Die Rolle der Zeit in Hou Hsioa Hsiens "Café Lumière"

Eine Einordnung unter Berücksichtigung der menschlichen Wahrnehmung


Hausarbeit, 2013

37 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zeitbegriff und Filmische Zeit

3. Zeitwahrnehmung im Film

4. Blick auf Café Lumière

5. Narration oder Dysnarration?

6. Be/Entschleunigung

7. Essenz von Café Lumière

Anhang

Einstellungsprotokoll Café Lumière

Quellenverzeichnis

Internetquellen

1. Einleitung

Gleich zu Anfang unseres Seminars Zeitgenössische asiatische Filme bei der Auseinandersetzung mit den Filmen stellte sich die immer wiederkehrende Frage: Warum waren die Filme für unsere europäischen Sehgewohnheiten so ungewöhnlich? Auf die Seminarteilnehmer wirkten die Filme langatmig oder anstrengend. Warum brauchen (europäische) Zuschauer für dieses Bildmaterial so viel Geduld? Der Vollständigkeit halber will ich zunächst die im Seminar thematisierten Filme auflisten:

- Café Lumière (Hou Hsiao Hsien, Japan, Taiwan 2003)
- Gefahr und Begierde (Ang Lee, USA, Volksrepublik China, Taiwan 2007)
- Doppelgänger (Kiyoshi Kurosawa, Japan 2003)
- Tôkyô sonata (Kiyoshi Kurosawa, Japan 2008)
- Frühling, Sommer, Herbst, Winter ... und Frühling (Kim Ki-Duk, Südkorea 2003)
- I don't want to sleep alone (Tsai Ming-Liang, China, Taiwan, Malaysia 2006)
- Still Life (Jia Zhangke, China 2006)
- Lola (Brillante Mendoza, Philippinen 2009)
- Blissfully Yours (Apichatpong Weerasethakul, Thailand 2002)
- Tropical Malady (Apichatpong Weerasethakul, Thailand 2004)
- Syndromes and a Century (Apichatpong Weerasethakul, Thailand 2006)
- Uncle Boomnee erinnert sich an seine früheren Leben (Apichatpong Weerasethakul, Thailand, UK, Frankreich, Deutschland, Spanien 2010)

Diese Arbeit konzentriert sich auf einen dieser Filme, auf Café Lumière von Hou Hsiao Hsien. Ich habe versucht anhand bestimmter Punkte und Richtlinien die oben genannte Frage zu beantworten und dabei viele andere interessante Dinge, die die Zeit im Film behandeln, festgestellt. Wie im Inhaltsverzeichnis zu erkennen ist, behandeln diese Punkte zunächst das Thema Zeit und filmische Zeit, worauf die Frage der Wahrnehmung folgt: "Wie wird Zeit im Film wahrgenommen?". Schließlich sollen anhand eines Einstellungsprotokolls, diese Schwerpunkte auf den Film Café Lumière direkt bezogen werden. Die anschließenden Kapitel Narration oder Dysnarration? Be/Entschleunigung spitzen das Thema der Arbeit weiter zu und führen das letzte Kapitel ein: Ein Erklärungsversuch der Frage, was der Film mittels seiner Technik aussagen oder herausfordern will. Narration oder Dysnarration? beschäftigt sich mit der Handlung des Filmes, was eine Narration ausmacht und wie wirkungsvoll sie sein kann. Es wird ein Brückenschlag zu einem Thema geben, welches zur Zeit in aller Munde und in allen Medien ist, die Beschleunigung. Viele der Aspekte können nicht ganz objektiv behandelt werden, da bei jedem von ihnen wiederum die subjektive Wahrnehmung von Belang ist.

2. Zeitbegriff und Filmische Zeit

Die Vorstellung von Zeit entwickelte sich in jeder Kultur unterschiedlich. Im abendländischen Kulturkreis herrschte das Zeitmodell der Linearität vor. Dort reiht sich chronologisch Ereignis an Ereignis. Diese Reihung ist irreversibel und kann auf einem Zeitstrahl verdeutlicht werden.1 Ist die Gegenwart in der Mitte des Zeitstrahls, so liegen jeweils zu ihren Seiten die Vergangenheit und die Zukunft. Sie folgen nacheinander, es gibt keine Parallelen und keine Wiederholungen.

Ganz im Gegensatz dazu bestand ebenfalls die Ansicht der Zeit als etwas Zyklisches. Dieses Weltbild wurde vom Buddhismus, Hinduismus, den Mayas und der religiös-philosophischen Lehre, dem Neokonfuzianismus, der in Japan und China verbreitet war, geprägt.2 „Die Gegenwart ist wie ein Kreis, in den einerseits die Zukunft, andererseits die Vergangenheit wie zwei Flüsse aus verschiedenen Richtungen münden. Die Vergangenheit ist nicht tot, und die Zukunft nicht etwas, das sich weit entfernt, jenseits unseres Wissens und Verstehens abspielt. "Vergangenheit und Zukunft existieren gleichzeitig in der Gegenwart" (Hayashi 1990, S. 10).“3

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

aus: Berndt, Ralph (Hrsg.): Management Strategien 2000, Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York 1999, S. 64.

Doch hat sich die Vorstellung der Zeit mehr und mehr homogenisiert, sodass der industriell geprägte Mensch, der die Prähistorie verlassen hat, ein abstraktes Verständnis von Zeit als etwas Lineares besitzt.4 Abstrakt, weil die Zeit sich nicht auf fundamentale Eigenschaften zurückführen lässt. Man kann sie nicht über die Sinnesorgane wahrnehmen oder eine Veränderung der Zeit ansich erfassen. Nur eine Aneinanderreihung von andauernden Geschehnissen, die sich durch Bewegung, Geschwindigkeit und Veränderung bemerkbar machen, lassen den Menschen die Zeit messen.5

Der Grund dafür, dass man die Zeit wahrnimmt, ist das Gedächtnis, das die Ereignisse abspeichert.6 Der Mensch kann auf sie zugreifen und damit Situationen abschätzen und sich auf zukünftige Erfahrungen einstellen.7 Diese Fähigkeit des Vorausschauens und -planens bewirkt allerdings auch, dass der Mensch als Reaktion auf eine Situation eine Erwartungshaltung ausbilden kann. Und das beschränkt sich nicht nur auf die den Menschen umgebenden Phänomene. Es bedeutet auch, dass die Handlung oder das Präsentierte in einem Film vom Menschen eingeschätzt und eventuell ein zukünftiger Verlauf erwartet wird. Das geschieht aus seinem Verständnis von Aufbau und Technik des Films, das er durch das bisherige Filmsehen gewonnen hat. So kommt es dazu, dass der Rezipient, wenn sich seine Annahme nicht bestätigt, Reaktionen zeigt, wie Überraschung, Erschrockenheit, Langeweile, Trauer, Enttäuschung etc. Die Wirkung muss nicht in jedem Fall negativ sein.

Interessant ist der Ursprung des Wortes Zeit. Dieser stammt aus dem althochdeutschen zit und hat seine Wurzeln im Indogermanischen di. Das war die Bedeutung für Teilen und Zerschneiden. Die Zeit, die der Mensch wahrnimmt, besteht also aus aneinandergesetzten Momenten, die durch Schnitte geteilt sind. Hartmut Kasten spricht von „Jetzt-Momenten“. Sie bilden den Bewusstseinshorizont, der immer aus circa 3 Sekunden bestehen („3-Sekunden-Fenster“), da die wahrgenommenen Sinneseindrücke zunächst vom Gehirn aufeinander abgestimmt werden müssen. Erst danach ist das Bewusstsein bereit für neue Eindrücke.8 Das eröffnet eine Parallele zum Film, der ebenfalls aus aneinandergereihten Momenten besteht. Götz Großklaus spricht dabei von Intervallen, die das Leben der Menschen durchziehen. Sie bilden den Abstand zwischen zeitlichen Erlebnissen und Beschaffenheiten, sind mit dem Bewusstseinshorizont vergleichbar und je nach Kultur unterschiedlich lang.9

Das Zeitbewusstsein des Menschen entsteht also in Abhängigkeit zu seiner Kultur. Es betrifft seine Werthaltungen und Grundsätze so, wie seine Religion und Weltanschauung.10 Daraus ergibt sich die Schlussfolgerung: Wenn das Bewusstsein des Menschen keine Minuten und Stunden, sondern lediglich die Dauer von drei Sekunden einschätzen kann, sein Zeitgefühl also stark von der objektiv gemessenen Zeit abweicht, müssen auch starke Differenzen diesbezüglich zwischen den Menschen existieren. Somit wird das Empfinden von Zeit zu einer subjektiven Angelegenheit.

Zwei wichtige Begriffe sollen an dieser Stelle definiert werden: Die erzählte Zeit und die Erzählzeit. Die erzählte Zeit beinhaltet jeden Zeitpunkt der Geschichte, also den gesamten Zeitraum der Narration. Während die Erzählzeit die Zeit ist, die die Narration braucht, um gesehen, gehört, gelesen, vorgelesen, also präsentiert zu werden.11 Diese Dauer der Erzählung muss nicht mit der erzählten Zeit übereinstimmen (Zeitdeckung). Die Erzählzeit kann durch eine Analepse (Rückblende) oder Prolepse (Vorausblick) in ihrer Ordnung variieren.12 Bei einer Zeitraffung ist die Erzählzeit eine gekürzte Fassung der erzählten Zeit, indem je nach Motiv des Films irrelevante Zeitabschnitte weggelassen werden.13 Genauso kann es die Zeitdehnung geben, wenn es um sehr detaillierte Beschreibungen des Geschehens geht.14 Die Frequenz einer Erzählung sagt etwas über die Anzahl an Wiederholungen des Geschehenen aus.

Dadurch dass die Zeit im Film vor dem Auge des Zuschauers manipuliert werden kann, wird der Zeitbegriff verändert, sodass von der filmischen Zeit gesprochen wird. Aufgrund seiner Sehgewohnheiten weiß der Rezipient Änderungen der Realzeit, also Differenzen zwischen erzählter Zeit und Erzählzeit, einzuordnen. Nacheinander gestellte einzelne Einstellungen fügt das Gehirn zu ganzen Situationen und Handlungen zusammen.15

Gilles Deleuze, ein französischer Philosoph, stellte die Theorie des Bewegungs- und Zeit-Bildes auf. Dabei wurden Filme nach Kontinuität und Diskontinuität untersucht. Ist die Handlung eines Filmes kontinuierlich, so spricht man von dem Bewegungs-Bild. Dort fungieren meist eine oder mehrere Personen als roter Faden der Geschichte und verbinden die Handlungsorte miteinander. Das Präsentierte gilt als wirklich und kann nicht anderweitig interpretiert werden.16 Das Zeit-Bild hingegen hat keine lineare, sondern eine diskontinuierliche Handlung. Es gibt kein Zentrum, um das herum sich das Präsentierte ansiedelt, „Nebensächliches kann für etliche Filmminuten Hauptsächliches werden und dann wieder abtauchen“17, die Charakteren des Zeit-Bildes können polymorph sein, genauso wie die Zeit und der Raum (beispielsweise parallel verlaufende Handlungen) und die Interpretationen können viele Facetten haben. Das Zeit-Bild hat seinen Namen daher, weil es die Zeit unter den bestimmten Verhältnissen nicht mehr abhängig von der Bewegung ist.18 Daher schließen sich Bewegungs- und Zeit-Bild nicht gegenseitig aus. David Martin-Jones schreibt sogar von einer Verbindung aus Bewegungs- und Zeit-Bild, dem Hybrid-Film.19

3. Zeitwahrnehmung im Film

Die Zeitwahrnehmung ist, wie bereits erwähnt, subjektiv, das heißt die Einschätzung der objektiven Zeit ist unterschiedlich, was von den angeborenen und erlernten Fähigkeiten ab, von Veranlagung, Werdegang, Alter, sozialen Beziehungen, Kultur, innerem Gemütszustand, Weltanschauung, Motivation und gesundheitlichem Zustand (Einfluss durch Verletzungen, Drogen etc.) abhängt20. Es gibt jedoch einige Prinzipien der Zeitwahrnehmung, bei denen die eingeschätzte Dauer einen hohen Grad an Übereinstimmung findet:

Raum und Zeit im Film sind ausschlaggebend für die Wahrnehmung des Zuschauers. Begonnen bei der Verarbeitung des gefilmten Materials, muss zunächst einmal erläutert werden, dass es sich bei dem Großteil der Filme um solche handelt, die durch Schnitte gekennzeichnet sind. Ihre Erzählzeit entspricht nicht der erzählten Zeit. Das Präsentierte springt von Ereignis zu Ereignis, von Einstellung zu Einstellung und unwichtig erscheinende Vorkommnisse des Geschehens werden ausgelassen. Von One-Shot- Filmen ist hingegen die Rede, wenn die Erzählzeit mit der Realzeit übereinstimmt.

An die Verkürzung des Geschehens durch Schnitte ist der Rezipient gewöhnt. Schon früh entstand diese Art der Darstellung, fand mit den Jahren immer häufiger Anwendung, sodass sich im herkömmlichen Kino dieser Zeit eine sehr hohe Schnittanzahl findet. Der Zuschauer ist damit so sehr vertraut, dass er sich bei langen Einstellungen oder in solchen, in denen nebensächliche Inhalte Platz finden, langweilt, ermüdet oder unterfordert ist. Amos Vogel drückt es mit den Worten aus, „im Kino ist nichts bedrückender als echte Zeit.“21 Nicht nur das Verhältnis von Einstellungslänge und Filmlänge sind für die Anforderung an den Rezipienten von Bedeutung. Das Verhältnis von Fülle und Leere hat ebenso Einfluss. So kann ein Film lang und anstrengend werden, wenn zu wenige Aktionen stattfinden. Daher wird im konventionellen Kino meist versucht ein Mittelmaß zwischen Über- und Unterforderung zu finden, um für Abwechslung zu sorgen. Bei Abweichungen davon kann es sich daher um gewollte Provokationen oder Anregungen handeln. Das Gehirn muss sich ununterbrochen beschäftigen und kommt an seine Grenzen, wenn es mit Inhaltslosigkeit konfrontiert wird.

Auch die Linearität hilft bei der Wahrnehmung des filmischen Raumes und der filmischen Zeit: Punkte, an denen der Betrachter eine mentale Zeitachse ausmachen und durch die er sich orientieren kann, lassen ihn Abweichungen von dem Kontinuum erkennen kann, wie zum Beispiel Flashbacks, Zeitraffer, Zeitlupe und andere Zeitmanipulationen. Den Begriff Zeitraffer muss man von dem der Zeitraffung unterscheiden, denn er bezieht sich nicht auf die gesamte erzählte Zeit, sondern auf ein technisches Filmwerkzeug. Diese Filmtechniken machen es dem Zuschauer möglich, Prozesse und Abfolgen, die er mit bloßen Auge nicht oder nur schlecht wahrnehmen kann, sichtbar zu machen, wie zum Beispiel die Veränderung eines neu angelegten Parks oder das Zerspringen einer auf den Boden fallenden Schale.

Außerdem spielt der Bildinhalt eine Rolle für die problemlose Wahrnehmung der filmischen Zeit. Es geht dabei um Gewohnheit, ist dem Betrachter der Bildinhalt bekannt oder unbekannt. Wenn das Auge mit dem Inhalt nicht vertraut ist, braucht das Gehirn länger um das unbekannte Bildmaterial zu verarbeiten. Durch die Beschäftigung mit den neuen Sehverhältnissen kommt dem Betrachter die vergangene Zeit länger vor. Genauso verhält es sich mit der Schnittgeschwindigkeit und den Bewegungsimpulsen. Sind viele kurze Einstellungen hintereinander oder unzählige Veränderungen im Bild, ist das Gehirn überreizt und kommt kaum hinterher das Wahrgenommene zu verarbeiten. Die Wirkung einer solchen rasanten Wechselfrequenz sind Schnelligkeit und Tempo. Die einzelnen Informationen sind für das Gehirn nicht mehr getrennt voneinander, sondern verschmelzen miteinander.

Bei der Wiederholung von Einstellungen, egal ob diese nur inhaltlich oder auch technisch stattfindet, kann es zu verschiedenen Eindrücken beim Betrachter kommen. Auf der einen Seite kann die Aufmerksamkeit verloren gehen, weil die Information für das Gehirn keine Herausforderung mehr ist, oder aber der Zuschauer erkennt eine Bedeutung in der wiederkehrenden Einstellung und fängt an sich für diese zu interessieren.

Geht es um die Zeitwahrnehmung durch bestimmte Bilder, hängt damit zusammen, wie diese konnotiert sind. Ein Film, bestehend aus positiven Bildern, wird als kürzer empfunden als einer mit negativen. Die Körperaktivität ist bei negativ besetzten Informationen durch die hervorgerufene Spannung größer, und damit einher geht auch der Aufmerksamkeitsgrad, positiv besetzte Bilder erzeugen das Gegenteil.

Wird die Zeit oder der Raum zu abstrakt, also fällt die Zuordnung des filmischen Raums oder der filmischen Zeit zu schwer, kann die Wahrnehmung des Rezipienten ganz und gar gestört werden. Ihm bleibt anschließend nur die Orientierung an der Länge des Films (Erzählzeit), aus welcher er sich die erzählte Zeit ableitet.

[...]


1 Großklaus, Götz: Medien-Bilder. Inszenierung der Sichtbarkeit. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2004, S. 153.

2 Berndt, Ralph (Hrsg.): Management Strategien 2000, Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York 1999, S. 64.

3 Ebd., S. 65.

4 Dux, Günter: Die Zeit in der Geschichte - ihre Entwicklungslogik vom Mythos zur Weltzeit. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1992, S. 119ff.

5 Friedel, Helmut und Susanne Gaensheimer: Moments in Time. On narration and slowness. Hatje Cantz, Ostlfern-Ruit 1999, S. 106.

6 Großklaus, Götz: Medien-Bilder. Inszenierung der Sichtbarkeit. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2004, S. 80.

7 Ebd., S. 81.

8 Kasten, Hartmut: Wie die Zeit vergeht. Unser Zeitbewusstsein in Alltag und Lebenslauf. Primus-Verl., Darmstadt 2001, S. 15ff.

9 Großklaus, Götz: Medien-Bilder. Inszenierung der Sichtbarkeit. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2004.

10 Kasten, Hartmut: Wie die Zeit vergeht. Unser Zeitbewusstsein in Alltag und Lebenslauf. Primus-Verl., Darmstadt 2001, S. 135.

11 Neißl, Eva Maria: Das Spiel mit der Zeit. Zusammenfassung und Vergleich theoretischer Konzepte und Ansätze zur Analyse zeitlicher Strukturen und Gestaltungsmöglichkeiten im Film unter Berücksichtigung von Erkenntnissen aus Filmwissenschaft und Erzählforschung. Universität Wien; Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Wien, Austria 2008, S. 12ff.

12 Froidevaux, Jean Luc: Die Auflösung der linearen Narration im Film. Fribourg 2003, S. 10.

13 Hickethier, Knut: Film- und Fernsehanalyse. Metzler, Stuttgart 2001, S. 121 ff.

14 Lämmert, Eberhard: Bauformen des Erzählens. Metzler, Stuttgart 1955, S. 84.

15 Arnheim, Rudolf: Film als Kunst. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2004, S. 98ff.

16 Martin-Jones, David: Deleuze, cinema and national identity. Edinburgh Univ. Press, Edinburgh 2006, S. 21 ff.

17 Rüffert, Christine und Irmbert Schenk und Karl Heinz Schmid: Zeitsprünge. Wie Filme Geschichte(n) erzählen. Bertz, Berlin 2004, S. 13.

18 Deleuze, Gilles: Das Zeit-Bild. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1997, S. 41ff.

19 Martin-Jones, David: Deleuze, cinema and national identity. Edinburgh Univ. Press, Edinburgh 2006, S. 19.

20 Heller, Hartmut: Gemessene Zeit - gefühlte Zeit. LIT, Wien 2006, S. 25ff.

21 Vogel, Amos: Film als subversive Kunst. Hannibal, St. Andrä-Wördern 1997, S. 100.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Die Rolle der Zeit in Hou Hsioa Hsiens "Café Lumière"
Untertitel
Eine Einordnung unter Berücksichtigung der menschlichen Wahrnehmung
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Kunsthistorisches Seminar und Kunstodie)
Veranstaltung
Zeitgenössische asiatische Filme
Note
2,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
37
Katalognummer
V308194
ISBN (eBook)
9783668062368
ISBN (Buch)
9783668062375
Dateigröße
634 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hou Hsiao Hsien, CAFÉ LUMIÈRE, Sehgewohnheiten, filmische Zeit, Entschleunigung, Dysnarration, subjektive Wahrnehmung
Arbeit zitieren
Hilke Räuschel (Autor), 2013, Die Rolle der Zeit in Hou Hsioa Hsiens "Café Lumière", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308194

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