Stadtteilmanagement als kommunale Aufgabe

Skizze einer Hausarbeit im Modul "Wissenschaftliches Arbeiten"


Hausarbeit, 2015

13 Seiten, Note: 2,0

Anonym


Leseprobe

Inhalt

Abbildungsverzeichnis ...1

1 EINLEITUNG ...2

2 GESCHICHTE UND ENTWICKLUNG DES STADTTEILMANAGEMENTS ...2
2.1 Geschichte des Stadtteilmanagements ...3
2.2 Heutige Entwicklung des Stadtteilmanagements in Deutschland ...4

3 STADTTEILMANAGEMENT AM BEISPIEL ‚PROJEKT MANDIE‘ ...7
3.1 Ziel des Projektes ...7
3.2 Stadtteilzentrentypen im Fokus des ‚MANDIE-Projektes‘ ...7
3.3 Ergebnisse der projektteilnehmenden Städte ...9
3.3.1 Ergebnis Stuttgart ...9
3.3.2 Ergebnis Frankfurt ...9
3.3.3Ergebnis Hagen ...10

(4 GRUNDSÄTZLICHE ANSCHAUUNG DES STADTTEILMANAGEMENTS ...x
4.1 Parteiliche, intermediäre, reflexiv räumliche und planungsbezogene Perspektive ...x
4.2 Recht auf Beteiligung, Kommunale Planung, Gemeinwesenarbeit ...x
4.2.1 Gender-Aspekte ...x
4.2.2 Gender-Wissen und Gender-Kompetenz ...x
4.3 Kommunale Aspekte ...x
4.3.1 Aufgaben und Mittel der Kommunen ...x
4.3.2 Rechtliche Rahmenbedingungen ...x

5 FAZIT ...x)

Literaturverzeichnis ...11

(Anmerkung: Es handelt es sich hier um eine Hausarbeit im Modul „Wissenschaftliches Arbeiten“. Die Aufgabenstellung verlangte 1800 Wörter im Hauptteil, deswegen sind die Kapitel 4 und 5 zwar im Inhaltverzeichnis konzipiert, in der Arbeit jedoch nicht enthalten.)

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Ausgaben für soziale Leistungen der Gemeinden/Gemeindeverbände (2002-2011) ...5

Abbildung 2: Quartiersmanagement Aufgabenbereiche und Organisation (2001) ...5

Abbildung 3: Mandie Projektgebiete (2011) ...8

1 EINLEITUNG

„Der Begriff des Quartiers- bzw. Stadtteilmanagements ist bisher nirgendwo verbindlich definiert“[1].

Dieses Zitat von Monika Alisch deutet auf die Komplexität und den Umfang des Themas des Stadtteilmanagements hin, sowie auch auf die noch nötige weitere Entwicklung und Einordnung aus der gesellschaftlichen Sicht und der intermediären Instanzen. Das Stadtteilmanagement hat in den letzten Jahrzehnten dennoch einen großen Anteil an Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gewonnen und sich in seinem eigenen Bereich spezialisiert, sowie fortan entwickelt. Eigene Studiengänge wurden eingerichtet, da die Aufgaben des Stadtteilmanagers vielfältig sind. Im Kern gehören dazu Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Immobilienwirtschaft, Stadtplanung und Städte­bau. Die Hochschule für Technik Stuttgart hat z. B. den Studiengang ‚Stadtteilmanager in den Planungswissenschaften‘ entwickelt, um auch bildungstechnisch dieser Herausforderung gerecht zu werden. Ebenfalls wurde an der Hochschule für Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg der Studiengang ‚Gehobener Verwaltungsdienst - Public Management‘ eingerichtet. Die Studiengänge umfassen vor allem den Bereich Stadtplanung.

Die Entwicklung des Stadtteilmanagements, welches heute bekannt ist, befand sich in einer stetigen Weiterentwicklung, sowie in einem kontinuierlichen Wachstum. Um diese Entwicklung näher zu bringen, gehe ich im zweiten Kapitel auf die Geschichte und Entwicklung ein. Hierbei weise ich insbesondere auf den frühen Ursprung während der Industrialisierung und die heutige Entwicklung des Stadtteilmanagements in Deutschland hin. Im dritten Kapitel werde ich anhand des ‚Mandie-Projektes‘ ein konkretes Beispiel für das Stadtteilmanagement geben, welches auf die Aktualität und Wichtigkeit des Themas hinweist. Dieses Projekt fand mehrere Jahre unter Anderem in Deutschland statt und hatte das Ziel den Einzelhandel für kleinere, kommunale Läden zu stärken.

Mit dieser Hausarbeit möchte ich einen Überblick auf die Aufgabe des Stadtteilmanagements geben und somit auf die Aktualität und die Wichtigkeit des Stadtteilmanagements als kommunale Aufgabe hinweisen. Darüber hinaus werde ich aufzeigen, welchen Herausforderungen das Stadtteilmanagement in der Zukunft noch gegenübersteht und wo Entwicklungsansätze gesehen werden können.

2 GESCHICHTE UND ENTWICKLUNG DES STADTTEILMANAGEMENTS

Um Einblick auf das heutige Stadtteilmanagement zu haben, ist es wichtig die Ge­schichte und Entwicklung zu kennen. Darüber hinaus ist der Begriff genauer zu durchleuchten. Die Geschichte und Entwicklung des Stadtteilmanagements hat bereits einen langen Werdegang von der Entstehung über die ersten Ansätze in Deutschland, bis hin zum modernen Stadtteilmanagement. Das Stadtteilmanagement wurde über die einzelnen Jahrzehnte unterschiedlich dargelegt und gehandhabt. Der Begriff allein ist bis heute nicht direkt beschrieben. In diesem Kapitel wird das Stadtteilmanagement politisch und gesellschaftlich eingeordnet.

2.1 Geschichte des Stadtteilmanagements

„Moderieren und Managen ist die eine Sache, den Interessen unterprivilegierter Bevölkerungsgruppen in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen und diese dazu zu befähigen, ihre berechtigten Anliegen eigenständig zu vertreten, ist die andere. Das beste Stadtteilentwicklungskonzept bleibt notgedrungen unzulänglich, wenn nicht gleichzeitig auch die gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen im Wohngebiet induziert wird, was wiederum parallel dazu den Abbau von sozialer Benachteiligung und Ausgrenzung voraussetzt. Letzteres ist aber eine originäre Aufgabe der Gemeinwesen­arbeit … wie auch der Sozialen Arbeit allgemein. Diese Aufgabenstellung anderen Berufsgruppen (Stadtplanern, Architekten usw.) zu überlassen, wäre gleichbedeutend mit der Aufgabe des eigenen Berufsstandes. Geholfen wäre damit niemandem.“[2] Denn die Geschichte und Entwicklung einer Sache bestimmt nicht nur mit, „wie wir die Welt interpretieren, sondern auch, wie wir handeln“[3].

Bereits im späten 19. Jahrhundert während der Industrialisierung gab es die ersten Initiativen in den USA und England zum Thema Stadtentwicklung. Diese fanden in Form von sozialer Arbeit und Stadtplanung statt, um der kritischen Situation der Großstädte entgegen zu wirken und zur Bildung von neuen Gemeinschaften. Im Mittelpunkt stand die Infrastruktur, wie z. B. Wasserleitungen oder die Müllabfuhr, andererseits lagen sie in der Nachbarschaftsforschung und beschäftigten sich mit den sozialen Problemen der Gesellschaft. Im Jahr 1901 fand die Stadtentwicklung auch erstmals in Deutschland Gehör, als das „Hamburger Volksheim“ von einem evangelischen Theologen gegründet wurde. Diese Entwicklung und Neuentstehung im deutschsprachigen Raum fand noch bis in die 1930er-Jahre statt. Auch durch den Nationalsozialismus fand dieser Trend keine Abnahme.

Ende der 1960er- und zu Beginn der 1970er-Jahre entwickelte sich die soziale Arbeit radikaler. Hier ging es darum „innerhalb bestehender gesellschaftlicher Strukturen Veränderungen voranzutreiben“[4].

Hier stand der Fokus vor allem auf Selbsthilfegruppen und der Bildung von Anlaufstellen, bei denen sich die Bürger Informationen und Unterstützung beschaffen konnten. Im Nachhinein entwickelte sich die Gemeinwesenar­beit dahingehend, dass die Selbst- und Mitbestimmung gefördert und angewandt wurde. In Abgrenzung zu der vorherigen Gemeinwesenarbeit, könnte diese Vorgehensweise als „gemässigt konfliktorientiert“[5] bezeichnet werden. Hier wird sich dem Begriff der „stadtteilbezogenen sozialen Arbeiten“ genähert. Die Zusammenarbeit der einzelnen Stadtteilinstanzen, wie Einrichtungen und Diensten, finden Vorrang. Das Ergebnis soll eine Verbesserung für die Stadtteilbewohner sein. Diese sollen eine Möglichkeit auf freie Mitbestimmung haben und werden nicht mehr in eine bestimmte Richtung gesteuert.

[...]


[1] Alisch 1998, S. 13; siehe auch: Becker u.a. 2002: S. 36

[2] Lothar Stock 2004, S. 197f.

[3] Senge 1999, S. 214

[4] Karas/Hinte 1978, S. 47

[5] Karas/Hinte 1978, S. 66f.; Hinte/Karas 1989, S. 26f.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Stadtteilmanagement als kommunale Aufgabe
Untertitel
Skizze einer Hausarbeit im Modul "Wissenschaftliches Arbeiten"
Hochschule
Hochschule Wismar
Note
2,0
Jahr
2015
Seiten
13
Katalognummer
V308046
ISBN (eBook)
9783668086517
ISBN (Buch)
9783668086524
Dateigröße
642 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gemeinwesenarbeit, Kommune, Kommunale Aufgabe, Gender-Aspekte, Genderaspekte, Kommunale Aspekte, Kommunale Planung, Recht auf Beteiligung
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Stadtteilmanagement als kommunale Aufgabe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308046

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