Das Anti-Doping-Gesetz. Hintergründe, Inhalt und Diskussion des Gesetzesentwurfs


Seminararbeit, 2015
11 Seiten, Note: 1,25
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Ziel der Arbeit und die Definition von Doping
1.2 Definitionen von Doping

2. Die Anti-Doping-Initiative der Regierung
2.1 Entstehung des Gedanken der Notwendigkeit eines AntiDopG
2.2 Inhalt des Gesetzentwurfs
2.3 Stellungnahmen zum Gesetzentwurf NADA, DOSB

3 Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ziel der Arbeit und die Definition von Doping

Die Sportverbände und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) befinden sich in einer misslichen Lage. Der Leistungssport wird in Deutschland größtenteils vom Staat finanziert und gefördert. Im Gegenzug erwartet dieser, aber auch die privaten Sponsoren, Höchstleistungen von den Spitzenathleten, denn dem Sport ist heutzutage keine Leistungsgrenze mehr gesetzt.

Ein dementsprechender hoher Leistungsdruck beruht auf den Profisportlern, diese Erwartungen zu erfüllen oder sogar zu übertreffen. Die Gewinner der Wettkämpfe erhalten (wenn auch kurzweilig) Ruhm, Ehre und die Aufmerksamkeit der Gesellschaft und Medien.Nicht jeder Spitzensportler kann dieser von ihm erwarteten Leistung gerecht werden, wodurch andere Wege gesucht und gefunden werden um sportliche Erfolge zu erzielen, wie das Doping.

Der DOSB erwartet von seinen Sportlern nun Höchstleistungen und muss sich aber auf der anderen Seite gegen die Einnahme von Dopingmitteln einsetzen.

In dieser Seminararbeit geht es um den Eingriff der Regierung in die Sportwelt, die durch die Erlassung eines Anti-Doping-Gesetzes großspurig eine Initiative gegen die Einnahme, aber auch gegen die Herstellung und Verbreitung von Dopingmitteln im deutschen Sport fahren will. Zunächst werden die Hintergründe beleuchtet, weshalb es zu einem Gesetzentwurf gekommen ist. Im nächsten Absatz werden die wesentlichen Punkte dieses eingereichten Entwurfes aufgezeigt. Im weiteren Verlauf geht es um die Stellungnahmen des DOSB und der NADA zum Gesetzentwurf. Letztendlich wird im Fazit ein Resümee gezogen und ein Standpunkt zu der Gesetzesvorlage abgegeben.

1.2 Definitionen von Doping

Der Europarat definierte Doping 1963 wie folgt: "Doping ist die Verabreichung oder der Gebrauch körperfremder Substanzen in jeder Form und physiologischer Substanzen in abnormaler Form oder auf abnormalem Weg an gesunde Personen mit dem einzigen Ziel der künstlichen und unfairen Steigerung der Leistung für den Wettkampf. Außerdem müssen verschiedene psychologische Maßnahmen zur Leistungssteigerung des Sportlers als Doping angesehen werden." (Dr. Singer, O., 2008, S.1). In dieser Definition werden Sachverhalte allerdings nicht deutlich genug definiert, um Regelverstöße darzustellen.

Aus diesem Grund nutzen die meisten Sportfachverbände, bis zur Einführung des WADA-Codes, die Dopingdefinition der Medizinischen Kommission des IOC: „Doping widerspricht der Ethik sowohl im Sport als auch in der Medizin. Doping besteht aus: der Verabreichung von Wirkstoffen, die verbotenen Gruppen pharmakologischer Wirkstoffe angehören und/oder dem Einsatz verbotener Methoden.“ (Deutscher Sportärztebund, S. 1).

Nach Artikel 1 des WADA-Codes der Welt Anti Doping Agentur wird Doping als das Vorliegen eines oder mehrerer der nachfolgend festgelegten Verstöße gegen Anti-Doping-Bestimmungen.

Diese umfassen unter anderem: die Anwesenheit einer verbotenen Substanz in einer entnommenen Probe eines Athleten. Dem Gebrauch und auch dem Versuch des Gebrauchs dieser Substanzen durch einen Athleten. Der Verweigerung, oder das Unterlassen sich einer Probenahme zu unterziehen. Einflussnahme, oder die vorsätzliche Beeinträchtigung der Dopingkontrollverfahren. Der Besitz einer verbotenen Substanz oder verbotenen Methode. Das Inverkehrbringen von einer verbotenen Substanz/Methode und die Verabreichung inner- und außerhalb von Wettkämpfen. Tatbeteiligungen in jeglicher Hinsicht und ein Umgangsverbot von Personen die gesperrt wurden.1

[...]


1 Vgl. WADA-Code (2015)

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Das Anti-Doping-Gesetz. Hintergründe, Inhalt und Diskussion des Gesetzesentwurfs
Hochschule
Fachhochschule für Sport und Management Potsdam
Veranstaltung
Rechtliche Grundzüge des Sport- und Gesundheitsmanagements
Note
1,25
Jahr
2015
Seiten
11
Katalognummer
V307617
ISBN (eBook)
9783668058163
ISBN (Buch)
9783668058170
Dateigröße
845 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sportmanagement, Recht, Sportrecht, Antidoping, Anti-Doping-Gesetz, regierung, eingriff sport, DOSB, NADA
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Das Anti-Doping-Gesetz. Hintergründe, Inhalt und Diskussion des Gesetzesentwurfs, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307617

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