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Kapitalflussrechnung. Bedeutung und Regelungen nach HGB und IFRS

Titel: Kapitalflussrechnung. Bedeutung und Regelungen nach HGB und IFRS

Seminararbeit , 2014 , 24 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Ali Beyazgül (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens wird durch die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage dargestellt. Die Bilanz gibt das Vermögen eines Unternehmens wieder und die Gewinn- und Verlustrechnung hat die Aufgabe, über die Ertragslage innerhalb eines bestimmten Zeitraumes Auskunft zu geben. Die Gewinn- und Verlustrechnung beispielsweise besteht aus vielen Faktoren wie z.B. aus Abschreibungen, die nicht den tatsächlichen Zahlungsfluss beeinflussen. Beide Instrumente geben nur begrenzt Auskunft über die Finanzlage des Unternehmens. Aus diesem Grund versucht man mit der Aufstellung einer Kapitalflussrechnung eine übersichtliche Beurteilung der Finanzlage zu ermöglichen.

Die Kapitalflussrechnung ist nach IFRS Pflichtbestandteil eines Jahresabschlusses. Im Bereich der nationalen Bilanzierung hingegen ist die Erstellung einer Kapitalflussrechnung nach Handelsgesetzbuch (HGB) lediglich für den Konzernabschluss und den Einzelabschluss von kapitalmarktorientierten Unternehmen, die keinen Konzernabschluss erstellen müssen, als verbindlicher Bestandteil des Jahresabschlusses vorgesehen. Da im HGB eine Konkretisierung zu ihren Aufgaben, Inhalt und Auf-bau fehlt, ist die Anwendung der vom Deutschen Rechnungslegungsrat (DRSC) erarbeitete „Deutscher Rechnungslegungsstandard Nr.21“ (DRS 21) einschlägig.

Obwohl sich DRS 21 an die IFRS stützt, soll diese Arbeit den Leser neben den Ähnlichkeiten auch über die Unterschiede zwischen den nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards informieren. Eine kurze Einführung in das Thema soll durch die Definition der Kapitalflussrechnung und durch eine kurze Erklärung der Aufgaben erleichtert werden. Nach der Bereitstellung der Informationen über die allgemeinen Grundlagen der Kapitalflussrechnung, wird in Kapitel 3 der Aufbau und die Darstellung der Kapitalflussrechnung nach DRS 21 und IAS 7 erklärt. Des Weiteren wird in Kapitel 4 die wesentlichen Unterschiede in der Kapitalflussrechnung nach DRS 21 und IAS 7 genannt. Abschließend wird anhand von Vor- und Nachteilen der Kapitalflussrechnung und einer kurzen Zusammenfassung des Themas die Arbeit abgerundet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ALLGEMEINE GRUNDLAGEN DER KAPITALFLUSSRECHNUNG

2.1 Definition

2.2 Zweck und Aufgabe

3 AUFBAU UND STRUKTUR

3.1 Einführung

3.2 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit

3.3 Cashflow aus Investitionstätigkeit

3.4 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

3.5 Fondsänderungsnachweis

4 UNTERSCHIEDE IN DER KAPITALFLUSSRECHNUNG NACH DRS 21 UND IAS 7

5 KRITISCHE WÜRDIGUNG UND FAZIT

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Seminararbeit untersucht die Bedeutung der Kapitalflussrechnung als zentrales Instrument der Unternehmensanalyse und vergleicht die Anforderungen und Regelungen nach dem deutschen Standard DRS 21 mit dem internationalen Standard IAS 7.

  • Definition sowie Zweck und Aufgabe der Kapitalflussrechnung
  • Systematische Darstellung von Aufbau und Struktur (laufende Geschäftstätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit)
  • Vergleichende Analyse der Methoden zur Ermittlung der Cashflows
  • Gegenüberstellung der nationalen und internationalen Rechnungslegungsvorschriften
  • Kritische Bewertung der Aussagekraft verschiedener Berechnungsmethoden

Auszug aus dem Buch

3.1 Einführung

Um die Informationsfunktion und die finanzwirtschaftliche Aussagekraft der Kapitalflussrechnung zu verbessern, sollen nach DRS 21.15 und IAS 7.10 die Cashflows der Periode in eine dreiteilige Ursachenrechnung aufgeteilt werden. Diese drei entsprechen der jeweiligen Tätigkeiten des Unternehmens:

• Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (IFRS bezeichnet es als Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit)

• Cashflow aus der Investitionstätigkeit

• Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

Diese Cashflows werden nach beiden Rechnungslegungsstandards (DRS 21 und IAS 7) separat und in Staffelform angegeben. Die Summe dieser Cashflows aus den drei Bereichen ergibt die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds. Des Weiteren wird die Kapitalflussrechnung in einen weiteren Bereich gegliedert, die als Fondsänderungsnachweis oder Finanzmittelnachweis bezeichnet wird. Dieser Bereich dient zur Darstellung der Finanzmittelfonds zwischen Anfang und Ende einer Periode.

Hinsichtlich der Ermittlung und Darstellung einer Kapitalflussrechnung haben die Unternehmen die Möglichkeit zwischen der direkten und indirekten Methode zu wählen. Bei der direkten Methode werden die Ein- und Auszahlungen, die mit dem Umsatz zusammenhängen, unsaldiert abgebildet, d.h. dass nur tatsächlich geflossene Zahlungsströme dargestellt werden.

Die indirekte Methode korrigiert das Periodenergebnis retrograd. Das Jahresergebnis wird um zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen und um Bestandsveränderungen des Nettoumlaufvermögens (ohne Finanzmittelfonds) bereinigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Diese Einleitung führt in die Notwendigkeit der Kapitalflussrechnung als Ergänzung zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit.

2 ALLGEMEINE GRUNDLAGEN DER KAPITALFLUSSRECHNUNG: Hier werden der Begriff der Kapitalflussrechnung definiert sowie ihr Zweck zur Beurteilung der Finanzlage und zur Prognose von Zahlungsströmen dargelegt.

3 AUFBAU UND STRUKTUR: Dieses Kapitel detailliert die dreiteilige Ursachenrechnung der Cashflows und erläutert die direkten und indirekten Methoden zur Ermittlung der Mittelzu- und -abflüsse.

4 UNTERSCHIEDE IN DER KAPITALFLUSSRECHNUNG NACH DRS 21 UND IAS 7: Es erfolgt ein direkter Vergleich der Rechnungslegungsstandards, wobei insbesondere auf Aufstellungspflichten und Gliederungsvorgaben eingegangen wird.

5 KRITISCHE WÜRDIGUNG UND FAZIT: Abschließend wird der Nutzen der Kapitalflussrechnung bewertet und die methodischen Schwächen, insbesondere bei der indirekten Methode, diskutiert.

Schlüsselwörter

Kapitalflussrechnung, Cashflow, HGB, IFRS, DRS 21, IAS 7, Finanzmittelfonds, direkte Methode, indirekte Methode, Jahresabschluss, Finanzlage, Investitionstätigkeit, Finanzierungstätigkeit, Liquidität, Zahlungsströme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Kapitalflussrechnung als essenzielles Instrument der Unternehmensberichterstattung, das Einblick in die finanzielle Liquidität und die Herkunft sowie Verwendung liquider Mittel gibt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Aufbau der Cashflow-Rechnung, die Unterscheidung zwischen laufender Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit sowie der Vergleich zwischen deutschen (DRS 21) und internationalen (IAS 7) Standards.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, dem Leser die Struktur der Kapitalflussrechnung näherzubringen und aufzuzeigen, wo Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen nationaler und internationaler Rechnungslegung bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit folgt einem analytischen Ansatz, der auf der Auswertung aktueller Rechnungslegungsstandards (DRS 21, IAS 7) und relevanter wirtschaftswissenschaftlicher Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Grundlagen der Darstellung, die detaillierte Aufschlüsselung der drei Cashflow-Bereiche sowie eine Gegenüberstellung der Normen DRS 21 und IAS 7.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Kapitalflussrechnung, Cashflow, HGB, IFRS und Finanzmittelfonds beschreiben.

Warum wird die direkte Methode in der Praxis eher selten angewendet?

Laut der Arbeit liegt dies primär am deutlich höheren Erstellungsaufwand im Vergleich zur indirekten Methode, obwohl die direkte Methode aus finanzwirtschaftlicher Sicht aussagekräftiger wäre.

Was ist der Zweck des Fondsänderungsnachweises?

Er dient als Überleitungsrechnung, um zu zeigen, wie sich der Finanzmittelfonds von Anfang bis Ende einer Periode durch die verschiedenen Cashflow-Tätigkeiten verändert hat.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kapitalflussrechnung. Bedeutung und Regelungen nach HGB und IFRS
Hochschule
Hochschule Aschaffenburg
Note
2,0
Autor
Ali Beyazgül (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
24
Katalognummer
V308088
ISBN (eBook)
9783668068643
ISBN (Buch)
9783668068650
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kapitalflussrechung bedeutung regelungen ifrs
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ali Beyazgül (Autor:in), 2014, Kapitalflussrechnung. Bedeutung und Regelungen nach HGB und IFRS, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308088
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Leseprobe aus  24  Seiten
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