Kreditrisikomanagement in der Finanzbranche


Seminararbeit, 2013

22 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

MANAGEMENT SUMMARY

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

TABELLENVERZEICHNIS

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG
1.1 Hintergrund und Problemstellung
1.2 Ziel und Gang der Untersuchung

2 GRUNDLEGENDE BEGRIFFE AUS DER KREDITRISIKOMANAGEMENT
2.1 Definition des Kreditrisikos
2.2 Bedeutung und Funktionen des Risikomanagements

3 PHASEN DES RISK-MANAGEMENTS
3.1 Risikoanalyse
3.2 Risikosteuerung
3.3 Risikokontrolle

4 VORSCHRIFTEN ZUR RISIKOBEGRENZUNG
4.1 Kreditwesengesetz
4.2 Solvabilitätsverordnung

5 KENNZAHLEN ZUM KREDITRISIKO
5.1 Die wichtigsten Kennzahlen zur Messung des Kreditrisikos
5.2 Bestimmung eines Credit Value at Risk

6 DIE BEKANNTESTEN KREDITRISIKOMODELLE
6.1 Einführung
6.2 Credit Metrics
6.3 KMV-Modell
6.4 Credit Risk+
6.5 Credit Portfolio View
6.6 Vergleich der Modelle

7 FAZIT

LITERATUR- UND QUELLENVERZEICHNIS

Management Summary

In dieser Seminararbeit mit dem Thema „Kreditrisikomanagement in Kreditinstituten“ werden die Risikoermittlungsverfahren, -berechnungsmethoden sowie -begrenzungsmethoden in Kreditinstituten aufgezeigt. Das Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser die wichtigen theoretischen Konzepte des Kreditrisikomanagements und ihre praxisorientierte Umsetzung aufzuklären sowie ihre Bedeutung für das Kreditinstitut und seine wertorientierte Kontrolle aufzuzeigen.

Hierfür werden zu Beginn die Begriffe Kreditrisiko und Risikomanagement definiert. Die Kreditrisiken setzen sich aus dem Ausfall-, Länderrisiko und Bonitätsverschlechterung zusammen. Das hierauf gerichtete Risikomanagement umfasst sämtliche Maßnahmen zur zielgerichteten und planmäßigen Analyse, Steuerung und Kontrolle der Risiken.

Risikoanalyse, - steuerung und -kontrolle stellen auch die gedankliche Abfolge eines systematisch angelegten Risikomanagementprozesses dar, der anhand eines entsprechenden Phasenschemas in Kapitel 3 detailliert aufgezeigt wird. Der Schwerpunkt hier schlägt sich in der Risikoanalyse nieder, da die Identifizierung und Gewichtung der Risiken oft schwer, aufwendig oder wegen mangelnder Quantifizierungsfähigkeit nicht möglich ist.

Im nächsten Kapitel werden Vorschriften aus dem Kreditwesengesetz und Solvabilitätsverordnung genannt, die dem Gläubigerschutz dienen und die Funktionsfähigkeit des Kreditgewerbes sichern. Beide enthalten u.a. Vorschriften, die eine bestimmte Ausstattung des Eigenkapitals für einzelne Kreditgeschäfte verlangen.

Anschließend werden die Einflussfaktoren des Kreditrisikos im Rahmen der einzelgeschäftsbezogenen Analyse herausgearbeitet. Neben der Ausfallwahrscheinlichkeit (Probability of Default), gibt es die Kennzahl für das ausfallgefährdete Volumen (Exposure at Default) und der Verlustquote unter Berücksichtigung der Sicherheiten (Loss Given Default). Diese ergeben zusammen multipliziert den erwarteten Verlust aus dem Kreditgeschäft. Es wird in diesem Abschnitt zusätzlich die Bestimmung des unerwarteten Verlusts (CVaR), die als das eigentliche Kreditrisiko angesehen wird, erklärt.

Aufgrund von Portfolioeffekten (Korrelationen der einzelnen Schuldner) muss neben der einzelgeschäftsbezogenen Analyse auch eine gesamtgeschäftsbezogene Analyse des Kreditrisikos erfolgen. Aus diesem Grund werden des Weiteren in Kapitel 6 die bekanntesten portfolioorientierten Kreditrisikomodelle Credit Metrics, KMV-Modell, Credit Risk+ und Credit Portfolio View dargestellt und ihre Eingangsdaten und Funktionen präsentiert. Diese werden abschließend miteinander verglichen und die Unterschiede der Modelle werden durch eine Tabelle aufgezeigt.

Abgerundet wird die Seminararbeit durch ein Fazit in Kapitel 7. Hier wird alles Wissenswerte in einem kurzen Überblick zusammengefasst.

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Expected Loss und Unexpected Loss (CVaR) eines Kreditportfolios

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Überblick über die Modelle

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

1.1 Hintergrund und Problemstellung

Die Geschäftstätigkeiten der Kreditinstitute[1] werden bestimmt durch das Streben nach Rentabilität, Liquidität und Sicherheit. Jedoch sind diese Ziele risikobehaftet und es besteht immer die Gefahr von Verlusten. Der professionelle Umgang mit Risiken gehört somit zu den Hauptaufgaben der Bankwirtschaft.[2]

Die Banken sind vielen verschiedenen Risiken ausgesetzt. Das Kreditrisiko stellt jedoch das größte Risiko für ein Kreditinstitut dar[3] und ist somit eines der wichtigsten Risikokategorien für die Bankwirtschaft. Aus diesem Grund steigen die Anforderungen an Banken, das Risiko der eingegangenen Geschäfte angemessen zu bewerten und dadurch die Konditionen für Kredite adäquat zu bestimmen, um die Risiken steuern bzw. begrenzen zu können.[4]

1.2 Ziel und Gang der Untersuchung

Ziel dieser Seminararbeit ist es, die wichtigen Konzepte des Kreditrisikomanagements in Kreditinstituten und ihre Umsetzung in der Praxis aufzuzeigen sowie die Nützlichkeit für die Bankwirtschaft und seine wertorientierte Kontrolle darzustellen.

Zu Beginn wird der Begriff Kreditrisiko erläutert und anschließend die Bedeutung und Funktionen des Risikomanagements aufgezeigt, um die Grundlage klarzulegen.

Das dritte Kapitel der Seminararbeit befasst sich mit dem Phasenschema des Risikomanagements, die aus der Risikoanalyse, -steuerung, -kontrolle besteht. Hier werden die einzelnen Komponenten des Risikomanagements, die im zweiten Kapitel erläutert werden, detailliert dargestellt. In dem vierten Kapitel werden die relevanten Vorschriften, die allgemein für die Kreditgeschäfte und für die Begrenzung des Kreditrisikos dienen, aufgezeigt.

[...]


[1] Kreditinstitute sind Unternehmen, die Bankgeschäfte gemäß § 1 Absatz 1 Satz 2 Nr. 1 bis 12 KWG betreiben (U.a. Banken und Sparkassen). Vgl. §1 Absatz 1 Satz 1 KWG, Beck-Texte im dtv (2012)

[2] Vgl. Horsch/Schulte (2010), S. 540.

[3] Vgl. Krumnow (2000), S. 687.

[4] Vgl. Grill/Perczynski (2012), S. 546.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Kreditrisikomanagement in der Finanzbranche
Hochschule
Hochschule Aschaffenburg
Note
2,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
22
Katalognummer
V308090
ISBN (eBook)
9783668067240
ISBN (Buch)
9783668067257
Dateigröße
891 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kreditrisikomanagement, Risikomanagement, Kreditrisiko, Kreditwesengesetz, Solvabilitätsverordnung, Credit Metrics, KMV-Modell, Credit Risk+, Credit Portfolio View
Arbeit zitieren
Ali Beyazgül (Autor), 2013, Kreditrisikomanagement in der Finanzbranche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308090

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