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Einführung in die Fraktale Geometrie

Definition, Eigenschaften, Geschichte, Erzeugung und Verwendung

Title: Einführung in die Fraktale Geometrie

Pre-University Paper , 2014 , 25 Pages , Grade: 2 +

Autor:in: Jesse Stellmach (Author)

Mathematics - Geometry
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Ziel der vorliegenden Facharbeit ist ein Überblick über die fraktale Geometrie zu verschaffen. Sie soll als Einführung in die fraktale Geometrie verstanden werden. Der Autor erläutert zu diesem Zweck, was Fraktale sind, wie sie erzeugt werden sowie wann und wie sie entdeckt wurden.

Die Arbeit soll dies anhand anschaulicher Rechenbeispiele präsentieren und an anderen Stellen schwierige Sachverhalte in einfache Worte fassen, dabei aber exakt bleiben. Der Autor hat sich das Ziel gesetzt, dass jeder, der diese Facharbeit liest, im Anschluß versteht, was Fraktale sind und warum es so wichtig ist, sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Vorwort: Relevanz des Themas und Begründung der Themenwahl

1.2. Angestrebtes Ziel der Facharbeit

1.3. Gliederung der Facharbeit

2. Was sind Fraktale?

2.1. Begriffsdefinition: „Fraktal“

2.2. Generelle Eigenschaften von Fraktalen

2.2.1. Entstehung durch Iteration

2.2.2. Selbstähnlichkeit

2.2.3. Fraktale Dimension

2.2.4. Komplexität

2.3. Eigenschaften erklärt an der Koch-Kurve

3. Historischer Exkurs: Wie wurden Fraktale entdeckt?

3.1. Warum wurden Fraktale erst so spät entdeckt?

3.2. Wer hat die Fraktale Geometrie entdeckt und wie?

3.3. Bedeutung von Computern

3.3.1. Fortschritt in der Computertechnologie

4. Erzeugung von Fraktalen

4.1. Vorausgesetzte Kenntnisse zum mathematischen Verständnis

4.1.1. Die imaginäre Einheit ( i )

4.1.2. Die komplexe Ebene ( ℂ )

4.1.3. Iterationen in der Komplexen Ebene

4.2. Die Mandelbrot-Menge

4.2.1. Definition über Rekursion

4.2.2. Erzeugung in Python

5. Fraktale in Natur und Hochtechnologie

5.1. Fraktale in der Natur

5.1.1. Biologie

5.1.2. Geologie

5.1.3. Das Universum

5.2. Fraktale in der Hochtechnologie

5.2.1. Fraktale als Antennen

5.2.2. Anwendung in der Darstellung natürlicher Strukturen

6. Vergleich mit klassischer Mathematik und Konklusion

7. Anhang

7.1. Literatur- und Quellenverzeichnis

7.2. Medienverzeichnis

7.3. Sonstige Hilfsmittel und Anmerkungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Facharbeit hat das Ziel, eine grundlegende Einführung in die fraktale Geometrie zu geben, ihre mathematischen Ursprünge zu erläutern und ihre weitreichende Bedeutung in Natur und Technik aufzuzeigen.

  • Mathematische Grundlagen und Definition von Fraktalen
  • Historische Entdeckung und die Rolle der Computertechnologie
  • Mathematische Erzeugung von Fraktalen (Iteration und Komplexität)
  • Anwendungsgebiete in Natur, Biologie und moderner Hochtechnologie
  • Vergleich zwischen klassischer euklidischer und fraktaler Geometrie

Auszug aus dem Buch

2.1. Begriffsdefinition: „Fraktal“

Ein Fraktal ist laut Duden ein „komplexes geometrisches Gebilde, wie es ähnlich auch in der Natur vorkommt (z.B. das Adernetz der Lunge)“1. Der Begriff des „Fraktals“ wurde geprägt von Benoît B. Mandelbrot, der diesen aus dem lateinischen fractus ‚gebrochen‘2 herleitete. Der Grund dafür ist, dass sich die fraktale Geometrie nicht mit klassischen euklidischen Strukturen befasst, wie zum Beispiel Kreise, Geraden, Würfel u. a.3, sondern mit komplexen Gebilden, die gebrochen erscheinen. So beginnt B. B. Mandelbrot sein Buch „Die Fraktale Geometrie der Natur“ mit der Feststellung, dass Wolken, sowie Berge nicht aus euklidischen Körpern bestehen.

2.2. Generelle Eigenschaften von Fraktalen

Zu den generellen Eigenschaften von Fraktalen ist die Selbstähnlichkeit wohl die am häufigsten erwähnte. Es gibt jedoch weitere Eigenschaften, die ein Fraktal ausmachen und dabei auch unmittelbar mit der Selbstähnlichkeit in kausalem Zusammenhang stehen. Im Folgenden wird der Zusammenhang zur Iteration, Komplexität und der fraktalen Dimension dargestellt bzw. werden diese Begriffe definiert, um im weiteren Verlauf der Facharbeit eine einheitliche Definition zu schaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz fraktaler Strukturen in der Natur ein und formuliert das Ziel der Arbeit, einen grundlegenden Einblick in die fraktale Geometrie zu vermitteln.

2. Was sind Fraktale?: Das Kapitel definiert den Fraktal-Begriff und erläutert zentrale Eigenschaften wie Iteration, Selbstähnlichkeit, fraktale Dimension und Komplexität anhand der Koch-Kurve.

3. Historischer Exkurs: Wie wurden Fraktale entdeckt?: Hier wird die historische Entwicklung nachgezeichnet und hervorgehoben, warum erst moderne Computertechnologie die grafische Erforschung komplexer fraktaler Mengen ermöglichte.

4. Erzeugung von Fraktalen: Dieser Abschnitt vermittelt die notwendigen mathematischen Grundlagen, insbesondere komplexe Zahlen, sowie die rekursive Erzeugung am Beispiel der Mandelbrot-Menge und Python.

5. Fraktale in Natur und Hochtechnologie: Das Kapitel veranschaulicht das Vorkommen von Fraktalen in Biologie, Geologie und dem Universum sowie deren praktische Anwendung in der Antennentechnik und Computeranimation.

6. Vergleich mit klassischer Mathematik und Konklusion: Abschließend erfolgt ein Vergleich zur euklidischen Geometrie und ein Fazit über die Bedeutung fraktaler Prinzipien für das heutige Weltbild und metaphysische Verständnis.

7. Anhang: Dieser Teil enthält das Literatur- und Medienverzeichnis sowie Anmerkungen zu den verwendeten Hilfsmitteln.

Schlüsselwörter

Fraktale, Selbstähnlichkeit, Iteration, Mandelbrot-Menge, Komplexe Ebene, Koch-Kurve, Geometrie, Rekursion, Chaostheorie, Computertechnologie, Fraktale Dimension, Natur, Mathematik, Antennentechnik, Julia-Menge

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Arbeit?

Die Arbeit bietet eine Einführung in das mathematische Konzept der fraktalen Geometrie und untersucht deren Vorkommen sowie praktische Relevanz.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der mathematischen Definition, den historischen Entdeckungszusammenhängen und der Anwendung in Natur und Technik.

Was ist das primäre Ziel der Facharbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser ein grundlegendes Verständnis dafür zu vermitteln, was Fraktale sind und warum ihre Erforschung essenziell ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine fachspezifische Literaturanalyse sowie eine mathematische Herleitung der Konzepte durch Iteration und komplexe Funktionen genutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Eigenschaften, die mathematische Erzeugung sowie Beispiele aus der Biologie, Geologie und Technologie analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Fraktale, Selbstähnlichkeit, Iteration, Komplexität, die Mandelbrot-Menge und die komplexe Ebene.

Warum ist eine Computerunterstützung für Fraktale notwendig?

Aufgrund der enormen Menge an Rechenschritten bei iterativen Prozessen wäre eine grafische Darstellung, wie etwa von Julia- oder Mandelbrot-Mengen, ohne Rechner unmöglich.

Welche Rolle spielt die Selbstähnlichkeit in der Biologie?

Sie dient als effizienter Bauplan der Natur, der sich in Systemen wie Lungen, Gefäßen oder Nervenbahnen wiederholt, um komplexe Strukturen zu ermöglichen.

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Details

Title
Einführung in die Fraktale Geometrie
Subtitle
Definition, Eigenschaften, Geschichte, Erzeugung und Verwendung
Grade
2 +
Author
Jesse Stellmach (Author)
Publication Year
2014
Pages
25
Catalog Number
V307301
ISBN (eBook)
9783668054844
ISBN (Book)
9783668054851
Language
German
Tags
Fraktale Mandelbrotmenge Juliamenge fraktale geometrie imaginäre Zahlen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jesse Stellmach (Author), 2014, Einführung in die Fraktale Geometrie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307301
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