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Väter und Vaterschaft. Die Vaterrolle von damals bis heute

Titel: Väter und Vaterschaft.
Die Vaterrolle von damals bis heute

Akademische Arbeit , 2004 , 39 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Laura Trümper (Autor:in)

Pädagogik - Familienerziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Vaterschaft hat sich bis heute verändert. Väter sind heute nicht mehr die autoritären unnahbaren Überväter, oft wollen sie ihren Kindern auch emotional näher kommen und sich aktiv an ihrer Erziehung beteiligen.
Doch was macht die Väter zu Vätern? Um diese Frage zu beantworten wird diese Arbeit einen historischen Überblick über die Entwicklung der Väter und der Vaterschaft geben, beginnend mit der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Ohne den historischen Hintergrund kann die heutige Situation der Väter nicht gänzlich begriffen werden. Im dritten Kapitel wird außerdem die heutige Position der Väter, angefangen bei den Situationen der Väter, über Vaterbilder- und Ideale in unserer Gesellschaft, bis zu dem schon erwähnten Problem der Vereinbarung von Beruf und Familie, erläutert und nicht zuletzt durch die subjektiven Vaterschaftskonzepte nach Matzner veranschaulicht, welche Differenzen zwischen den heutigen Vätern existieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Rolle des Vaters in der Geschichte

2.1 Vaterschaft Ende 18./ Anfang 19. Jahrhundert – Väter zwischen Idealen und Realität

2.2 Das 19. Jahrhundert – Der Verfall der Vaterschaft?

2.3 Väter im 20. Jahrhundert

2.3.1 Väter um die Wende zum 20. Jahrhundert

2.3.2 Die Abwesenheit der Väter 1945 bis in die 70er

2.3.3 Die neuen Väter

3 Väter heute

3.1 Väter und Vaterschaft

3.1.1 Zur Bestimmung des Vaters eines Kindes

3.1.2 Vaterbilder und Idealbild der Gesellschaft

3.1.2.1 Zur Entstehung von Vaterbilder/ -Ideale in der Gesellschaft?

3.1.2.2 Die Entstehung eines persönlichen Vaterbildes

3.2 Subjektive Vaterschaftskonzepte nach Matzner

3.3 Väter zwischen Beruf und Familie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische und gegenwärtige Rolle des Vaters im europäischen Raum mit dem Ziel, die komplexen Wandlungsprozesse von der patriarchalen Autoritätsfigur hin zu modernen, involvierten Vaterschaftsmodellen aufzuzeigen und dabei insbesondere das Spannungsfeld zwischen beruflicher Anforderung und familiärem Engagement zu beleuchten.

  • Historische Entwicklung der Vaterrolle seit dem späten 18. Jahrhundert.
  • Analyse gesellschaftlicher Vaterbilder und deren Wandel über verschiedene Epochen.
  • Differenzierte Untersuchung subjektiver Vaterschaftskonzepte nach Matzner.
  • Diskussion der Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und aktiver Vaterschaft.
  • Kritische Betrachtung der wechselseitigen Abhängigkeit von Mutter- und Vaterrolle.

Auszug aus dem Buch

3.2 Subjektive Vaterschaftskonzepte nach Matzner

Ein gutes Beispiel für die heutigen Differenzen in der Auffassungen von Vaterschaft und die Unterschiede der heutigen Familien ist das subjektive Vaterschaftskonzept nach Matzner (2004). Es veranschaulicht wieso wir Väter und Familien nicht pauschalisieren können. Da diese subjektiven Konzepte die Selbstsicht der eigenen Vaterschaft betreffen, sind diese entscheidend für Ausübung der Vaterschaft und verdeutlichen wie unterschiedlich diese heutzutage ist.

Matzner hat seine Untersuchung über Familienväter in „funktionierenden“ Familien beschränkt, das heißt in Familien, in denen beide Elternteile vorhanden sind und die ohne äußere Unterstützung zurechtkommen. (vgl. ebd.: 684) Diese Familien hat er nach verschiedenen Merkmalen von Typen von subjektiven Vaterschaftskonzepten untersucht. Seine Untersuchungsmethode war das Interview. Bevor ich seine vier Vaterschafts-Typisierungen erläutere, ist noch zu sagen, dass in allen Gruppen selbst gravierende Unterscheide bestehen, Matzner hat sie nur grob zusammengefasst, damit die Unterschiede zwischen ihnen deutlich werden und die heutigen Strukturen fassbar werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Vaterforschung, skizziert den historischen Fokus der Arbeit und stellt die Bedeutung der wechselseitigen Beeinflussung von Mutter- und Vaterrollen heraus.

2 Die Rolle des Vaters in der Geschichte: Dieses Kapitel zeichnet den historischen Wandel der Vaterschaft nach, von der Autoritätsfigur im 18./19. Jahrhundert über die kriegsbedingte Abwesenheit bis hin zur Entstehung der „neuen Väter“ durch gesellschaftliche Umbrüche.

3 Väter heute: Das Kapitel analysiert die aktuelle Situation, differenziert verschiedene Vaterschaftskonzepte und untersucht den Konflikt zwischen beruflichen Verpflichtungen und dem Wunsch nach aktiverer Familienbeteiligung.

Schlüsselwörter

Vaterschaft, Vaterrolle, Familiensoziologie, Erziehung, Vaterbild, Geschlechterrollen, Vereinbarkeit, Beruf und Familie, Industrialisierung, Vaterschaftskonzepte, Matzner, Sozialisation, Vater-Kind-Beziehung, Moderne Väter, Ernährerrolle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung der Vaterrolle und der Vaterschaft im europäischen Raum unter Berücksichtigung historischer und aktueller soziologischer Perspektiven.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den historischen Wandel des Vaters als Autoritätsfigur, die Entstehung gesellschaftlicher Vaterideale sowie die aktuelle Problematik der Rollenfindung zwischen Beruf und Familie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Vielfalt heutiger Vaterschaftstypen aufzuzeigen und zu demonstrieren, dass eine einheitliche Definition des "Vaters von heute" der komplexen Realität nicht gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse und greift dabei auf empirische Konzepte, insbesondere die Typisierungen nach Matzner, zurück.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse der Vaterschaft seit dem 18. Jahrhundert und eine detaillierte Auseinandersetzung mit der heutigen Vaterschaft, inklusive der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Kindeserziehung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Vaterschaft, Vaterrolle, Rollenkonflikt, Familiensoziologie und dem Wandel der Ernährerfunktion beschreiben.

Was versteht man unter dem "ganzheitlichen Vater" nach Matzner?

Der ganzheitliche Vater trifft eine bewusste Entscheidung für das Kind, sieht Vaterschaft als Form der Selbstverwirklichung und strebt eine aktive, engagierte sowie emotionale Beziehung zu seinen Kindern an.

Warum gibt es laut der Autorin keinen einheitlichen "Vater von heute"?

Aufgrund der enormen Vielfalt an sozialen Rahmenbedingungen, individuellen Konzepten und persönlichen Erfahrungen ist eine pauschale Verallgemeinerung unzulässig, da sich Väter stark in ihren Werten, Erziehungszielen und ihrer beruflichen Einbindung unterscheiden.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Väter und Vaterschaft. Die Vaterrolle von damals bis heute
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1.0
Autor
Laura Trümper (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
39
Katalognummer
V308329
ISBN (eBook)
9783668087224
ISBN (Buch)
9783668133273
Sprache
Deutsch
Schlagworte
väter vaterschaft vaterrolle
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Trümper (Autor:in), 2004, Väter und Vaterschaft. Die Vaterrolle von damals bis heute, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/308329
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  39  Seiten
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