüche, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren

Title: IT-Systeme zur Pflegedokumentation. Ansprüche, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren

Term Paper , 2014 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Kim Albrecht (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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Menschliche Kommunikation verläuft vor allem über Sprache und Schrift. Das "sich mitteilen" erfüllt dabei mehrere Funktionen:
aktueller Austausch von sachbezogenen Informationen; ermöglicht Erfahrungen, Ideen und Gedanken Anderen zugänglich zu machen.
Die gesprochene Überlieferung von Informationen bergen jedoch die Gefahr das Inhalte verloren gehen oder verfälscht werden. Durch die schriftliche Mitteilung gelingt es nun den Menschen Informationen zu konservieren und damit die eigene Existenz zu belegen. Denn ohne schriftliche Zeugnisse hinterlassen wir wenig bis keine Spuren. Das eigene Handeln zu dokumentieren und schriftlich festzuhalten heißt auch, es für andere transparent und nachvollziehbar zu machen. Während es historisch z.B. zahlreiche Dokumente gesellschaftspolitischer Entscheidungsprozesse und medizinischer Untersuchungen existieren, gibt es kaum archivierte Dokumente welche die berufliche Pflege beschreiben. Somit kann der Alltag der Pflege, ihre Tätigkeiten, Erfahrungen und daraus resultierenden Wissen kaum ermittelt werden. Kenntnisse und Erkenntnisse sind so vorwiegend über privater Korrespondenz z.B. über Briefe von pflegenden Diakonissen verfügbar. Somit sind viele, von pflegenden über Jahre gesammelten Erkenntnisse, entsprechend in Vergessenheit geraten und die Leistungen der Pflegenden sind nicht öffentlich sichtbar geworden.
Dieses Phänomen setzt sich im gegenwärtigen pflegeberuflichen Kontext fort. „Die zunehmende Professionalität der Pflege hält nur langsam Einzug in deren Dokumentation“. Deutliche Qualitätsschwächen werden in Studien zur Sprache und Pflege nachgewiesen woraus zu erkennen ist, dass das pflegerische Tätigkeitsfeld nur ungenügend in der Patientenakte abgebildet wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Pflegeterminologien

2.1 Pflegefachsprachliche Anforderungen durch IT

2.2 Pflegerelevante Terminologien

2.3 Überblick über ausgewählte nationale oder regionale Terminologien

3 Vorteile eines webbasierten Pflegedokumentationssystems

3.1 Webbasierte Applikationen

3.2 Was ist eine Webapplikation

3.3 Vor- und Nachteile von Webapplikationen

4 Erfolgsfaktor Informationsmanagement: IT-P in der Pflege

4.1 Notwendigkeit von Informationsmanagement

4.2 Information

4.3 Informationsformen

5 Anforderung an IT-P

5.1 Fazit

6 Ausgewählte Forschungsergebnisse zu pflegebezogenen IT-Systemen

6.1 Zusammenfassung und Schlussfolgerung

6.2 Auswirkung IT-gestützter Pflegedokumentation auf die Pflegepraxis – eine Übersichtsarbeit

7 Pflegedokumentationssoftware in der Psychiatrie

7.1 Auswahl eines IT-gestützten Systems für Pflegedokumentation

7.2 Vorteile der IT-gestützten Pflegeprozessplanung

8 Diskussion

8.1 Welche Voraussetzungen sollte ein IT-gestütztes Pflegedokumentationssystem (Software) erfüllen?

8.2 Welche Forderungen stellt der Pflegedienst an die Hardware bzw. welche Art von Geräten und in welchem Umfang (Anzahl...) sollte zur Verfügung gestellt werden?

8.3 Welche Voraussetzungen muss das Pflegepersonal, bzw. die Personalleitung erfüllen?

8.4 Welches Ziel sollte ein IT-gestütztes Pflegedokumentationssystem verfolgen?

8.5 Welche Befürchtungen hat das Pflegepersonal, wenn ein IT-gestütztes Pflegedokumentationssystem implementiert wird?

9 Ergebnis der Diskussion

10 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einführung von IT-gestützten Systemen zur Pflegedokumentation mit dem Ziel, deren Nutzen für die Pflegepraxis sowie die damit verbundenen Herausforderungen und Erfolgsfaktoren zu identifizieren, wobei insbesondere die Anforderungen an die Hardware, das Personal und die Softwarequalität beleuchtet werden.

  • Technische und strukturelle Anforderungen an IT-gestützte Pflegedokumentationssysteme
  • Die Bedeutung von Pflegeterminologien für eine standardisierte Datenverarbeitung
  • Vorteile und Herausforderungen webbasierter Applikationen in der Pflege
  • Informationsmanagement als kritischer Erfolgsfaktor im Pflegeprozess
  • Anwendersicht: Befürchtungen und Qualifizierungsbedarf des Pflegepersonals

Auszug aus dem Buch

3.3 Vor- und Nachteile von Webapplikationen

Die Tatsache dass eine Webapplikation nicht auf dem Rechner installiert werden muss, sondern über einen Webbrowser sofort genutzt werden kann ist ein großer Vorteil. Das bedeutet unter anderem, die Webapplikation ist unabhängig von der Plattform und deshalb sofort läuft, unabhängig von dem installierten Betriebssystems und der Art des Rechners (Microsoft, IOS o.ä.) (Desktop, Laptop, Tablett, Smartphone). Voraussetzung ist immer das der Rechner eine Netzwerkverbindung hat und das auf dem Gerät ein von der Webapplikation unterstützter Browser installiert ist.

Zusätzlich ist von Vorteil, dass die Einarbeitung in das System recht einfach ist, durch die tägliche Erfahrung der Mitarbeiter mit dem Internet. Die hohe Verfügbarkeit von Webapplikationen innerhalb der Infrastruktur und eine einfache Integration in andere auch nicht webfähige Applikationen können zu einer hohen Effizienz führen. Die Tatsache, dass es ohne Zusatzsoftware (wie Google Gears) unmöglich ist, Webapplikationen ohne Netzwerkverbindungen zum Server zu nutzen ist durchaus ein Nachteil.

Zusätzlich bergen Internet Applikationen auch Gefahren, Daten können gestohlen oder missbraucht werden und die Applikationen können von dem Betreiber vom Netz genommen werden, so gehen dann die Daten verloren. Bei Webanwendungen im Intranet-Bereich sind diese Gefahren nur bedingt vorhanden, hier haben die Geräte innerhalb des Intranets eine Netzwerkverbindung und der Server ist nur innerhalb des Intranets zugänglich. Da die Applikationen von der hauseigenen IT kontrolliert wird kann sie auch nicht Extern abgeschaltet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Diese Einleitung beleuchtet die historische und aktuelle Bedeutung der Pflegedokumentation sowie die Schwierigkeiten bei der Erfassung pflegerischer Leistungen und die wachsende Notwendigkeit digitaler Lösungen.

2 Pflegeterminologien: Dieses Kapitel erläutert die Notwendigkeit einheitlicher Pflegesprachen für die IT-gestützte Datenverarbeitung und stellt verschiedene nationale sowie internationale Terminologien gegenüber.

3 Vorteile eines webbasierten Pflegedokumentationssystems: Hier werden die technischen Besonderheiten von Webapplikationen sowie deren spezifische Stärken und Schwächen für den klinischen Alltag diskutiert.

4 Erfolgsfaktor Informationsmanagement: IT-P in der Pflege: Das Kapitel definiert Informationsmanagement als kritischen Erfolgsfaktor und erörtert, wie strukturierte Informationen die Pflegequalität und Wettbewerbsfähigkeit beeinflussen.

5 Anforderung an IT-P: Hier werden die funktionalen Anforderungen an IT-Systeme in der Pflegeplanung definiert, um eine effiziente und effektive Unterstützung des Pflegeprozesses zu gewährleisten.

6 Ausgewählte Forschungsergebnisse zu pflegebezogenen IT-Systemen: Dieses Kapitel bietet eine Zusammenfassung des Forschungsstandes und analysiert die Auswirkungen der Computerisierung auf die tägliche Pflegepraxis anhand einer Übersichtsarbeit.

7 Pflegedokumentationssoftware in der Psychiatrie: Hier wird auf die spezifischen Anforderungen und Vorteile von IT-Systemen in der psychiatrischen Pflege eingegangen, wo somatische Systeme oft an ihre Grenzen stoßen.

8 Diskussion: In diesem zentralen Teil werden die Erwartungen des Pflegepersonals an Software, Hardware und Qualifizierung sowie deren Ängste gegenüber der Digitalisierung reflektiert.

9 Ergebnis der Diskussion: Das Kapitel fasst die Einstellung des Pflegepersonals zusammen, die trotz kritischer Rückfragen eine hohe Offenheit und Lernbereitschaft gegenüber IT-gestützter Dokumentation zeigt.

10 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass IT-Systeme ein unverzichtbarer Bestandteil zukunftsorientierter Pflege sind, jedoch hohe Anforderungen an die strategische Planung und das Budget stellen.

Schlüsselwörter

Pflegedokumentation, Pflegeinformatik, Informationsmanagement, IT-Systeme, Pflegeterminologien, Webapplikationen, Pflegeprozess, Patientenakten, Digitalisierung, Pflegequalität, Datensicherheit, Krankenhausinformationssystem, Anwenderakzeptanz, Psychiatrische Pflege, Prozessoptimierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung und den Auswirkungen von IT-gestützten Systemen zur Pflegedokumentation und analysiert deren Rolle bei der Sicherung der Pflegequalität.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen Informationsmanagement, technische Anforderungen an Hard- und Software, die Bedeutung standardisierter Pflegeterminologien sowie die Akzeptanz und Ängste des Pflegepersonals bei der Einführung digitaler Prozesse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Erfolgsfaktoren für IT-Systeme in der Pflege zu identifizieren und aufzuzeigen, wie diese zur Professionalisierung und Effizienzsteigerung des Pflegealltags beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit der Fachliteratur sowie auf eine eigene Diskussionsrunde mit Pflegepersonal, um deren Sichtweisen und Sorgen zu erfassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen (Webapplikationen), inhaltliche Anforderungen (Pflegesprachen/Informationsmanagement), Forschungsergebnisse zur IT-Unterstützung und eine ausführliche Diskussion mit dem Pflegepersonal.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Pflegedokumentation, Informationsmanagement, IT-gestützte Pflegeplanung, Pflegeterminologien und Anwenderakzeptanz.

Warum wird in der Arbeit die Psychiatrie gesondert betrachtet?

Die psychiatrische Pflege unterscheidet sich durch ihre Ausrichtung auf psychosoziale Aspekte signifikant von somatischen Pflegebereichen, weshalb Standard-Softwarelösungen dort oft spezifische Anpassungen benötigen.

Was ist die größte Befürchtung des Personals bei der Einführung von IT-Systemen?

Das Personal fürchtet vor allem eine unzureichende Ausbildung, den Verlust des Praxisbezugs durch zu theoretische Software und dass die Zeit am Rechner zulasten der direkten Patientenbetreuung geht.

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Details

Title
IT-Systeme zur Pflegedokumentation. Ansprüche, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren
College
University of Applied Sciences Mainz
Course
Vorlesung
Grade
1,0
Author
Kim Albrecht (Author)
Publication Year
2014
Pages
21
Catalog Number
V307020
ISBN (eBook)
9783668052468
ISBN (Book)
9783668052475
Language
German
Tags
pflegeinformatik pflegedokumentation pflegemanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kim Albrecht (Author), 2014, IT-Systeme zur Pflegedokumentation. Ansprüche, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307020
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