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Motivation - Frühe Theorien und ihre zeitgemäße, betriebliche Umsetzung

Title: Motivation - Frühe Theorien und ihre zeitgemäße, betriebliche Umsetzung

Seminar Paper , 2004 , 27 Pages

Autor:in: Tim Hamann (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Woher nimmt der Mensch die Energie, den häufig fast schon algorithmischen Tagesablauf mit neuer Kraft zu gestalten oder in Bezug auf das Arbeitsleben oftmals gestalten zu lassen? Was treibt einen Manager an, 50 Stunden oder mehr die Woche zu arbeiten? Was treibt den Menschen zur Höchstleistung an ohne dabei Rücksicht auf sich selbst oder bei einer negativen Betrachtung, gar auf andere Personen zu nehmen?

Welche Beweggründe es konkret auch immer sein mögen, Begriffe wie Motivation oder Antrieb spielen dabei eine wichtige Rolle und sind unausweichlich verzahnt mit moderner Führungskompetenz. Nicht selten verbergen sich hinter erfolgreichen Managern lediglich gute „Motivatoren“, die es verstehen, ein positives Betriebsklima und damit eine gewisse Arbeitszufriedenheit zu erzeugen. Die Kunst, Motivation auch unter nicht optimalen Vorraussetzungen zu erzeugen, unterscheidet in vielen Fällen den einfachen Entscheidungsträger vom betrieblichen Vorbild.
Aber was machen diese „Motivatoren“ anders?
Diese Frage ist letztendlich der Schlüssel, um erfolgreich Gruppen anzuleiten, bestimmte Aufgaben zu erfüllen und soll im Folgenden umfassend erläutert werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Motiv, Motivstruktur, Motivation

3. Die frühen Motivationstheorien

3.1 Die Bedürfnispyramide (Abraham Maslow)

3.2 Theorie X/ Theorie Y (McGregor)

3.2.1 Theorie X

3.2.2 Theorie Y

3.3 Zwei-Faktoren-Theorie (Herzberg)

4. Moderne Motivationstheorien

4.1 Die Zieltheorie (Goal-Setting Theorie)

4.2 Die Verstärkungstheorie

4.3 Die Erwartungstheorie (Expectancy theory)

4.4 Die Gleichheitstheorie (Equity-theory)

5. Gestaltung motivierender Arbeitsplätze

5.1 Job Enlargement

5.2 Job Enrichment

5.3 Praktische Gestaltung motivierender Arbeitsplätze

6. Motivationssteigernde Arbeitszeitgestaltung

6.1 Compressed workweek

6.2 Flexible workhours (flextime)

6.3 Job sharing

6.4 Telecommuting

6.5 Pay–For–Performance-Programme

6.6 Open-Book Management

7. Grundvoraussetzungen der Mitarbeitermotivation

8. Konkrete Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation

8.1 Persönlichkeitsbezogene Stellenvergabe

8.2 Zielvereinbarungen erarbeiten

8.3 Gleichbehandlung von Mitarbeitern

8.4 „Belohnung“ für gute Arbeit

8.5 Vergütungssysteme

8.6 Gegenseitiger Informationsaustausch

8.7 Flexibilität

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der Mitarbeitermotivation und deren praktische Anwendung im modernen betrieblichen Umfeld, um Führungskräften Ansätze zur Leistungssteigerung und Mitarbeiterzufriedenheit aufzuzeigen.

  • Analyse klassischer und moderner Motivationstheorien
  • Gestaltungsmöglichkeiten für motivierende Arbeitsplätze
  • Einfluss moderner Arbeitszeitmodelle auf die Motivation
  • Konkrete betriebliche Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Bedürfnispyramide (Abraham Maslow)

Maslow ging davon aus, dass sich die menschlichen Bedürfnisse nach ihrer relativen Dringlichkeit in eine fünfstufige Pyramide einteilen lassen. Betrachtet ein Subjekt seine Bedürfnisse auf einer Hierarchieebene als befriedigt, versucht es automatisch auf einer höheren Ebene Befriedigung zu erlangen. Grundsätzliche Annahmen, die diesem Modell zugrunde liegen sind:

„Alle menschlichen Bedürfnisse kann man nach ihrer relativen Dringlichkeit in eine Hierarchieordnung bringen.“

„Menschliches Handeln verläuft nach dem Schema: Motiv-Verhalten Ziel.“

„Die meisten Menschen sind zufrieden, wenn sie die drei ersten Stufen der Bedürfnispyramide erreichen. Die Stufen vier/ fünf (Ich Bedürfnisse/ Selbstverwirklichung) verlangen Experimente, die scheitern können, was nur wenige Menschen riskieren.“

„Alle Bedürfniskategorien gelten für alle Menschen gleich.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die grundlegende Bedeutung von Motivation im Berufsleben und identifiziert die Rolle von Führungskräften als zentrale Motivatoren.

2. Motiv, Motivstruktur, Motivation: Dieses Kapitel definiert die begrifflichen Grundlagen menschlichen Handelns und das Zusammenspiel von Motiv, Verhalten und Ziel.

3. Die frühen Motivationstheorien: Es werden die klassischen Ansätze von Maslow, McGregor und Herzberg vorgestellt, die den Grundstein für das Verständnis von Verhaltenssteuerung legen.

4. Moderne Motivationstheorien: Hier werden weiterführende Theorien wie die Zieltheorie, Verstärkungstheorie und Gleichheitstheorie betrachtet.

5. Gestaltung motivierender Arbeitsplätze: Das Kapitel behandelt Strategien zur Arbeitsplatzgestaltung durch Job Enlargement und Enrichment zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit.

6. Motivationssteigernde Arbeitszeitgestaltung: Es wird analysiert, wie Modelle wie Gleitzeit, Job Sharing oder Telecommuting die Mitarbeitermotivation beeinflussen können.

7. Grundvoraussetzungen der Mitarbeitermotivation: Dieses Kapitel definiert die Basisbedürfnisse für ein motivierendes Arbeitsklima, wie Wertschätzung und Vertrauen.

8. Konkrete Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation: Der abschließende Teil bietet praktische Instrumente wie Zielvereinbarungen und Vergütungssysteme für die betriebliche Praxis.

Schlüsselwörter

Motivation, Motivstruktur, Bedürfnispyramide, Führungskompetenz, Arbeitszufriedenheit, Job Enrichment, Job Enlargement, Arbeitszeitgestaltung, Leistungsanreize, Vergütungssysteme, Zielvereinbarungen, Mitarbeiterführung, Betriebsklima, Theorie X, Theorie Y.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die psychologischen Grundlagen der Mitarbeitermotivation und überträgt diese Theorien auf praktische betriebliche Umsetzungsstrategien für Führungskräfte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit umfasst klassische und moderne Motivationstheorien, die Gestaltung motivierender Arbeitsinhalte und Arbeitszeiten sowie konkrete Instrumente der Mitarbeiterführung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Führungskräfte theoretisch fundiertes Wissen nutzen können, um die Motivation und Produktivität in ihrem Arbeitsbereich gezielt zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Hausarbeit, die gängige psychologische Modelle der Motivation systematisiert und mit praxisbezogenen Managementansätzen verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung (frühe und moderne Theorien) und den praktischen Teil (Gestaltung von Arbeitsplätzen, Arbeitszeitmodellen und konkreten Motivationsinstrumenten).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Motivation, Motivstruktur, Bedürfnispyramide, Arbeitszufriedenheit, Job Enrichment sowie verschiedene moderne Führungsinstrumente.

Welche Relevanz hat die Bedürfnispyramide nach Maslow in der heutigen Arbeitswelt?

Trotz methodischer Kritik bildet sie laut Autor weiterhin ein fundamentales Verständnismodell für die Bedürfnisse von Arbeitnehmern und prägt moderne Arbeits- und Konsumsysteme.

Wie unterscheidet die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg zwischen Motivation und Unzufriedenheit?

Herzberg unterscheidet zwischen Hygienefaktoren, die Unzufriedenheit lediglich vermeiden (z.B. Lohn, Überwachung), und Motivatoren, die aktiv Zufriedenheit erzeugen (z.B. Anerkennung, Verantwortung).

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Details

Title
Motivation - Frühe Theorien und ihre zeitgemäße, betriebliche Umsetzung
College
Kiel University of Applied Sciences
Author
Tim Hamann (Author)
Publication Year
2004
Pages
27
Catalog Number
V30709
ISBN (eBook)
9783638319096
Language
German
Tags
Motivation Frühe Theorien Umsetzung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tim Hamann (Author), 2004, Motivation - Frühe Theorien und ihre zeitgemäße, betriebliche Umsetzung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30709
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