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Kreative Protestformen vom Flashmob bis zu Social Media. Ein Überblick über die Möglichkeiten und ihr Potenzial für Nonprofit-Organisationen

Titel: Kreative Protestformen vom Flashmob bis zu Social Media. Ein Überblick über die Möglichkeiten und ihr Potenzial für Nonprofit-Organisationen

Wissenschaftliche Studie , 2015 , 12 Seiten

Autor:in: Jürgen Kaesler (Autor:in)

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bürgerschaftliches Engagement, früher ehrenamtliche Tätigkeit genannt, entfaltet viele kreative Formen des Protestes, die konstruktiv ausgerichtet sind, aber dennoch Ideen für eine andere Form der Gestaltung von Gesellschaft, Natur, Wirtschafts- und Arbeitsleben generieren. Kreative Protestformen können auch für Nonprofit-Organisationen von Vorteil sein, wenn man ihre Potentiale nutzt und für die NPO anwendet, wie diese Arbeit detailiert aufzeigt. NPOs stehen unter starkem Druck: Finanzknappheit, die gestiegene Konkurreznzsituation etc. machen ihnen zu schaffen. Kreative Protestformen sind daher Schlüsselfaktoren, um trotzdem zu bestehen und Aufmerksamkeit für die jeweiligen Anliegen zu generieren.

Zunächst wird das Phänomen der letzten Jahre, das bürgerschaftliche Engagement in aller Kürze angedeutet, danach das daraus entstandene Potential an kreativen Protestformen und einige Formen des kreativen Protestes erläutert. Im zweiten Kapitel wird die Anwendbarkeit auf Nonprofit- Organisationen angedeutet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0. Vorwort

1. Bürgerschaftliches Engagement und Kreative Protest-Ideen

1.1 Bürgerschaftliches Engagement der letzten Jahre

1.2 Kreative Protest-Ideen

1.2.1 Flash Mob für die NPO und ihre Zielsetzung

1.2.2 Das unsichtbare Theater

1.2.3 Falsche Demonstration

1.2.4 Kreative Mahnwachen

1.2.5 Positiver Applaus an unpassenden Stellen

1.2.6 Menschliche Banner

1.2.7 Kreatives Nachfragen in Geschäften

1.2.8 Adbusting

2. Nonprofit Organisationen NPOs und kreative Protestformen

2.1. Definition

2.2 Potential der kreativen Protestformen für NPOs

2.2.1 Nutzung von Social Media

2.2.2 Planung der kreativen Protestformen

2.2.3 Beispiele kreativer Protestformen

2.2.4 Umgang mit kreativen Protestformen

3. Abschluss

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht, wie Nonprofit-Organisationen (NPOs) durch den Einsatz kreativer Protestformen in einem wettbewerbsintensiven Umfeld Aufmerksamkeit für ihre Anliegen generieren können. Ziel ist es, das Potential bürgerschaftlichen Engagements und unkonventioneller Aktionsformen auf die spezifischen Bedürfnisse und Leitbilder von NPOs zu übertragen, um ohne hohen finanziellen Aufwand eine positive öffentliche Wahrnehmung zu erzielen.

  • Analyse der Entwicklung bürgerschaftlichen Engagements.
  • Kategorisierung und Vorstellung verschiedener kreativer Protestformen.
  • Untersuchung der Definition und Spezifika von Nonprofit-Organisationen.
  • Bewertung des Potentials kreativer Aktionen zur Sensibilisierung und Imagebildung.
  • Strategische Planung und rechtliche Rahmenbedingungen für kreativen Protest in NPOs.

Auszug aus dem Buch

1.2.1 Flash Mob für die NPO und ihre Zielsetzung

Sich via Social Media an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Uhrzeit verabreden, um eine verrückte Aktion zu starten, kann eine beeindruckende Aktion sein. Flash Mobs haben eine performative Akzentuierung, da bei diesen Aktionen z.B. getanzt wird, etwas dargestellt wird in einem Schauspiel bzw. in einer Pantomime. Eine Unterform des Flashmobs ist der sogenannte Medmob: in der Öffentlichkeit wird für einen bestimmten Zweck meditiert.

1.2.2 Das unsichtbare Theater

Die Steigerung zum Flashmob ist das unsichtbare Theater. In der Öffentlichkeit wird ein Theater inszeniert, das nicht sofort als Theater erkennbar ist, sodass der Zuschauer zuerst nicht registriert: Ist das „Schauspiel“ nun inszeniert oder ist es echt. Beispiele können sein: sich im Kleider-Discounter als Kunde ausgeben, zwei Protagonisten unterhalten sich über die unmenschlichen Bedingungen der Herstellung in einer Kleiderfabrik in Bangladesch etc.

1.2.3 Falsche Demonstration

Es handelt sich um eine falsche Demonstration, in der eine Gruppe eine Demonstration konterkariert: Die Überspitzung der Sachlage führt zu humorvollen Reaktionen. Zum Beispiel: Bananenverkäufer und Gurkenverkäufer fordern richtig krumme Waren, um für die Unförmigkeit von Obst und Gemüse zu demonstrieren (Hinweis auf die verschiedensten Formen im Leben und gegen die Uniformität). Zahnärzte fordern mehr Zucker in den Süssigkeiten, damit sie noch mehr zu tun haben. Piloten fordern höhere Flugticketpreise, damit sie ein grösseres Salär haben und mehr Luxus geniessen können.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Vorwort: Einleitung in die Problematik der Aufmerksamkeitsökonomie und die Relevanz kreativer Ansätze für NPOs unter Druck.

1. Bürgerschaftliches Engagement und Kreative Protest-Ideen: Definition des bürgerschaftlichen Engagements und Vorstellung praxisnaher, kreativer Aktionsformen.

2. Nonprofit Organisationen NPOs und kreative Protestformen: Theoretische Einordnung von NPOs und Untersuchung der Anwendungsmöglichkeiten und Erfolgsfaktoren für kreative Protestformen.

3. Abschluss: Fazit zur Notwendigkeit der Integration moderner Partizipationsformen in die Arbeit von NPOs zur optimalen Ressourcennutzung.

Schlüsselwörter

Nonprofit-Organisationen, NPO, Bürgerschaftliches Engagement, Kreativer Protest, Flash Mob, Unsichtbares Theater, Adbusting, Öffentlichkeitsarbeit, Kampagnen, Partizipation, Soziale Medien, Protestformen, Organisationsentwicklung, Imagebildung, Ressourcenmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Nonprofit-Organisationen kreative und humorvolle Protestmethoden nutzen können, um in einer medienorientierten Welt Aufmerksamkeit für ihre Ziele zu gewinnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind bürgerschaftliches Engagement, kreative Aktionsformen als PR-Instrument, Organisationskultur und die Rolle sozialer Medien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie NPOs durch kreative Proteste, die den Werten ihrer Organisation entsprechen, kostengünstig Reichweite erzielen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der Analyse von Fallbeispielen zu verschiedenen Protestformen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet zunächst verschiedene Protestformen, definiert den Begriff der NPO und analysiert, wie diese Organisationen solche Methoden strategisch und rechtssicher einsetzen können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie NPO, kreativer Protest, bürgerschaftliches Engagement, Öffentlichkeitsarbeit und Partizipation charakterisiert.

Warum ist "Humor" ein wichtiges Element für NPOs in diesem Kontext?

Humorvolle Aktionen erzeugen Aufmerksamkeit, ohne negativ zu wirken, und transportieren eine positive Botschaft, die auf das Image der Organisation positiv abstrahlt.

Welche Rolle spielt das "Leitbild" bei der Planung von Aktionen?

Das Leitbild ist entscheidend, um sicherzustellen, dass die Protestaktion zur Organisation passt und nicht kontraproduktiv oder inhaltlich inkompatibel wirkt.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kreative Protestformen vom Flashmob bis zu Social Media. Ein Überblick über die Möglichkeiten und ihr Potenzial für Nonprofit-Organisationen
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau  (DISC)
Autor
Jürgen Kaesler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
12
Katalognummer
V307299
ISBN (eBook)
9783668052963
ISBN (Buch)
9783668052970
Sprache
Deutsch
Schlagworte
NPOs Nonprofit Organisationen Protestformen Social Media kreative Aktionen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jürgen Kaesler (Autor:in), 2015, Kreative Protestformen vom Flashmob bis zu Social Media. Ein Überblick über die Möglichkeiten und ihr Potenzial für Nonprofit-Organisationen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307299
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Leseprobe aus  12  Seiten
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