Es soll in dieser Arbeit zunächst der Begriff Ästhetik eingeführt und dessen Überholung und Neubewertung im 18. Jahrhundert durch den Philosophen Alexander Gottlieb Baumgarten dargelegt werden.
Dem folgt eine genaue Betrachtung des Wesens der Wahrnehmung, bei der die geistige, leibliche und sinnliche Komponente untersucht wird. Hierfür werden Theorien und Erklärungsmodelle des Künstlers Josef Beuys, der Philosophen Georg Picht und Wolfgang Welsch, des Philosophen und Phänomenologen Maurice Merleau-Ponty sowie des amerikanischen Psychologen James J. Gibson herangezogen. Danach werden ältere und aktuelle Methoden der sinnlichen Wahrnehmungserziehung vorgestellt und diskutiert.
Abschließend sollen die Aufgaben und Ziele der Wahrnehmungserziehung, die der Herausbildung eines reflektierenden, kritischen Bewusstseins dienen, zusammengefasst werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Ästhetik / Aisthesis
- Der Quell des Ästhetischen
- Alexander Gottlieb Baumgarten
- Das Wesen der Wahrnehmung
- Vom Geist der Wahrnehmung
- Leibliche Wahrnehmung
- Sinnliche Wahrnehmung
- Wahrnehmungserziehung
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text befasst sich mit dem Wandel des Begriffs „Ästhetik“ im 18. Jahrhundert und der Bedeutung von sinnlicher Wahrnehmungserziehung im heutigen gesellschaftlichen Kontext. Er untersucht die Grundlagen der Wahrnehmung und beleuchtet die Rolle von Aisthesis in der Pädagogik.
- Entwicklung des Begriffs Ästhetik
- Relevanz von Aisthesis in der Pädagogik
- Die unterschiedlichen Dimensionen der Wahrnehmung
- Methoden der Wahrnehmungserziehung
- Die Rolle der Wahrnehmung für die Entwicklung eines reflektierten Bewusstseins
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Der Text führt in das Thema der sinnlichen Wahrnehmungserziehung ein und skizziert die Bedeutung dieses Ansatzes im pädagogischen Kontext. Die Einleitung stellt die zentrale Frage nach den Aufgaben und Zielen einer Wahrnehmungserziehung im heutigen gesellschaftlichen Kontext.
Ästhetik / Aisthesis: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Begriffs „Ästhetik“ und seine Relevanz für die sinnliche Wahrnehmung. Es beschreibt die Neubewertung des Begriffs im 18. Jahrhundert durch Alexander Gottlieb Baumgarten und seine Bedeutung für die Entfaltung der Erkenntnisvermögen.
Das Wesen der Wahrnehmung: Das Kapitel untersucht die unterschiedlichen Dimensionen der Wahrnehmung. Es betrachtet die geistige, leibliche und sinnliche Komponente der Wahrnehmung und greift auf Theorien und Erklärungsmodelle verschiedener Denker zurück.
Schlüsselwörter
Der Text beschäftigt sich mit zentralen Themen wie Aisthesis, sinnliche Wahrnehmungserziehung, Ästhetik, Wahrnehmungstheorien, Wahrnehmungskomponenten und Methoden der Wahrnehmungserziehung.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Alexander Gottlieb Baumgarten und was war sein Beitrag zur Ästhetik?
Baumgarten war ein Philosoph des 18. Jahrhunderts, der den Begriff "Ästhetik" als Wissenschaft der sinnlichen Erkenntnis einführte und damit eine Neubewertung der Wahrnehmung einleitete.
Was ist der Unterschied zwischen Ästhetik und Aisthesis?
Während Ästhetik heute oft mit Kunst und Schönheit assoziiert wird, bezieht sich Aisthesis auf das umfassende Wesen der sinnlichen Wahrnehmung und Empfindung.
Welche Dimensionen der Wahrnehmung werden in der Arbeit untersucht?
Die Arbeit untersucht die geistige, leibliche und sinnliche Komponente der Wahrnehmung unter Einbezug von Theorien von Beuys, Merleau-Ponty und anderen.
Was ist das Ziel der Wahrnehmungserziehung?
Ziel ist die Herausbildung eines reflektierenden, kritischen Bewusstseins durch die Schulung der Sinne, um sich in einer komplexen Welt besser orientieren zu können.
Welche Rolle spielt Maurice Merleau-Ponty in dieser Untersuchung?
Als Phänomenologe liefert Merleau-Ponty wichtige Ansätze zur "leiblichen Wahrnehmung" und betont, dass Wahrnehmung immer an den physischen Körper gebunden ist.
Warum ist Wahrnehmungserziehung heute gesellschaftlich relevant?
In einer durch Medien und Technik geprägten Zeit hilft sie dabei, die Entfremdung von der unmittelbaren sinnlichen Erfahrung zu überwinden und die eigene Urteilskraft zu stärken.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2015, Ästhetik und Aisthesis. Das Wesen der Wahrnehmung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307405