Fachmodul Trainingslehre 3. Training mit einem 26-jährigen Kandidaten inklusive Planung und Beweglichkeitstest


Hausarbeit, 2014
25 Seiten, Note: 2,2

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Personendaten

2 Beweglichkeitstestung

3 Trainingsplanung Beweglichkeitsttraining

4 Trainingsplanung Koordinationstraining

5 Literaturrecherche

6 Literaturverzeichnis

7 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
7.1 Tabellenverzeichnis

1 Personendaten

In der folgenden Tabelle sind die wesentlichen Daten der Person zusammengefasst.

Tab. 1: Allgemeine und biometrische Daten der Person (Eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Meine Person war das ganze letzte Jahr ohne nennenswerte Pause im Fitnessstudio und trainierte dort drei Mal die Woche. Durch die schlechte Betreuung trainierte er jedoch im Laufe der Zeit nicht mehr systematisch nach seinem eigenen Konzept, sodass er die letzten 3 Monate ausschließlich mit Krafttraining verbrachte.

Formularbeginn

Formularende

Die Person ist ausserdem Nichtraucher und sich einer gesunden und ausgewogenen Ernährung durchaus bewusst.

Aufgrund der erhobenen Daten und keinerlei Einschränkungen gesundheitlicher Art kann man bei dieser Person von einem guten gesundheitlichen und durchaus leistungsfähigen Zustand sprechen. Dennoch können hinsichtlich des Kraftzuwachses und der Verbesserung der Beweglichkeit noch gute Ergebnisse erzielt werden.

2 Beweglichkeitstestung

Das Testen, Überprüfen und Beurteilen von Trainierenden ist unerlässlich, wenn es um die gezielte Ausrichtung von Kraft, Ausdauer und der ganzheitlichen Leistung geht. Nach der Prüfung kann man gezielter ein individuelles Trainingsprogramm erstellen.

Der Functional Movement Screen (FMS) erfasst fundamentale Bewegungen, die motorische Kontrolle innerhalb von Bewegungsmustern und die Ausführung von grundlegenden, nicht sportartspezifischen Bewegungen. Der FMS besteht aus sieben Bewegungstests, die Beweglichkeit und Stabilität in jeder Position erfordern.

Die Mobilität in den großen Gelenken Hüfte und Schulter werden mit dem ASLR und Shoulder Mobility, die motorische Kontrolle mit Rotary Stability und TSPU und die funktionellen Bewegungsmuster mit Inline Lunge, Hurdle Step und Deep Squat getestet.

Der FMS deckt Einschränkungen in der Mobilität und Stabilität oder Asymmetrien des Körpers auf und macht diese objektiv sichtbar. Er ist kein Werkzeug für die Diagnose isolierter Gelenkbewegungen oder um die sportliche Leistungsfähigkeit zu messen, noch kann er als Trainingsmittel genutzt werden.

Die Person kann, falls nötig, einen Test bis zu dreimal wiederholen. Generell gilt: Die Testperon wird mit 0 bewertet, wenn beim Test Schmerzen auftreten. Medizinisches Fachpersonal sollte eine gründliche Untersuchung der betreffenden Partie vornehmen. Aus diesem Grund soll die Person Bescheid geben, falls bei einer der nachfolgenden Übungen Schmerzen auftreten.

1. Deep Squat

Die bilaterale symmetrische Mobilität der Extremitäten, die Haltungskontrolle, die Stabilität von Becken und Rumpf zeigt am Besten das Bewegungsmuster der tiefen Kniebeuge.

Aufrechter, schulterbreiter Stand, Zehen zeigen nach vorne. Stab mit beiden Händen fassen und quer auf dem Kopf ablegen; Schulter und Ellbogen rechter Winkel. Den Stab über Kopf stemmen, Ellbogen komplett gestreckt. In möglichst tiefe Kniebeuge gehen. Endposition eine Sekunde halten und in Startposition zurück

Tab. 2: Bewertung Deep Squat

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Hurdle Step

Grundlegender Bestandteil der Fortbewegung und Beschleunigung der Schritt- und Gangmechanik erfordert korrekte Koordination und asymmetrische Bewegung der Hüften.

Hürde auf Höhe der Tuberositas tibiae einstellen.

Aufrechter Stand, Füße geschlossen, Zehen berühren Test Kit. Den Stab fassen und hinter dem Nacken quer über den Schultern platzieren. Ein Bein heben und über die Hürde steigen. Boden mit Ferse berühren. In Startposition zurück. Beinwechsel.

Das Spielbein wird bewertet.

Tab. 3: Bewertung Hurdle Step

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Inline Lunge

Essentieller Bestandteil von Bremsbewegungen und Richtungswechseln, die bei verschiedensten Aktivitäten vorkommen, im Alltag sowie auch im Sport.

Messen der Tibialänge.

Ein Fuß auf die Nullmarkierung des Bretts. Die Ferse des anderen Beins auf Markierung der Tibialänge. Füße flach auflegen, Zehen zeigen nach vorne. Den Stab mit Kontakt am Hinterkopf, oberem Rücken und mittlerer Gesäßpartie auf die Wirbelsäule legen. Die Hand des hinteren Beins fast Stange auf Nackenhöhe, die andere auf Höhe der LWS. Das hinteres Knie berührt das Brett hinter der vorderen Ferse. In Startposition zurück. Beinwechsel.

Das vordere Bein wird bewertet.

Tab. 4: Bewertung Inline Lunge

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

4. Shoulder Mobility

Erfordert die aktive Bewegungskontrolle und den gesamten Bewegungsumfang des scapulothorakalen Bereichs, der BWS und des Brustkorbs.

Abstand zwischen distaler Beugefalte und der Fingerspitze des längsten Fingers messen.

Aufrechter Stand, Füße geschlossen. Die Fäuste ballen, Daumen umschlossen. In einer fließenden Bewegung die eine Hand über Kopf und möglichst weit nach hinten unten, die andere Hand gleichzeitig hinter dem Rücken möglichst weit von unten nach oben

Hände nicht weiter zusammenschieben, sobald sie auf dem Rücken aufliegen. Seitenwechsel.

Obere Schulter wird bewertet.

Tab. 5: Bewertung Shoulder Mobility

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Clearing Test Schulter

Aufrechten Stand einnehmen und Füße schließen. Arme locker hängen lassen. Rechte Handfläche vorne auf die linke Schulter legen. Position der rechten Hand beibehalten und rechten Ellbogen so hoch wie möglich heben. Treten Schmerzen auf? Seitenwechsel.

Ein Plus weist auf Schmerzen hin, ein Minus auf Schmerzfreiheit.

5. Active Straight-Leg Raise (ASLR)

Ermittelt die Rumpfstabilität und die Mobilität der gebeugten Hüfte, sowie die Hüftstreckung der anderen Seite.

Rückenlage, Brett direkt unter den Kniekehlen, Zehen zeigen nach oben. Die Arme seitlich ablegen, Handinnenflächen zeigen nach oben. Ein Bein gestreckt möglichst hoch heben, andere Kniekehle hält Kontakt zum Brett. Seitenwechsel.

Das Spielbein wird bewertet.

Tab. 6: Bewertung Active Straight-Leg Raise

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

6. Trunk Stability Push-Up (TSPU)

Bewertung der reflexartigen Rumpfstabilisierung und nicht die Oberkörperkraft, da nur mit einer Wiederholung ausgeführt.

Bauchlage, Arme schulterbreit gerade ausstrecken. Die Daumen nach unten auf Stirnhöhe ziehen. Die Füße und Beine geschlossen, Zehen aufgestellt. Die Knie und Ellbogen vom Boden abheben. Den Körper als Einheit in Liegestütz-Position stemmen.

Tab. 7: Bewertung Trunk Stability Push-Up

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Clearing Test Wirbelsäulenextension

Bäuchlings auf den Boden legen. Die Hände befinden sich direkt unter den Schultern, die Handflächen zeigen nach unten. Die Brust durch Strecken der Ellbogen und ohne Zuhilfenahme des Unterkörpers möglichst weit vom Boden wegdrücken. Treten Schmerzen auf?

Ein Plus weist auf Schmerzen hin, ein Minus auf Schmerzfreiheit.

[...]

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Fachmodul Trainingslehre 3. Training mit einem 26-jährigen Kandidaten inklusive Planung und Beweglichkeitstest
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
2,2
Autor
Jahr
2014
Seiten
25
Katalognummer
V307231
ISBN (eBook)
9783668053717
ISBN (Buch)
9783668053724
Dateigröße
425 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
trainingslehre, training, kandidaten, planung, beweglichkeitstest
Arbeit zitieren
Stefan Hausenbiegl (Autor), 2014, Fachmodul Trainingslehre 3. Training mit einem 26-jährigen Kandidaten inklusive Planung und Beweglichkeitstest, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307231

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