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Finanzkrise und die Demokratie. Ein Überblick über Neoliberalismus, Liberalismus und Postdemokratie zum Wandel der Märkte

Titel: Finanzkrise und die Demokratie. Ein Überblick über Neoliberalismus, Liberalismus und Postdemokratie zum Wandel der Märkte

Hausarbeit , 2013 , 16 Seiten , Note: 10 Punkte

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Politik, politische Bildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Wandel der Märkte seit der Aufgabe der festen Wechselkurse in den 70er Jahren und dessen Einfluss auf die Politik.

Im ersten Teil der Arbeit wird ein Überblick über den Neoliberalismus verschafft. Darauf basierend werden die Veränderungen auf dem Finanzmarkt näher beleuchtet.

Im zweiten Teil beschäftige ich mich mit dem Demokratieverständnis der heutigen Zeit und dessen Akteuren. In diesem Zusammenhang gehe ich auch auf den Begriff der Postdemokratie von Colin Crouch ein.

Am Beispiel der Occupybewegung wird sodann die neue Form der Partizipation der heutigen Zeit kurz erläutert, um dann ein Resümee für die Arbeit herauszubilden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Neoliberalismus

1. Liberalismus

2. Der neue Liberalismus der Nachkriegszeit

III. Postdemokratie

1. Was ist Demokratie im eigentlichen Sinne?

2. Postdemokratie lt. Crouch

IV. Paradigmenwechsel: Partizipation

V. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der modernen Finanzkrise, der neoliberalen Wirtschaftspolitik und deren Auswirkungen auf das demokratische System. Ziel ist es, durch eine fachwissenschaftliche Analyse und didaktische Reflexion aufzuzeigen, wie gesellschaftliche Partizipationsformen auf die Krise reagieren und welche Rolle der Schule bei der Erziehung zur Mündigkeit in diesem Kontext zukommt.

  • Wandel der Märkte und neoliberale Ideologie
  • Systemkrise und Demokratieverständnis
  • Konzept der Postdemokratie nach Colin Crouch
  • Neue Partizipationsformen am Beispiel der Occupy-Bewegung
  • Didaktische Anforderungen an die politische Bildung

Auszug aus dem Buch

2. Postdemokratie lt. Crouch

Der Brite Colin Coruch vertritt die These einer weitläufigen Krise der Demokratie, die bisweilen ein Stadium erreicht hat, in der sich einige grundlegende Fundamente dessen sich geändert haben. Dabei bemerkt er aus einer historischen Perspektive durch den Zusammenbruch und das Ende des Ostblocks, dass die Demokratie sich als sozusagen universales Herrschaftssystem bewährt hat und die Zukunft der Politik, und die der Wirtschaft, bestimmen wird. Crouch macht die Krise der Demokratie, die er zeitlich und gerade nach den politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen als eine Postdemokartie benennt, an der Wirtschaft fest. Die Wirtschaftskrise ist lediglich durch die Intervention von Staaten, also der Politik, mehr oder minder zu bewältigen gewesen. Er argumentiert weiter und geht davon aus, dass die westlichen Demokratien, in denen diese Wirtschaftskrise ausgebrochen ist, einen neuen und vielleicht besseren Stellenwert hätte erreichen müssen, das jedoch ausgeblieben ist. Die Crux der Sache bzw. der Abstinenz einer „Revitalisierung der Demokratie“ geht für Crouch mit einer vernachlässigenden politischen Ideologie einher.

Dieser „postdemokratischer Zustand“ hat für ihn drei wesentliche Charakterzüge:

(1) Für einige sozialen Schichten (insbesondere die Schwächeren) wird es immer schwieriger, ihre Interessen autonom zu definieren und politisch zu vertreten.

(2) Die globalisierten Konzerne bekommen ein immer größeres politisches Gewicht.

(3) Die politische Klasse geht ein immer engeres Bündnis mit den Wirtschaftseliten ein.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die anhaltende Weltwirtschaftskrise und die damit verbundene Infragestellung des kapitalistischen Systems sowie die Rolle der Politik.

II. Neoliberalismus: Dieses Kapitel definiert den Begriff Neoliberalismus, analysiert dessen geschichtliche Entwicklung und zeigt den Wandel hin zur Dominanz ökonomischer Prinzipien auf.

III. Postdemokratie: Hier wird der Begriff der Postdemokratie nach Colin Crouch eingeführt, um zu erklären, wie politische Entscheidungsprozesse zunehmend von ökonomischen Interessen beeinflusst werden.

IV. Paradigmenwechsel: Partizipation: Das Kapitel behandelt neue, unkonventionelle Formen der gesellschaftlichen Beteiligung am Beispiel der Occupy-Bewegung als Reaktion auf die als unzureichend wahrgenommene demokratische Interessenvertretung.

V. Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion über die Gefahren des Neoliberalismus und betont die Notwendigkeit, politische Mündigkeit im schulischen Bildungsauftrag zu verankern.

Schlüsselwörter

Neoliberalismus, Postdemokratie, Finanzkrise, Demokratie, Partizipation, Politikverdrossenheit, Occupy-Bewegung, Kapitalismus, Mündigkeit, politische Bildung, Markt, Globalisierung, soziale Gerechtigkeit, Interessenverbände, Systemkrise.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die wechselseitigen Beziehungen zwischen der modernen Finanzkrise, dem neoliberalen Wirtschaftsdenken und dem Zustand unserer heutigen Demokratie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Theorie des Neoliberalismus, das Konzept der Postdemokratie nach Colin Crouch sowie neue Formen des zivilgesellschaftlichen Protests.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Auswirkungen neoliberaler Politik auf die demokratische Mitbestimmung zu untersuchen und didaktische Konsequenzen für die schulische politische Bildung abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine politikwissenschaftliche und gesellschaftstheoretische Literaturanalyse, um den gegenwärtigen „postdemokratischen“ Zustand zu charakterisieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Neoliberalismus und der Postdemokratie sowie eine empirische Betrachtung der Occupy-Bewegung als Beispiel für neue Partizipationsmuster.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Postdemokratie, Neoliberalismus, Mündigkeit, Systemkrise und Partizipation.

Wie definiert die Autorin den Zustand der „Postdemokratie“?

Sie beschreibt damit eine Phase, in der formale demokratische Institutionen zwar existieren, die tatsächliche Macht jedoch zunehmend in die Hände wirtschaftlicher Akteure und Interessenverbände übergegangen ist.

Welche Rolle spielt die Schule bei der Bewältigung dieser Krise?

Die Autorin sieht in der Schule den entscheidenden Ort, um durch die Erziehung zur Mündigkeit ein Bewusstsein für gesellschaftliche Ungerechtigkeiten zu schaffen und die demokratische Urteilskraft der Schüler zu stärken.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Finanzkrise und die Demokratie. Ein Überblick über Neoliberalismus, Liberalismus und Postdemokratie zum Wandel der Märkte
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
10 Punkte
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
16
Katalognummer
V307847
ISBN (eBook)
9783668061323
ISBN (Buch)
9783668061330
Sprache
Deutsch
Schlagworte
finanzkrise demokratie überblick neoliberalismus liberalismus postdemokratie wandel märkte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2013, Finanzkrise und die Demokratie. Ein Überblick über Neoliberalismus, Liberalismus und Postdemokratie zum Wandel der Märkte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/307847
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Leseprobe aus  16  Seiten
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